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Dienstag, 9. April 2024

Der berühmte erste Satz ...

Die Macht des ersten Satzes: Appetithappen oder Wegweiser?


Ein guter erster Satz sollte wie ein köstlicher Appetizer sein, der die Vorfreude auf den Hauptgang weckt, sinnlich auf der Zunge zergeht und – bestenfalls – unvergesslich bleibt. Doch ist der erste Satz eines Buches wirklich der Schlüssel, der darüber entscheidet, ob wir uns voll und ganz in eine Geschichte vertiefen?

Viele AutorInnen und Buchliebhaber schwören darauf. Sie sind überzeugt davon, dass ein ganzer Roman bereits mit dem ersten Satz steht oder fällt. Er muss die Neugierde des Lesers wecken und ihm eine Vorstellung davon vermitteln, was ihn im Laufe der Geschichte erwartet. 

Persönlich betrachte ich das etwas anders. Der Anfang eines Buches bleibt bei mir oft nicht allzu lange im Gedächtnis. Ich benötige ein paar Seiten, um in die Geschichte einzutauchen. Ist der erste Satz griffig, ist das schön, aber ist er es nicht, bedeutet das für mich nicht, dass gleich die ganze Hauptspeise verloren ist.

Trotzdem finde ich die Diskussion über Buchanfänge äußerst spannend. Deshalb habe ich mir für meinen Blog eine neue Idee überlegt: ein Rätselspiel. Ich werde euch erste Sätze vorstellen, und ihr könnt raten, aus welchem Buch sie stammen. Im Anschluss möchte ich gerne mit euch in den Kommentaren über diese ersten Sätze sprechen.

Lasst uns gemeinsam herausfinden, ob und warum erste Sätze eine wichtige Rolle für den folgenden Roman spielen könnten.

Seid ihr bereit? Super! Lasst uns gemeinsam herausfinden, zu welchem Buch der folgende erste Satz gehört:

"Es ist eine Wahrheit, über die sich alle Welt einig ist, dass ein unbeweibter Mann von einigem Vermögen unbedingt auf der Suche nach einer Lebensgefährtin sein muss."

Stolz & Vorurteil von Jane Austen













"Vor dem verlorenen Wort gab es noch ein anderes."


Die Sammlerin der verlorenen Wörter von Pip Williams













"Wenn Menschen sterben, scheißen sie sich oft in die Hosen."

Nevernight - Die Prüfung von Jay Kristoff



"Nach den Kriegstrommeln kamen die Schreie der Überlebenden und das Summen der Fliegen."

Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen von Sarah J. Maas




"‚Du willst mich wohl verarschen‘, sagte der Türsteher und verschränkte die Arme vor seiner breiten Brust."

City of Bones - Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare















Habt ihr das Gefühl, dass sich die Schriftsteller ganz bewusst für eben diese Sätze entschieden haben? Dass sie lange darüber nachgedacht haben, bevor sie sie auf Papier brachten?

Was haltet ihr von den jeweiligen Satzanfängen? Konnten sie eure Neugierde wecken?

Habt ihr vielleicht Lust bekommen, direkt zum Buch zu greifen und in die Geschichte des Autors/der Autorin einzutauchen?


Lasst uns gemeinsam die Macht des ersten Satzes erkunden und herausfinden, ob er tatsächlich den Appetit auf mehr wecken kann!

26 Kommentare:

  1. Hallo liebe Tanja,
    Mir geht es da ähnlich wie dir, der Anfang eines Buches bleibt bei mir ebenfalls nicht so oft im Gedächtnis haften. Auch ich benötige ein paar Seiten, um in die Geschichte ein tauchen zu können.
    Obwohl ich dein gesuchtes Buch oben als Hörbuch gehört hatte vor einem Jahr, konnte ich mich an den Satz nicht mehr erinnern.

    Herzlich

    Sheena

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    1. Hallo liebe Sheena,
      würdest du mich bitten, nur einen ersten Satz aus einem beliebigen Buch aufzusagen: Ich würde scheitern. Ich fand es bei der Recherche aber auch spannend zu lesen, mit welchen Sätzen die Autoren ihre Bücher begonnen haben.

