Samstag, 26. März 2016

Und was gibts dazu?

Coco Lavie – Nachtschattenherz und dazu Pissaladiére


Nachtschattenherz ist der zweite und somit letzte Teil der Coco Lavie-Reihe.
Das Spiegelblut Coco kann sich zu Beginn der Geschichte in Sicherheit wiegen. Damontez hat geschworen, ihr kein Leid zuzufügen, sie darf sich endlich frei bewegen, was ihr Selbstwertgefühl vermittelt.

Die Harmonie ist jedoch trügerisch. Es dauert nicht lange, bis der König selbst das Spiegelblut zu sich bittet. Fast jeder Vampir möchte Cocos Blut für sich und der König ist sicher, dass nur er Sicherheit versprechen kann.
Wieder muss sich das Mädchen anpassen und wieder wird es dazu gezwungen Regeln zu befolgen und sich unterzuordnen.

Währenddessen versucht Damontez in der Nähe des Spiegelblutes zu bleiben. Durch die Lichtgeißelung, die er über sich ergehen lassen muss und die Verbindung zu seinem Bruder Remo, hat er jedoch mehr mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen, als dass er Coco beistehen kann. Diese beschließt einmal mehr zu fliehen.

Coco bliebt wieder glücklos. Sie landet in den Fängen der grausamsten Vampire. Ihr Schicksal erscheint bis auf wenige kurze Momente stets ausweglos.



Für einen kurzen Moment wagt das Spiegelblut zu hoffen, dass ihr eine schöne Zukunft mit dem Onkel Eloi bevorsteht. Ihren Traum möchte ich in euch einem kurzen Buchzitat wiedergeben:

Wir würden sein blaues Gold der Provence pflanzen und ich würde uns abends Pissaladiére backen.

(Buchzitat)






Nachtschattenherz ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Teils Spiegelblut. Wieder einmal wird der Leser durch eine komplexe Geschichte geführt. Er wird mit Coco leiden, bangen und vielleicht für den Hauch einer Sekunde lang hoffen.

Für diesen Moment der Hoffnung und für den vollen Genuss des zweiten Teils möchte ich dir ein Rezept für Pissaladiére empfehlen.


Was braucht man dafür?

Für den Teig:
½ Päckchen Trockenhefe
125 ml lauwarmes Wasser
½ TL Zucker
160 g Mehl
1 EL Öl
½ TL Salz

Für den Belag:
1 EL Öl
½ kleingeschnittene Gemüsezwiebel
Salz & Pfeffer
2 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
4-5 Blätter Estragon
10 - 12 cl Wasser
1 Dose (105 g) Sild
50 g Oliven (entsteint)


Und was macht man damit?

Verrühre die Hefe und den Zucker in dem lauwarmen Wasser, solange, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Stelle das Hefewasser dicht an die voll aufgedrehte Heizung. Nach etwa 10 Minuten sollte die Hefe Bläschen geworfen haben.

Nun rührst du die restlichen Zutaten für den Teig unter und knetest den Teig so lange, bis er schön geschmeidig ist.

Gib den Teig in eine leicht geölte Schüssel und stelle diese mit einem feuchten Geschirrtuch abgedeckt wieder vor die Heizung.

Nun gibst du die Zwiebeln, das Öl, Salz und Pfeffer, die Kräuter und 4 cl Wasser in einen Topf und kochst alles einmal auf. Danach lässt du die Substanz auf geringer Temperatur vor sich hinköcheln. Sobald das Wasser verkocht ist, fülle wieder 4 cl Wasser nach. Solange, bis alles aufgebraucht ist. Die Zwiebelkräutermischung sollte circa eine Stunde vor sich hinköcheln.

Nach einer Stunde dürfte dann auch der Teig gut aufgegangen sein. Verteile den Teig auf einem Minibackblech oder forme ihn einfach wie eine normale Pizza auf einem normalen Backblech zu einem Kreis.

Nun kochst du die Hälfte des Silds (Fischfilets) für etwa drei Minuten unter die Zwiebelmasse. Nimm die Kräuterstiele heraus. Nun kannst du die Zwiebelmasse auf dem Teig verteilen. Zum Schluss kannst du die restlichen Fischfilets zusammen mit den Oliven darüber geben.

Für etwa 20 Minuten bei 200 Grad Umluft in den vorgeheizten Backofen geben.

Guten Appetit :o)


Vor dem Buch wusste ich nicht genau, was Pissaladiére überhaupt ist. Ich habe kurz recherchiert und herausgefunden, dass es sich dabei um eine Art Zwiebelkuchen und eine Spezialität aus Nizza handelt. Kanntest du dieses Gericht? Hast du es vielleicht sogar schon einmal gekostet?



Kommentare:

  1. Huhu Tanja,

    ist das der (bei uns beiden) berühmte Zwiebelkuchen über den wir uns schon so lange unterhalten haben? =)) Ich muss ja zugeben, dass ich erst gedacht hatte, das wäre ein Pizza auf dem Bild. ö.ö Der Name Pissaladiére kannte ich auch nicht und das klingt doch schon so nach Pizza oder? =D Aber als Zwiebelkuchen geht es natürlich auch gut durch. *schmunzel* Wie hat dir denn der Zwiebelkuchen letztendlich gefallen?

    Ganz liebe Grüße
    Leni =)

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    1. Huhu Leni,

      du hast sie entdeckt!!!! :o)))) Tja, die Pissaladiere (Zwiebelkuchenvariante) ist mit Hefeteig tatsächlich sehr pizzaähnlich. Sie schmeckt auch fast so. Daher mochte sie mein Mann, der schon die totale Krise bekommen hat, als er hörte,dass es demnächst bei uns Zwiebelkuchen gibt ;o)

      Leni, die Pissaladiere war so lecker! Ich kann sie dir nur empfehlen und man kann die Sadellen ja auch weglassen ;o)

      Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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