Samstag, 10. Dezember 2016

Bloggerbrunch „Arbeiten in der Welt der Bücher“


Hallo ihr Lieben,

heute möchten Leni und ich mit euch über ein Thema sprechen, was den ein oder anderen Bücherfreund vielleicht schon einmal durch den Kopf gespukt ist: Die Wahl eines Berufs in der Buchbranche.

Habt ihr euch schon einmal intensiver mit dem Thema beschäftigt oder wollt ihr einfach nur mal ein wenig mit uns über dieses Thema plaudern? Prima: Gerne könnt ihr an unserer Diskussion zum Thema über die Kommentare oder aber mit einem eigenen Blogbeitrag teilnehmen.

Solltet ihr einen eigenen Artikel verfassen, so verlinkt euch bitte über den folgenden Add-Link-Button. So können andere Teilnehmer und natürlich auch wir direkt bei dir stöbern kommen und auf deine Antworten reagieren.

Am heutigen Bloggerbrunch nehmen mit eigener Blogseite teil:







Starten wir doch gleich mit der ersten Frage:

16:30 Uhr: Kannst du dir vorstellen in einer Bücherhandlung/einem Verlag zu arbeiten? Hast du vielleicht schon Erfahrungen in dem Bereich gesammelt?

Ich kann mir sehr gut vorstellen im Buchhandel tätig zu sein. Ob die Verlagsarbeit etwas für mich wäre? Ich weiß es nicht. Ich glaube Lektor wäre nichts für mich. Zwar finde ich beim Lesen eines Buches oft Tippfehler, aber ich denke mir fehlt für den Beruf noch einiges an Kenntnissen.
Sicherlich gibt es im Verlag einige Berufssparten und bestimmt wäre für mich auch eine passende Abteilung dabei.

Erfahrungen habe ich auf diesem Gebiet nicht gesammelt. Ich unterhalte mich aber gerne mit meiner Buchhändlerin. Ich denke in einer kleinen Buchhandlung ist der Kontakt zum Kunden noch viel persönlicher. Dafür muss man wohl auch mal Genres lesen, die man nicht so gerne mag.

Ich frage mich auch, ob man als Buchhändler davon ausgehen kann seine Stelle bis zur Rente innezuhalten. Viele kleinere Läden machen gewiss dicht, wenn der Chef in Rente geht oder aber sie müssen schließen, weil sich die Einnahmen nicht mehr lohnen. Was denkt ihr darüber?


17:00 Uhr: Du darfst einen neuen Beruf in der Buchwelt kreieren. Was macht man darin? Nenne uns mindestens drei Besonderheiten.


Mein Beruf wäre hier der Charakterdesigner. Der Charakterdesigner darf Buchcharaktere entwerfen. Er gibt ihnen Ecken und Kanten, entwirft ihre Vita und verkauft sie an Autoren.
Je nach Bedarf entwirft er auch Freunde, Gegner und Familie des Protagonisten.


17:30 Uhr: Würdest du gerne ein Buch schreiben und das sogar zu deinem Beruf machen? Falls ja, was hält dich davon ab? Worüber würdest du schreiben?

Ich habe tatsächlich damals viele Geschichten für die Schublade geschrieben. Da war von einer etwas längeren Geschichte bis zur Kurzgeschichte einiges dabei.
Der Gedanke das Buch zu veröffentlichen war damals bei mir nicht so ausgeprägt. Es gab allerdings später einmal eine Phase, da habe ich ein Werk von mir eingesandt und zwei Kurzgeschichten bei Wettbewerben eingereicht.

Mein erster Versuch ein Buch zu veröffentlichen war sehr anstrengend. Ich habe da auch einige schlechte Erfahrungen (mit Verlag und Testlesern) gemacht. Ein Buch zu schreiben, die einzelnen Schritte bis zur Veröffentlichung und auch die Verlagssuche fordern viel Zeit, Mühe und Geduld.

Wenn ich eine Geschichte schreibe, dann mache ich das aber in erster Linie weil es mir Spaß macht und um anderen eine Freude zu machen. Das ist nichts, was ich beruflich und unter Zeitdruck machen möchte. Hinzu kommt, dass mir die Zeit fehlt das Schreiben ernsthaft anzugehen.