      Mir schien es auch, als hätten sich alle schon Gedanken über den Anfang gemacht.

      Liebe Grüße
      Tanja :o)

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  2. Hallo Tanja, :)
    interessantes Thema.
    Ich finde erste Sätze auch spannend, muss dir aber zustimmen, dass mir ein „schlechter“ erster Satz bzw. ein erster Satz, der nicht im Gedächtnis bleibt, nicht die ganze Geschichte verdirbt.
    Bei einigen Büchern kenne ich den ersten Satz ganz gut. Dein Beispiel sagte mir aber nichts. Das Buch habe ich aber gelesen. Offenbar ist der Satz aber nicht so einprägsam. :D Dabei kann ich mir schon gut vorstellen, dass er zum Weiterlesen animiert.
    Also ein Wegweiser - wie du es so schön im Posttitel schreibst - ist dieser erste Satz auf jeden Fall.

    Liebe Grüße
    Marina

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    1. Hallo liebe Marina,

      ich muss sagen, dass ich vor der Recherche auch sehr neugierig war, welche erste Sätze die Autoren für ihre Bücher gewählt haben. Und ich muss sagen, dass ich so ziemlich alle Beispiele als sehr gelungen empfunden habe.

      Mich würde interessieren, ob es LeserInnen gibt, die ganz bewusst auf den ersten Satz achten. Auch wäre es interessant zu wissen, ob der erste Satz nicht doch unterbewusst eine Wirkung auf den Leser hat.

      Ich danke dir, dass du deine Ansicht hier geteilt hast.

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  3. Schönen guten Morgen!

    Ja, ich hab das schon oft gehört, das mit dem "berühmten ersten Satz" :)
    Allerdings hab ich noch nicht wirklich viele erste Sätze gelesen, die mir im Gedächtnis geblieben sind.
    Ich hatte das Thema letztes Jahr beim TTT und ich hatte echt Mühe, 10 Bücher hierfür zu finden. Wobei Nr. 1, 2 und 4 mir direkt eingefallen sind, weil diese sich tatsächlich eingebrannt haben :D
    https://blog4aleshanee.blogspot.com/2023/05/ttt-erster-satz.html

    Es ist natürlich super wenn der erste Satz direkt anspricht, aber unbedingt nötig ist es nicht. Mein Bruder hat mal zu mir gesagt, dass man nach den ersten Seiten vergessen haben muss, wie das Buch oder der Autor heißt, während man liest, also sofort drin ist in der Geschichte - dann ist es gut ;)

    Deinen Satz kenne ich nicht, eigentlich, denn das Buch hab ich tatsächlich gelesen *lach* Mir gefällt er aber auch nicht und ich mochte auch das Buch nicht xD Einfach nicht meine Welt und der Satz würde mich auch nicht ansprechen zum weiterlesen.

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Hallo liebe Aleshanee,
      achtest du bewusst auf die ersten Sätze? Ich habe die Diskussion gerade unter Autoren bzgl. des ersten Satzes schon desöfteren mitbekommen und finde es interessant, dass sich einige darum doch viele Gedanken machen.

      Das ist eine interessante Ansicht, die dein Bruder vertritt. Gefällt mir. :o) Ich persönlich denke auch, dass dem ersten Satz einfach zu viel Bedeutung verliehen wird. Bin aber auch sehr gespannt, ob dazu auch noch gegenteilige Meinungen in den Kommentaren vertreten werden.

      Nein, das erste Beispiel hätte mich jetzt auch nicht angesprochen. Liegt aber vermutlich daran, dass es sich um einen alten Klassiker handelt. Wie verhält es sich bei den weiteren Beispielen? Haben sie dich mehr angesprochen?

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  4. Hallo liebe Tanja :)

    Ein wundervoller Beitrag und ein richtig interessantes Thema. Ich für meinen Teil sehe es eher wie du - dem ersten Satz messe ich nicht allzu viel Bedeutung bei. Es ist zwar schön, wenn er sich gut anfühlt & direkt neugierig macht, aber im Gedächtnis bleiben mir die ersten Zeilen eines Buchs nur selten. Da sind Inhalt und Figuren doch bei weitem wichtiger.

