Mittwoch, 26. April 2017

Und was gibts dazu?

Secret Sins – Stärker als das Schicksal und dazu Glückskekse


Jude begegnet Faith das erste Mal auf einem Treffen der Selbsthilfegruppe für Süchtige. Die beiden prallen in einem unachtsamen Moment gegeneinander und Faith verschüttet ihren Kaffee auf dem Shirt des attraktiven jungen Mannes. Ein Blick genügt für Faith. Der tätowierte Typ fällt genau in die Kategorie, von der sie sich besser fernhalten sollte. Er sieht nicht nur unglaublich gut aus, auch scheint dieses Treffen nicht sein erstes zu sein. Faith hat einen Sohn, um den sie sich kümmern muss. Sie hat ein Leben aufgebaut, welches sie nicht durch eine Unachtsamkeit zerstören sollte.

Und dennoch: Jude ist es, der mit seiner mitfühlenden und hilfsbereiten Art und mit den gut gewählten Worten einfach nicht von Faith lassen kann. Beide kommen sich näher, verbringen die Zeit miteinander. Faith weiß, dass es ein großer Fehler ist, sich auf Jude einzulassen, doch widerstehen kann sie ihm auch nicht.

Als Jude und Faith das erste Mal gemeinsam essen gehen ist schnell klar, wohin es gehen soll. Jude ist ein absoluter Fan von chinesischer Küche. Er bestellt sehr viel und lässt sich die Reste für die Woche über einpacken. Zum Nachtisch gibt es Glückskekse. Die Tradition, wie man dieses Gebäck seiner Meinung nach essen soll, möchte ich euch heute verraten:

Als erstes brichst du den Keks in der Mitte durch. Iss die eine Hälfte und lies die Botschaft im inneren des Gebäckstücks. Nun tausche die Nachricht mit deinem Gegenüber aus. Jetzt kannst du die zweite Hälfte des Kekses essen und ein wenig über die Botschaft auf deinem Zettel sprechen.

Ein Rezept für Glückskekse möchte ich euch heute verraten. Verschenkt einen der Kekse an einen Menschen, der euch am Herzen liegt. Gebt ihm ein Versprechen für einen wunderschönen Moment in der Zukunft oder vielleicht auch euer liebstes Buchzitat mit auf den Weg.

Ich wünsche euch viel Freude mit diesem Buch und euren selbstgebackenen Glückskeksen :o)


Was brauche ich für Glückskekse?

Das Wichtigste:
Viele kleine Zettel mit schönen Sprüchen (oder Buchzitaten) bedruckt

Außerdem:
40 g Weizenmehl
10 g gemahlene Haselnüsse
3 Eiweiß
40 g Zucker
20 g weiche Butter


Was mache ich damit?

Heize den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vor und falte die Glücksbotschaftszettelchen zusammen.

Vermixe alle Zutaten mit dem Handrührgerät.

Mit einem Löffel füllst du auf ein mit Backpapier belegtes Blech kleine Teigkleckse. Streiche den Teig mit der Rückseite des Löffels zu einem schönen flachen Kreis aus.

Auf ein Backblech sollten etwa sechs Kreise passen. Dabei ruhig einen guten Abstand zum nächsten Keks halten.

Jetzt für etwa 10 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben. Wenn die Kreise an der Seite leicht braun werden, ist es Zeit das Backblech herauszuholen.

Nun muss alles ganz schnell gehen. Am besten hilft dir jemand beim Belegen und Falten der Kekse. Leg einen Zettel auf die Mitte eines Kreises und klappe den Keks einmal hälftig zusammen. Mit dem Finger den Rand fest zusammendrücken und danach die Enden vorsichtig zusammen biegen. So dass du die klassische Form des Glückskekses erhältst.

Auf einen Teller legen und gut auskühlen lassen.

Meine Erfahrung zu diesem Projekt:
Meine Kekse sind unglaublich schnell nicht mehr gut zu biegen gewesen. Sie sind teilweise auch ein wenig eingebrochen. Ich habe schon einmal mit einer Freundin gemeinsam die Kekse zubereitet. Das ging wesentlich besser, weil wir so viel schnell waren. Das Projekt ist also nicht einfach. Aber es lohnt sich :o)


Solltet ihr bereits einmal Glückskekse gebacken haben, würde ich mich sehr über eure Rückmeldung freuen. Habt ihr vielleicht eine Möglichkeit für euch entdeckt, wie es leichter geht? Habt ihr vielleicht sogar eine andere Rezeptur benutzt, bei der die Kekse etwas leichter zu formen sind und nicht so schnell brechen?
Verratet mir doch mehr in euren Kommentaren. Vielleicht finden wir ja gemeinsam das perfekte Rezept für Glückskekse heraus :o)

Kommentare:

  1. Hallo,
    ich hab mich da bisher nicht drangetraut, eigene Glückskekse zu backen. Für solche Feinarbeiten im Haushalt oder Basteln bin cih nicht zu gebrauchen. Ich habe aber mal welche gegessen bei einer Freundin, selber gebacken, die sind schon total lecker! :)
    Ich habe deinen Beitrag auf meiner Wanderung durch die Welt der Bücherblogs verlinkt.
    Gruß,
    Daniela

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    1. Hallo Daniela,
      ich war mit meiner Rezeptur auch noch nicht 100%ig zufrieden. Irgendwie war der Teig noch zu brüchig. Ich hätte mir auch eine etwas härterer Abschlusskonsistenz gewünscht. Geschmeckt hat er allerdings fantastisch <3
      Weißt du noch, was für ein Rezept deine Freundin damals verwendet hat?

      Ahhh, vielen lieben Dank fürs verlinken <3

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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