Dienstag, 2. August 2016

Kaffeeklatsch - Thema: Nimmt das Leseverhalten Einfluss auf die Wirkung des Buches?




zum Thema: Nimmt das Leseverhalten Einfluss auf die Wirkung des Buches?


Immer wieder frage ich mich, ob ein Buch, welches ich aufgrund einer arbeitsreichen Woche mehrfach zur Seite legen musste, um es schließlich wieder zur Hand zu nehmen von mir ganz anders bewertet wird, als wenn ich es an zwei Tagen während des Wochenendes durchgelesen hätte.

Schließlich ist es doch so, dass ich jedes Mal wieder frisch in die Geschichte eintauchen muss, weil ich noch gedanklich im Alltag gefangen bin, so dass ich emotional erst einmal wieder Zugang zu dem Werk finden muss. Ich muss erst wieder meinen eigenen Körper verlassen und in den des Protagonisten schlüpfen, mich darauf einlassen, dass ich gerade ganz andere Probleme habe, als die Einkaufsliste fürs Wochenende und zwar einen gigantischen geifernden und zähnefletschenden Drachen, der mich als Hauptgang für seinen Brunch eingeplant hat.

Ist ein mehrfaches Herausreißen aus der Geschichte nicht Grund genug das Gelesene so ganz anders zu empfinden, als wenn ich schon seit Stunden in der Rolle meiner kampfestüchtigen Heldin stecke?

Nun stellt sich mir die Frage, ob sich – gesetzt den Fall, dass wir uns darauf einigen, dass ein zusammenhängendes Lesen ganz anders wirkt, als ein mehrfaches Unterbrechen der Geschichte oder gar das parallele Konsumieren von mehreren Lektüren – das Unterbrechen des Leseflusses bei manch einer Literatur sogar positiv auf das Leseempfinden ausüben kann.

Halte ich zum Beispiel ein Werk in den Händen, dessen Inhalt zum Nachdenken anregt. Ist es da nicht gerade besser zwischendurch Lesepausen einzulegen, damit man die Stellen, die man noch nicht verarbeitet hat, erst mal sacken lassen kann, um sich dann der nächsten Thematik zuzuwenden? Ist es sonst nicht so, dass man beim weiteren Lesen vielleicht immer noch gedanklich an der alten Stelle festhängt und den weiteren Verlauf gar nicht so wahrnimmt, wie es eigentlich angedacht war?


Hast du schon einmal über diese Thematik nachgedacht? Zu welchem Schluss bist du gekommen?

Wie liest du deine Bücher? Möglichst am Stück weg, mit mehreren Unterbrechungen oder liest du gar mehrere Bücher auf einmal?

Kommentare:

  1. Huhu,

    das ist mal eine wirklich interessante Frage, über die ich tatsächlich auch schon einmal nachgedacht habe. Da ich unter der Woche nur wenig zum Lesen komme und auch am Wochenende selten wirklich lange Zeit zum Lesen habe, unterbreche ich Bücher häufiger und lese teilweise bist zu 2 Wochen an einem. Da kommt es dann schon mal vor, dass mir das Buch vom Gefühl her langatmig erscheint - was mir vielleicht nicht so ergehen würde, wenn ich es an einem Stück lesen würde.
    Ein Buch in 2 Tagen komplett zu lesen ist demnach wohl die bessere Wahl. Nur kam ich dazu bisher zu selten, um es detailliert bewerten zu können. ;) Meine letzten Urlaubslektüren wurden jedenfalls trotz viel Lesezeit eher durchmischt bewertet... doch das liegt dann ja vllt wirklich am Buch.
    Also: Schwierige Frage, auf die ich keine eindeutige Antwort weiß. :D