Ich habe mich vor einem Jahr bewusst dafür entschieden zu Bloggen. Dieses Hobby macht mir sehr Spaß. Ich investiere gerne jede freie Minute darin. Ich denke, wenn ich mit dem Schreiben (für die Schublade oder auch zur Veröffentlichung) wieder beginnen würde, dann würde das Bloggen auf der Strecke bleiben und das möchte ich auf keinen Fall.

Natürlich würde ich das schreiben, was ich auch gerne lese: Fantasy oder Liebesgeschichten :o)


18:00 Uhr: Ein sehr gängiger Beruf ist der des Buchhändlers/Bibliothekar. Meinst du, dass der Buchhandel unter dem Einfluss von z.B. Ebooks zu leiden hat? Was denkst du könnten die Vor- und Nachteile zwischen den beiden Berufszweigen sein.


Ich glaube auf jeden Fall, dass der Buchhandel stark unter dem Einflusss des Ebooks zu leiden hat. Sicherlich lesen viele noch gebundene Bücher. Aber die Verlockung schnell ein günstiges Ebook zu ziehen ist vorhanden.
Sicherlich sind auch Onlineplattformen (wie Amazon) ein Problem für den Buchhandel.


Ähnlich sehe ich das bei den Bibliotheken. Es gibt ja mittlerweile Onlinebibliothek, bei denen man zu jeder Unzeit schnell ein Buch laden kann. Das ist natürlich sehr bequem. Günstige Ebooks werden den ein oder anderen wohl auch überlegen lassen, ob er sich nun ein Buch leiht, oder ob er sich nicht eben eins für wenige Cents/Euros einkauft.


Ich sehe gerade beim Beruf des Buchhändlers gegenüber dem des Bibliothekars Nachteile. In der Bibliothek arbeitet man als Beschäftigter des öffentlichen Dienstes. Hierdurch erhält man mehr Sicherheit, was Gehalt und Vertragslaufzeit angeht.




18:30 Uhr: Freie Fragezeit: Dir brennt zu diesem Thema noch etwas auf der Zunge? Kein Problem! Jetzt hast du Zeit deine Frage zu stellen :o) 
Achtung: Leni und ich machen dieses Mal auch mit. Meine heutige Zusatzfrage lautet: Welche Berufe bei denen man mit Büchern zu tun hat fallen dir ein? Welche klingen für dich interessant, welche weniger?



Leni und ich möchten uns an dieser Stelle dafür bedanken, dass du unseren Bloggerbrunch besucht hast. Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen. Hast du Verbesserungsvorschläge für uns oder möchtest du vielleicht sogar ein Lob loswerden? Gerne kannst du uns auch Themenwünsche in den Kommentaren mitteilen. Leni und ich werden uns bemühen deinen Vorschlag in einem der folgenden Brunchs umzusetzen :o)


Bei dieser Gelegenheit möchten wir auf unseren nächsten Bloggerbrunch im Februar hinweisen: Dieses Mal haben wir einen ganz besonderen Leckerbissen für euch. Kein anderer als der Schreibdilettant und Autor Marcus Johanus wird sich dann euren Fragen zum Thema „Wie schreibe ich einen Roman“ annehmen. Natürlich werden wir im Anschluss wie gewohnt mit euch in die Livediskussion treten :o)





Kommentare:

  1. Huhu Tanja,

    ich denke auch, dass viele kleinere Läden schließen könnten, wenn der Chef in Rente geht. So wie ich das hier und da mitbekomme, betreiben einige eine Buchhandlung als "Nebenverdienst". Dabei kann man das nicht wirklich verdienst nennen, weil sie so gut wie alle kein Geld damit verdienen, es sozusagen wirklich nur der Leidenschaft willen weiterführen. Wenn ich so etwas höre, finde ich das doch ein wenig erschreckend, aber vor allem auch traurig. In Zukunft könnte es also wirklich schwierig werden, als Buchhändler/in.

    Ganz liebe Grüße
    Leni =)

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    1. Ich denke auch, dass man sich schon kleine Besonderheiten einfallen lassen muss, um noch etwas mehr Verdienst einzufahren.