    Liebe Grüße
    Lisa von Prettytigers Bücherregal (Blog & Instagram)

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    1. Hallo liebe Lisa,
      die Kommentare haben bislang eine sehr ähnliches Empfinden bei den Leserinnen wiedergespiegelt: Alle haben dem ersten Satz bislang nicht allzu viel Bedeutung beigemessen. Ich bin sehr gespannt, ob im weiteren Verlauf noch anderslautende Meinungen in den Kommentaren vertreten werden.

      Und ja, ich bin deiner Meinung: Was nützt ein perfekter erster Satz, wenn die Geschichte dann an anderen Stellen Kritikpunkte aufweist?

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  5. Huhu Tanja,

    eine wirklich schöne Idee für einen Artikel. Tatsächlich achte ich schon auf den ersten Satz von Büchern. Allerdings sehe ich das wie du, dass es die Hauptspeise nicht ruiniert, wenn der 1. Satz nicht komplett überzeugt. Es gibt aber erste Sätze, die mich verleiten ein Buch zu lesen. Zum Beispiel habe ich mir die Leseprobe von "Chaos Witches" durchgelesen und wusste nach dem Einstiegssatz, dass ich es lesen möchte.

    Die Lösung hier, hätte ich aber nicht erraten - und das obwohl ich das Buch gelesen habe. Erst hätte ich darauf getippt, dass der Autor nicht viele Gedanken auf den ersten Satz verschwendet hat. Dafür war er nicht griffig genug. Wenn man aber bedenkt, aus welcher Zeit das Buch kommt, würde ich mich mit meiner Antwort nochmal umentscheiden. Ich glaube, dass der Satz sehr bewusst gewählt worden ist. Wie siehst du das?

    Ganz liebe Grüße
    Leni

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    1. Huhu Leni,
      ich finde es spannend, dass du bewusst auf den ersten Satz achtest. Ich lese meistens drüber hinweg, obwohl ich weiß, dass viele AutorInnen auf die Formulierung des ersten Satzes achten. Ich vergesse es aber einfach oft, bewusst darauf zu achten.

      Für das Rätsel habe ich versucht einige sehr bekannte Bücher einzubinden. Ich finde aber auch, dass es sehr schwer ist, die Titel am ersten Satz zu erkennen. Hätte mich allerdings interessiert, ob der ein oder andere alleine am ersten Satz den Autor festmachen kann. Wie ist es dir bei den weiteren Beispielen ergangen?

      Ich bin ganz deiner Meinung: Das erste Beispiel hätte mich jetzt auch nicht unbedingt in Lesebegeisterung versetzt. Das liegt aber vermutlich auch einfach daran, dass es sich hier um einen alten Klassiker handelt. Dieser Satz hätte zu damaligen Zeiten vermutlich ganz anders gewirkt.

      Und ja, ich könnte mir auch gut vorstellen,dass der Anfang von der Autorin sehr bewusst gewählt wurde.

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  6. Ein guter Einleitungssatz ist natürlich Gold wert, aber für mich sind eher die ersten 10 bis 20 Seiten entscheidend ich mag es, wenn es da schon richtig spannend ist und wenn es dann noch bis zum Ende so bleibt, ist es perfekt.

    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag
    Glg Sigrid

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    1. Hallo liebe Sigrid,
      ich sehe das ähnlich wie du. Da ich viel Fantasy lese, habe ich mich für mich die Seitenzahl, bis es so richtig losgeht schon auf 100 Seiten hochgesetzt. Gerade bei Fantasy wird zum Anfang noch einiges aufgebaut. Die fremde Welt wird vorgestellt. Die "richtige Handlung" setzt dann oft erst später ein. Das ist für mich auch okay.

      Für Menschen, die eher selten zum Buch greifen oder auch bei Büchern, die dann nicht entsprechend dick sind, können 100 Seiten allerdings auch schon zu viel sein.