    LG Alica

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    1. Hallo Alica,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich bin beruhigt, dass ich nicht die Einzige bin, die sich diese Frage gestellt hat. Ich habe schon Bücher gehabt, wo ich am Wochenende viel gelesen habe und die Geschichte sehr gut fand und dann unter der Woche kaum voran kam und plötzlich wurde die Geschichte für mich auch schlechter.
      Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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  2. Hey Tanja,

    das ist eine sehr interessante Thematik, zu der ich mir vor allem in Leseflauten auch schonmal Gedanken gemacht habe. Also grundsätzlich lese ich ein Buch nach dem anderen. Gleichzeitig lesen kommt bei mir nur selten vor und auch nur dann, wenn mich eines der Bücher nicht sonderlich fesseln kann.
    Bezüglich der Unterbrechungen..hmm. Es kommt drauf an, wann ich lese. Wenn ich abends meine 50 Seiten lese, dann bin ich auch irgendwann einfach müde und möchte schlafen. Das tut der Geschichte oft keinen Abbruch, auch wenn ich manchmal genau dann das Buch zuschlage, wenn es spannend ist. Dafür weiß ich dann aber, das ich mich am draufolgenden Abend auf jeden Fall auf etwas freuen kann. Wenn ich jetzt tagsüber lese und dann von irgendwas unterbrochen werde, ist das eher hinderlich für das Buch. Dann muss ich mich teilweise in einem Kapitel neu adjustieren und lese oft Sätze doppelt, was dem Lesespaß dann eher schlecht tut. Es kommt also auch irgendwie drauf an ob ich mitten im Kapitel unterbrochen werde oder ob ich selbst nach einem Kapitel den Schnitt setze.
    Was ich gar nicht kann, ist ein Buch in 2 Tagen zu lesen. Also an einem Stück. Da bin ich vermutlich die einzige, aber ich habe oft keine Geduld ein Buch an einem Tag durchzulesen. Egal wie gut das Buch ist. Für Bücher brauche ich mindestens 3 Tage, auch wenn mich ein Buch unglaublich fesselt. Keine Ahnung warum ich es nicht schaffe pro Tag ein Buch zu lesen xD Ehrlich nicht. Ich schiebs immer auf meine Ungeduld. Vielleicht liegt es auch an meiner Tagesplanung oder daran das ich noch recht aktiv auf/im youtube/Internet unterwegs bin. Gibt halt so viele Videos/Filme/Serien zu gucken, die kann ich nicht alle einsam vor sich hinsichen lassen, nur um ein Buch an einem Tag zu lesen. Da werde ich ganz hibbelig bei xD

    Bei deinem letzten Abschnitt, kann ich dir nur zustimmen! Es gibt Kapitel, die muss man einfach erstmal sacken lassen, sonst liest man die anderen Kapitel nur noch "halbherzig".

    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Hallo Andrea,
      das ist auch nochmal ein ganz spannender Aspekt. Sollte man aufhören, wenn es gerade am Spannendsten oder am Schönsten ist? Gefällt einem das Buch dann besser, weil man sich ja mehr darauf freut weiterzulesen, als wenn man es stets an Stellen zuklappt, an denn es gerade mal etwas dröger wird?

      Auch die Sache mit dem unterbrochen werden und selbst unterbrechen fand ich gerade sehr interessant. Darauf habe ich bei mir noch nicht geachtet.

      Wenn man Sätze immer wieder lesen muss, weil einen was anderes im Hintergrund ablenkt oder man nicht ganz mit den Gedanken dabei ist, dann kann das das Buch glaube ich auch schon schlechter wirken lassen, als es vielleicht wäre, wenn man es mit voller Konzentration gelesen hätte.

      Okay, also ein Buch an einem Tag durchlesen würde ich auch nicht schaffen. Ein Buch nicht mehr beiseitelegen geht bei mir auch nur dann, wenn das Buch einen leichten Schreibstil hat und auch schon richtigrichtig(!) gut ist :o)

      Vielen Dank für deinen interessanten Kommentar zu diesem Beitrag :o)

      Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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  3. Hallo Tanja,

    danke für den interessanten Post!
    Also ich lese meine Bücher am liebsten am Stück oder nur an wenigen Tagen. Denn jede Unterbrechung reißt einen doch aus dem Lesefluss und der Geschichte. Gerade wenn es richtig dramatisch, spannend oder berührend wird, kann ich meist gar nicht aufhören, egal wie spät der Abend schon ist. Nur wenn dann die Augen nicht mehr mitspielen, muss ich das Buch doch zur Seite legen, aber sehr ungern. Denn am nächsten Tag sind meist ein Teil der Spannung und der Emotionen irgendwie verflogen und ich brauche eine Weile, bis ich wieder drin bin.