      Für unsere Buchhandlung lohnt es sich zum Beispiel weniger Lesungen zu organisieren, weil der Autor ja auch ein Honor, Übernachtungskosten etc. haben möchte und die Teilnehmerzahl an einer Lesung in der Kleinstadt auch nicht unbedingt so groß ist. Auch die Ticketpreise kann man da nicht so hoch ansetzen denke ich. Sowas lohnt sich wohl eher in der Großstadt.

      Dafür gibt es bei unserer Buchhandlung eine Kaffeeecke und in der Sommerzeit auch selbstgebackenen Kuchen. Außerdem gibt es Whiskeytastings, an denen man teilnehmen kann.

      Ich denke eine Buchhandlung als Nebenverdienst zu betreiben ist sehr schwierig. Schließlich muss man ja den Großteil seiner Zeit auch in der Buchhandlung verbringen. Wie will man dann noch einen Hauptverdienst einfahren? Das geht dann vermutlich nur, wenn der Partner noch gut verdient oder wie denkst du darüber?

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    2. Uija, das hört sich bei deiner Buchhandlung aber unheimlich klasse an. Bisher habe ich noch keine einzige Lesung in unseren Buchhandlungen mitbekommen oder ob es überhaupt welche gab. Lustigerweise war ich erst letzten Monat das erste Mal in einer Lesung und das in meiner Schule! =D

      In einer Buchhandlung haben wir auch eine Kaffeeecke, allerdings ist die ganz schön teuer. Das lohnt sich als Schüler also nicht wirklich. =')

      Ein Bekannter von mir macht es praktisch so, dass er während der Woche arbeitet und andere Angestellte seinen kleinen Laden führen lässt. Am Wochenende packt er dann richtig mit an und wenn es die Zeit zu lässt, geht er auch unter der Woche nach seiner Arbeit nochmal in seinen Laden. Ich finde das richtig schön, dass Menschen noch so viel für ihre Leidenschaft tun, allerdings stelle ich mir das auch sehr anstrengend vor. Bestimmt hat man auch weniger Druck auf den Schultern, wenn der Partner auch noch gut verdient, da stimme ich dir zu.

      Dein Berufsentwurf gefällt mir übrigens unheimlich gut. =)) Unterschiedliche Charaktere oder auch Fabelwesen (?) zu entwerfen, stelle ich mir wirklich spaßig vor. In diesen Beruf würde ich direkt mit einsteigen. ;-)

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    3. Uh, du musst mir unbedingt mehr von der Lesung erzählen. Wer hat dort vorgelesen und wie hat es dir gefallen?

      Eine schöne Idee wäre vielleicht, dass man in der Kaffeeecke ein Special für Schüler/Studenten anbietet. Vielleicht Tee für 1,50 Euro oder so?

      Hm... bei deinem Beispiel mit dem Bekannten frage ich mich gerade, ob es nicht kostenintensiver ist, wenn man jemanden extra einstellt. Der muss ja auch bezahlt werden?!

      Ja, wie cool. Ich sehe schon unsere Zukunft vor uns. Vielleicht sollten wir gleich Morgen eine entsprechende Firma gründen?! Ich hätte ja richtig Lust mit dir zusammenzuarbeiten. Ich glaube wir wären das perfekte Team <3

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    4. Wir hatten den Autor Robert Domes zu Besuch. Er hat uns sein Buch "Nebel im August" vorgestellt, wie er zu dieser Geschichte gekommen ist und auch einige Stellen daraus vorgelesen. Es war sooo interessant Tanja! Diese ganze Geschichte hat der Autor damals angefangen, weil er eine sehr alte Krankenakte in die Hand gedrückt bekommen hat. Die Geschichte von dem Kind aus dieser Akte, hat er Jahrelang recherchiert und letztendlich ein Buch daraus gemacht. Der Prozess von dieser Akte, die er erhalten hat, bis zum tatsächlichen Schreiben, fand ich schon total spannend. Auch die Geschichte war mal eine ganz andere Sichtweise und scheinbar wurde das Buch erst kürzlich verfilmt. =))

      Also ich wäre ja total für ein Schüler/Studenten Special. Wobei... dann würde ich sicherlich nie wieder aus dieser Buchhandlung rauskommen. ='D

      *hmm* So genau weiß ich das alles natürlich nicht. Allerdings kann ich sicherlich mal nachfragen und dir dann davon berichten? Jetzt wo wir uns in das Thema so reingequatscht haben, interessiert es mich natürlich jetzt auch. =))

      Also ich wäre dabei! Wenn wir das als Team anpacken, dann wird auch definitiv etwas daraus. <3 =)))

      Was das Thema "Buch schreiben" angeht, hatte ich einen ähnlichen Gedanken wie du. Ich denke auch, dass der Blog dabei ein wenig auf der Strecke bleiben würde, wenn man sich ernsthaft ans Bücher schreiben heranwagt.

