Freitag, 22. Januar 2016

Und was gibts dazu?

1001 Kuss. Djinnfeuer von Rebecca Wild und dazu Fladenbrot


In dem Buch 1001 Kuss. Djinnfeuer findet die Piratentochter Rani beim Entern eines königlichen Schiffes ein kleines Fläschchen. Nichtsahnend, dass sie beim Öffnen einen Djinn freilässt, zieht sie den Stöpsel aus der Flasche.

Jaal hat lange auf diesen Moment gewartet. Er möchte seiner Gefangenschaft entkommen und benutzt das Mädchen für seine Zwecke. Rani ist einerseits ein ängstliches junges Mädchen, hat als Piratentochter jedoch auch schon einiges miterlebt. Zudem steht ihr der Sinn nach Abenteuer. Dass der Djinn nun an sie gebunden ist und ihr droht, macht ihr vielleicht ein wenig Angst. Die drei Wünsche, die er ihr zusagt, reizen sie jedoch sehr.
Doch wie formuliert man solche Wünsche gewinnbringend? Rani möchte natürlich keinesfalls oberflächlich wirken, so wie Jaal es ihr bereits vorwirft und sich einen Haufen Gold wünschen, obwohl das natürlich genau das ist, was sie reizt.

Im Laufe der Geschichte muss das junge Mädchen nicht nur Stärke beweisen, es muss sich auch mit gleich zwei Djinns herumschlagen, die ihr gehörig auf die Nerven gehen. Sie wird in ein Abenteuer gedrängt, in welchem Jaal der puppet master zu sein scheint. Zudem merkt Rani schnell, es gilt auch hier der Satz: Hüte dich vor deinen Wünschen, denn sie könnten wahr werden.

Um die Geschichte mit ihrem orientalischen Touch richtig genießen zu können, empfehle ich euch ein Fladenbrot, welches ihr mit Rani auf den Teppichen eines Händlers verzehren könnt, während ihr mit ihr in eine Diskussion mit dem mächtigen Djinn aus der Flasche verstrickt seid.


Macht es dich deswegen so wütend?“, fragte Rani und schob sich ein Stück Fladenbrot in den Mund. Es schmeckte süßlich und nach Holzkohle. „Weil du mich mit zwei Fingern zerquetschen könntest und trotzdem tun musst, was ich befehle?“

Buchzitat








Was braucht man für ein großes Fladenbrot?

250 g Mehl
5 g Salz
1 EL Öl
1 TL Zucker
½ Packung Trockenhefe
170 ml lauwarmes Wasser
etwas Milch zum Bestreichen


Und was mache ich nun damit?

Vermische Mehl und Hefe in einer Rührschüssel. Dann gib alles, bis auf die Milch hinzu. Verknete die Zutaten mit den Händen ordentlich, so dass du einen geschmeidigen Teig erhältst.

Nun gibst du den Teig in eine leicht geölte Schüssel und stellst diese mit einem leicht feuchten Tuch abgedeckt an die Heizung. Nach etwa einer Stunde sollte er deutlich aufgegangen sein.

Lege den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und ziehe ihn in eine ovale oder runde Form. Nun kannst du mit den Fingerspitzen noch tiefe Löcher hineindrücken um die klassische Optik eines Fladenbrotes zu erhalten.

Bestreiche die Oberfläche mit Milch und gib das Fladenbrot bei 250 Grad für etwa 15 Minuten in den Backofen. (Hinweis: Ich heize den Backofen nie vor.)

Ich wünsche dir viel Spaß mit 1001 Kuss. Djinnfeuer. und seinem kulinarischen Begleiter dem Fladenbrot :o)

Kommentare:

  1. Huhu Tanja,

    ich finde ja nichts passt besser zu einem orientalischen Buch als Fladenbrot. =)) Wobei Tee auch immer geht, aber das hattest du ja schon bei Mitternachtsrot. =) Aber zurück zum Fladenbrot, hat es dir geschmeckt? Es hat mir einmal jemand Fladenbrot gemacht und es hat eigentlich ziemlich nach gebackenem Teig geschmeckt. Es war schon nicht schlecht, aber eben auch nicht unbedingt was besonderes. Wie war das bei dir? Vielleicht ist dein Rezept ja besser. ;-)

    Ganz liebe Grüße
    Leni =)

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    1. Huhu Leni,
      ich fand das Fladenbrot sehr lecker. Es war auch etwas salzig, was ich sehr gerne mag. Allerdings hätte es auch noch ein paar Minuten länger drinbleiben können. An der Unterseite war es mir noch ein wenig zu weich.

      Zudem habe ich das Rezept bei mir auf 2 Fladenbrote für zwei Personen ausgelegt und es gab eine Suppe dazu. Das war definitiv zuviel. Ein Fladenbrot hätte mit Gericht dazu für 2 Personen völlig gereicht.

      Ich denke zum Fladenbrot sollte man auch unbedingt etwas zum Dippen haben. Hattest du damals was dazu?

      Ganz liebe Grüße Tanja

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  2. Hey!
    Die Idee mit den Rezepten zu den Büchern finde ich total toll! (Mit jeder Minute auf deinem Blog bin ich begeisterter von ihm... Ich muss einfach hier mal Lob aussprechen, ich hab ein wenig in einen Rezensionen gestöbert und die waren genial, die "Gelinkt"-Seite ist auch total interessant und dann die Rezepte! Auch wenn ich sonst nicht so der Koch/Back/...-Typ bin, habe ich direkt Lust, ein paar der Sachen auszuprobieren.)
    Das Rezept klingt auf jeden Fall nach etwas, das ich mir merken muss!
    Liebe Grüße,
    Sally

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    1. Oh Sally,
      ich kriege hier das Lächeln kaum noch aus dem Gesicht. Was für ein großes Lob!!!! Vielen Dank dafür :o)))
      Ich würde mich sehr freuen, wenn dir die Rezepte die ein oder andere Anregung liefern und du vielleicht sogar etwas davon nachmachen möchtest.

      Was die "Gelinkt"-Seite angeht, freue ich mich auch sehr, dass sie dir gefällt.
      Ich muss da unbedingt auch mal wieder ein wenig bei. Mittlerweile habe ich einige gute Seiten kennengelernt,die da auch unbedingt erwähnt werden sollten. Gerade, was so das Blogdesign angeht.

      Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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