    Zwei Bücher auf einmal lese ich äußerst selten; mehr als zwei nie. Ich muss immer erst ein Buch gedanklich abschließen, damit ich mich dem nächsten widmen kann. Nur bei Leserunden, bei denen ich auf die anderen Mitleser mit ihren Meinungen warten muss, lese ich auch mal zwei Bücher zur gleichen Zeit.

    Liebe Grüße von Conny :-)

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    1. Hallo Conny,

      vielen Dank, dass du meine Meinung so klar bestätigst. Das zeigt, dass ich mir diese Gedanken nicht nur so "eingebildet" habe sondern auch was dran ist an der These.

      Ich habe damals öfters über langen Zeitraum und mehrere Bücher auf einmal gelesen. Das hat mir damals nicht so viel ausgemacht. Ich habe aber auch nicht so darüber nachgedacht. Mittlerweile lese ich immer ein Buch durch und witme mich dann der nächsten Geschichte.

      Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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  4. Ich finde, dass es Bücher gibt, die man nicht durchsuchten kann und darf. Zum Beispiel sind "Nachtzug nach Lissabon" oder "Das Lavendelzimmer" Romane, für die man Muße braucht - dann geben sie einem unheimlich viel und sind nicht nur schlichte Unterhaltung. Ich halte es so, dass ich z.B. Jugendbücher oder die gängigen Fantasygeschichten, die für mich eher FastFood sind, schneller und rauschhafter durchlese als anspruchsvollere Literatur - wobei ich beides sehr gerne lese und auch nicht auf "schlichtere" Geschichten verzichten würde. Sie sind ideal, wenn ich einfach nur mal den Kopf abschalten will.
    Ich würde nicht sagen, dass ich Bücher, die ich über einen längeren Zeitraum lese, generell kritischer bewerte, aber Bücher, die mich nicht so überzeugen, können dann doch schlechter weg kommen, als wenn ich sie in einem Rutsch beendet hätte.
    Liebe Grüße, Lina

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    1. Hallo Lina,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich denke auch, dass es Literatur gibt, die man ein wenig "sacken lassen" sollte. Nachtzug nach Lissabon und Das Lavendelzimmer habe ich nicht gelesen, daher kann ich da wenig zu sagen.

      Das ist interessant, dass du beide Arten von Literatur gleichermaßen schätzt, weil dir jedes auf seine Art etwas bietet.

      Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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  5. Hallo liebe Tanja!

    Eine interessante Frage, die sich sicher schon einige Leser gestellt haben. Ich selbst habe das auf jeden Fall!!

    Gerade in stressigen Wochen, fällt es mit schwerer, mich auf mein Buch zu konzentrieren und vollständig in der Geschichte abzutauchen. Allerdings gab es auch immer wieder Lektüren, die es sogar in solchen Wochen, Tagen oder Monaten geschafft haben, mich sofort an sich zu fesseln. Für mich gibt es also auch dieses positive, sofortige Erkennen einer grandiosen Geschichte, nicht nur das eigene anzweifeln der Bewertung, weil man mal eben ein wenig Stress hatte.

    Geschichten die sehr tiefgründig sind und mich nachdenklich stimmen, muss ich sogar hin und wieder einfach weglegen. Um einfach das Gelesene zu reflektieren und zu verarbeiten. Ein Buch bei dem es mit gerade so geht ist zum Beispiel "Tage mit Leuchtkäfern".

    Ansonsten lese ich allerdings sehr gerne parallel Bücher, genieße es aber auch, ein ganzes Wochenende nur für ein einziges Buch aufzubringen. ;)

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

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    1. Hallo Nina,

      ich finde es gerade sehr interessant zu lesen, dass auch einige andere Leser schon in diese Richtung gedacht haben :o) Vor allem sind die Meinungen ja auch sehr unterschiedlich.

      Schön, dass du diese Art von Buch auch nochmal ansprichst. Ich bin gerade in After Passion abgetaucht und freue mich schon immer darauf, wenn ich wieder etwas weiterlesen kann. Dieses Buch gefällt mir auch noch, wenn ich es ein wenig habe liegen lassen. Ich denke du hast vollkommen Recht: Daran erkennt man, das ein Buch noch mal einen Tick besser ist als gut. Gerade weil die Geschichte es schafft einen den vielleicht schwierigen Tag vergessen zu lassen.
      Wobei ich auch glaube, dass anspruchsvollere Literatur, die ja auf eine ganz andere Art fesselt (vielleicht einfach aufgrund der wundervoll geformten Sätze) und die einfach auch schwerer zu lesen ist einfach nie in dieses Schema passen kann. Ich glaube an diesen Tagen, an denen die Konzentration nicht so gut ist und man Zerstreuung sucht muss es dann auch locker-leichte Literatur sein. Was denkst du zu dem Thema?