      Hast du eigentlich in letzter Zeit wieder an einer Geschichte geschrieben? Über eine gewisse Zeitspanne, konnte ich ja ein paar deiner Kurzgeschichten lesen. Ich fand die so toll! Davon wieder mehr zu lesen, fände ich ja total klasse. =)))

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    5. Ich hab das Buch gerade mal gegoogelt. Bei Amazon hat es volle Punktzahl bekommen. Der Klappentext klingt auch richtig interessant und es scheint ja nach einer wahren Begebenheit gewesen zu sein.
      Das mag ich an Lesungen auch sehr, dass man mehr über den Entstehungsprozess und über den Autor erfährt.
      Ich freue mich so, dass dir deine erste Lesung so gefallen hat :o))))

      Siehst du und genau das sollte auch das Ziel des Studenten-/Schülerspecials sein. So haben wir ja schon mal einen Kunden erfolgreich eingefangen ;oP

      Wenn du da nochmal nachfragst, würde mich die Antwort sehr interessieren!!! :o)

      Ich denke auch, dass wir das umsetzen könnten. Sei vorsichtig sonst bringst du mich gleich dazu den ersten Schritt in Richtung unseres Projektes anzugehen :oD

      Das bewundere ich ja z.B. an den Schreibdilettanten. Sie führen gemeinsam einen Podcast, haben nebenher noch einen Blog, einen eigenen Beruf und schreiben dann noch Bücher. Und dann gibts da noch die Familie. Meine Güte. Wie schafft man sowas?

      Ich habe lange nicht mehr an einer Geschichte geschrieben. Wie schon gesagt: Wenn ich Zeit habe, dann schreibe ich (gerne) für den Blog. Da ich auf Arbeit auch den ganzen Tag vor dem PC sitze, ist es mir den Rest meiner Freizeit über auch ganz lieb mal etwas ab vom Bildschirm zu machen :o)

      Vielleicht führen wir ja unser Just-for-fun-Projekt irgendwann nochmal fort oder wir schreiben gemeinsam eine neue Geschichte. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass das genug Motivation für mich wäre wieder mit Schreiben anzufangen :o)

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    6. Genau, das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit. Der Autor hat eben die Krankenakte von dem Protagonist seines Buches in die Hand gedrückt bekommen und alles weitere recherchiert. Einen gewissen Teil hat er sicherlich auch dazu fantasiert, aber der Großteil ist aus dem Leben von Ernst Lossa gegriffen. Ich fand das wirklich unglaublich, wie viel Zeit der Autor in diese Geschichte investiert hat. Nach der Lesung konnte er uns sogar noch erzählen, was aus der Familie von seinem Protagonist geworden ist und dass er eine Schwester von Ernst Lossa noch persönlich kennengelernt hat. Total faszinierend!

      *haha* Deine Marketingstragien sind ja gefährlich. =D

      Ich werde auf jeden Fall nachfragen und dir dann noch davon berichten! =)

      Deswegen sind die Schreibdilettanten vermutlich auch so erfolgreich in dem was sie tun. So vielseitig aktiv zu sein, lässt einen an den Aufgaben wachsen und man entwickelt sich kontinuierlich weiter. Trotz allem wirklich Hut ab, dass sie das wirklich alles gleichzeitig auf die Reihe bekommen. ö.ö

      *lach* Das kenne ich aber nur zu gut. Wenn man Zeit zum Schreiben hat, dann wird eine Rezension nachgeholt oder ein anderer Post vorbereitet. Ich merke auch jedes Mal, dass ich mit etwas mehr Zeit, gerne zu Random Posts tendiere. *schmunzel* Auch kann ich es sehr gut nachvollziehen, dass du irgendwann eine Bildschirmpause haben möchtest! Da eignet sich passenderweise ja immer wieder ein neues Buch, nicht wahr? =))

