Montag, 4. Juli 2016

Auswärtskäffchen: Hokusai Manga Ausstellung in Hamburg


Hallöchen,

heute möchte ich dir eine neue Rubrik vorstellen. Im Auswärtskäffchen erfährst du demnächst mehr über meine Ausflüge auf Messen, Ausstellungen oder Lesungen. In diesen Artikeln möchte ich dir meine Erlebnisse näher bringen und zugleich Anregungen schaffen, welche Events sich vielleicht lohnen und welche weniger.


Am letzten Wochenende war ich in Hamburg unterwegs. Vom 10.06. bis 11.09.2016 präsentiert das Museum für Kunst und Gewerbe in seinen Räumen die Hokusai Manga Ausstellung. Besucher können an diesen Tagen etwas mehr über Mangas, ihre Entstehung und Entwicklung erfahren.


Dieses Bild erwartete die Besucher in der Empfangshalle des Museums
Das Begleitprogramm zur Ausstellung kannst du hier einsehen.

Wie du vielleicht weißt, durfte ich vor geraumer Zeit an einer der legendären Manganächte von Lena und Clara, den Bloggern von Awkward-Dangos, teilnehmen. Hier habe ich meinen allerersten Manga namens „Magical Girl Site“ gelesen. Danach bin ich umgehend losgezogen, um mir einen kleinen Mangastapel zuzulegen ;o)

Wie du siehst, bin ich noch ziemlich neu in dem Genre Mangas, Comics und Graphic Novell.

Um meine Kenntnisse etwas zu vertiefen, habe ich mich entschlossen mal ein wenig zu recherchieren. Über die Mangaseite vom Carlsen-Verlag bin ich dann auf eine Ausstellung in Hamburg gestoßen, bei der der Verlag selbst auch an einem Tag anwesend war. Am 02.07.2016 feierte Carlsen sein 25-jähriges Manga-bei-Carlsen-Jubiläum. An genau diesem Tag wollte ich auch gerne live bei dieser Feier dabei sein. Bedauerlicherweise war ich aufgrund eines fiesen Staus auf der Autobahn etwas spät dran.


An vereinzelten Verkaufsständen konnte man die Zeichner live bei ihrer Arbeit beobachten


Vom 01. bis zum 03.07.2016 fand die MaGnology im Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, statt. Die MaGnology ist – für die, die das noch nicht wussten (wie ich zum Beispiel ;o)) eine Messe für Games, Comics, Manga u.a.. Zu entdecken gab es an diesen Tagen unter anderem Show-Programme, Workshops, Vorträge, Q&A-Sessions und einen Cosplay-Wettbewerb.





An den vielen Verkaufsständen konnte man Mangas, Karten, Lesezeichen und vieles mehr erwerben
 
Während das Erdgeschoss, 1. Geschoss und Kellergewölbe für die MaGnology und diverse Aussteller freigegeben wurde, konnte man im 2. Obergeschoss die Ausstellung genießen. Hier werden diverse Assessoires wie ein Hello-Kitty-Toaster, Sammelfiguren u.ä. gezeigt, aber auch die Anfänge des Mangas kann man hier betrachten.

Schon 1844 wurden Sammelbände so ausgerichtet, dass die Cover ein zusammenhängendes Bild ergeben und den Leser zum Kauf des Nachfolgebändchens animieren.
 
So sahen die Cover der Mangas damals aus

Kurzausschnitte von namhaften Animies werden hier gezeigt. So zum Beispiel Chihiros Reise ins Zauberland oder Prinzessin Mononoke. Ausschnitte des sehr bewegenden Mangas von Keiji Nakazawa „Barfuss in Hiroshima“ zeigen bewegende Bilder aus der Zeit, in der die Atombombe abgeworfen wurde. Bilder, in denen ein Pferd verbrennt, in denen Menschen die Haut vom Körper abfällt, wirken verstörend und schockierend.



Hier wurde eines der Kostüme gezeigt


Kanntest du schon Doraemon? Die Zeichnungen rund um den Roboterkater entstanden 1970. Der Kater wurde aus dem 22. Jahrhundert dem tolpatischen Jungen Nobita zur Hilfe geschickt, um ihn vor Schwierigkeiten zu bewahren. Diese Figur besitzt im asiatischen Raum einen unglaublichen Bekanntheitsgrad, der mit dem von Micky Mouse in der westlichen Welt zu vergleichen ist. 


Cosplayer stellen mit ihren Kostümen möglichst detailgenau ihre Lieblingsmangafiguren dar
Von der Entstehung des ersten Mangas, bis zur heutigen Zeit, gibt es einige Veränderungen zu sehen. Ein Blick in die Ausstellung lohnt sich allemal.



Viele wunderschöne Mangas. Diese hier standen jedoch nicht zum Verkauf

Es wird bald klar, dass Mangas viel mehr sind als einfache Zeichnungen. Oftmals waren und sind sie gesellschaftskritisch und geben die Geschichte Japans und seiner Menschen wieder.


Wirst du die Hokusai Manga Ausstellung in Hamburg besuchen?
Was versprichst du dir davon?
Was willst du dort unbedingt sehen, was reizt dich weniger?
Wer ist dein Lieblings-Mangaka? Warum gerade er/sie?

Kommentare:

  1. Hallo^^

    Das klingt nach einer echt interessanten Veranstaltung. Leider ist Hamburg aus meiner Sicht am anderen Ende des Landes, daher kann ich sie leider nicht sehen :/
    Meine Lieblingsmangaka sind Eichiiro Oda, Gosho Aoyama, Akira Toriyama, Takeshi Obata und Arina Tanemura. Einfach, weil ich ihre Geschichten und Zeichenstile mag :-)

    Lg,
    Kira

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    1. Huhu Kira,
      als ich gesehen habe, dass es eine Ausstellung rund um das Thema Manga gibt, dachte ich auch: Wie cool ist das denn? Sehr gerne hätte ich das Rahmenprogramm noch mitgenommen. Da gab es einiges zu entdecken. Das wurde ja leider nichts.

      Vielen Dank, dass du deine Lieblingsmangaka hier geteilt hast :o)

      Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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