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o))))))

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  6. Eine interessante Frage! Wenn ich eine stressige Woche habe, will ich automatisch lieber Bücher zum Abschalten und verschlinge da die leicht zu lesenden Romane. Für schwere Geschichten nehme ich mir mehr Zeit, ob es jetzt am Wochenende ist, oder an einem stressfreien Tag. Generell aber fange ich ein Buch meistens abends an, wenn ich sowieso nicht mehr viel zu tun habe. Hier kann ich mir dann einfach mehr Zeit nehmen. Und wenn mich das Buch dann richtig packt, nehme ich es auch immer wieder zwischendurch zur Hand. Aber wenn ich eine tiefgehende Geschichte an einem stressigen Tag zwischen Tür und Angel anfangen würde, hätte es sicherlich einen schwereren Start bei mir.

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    1. Hallo Lena,

      vielen Dank für deinen Kommentar :o)

      Bei mir ist es auch insbesondere unter der Woche so, dass ich in meinem derzeitigen Buch vielleicht mal "nur" 20 oder 50 Seiten lese. Am Wochenende lese ich dann mehrere Seiten am Stück. Mir ist schon öfters aufgefallen, dass ich am Wochenende noch dachte: Wow, ist die Geschichte gut und unter der Woche war es dann manchmal so,dass ich dachte: Irgendwie zieht sich das hier. Da bin ich dann doch ins Grübeln geraten und habe mich gefragt, ob es daran liegen könnte, wie intensiv ich in die Geschichte einsteige. Es ist sehr interessant, die verschiedenen Meinungen hier zu lesen :o)

      Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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  7. Eine gute Frage, die schwer zu beantworten ist.
    ich meine wenn ich ein Buch zur Seite lege und Tags darauf nicht binnen Minuten wieder einsteigen kann - ja, das beeinflußt mein Leseerleben erheblich dabei ist es wohl tatsächlich so dass das Buch selbst vielleicht gar nichts dafür kann, weil seine Geschichte einfach zu komplex ist und der nahtlosen Verfolgung bedarf um seine Wirkung zu entfallten.

    An der anderen Hand bin ich eher der einfache Roman Leser und schere mich weniger um "Literatur" - was vermutlich bedeutet das wenn ich das Buch am Stück gelesen hätte es mir genauso wenig oder zumindest nur unerheblich besser zugesagt hätte...

    An der anderen anderen Hand aber stimme ich dir zu, an manchen Tagen ist man vom Tagesgeschehen so angefressen das es einen vermutlich dann auch Kritischer mit der Leküre ins Gericht gehen lässt - man ist eventuell so ganz Menschlich gereizt und lässt es am Nächsten aus der einem quer kommt, und wenn es nur ein unschuldiges Buch ist. In dem Fall hätte das Buch zweifelsfrei eine fairere Behandlung erfahren, hätte man es am Stück gelesen.

    Ja, seit ich meine eBook reader habe lese ich sogar regelmäßig zwei Bücher parallel. Allerdings achte ich dabei möglicht viel Distanz zwischen die Lektüren zu bringen. Sprich zumindest in komplett unterschiedlichen Genres, möglichst aber auch Sprachen, zu Lesen.

    Beim regulären Lesen erwische ich nämlich schon gelegentlich dabei Charaktere aus gleichen Genres in Büchern zu erwarten in die sie gar nicht hineingehören - würde ich solche Bücher gemeinsam Lesen, ich wäre wohl komplett verloren. :D

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    1. Hallöchen :o)

      Über deinen interessanten Kommentar freue ich mich besonders. :o) Schön, dass du hier nicht nur auf die Zeit eingehst, die man mit dem Buch verbringt sondern auch auf die allgemeine Stimmung. Ich denke auch, dass das ein sehr wichtiger Punkt dafür ist, wie man ein Buch beurteilt.
      Das merkt man ja auch im normalen Alltag, dass man mit guter Laune oder aber auch mit einer offenen Einstellung ganz anders auf Dinge zugeht und sie auffasst, als wenn man kritisch oder gar missmutig unterwegs ist.

      Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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  8. Servus liebe Tanja,
    was soll ich sagen außer - ich kann Dir nur aus vollen Herzen zustimmen! Du hast absolut recht! Es ist in der Tat etwas anderes, ob man ständig herausgerissen wird oder an einem Stück durchlesen kann. oder wenn der Kopf abends zu voll und man selbst zu müde ist, um wirklich tief mizulesen, statt oberflächlich Buchstaben aneinander zu Reihen.
    Bestes Beispiel für mich ist A Gathering of Shadows. Ich hab so lang auf die Fortsetzung gewartet, dass ich es abends im Bett trotz zufallender Augen gelesen habe und am Ende gedacht habe "hm, wo ist der Humor, von dem alle so schwärmen". Zum Glück hab ichs auf mich und meine Müdigkeit geschoben und dann das Hörbuch dazu gehört - dank der tollen Sprecher kam der Humor erst richtig zum Tragen (und ich war auch wach genug um ihm zu verstehen) und VIOLA: geniales Hörbuch! Auf einemal hats mir gefallen. Daher lese ich zur Zeit weniger als üblich, weil ich abends nach langen Arbeitstagen so müde bin. dass es schade wäre, gute Bücher dadurch zu "verheizen".

    Viele liebe Grüße
    Kati

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    1. Huhu Kati,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar :o) Gerade, wenn man Sätze immer wieder lesen muss, weil man vielleicht abgelenkt wird oder auch zu müde ist, um nur den einfachsten Zusammenhang herzustellen, kann einem das schon einiges vermiesen denke ich.

      Vielleicht ist das wirklich mal ein Grund ein Buch zwei Mal zu lesen, einfach um zu sehen, wie das Buch beim zweiten Mal auf einen wirkt.

      Ich denke auch, dass bestimmte Lebenssituationen die Geschichte so ganz anders erscheinen lassen können. So kann ein Buch, was man mit 16 liest z.B. langweilig und öde für einen sein, während man mit 36 vielleicht plötzlich eine ganz andere Botschaft daraus zieht. Ebenso umgekehrt. Was meinst du dazu?

      Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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  9. Hey liebe Tanja,
    da kan nich Dir nur recht geben ;-) Mit Sicherheit ließt man Bücher auch je nach Lebenslage unterschiedlich bzw. nimmt sie verschieden war. Es reicht ja schon die Stimmung am Tag, die vieles in der Wahrnehmung verändern kann und Einfluss darauf hat, was einem gefällt oder auch nicht. Wenn ich allerdings mit Bücher zB aus sprachlichen Gründen (weil zu platt/banal geschrieben) nix anfangen kann, dann wird das auch nie mehr was. Alle anderen kommen auf einen "vielleicht lese ich Dich später mochmal Stapel". Hast Du so einen Stapel ??

    Viele liebe Grüße
    kati

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    1. Hallo Kati,
      ich habe mich gestern auch gefragt, ob es sogar einen Einfluss auf das Empfinden nimmt, wenn man ein Buch lese für sich oder laut (für jemand anderen) vorliest. Ich habe gestern ein wenig aus einem Buch vorgelesen, was ich zuvor nur für mich gelesen habe. Die Worte kamen ganz anders rüber, als ich sie in Gedanken in meinem Kopf abgespult habe. Kennst du das?

      Zu deinem Kommentar: Ich denke, es gibt auch diese Bücher, die einem, egal, wann, wie und wo man sie liest einfach nicht gefallen wollen.
      Ich habe so einen Stapel nicht. Damals habe ich Bücher beiseite gelegt, wenn sie mir bis zu einer bestimmten Seitenzahl nicht zugesagt haben. Mittlerweile versuche ich sie immer zu Ende zu lesen. Einfach schon deswegen, weil ich für jedes Buch eine Rezension schreibe und ich möchte ja nicht nur fünf oder vier Sterne Bücher auf meinem Blog präsentieren sondern auch zeigen, welche Bücher ich nicht empfehlen kann.
      "Zwingst" du dich auch manchmal Bücher zu ende zu lesen?

      Ganz liebe Grüße Tanja

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