      Unser Just-for-fun-Projekt ist so toll! Ich habe außerdem zwei, drei verschiedene Richtungen im Kopf, wie man weiterschreiben könnte. Alles was mir nur noch fehlt ist Zeit, vieeeel Zeit! xD Unser gemeinsames Projekt, ist aber auf alle Fälle eine totale Motivation. =)

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    7. Ich kann mir richtig vorstellen, wie interessant die Lesung war.
      Ich glaube in den seltensten Fällen schreibt ein Autor nur wenige Monate an einem Buch. Das ist gewiss oft eine Jahresarbeit, wenn er richtig recherchiert und noch mehrmaliges Korrigieren + Testleserphase drüber legt.

      Wirst du denn mal wieder eine Lesung besuchen?

      Buch lesen steht natürlich gleich nach dem Bloggen als Freizeitaktivität auf dem Plan. Mittlerweile mache ich ja auch noch Yoga. Das tut mir sehr gut. Ich erhoffe mir dadurch mehr Fitness und es entspannt auch ungemein, wenn man Abends nach Hause kommt. Dann ist der Kopf relativ leer. Das ist ebenfalls von Vorteil, wenn man viel vor dem Bildschirm sitzt :o)

      Ah, wie cool, dass du noch weiter darüber nachgedacht hast. Vielleicht ist das ja etwas für 2017. Schauen wir mal. Ich würde auf jeden Fall gerne noch mal mit dir ein gemeinsames Schreibprojekt angehen. <3

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    8. Ich bin mir nicht mehr 100%ig sicher, aber der Autor hat glaube ich 4 Jahre lang NUR recherchiert. Auf jeden Fall kann man bei jedem Autor sagen, dass sie wirklich sehr viel Geduld und Zeit investiert haben für ihr Werk. Das verdient wirklich einen Hut ab!

      Wenn sich mir die Möglichkeit gibt, möchte wirklich gerne wieder auf eine Lesung. Ich kann mir gut vorstellen, dass jede Lesung etwas Besonderes an sich hat. Allein wegen der unterschiedlichen Bücher, Genre und Autoren. Hast du eigentlich eine Lesung, bei der du sagen kannst, die hat dir am besten gefallen?

      Ui, du machst Yoga? Wie lange denn schon? =)) Wir nehmen vor dem Tanzen ein paar Yoga-Übungen her, um uns zu stretchen. =D Allerdings denke ich genau während dieser Übungen immer über Gott und die Welt nach, statt einen leeren Kopf zu bekommen. Entspannen tut es aber auf jeden Fall und danach könnte ich auch fast jedes Mal direkt ins Bett wandern. ='D

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    9. Hm... so viele Lesungen habe ich bislang auch noch nicht besucht. Ich kann dir aber zustimmen: Jede war in sich anders. Das Ambiente spielt meines Erachtens auch immer eine sehr große Rolle.
      Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass ich die Lesung letztens in Hannover mit David Safier am besten fand. Ich war so beeindruckt von seinem Zeichner und fand es so cool zwischen den Lesungen kreative Plotphasen einzuwerfen. Wenn David Safier (mit seinem Zeichner) mal eine Lesung in deiner Nähe hält: Kann ich dir nur empfehlen sie mitzumachen.

      Ich habe damals mal nach einer CD Yoga gemacht. Die CD war richtig gut und die Videos wurden am Strand mit entspannter Musik gedreht. Da hatte war es dann aber irgendwann wieder der Schweinehund, der mich vom Üben abgehalten hat.

      Noch gar nicht so lange: Den Kurs belege ich jetzt zum vierten Mal. Auch hier gibt es entspannte Musik. Es beginnt mit einer Ruhe-Phase, in der man sich auf den Atem konzentrieren muss. Dann finden meist Dehnungsübungen statt (immer mit mehreren Wiederholungen), dann kommt eine etwas anstrengendere Yogafigurenphase und zum Abschluss werden die Sonnengrüße gemacht. Ganz zum Schluss gibt es wieder eine Entspannungsphase, bei der man ein Kissen auf die Augen gelegt bekommt. Auch liegt so ein angenehmer Duft in der Luft.

      Danach bin ich meist sehr kaputt und entspannt. Bereit für eine Tasse Tee und die Couch :o)

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    10. Weißt du denn, wie viele Lesungen genau du schon besucht hast? Das Ambiente spielt sicherlich eine Rolle. Vielleicht spricht das ja sogar nochmal einmal mehr für den Autor, der seine Lesung in meiner Schule gehalten hat und es trotzdem so gut gestalten konnte. =)
      Die Lesung von David Safier hört sich aber auch wirklich toll an. Wenn man bei einer Lesung nochmal mit einer Schippe Kreativität oben drauflegt, dann ist das ganz sicher nochmal ein ganz anderes Erlebnis. Ich werde auf jeden Fall Augen und Ohren offen halten! =)

      Ich habe auch mal eine Zeitlang ausprobiert, selbst Tänze zu (Bollywood- =D)Liedern zu entwickeln. Da merkt man schnell, wie schwierig es ist den inneren Schweinehund zu überwinden. Wenn man aber in einem Kurs/Verein ist, dann geht das viel einfacher, findest du nicht auch?

      Wie oft findet dein Kurs statt? Es ist aber auch schön, wenn man dazu kommt Sport zu machen und sich nebenbei zu entspannen oder? So wie du das beschreibst, klingt das auch total schön. =))

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    11. Huhu Leni,
      ich weiß nicht so genau, auf wie viel Lesungen ich schon war. Es waren einige in der Speicherstadt Hamburg bei Herrn Friederici. In diesem Jahr waren es glaube ich drei (insgesamt).

      Ich denke auch, dass es motivierender ist, wenn man jemanden hat, der einen antreibt. Beim Kursen ist es so, dass man ja nicht immer absagen möchte und Geld dafür bezahlt. Wenn man eine Freundin hat, mit der man zu Hause übt, dann geht das auch. Aber wenn man alleine ist, dann - so ist es zumindest bei mir - kommen oft auch mal andere Dinge, wie z.B. gemütlich auf der Couch ein Buch lesen oder einen Film gucken doch mal in die Quere ;o) Selbst Tänze zu entwerfen macht bestimmt auch richtig Spaß, oder?

      Der Kurs findet einmal in der Woche statt. Ich nehme aber auch noch einmal in der Woche an einem Fitnesskurs auf Arbeit teil. Letzte Woche habe ich festgestellt, dass das muskelkatertechnisch dann auch reicht ;o)

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  2. Bevor mein Kommentar noch länger wird, schreibe ich dir in einem weiteren Kommentar etwas zu deiner 18 Uhr Antwort. =D

    Zwar denke ich nicht, dass Ebooks ein so großes Problem für die Buchhandlung ist, allerdings stimme ich dir in vielen Dingen auch zu. Einige Ebooks sind wirklich um einiges günstiger als die gebundene Variante. So weit ich den Überblick habe, gibt es kaum ein Buch, das es als Ebook nicht billiger zu haben ist. Bei vielen Büchern handelt es sich dabei aber auch immer "nur" um ein Euro. Vorher muss man sich auch erst mal einen eReader leisten, was einige nicht gewillt sind zu tun. Aber mittlerweile gibt es ja sogar hier und da einen Verlag, der nur eBooks vermarktet. Angebote wie Kindle unlimited und ähnliches, kommen auch immer noch hinzu. Also ich kann deinen Gedanken auch irgendwo nachvollziehen.

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    1. Da kommt es vermutlich sehr auf den Leser an. Wenn er sich ein Buch von einem großen Verlag kauft, mit dem Hintergrund, dass es als Ebook billiger ist, wird er vermutlich wirklich nicht ganz so begeistert sein, wenn er merkt, dass es nur wenige Euro günstiger als ein gebundenes Buch ist.

      Wenn der Leser allerdings flexibel ist und es ihm grundsätzlich egal ist, welches Buch er liest, dann kommt er mit Ebooks vermutlich günstiger weg. Es gibt so viele Anbieter, die die Geschichten (und auch sehr gute) für rund 3 Euro (im Angebot sogar teilweise für 99 Cent) verkaufen.

      Ich habe auch mal eine Diskussion verfolgt, bei der jemand sagte, dass er allein aus Platzgründen nicht mehr auf gebundene Bücher zurückgreift sondern nur noch Ebooks kauft.

      Das ist natürlich für Bücher-/Coverliebhaber undenkbar. Und es ist auch gut so, dass es immer noch so viele Liebhaber des gebundenen Buchs gibt.

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    2. Das stimmt auch wieder. Auf längere Zeit hinweg, sind Ebooks definitiv günstigere. Mir ist auch aufgefallen, dass man besonders bei längeren Geschichten viel motivierter/schneller mit dem Lesen beginnt, wenn man ein Ebook in der Hand hat. Da muss ich zugeben, dass mich dicke Bücher doch hin und wieder etwas abschrecken beziehungsweise ich erst nach ihnen greife, wenn ich mal etwas mehr Zeit habe. Bei einem Ebook merke ich oft erst im Nachhinein, dass ich umgerechnet gerade 400/500 Seiten gelesen habe. Geht dir das auch manchmal so?

      Ich habe meine Bücher auch gerne im Schrank stehen. Das Platzproblem kann ich natürlich total nachvollziehen, aber da bin ich genauso froh wie du, dass es noch so viele Liebhaber von gebundenen Büchern gibt.

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    3. Das ergeht mir ganz ähnlich. Dicke Bücher müssen manchmal sehr lange auf dem SuB warten. Allerdings greife ich wirklich nur ungern zu Ebooks. Mich schreckt es ab wieder auf einen Bildschirm schauen zu müssen. Ich lese gebundene Bücher auch so einfach lieber.

      Ich sehe das ganz genauso wie du: Bücher sehen hübsch aus und gehören ins Regal XD

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  3. Spontan fallen mir diese Berufe ein, die mit Büchern zu tun haben: Autor, Lektor, Buchhändlerin, Bibliothekarin. Das sind vermutlich diejenigen, die noch am direktesten mit einem Buch zu tun haben. Ansonsten gibt es auch immer wirtschaftliche, sowie andere kreative Berufe, die im Hintergrund laufen. Zum Beispiel Mediendesigner/-innen, die für das Cover zuständig sind oder Medienkaufmänner/-frauen, die im Marketing besonders aktiv sind oder mit Bloggern in Kontakt treten.

    Bei der Wahl einer dieser Berufe, sollte man sich natürlich immer fragen, was einem mehr interessiert oder einem liegt (z. B. ist man an Wirtschaft interessiert? Kann man mit Computer-/Bildbearbeitungsprogrammen umgehen und ein Coverdesign erstellen?). Wie viel man verdienen möchte oder ob man eines dieser Sachen, auch nebenher machen kann (z. B. Autor, Lektor). Ich denke schon, dass viele Vorteile und Nachteile sich auf die jeweilige Person beziehen. Andere Nachteile, wie das Aussterben des Buchhandels oder die Gefährdung durch Ebooks/den Online Handel, haben wir ja auch schon angesprochen. Wie siehst du das? Welche Vor- und Nachteile fallen dir sonst noch ein? Gibt es noch Berufe, die dir spontan einfallen?

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    1. Ich denke da gerade so an Hörbuchsprecher, Drehbuchschreiber, Übersetzer und natürlich auch an die von dir genannten Berufe.

      Gerade bei ersteren ist es bestimmt sehr schwer Fuß zu fassen. Am ehesten kann ich mir noch vorstellen, dass sich der Beruf Übersetzer finanziell lohnt.

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    2. Uija, Tanja, stimmt! Wenn man das denn noch lange weiterführt, kommt man irgendwann auch bei den Schauspielern & Artisten an. Was wäre denn ein Drehbuchschreiber ohne sie? =D

      Auf jeden Fall gibt es einige Berufe in der Bücherwelt. Natürlich haben sie alle ihre Vor- und Nachteile, aber welcher Beruf hat das nicht? Solange man in seiner Tätigkeit glücklich wird, ist denke ich mal schon viel erreicht. =)

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    3. Naja, aber ich glaube bei einem Drehbuchschreiber z.B. ist es bestimmt schwer überhaupt an eine Stelle zu kommen. Oder aber wenn man als Autor nicht genug Geld verdient, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten... Ich glaube das wären für mich beides Gründe diese Berufswahl nicht anzustreben.

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