      Ich wünsche dir einen wundervollen Sonntag. Scheint bei euch auch gerade die Sonne? Bei uns ist es herrlich draußen. Lädt zu einem kleinen Ausflug ein ins Grüne ein :o)

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  7. Hallo Tanja

    Ein interessantes Thema und ich teile deine Meinung. Ich achte mich ehrlich gesagt so gut wie gar nie auf den ersten Satz, weil ich - wie du - ebenfalls eine gewisse Zeit brauche, um in einem Buch anzukommen. Da hat der erste Satz bei mir nicht so viel Relevanz und er bleibt bei mir auch nicht hängen. Aber dein Blogpost hat mich jetzt dazu motiviert, bei den nächsten Büchern, die ich beginne, mal achtsamer darauf zu achten und den ersten Satz auf mich wirken zu lassen. :)

    Liebe Grüsse
    Mel

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    1. Hallo liebe Mel,
      ach, das freut mich, dass dich dieser Beitrag motiviert hat, künftig mal genauer auf den ersten Satz zu achten. Wenn du magst, lass uns gerne nochmal in ein paar Wochen über deine Erfahrungen und Ansichten sprechen.
      Vielleicht gelingt es mir bis dahin ja auch nochmal etwas mehr darauf zu achten, den ersten Satz bewusster wahrzunehmen.

      Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend.

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  8. Hallöchen liebe Tanja,

    ein sehr schöner Beitrag. Ja, der magische erste Satz. Das Thema ist bekannt für Lesende. Ich bin jemand, der drauf pfeift, liegt vor allem daran, dass ich mir sowas nicht merke. Ich kann auch nichts sauber zitieren. ich beneide immer andere, die wie aus dem FF coole oder bekannte Zitate raus hauen.
    Aber dafür bin ich jemand, der Inhalte mit ganzen Bildern im Kopf behält. Das sagt doch mehr aus als ein Satz.

    Liebe Grüße
    Tina

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    1. Hallo liebe Tina,
      das hast du sehr schön gesagt. Ja, ich denke auch, dass die Art, wie du ein Buch wahrnimmst, viel mehr bietet, als es ein einziger Satz könnte. Ich sehe das ähnlich wie du: Der erste Satz ist mir auch relativ egal. Mir ist es wichtiger, was die Geschichte auf die Länge hin bietet.
      Dennoch fand ich es spannend für die Recherche mal ein genaueres Augenmerk auf die ersten Sätze zu legen und darüber nachzudenken, ob sich der Autor/die Autorin wohl lange Gedanken gemacht hat, wie er/sie den Anfang formuliert.

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  9. Hallöchen Tanja!

    Ich hab deine Aktion heute in meiner Stöberrunde dabei!
    Solche Ratespiele mag ich ja total gerne :D Und ich bin schon gespannt, welches dein nächster erster Satz sein wird!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Hallo liebe Aleshanee,
      vielen Dank für die Verlinkung in der Stöberrunde <3 Ich schaue auch gleich mal bei dir vorbei. :o)

      Ich bin etwas irritiert: Du hattest auch im obigen Kommentar nur von einem Satz gesprochen. Wenn du den Spoiler öffnest, müsste gleich auch das nächste Zitat auftauchen. Ist das bei dir nicht so?

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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    2. Ohhh, Tatsache! Das hatte ich tatsächlich irgendwie übersehen, dass da noch mehr Sätze aufploppen!
      Die kenne ich zwar alle nicht, weil ich die Bücher nicht gelesen habe - ansprechen würde mich da tatsächlich nur der Satz zu "Die Sammlerin der verlorenen Worte"

      Ich bin ja gespannt wie Nevernight wird, das hab ich ja noch vor mir und möchte ich dieses Jahr unbedingt lesen! Ich hab schon gehört dass da die Sprache sehr derb sein soll :D

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    3. Huhu Aleshanee,
      ich fürchte, dass es den meisten so ergangen ist, dass sie den weiteren Spoilerbutton nicht entdeckt haben. Ich hätte vermutlich ein paar mehr Absätze einfügen müssen. Da ich allerdings schon so sehr mit dem HTML-Code rumprobiert habe, war ich auch einfach froh, dass es so funktioniert hat und alles halbwegs saß ;o)))

      Für einen weiteren Beitrag habe ich mir noch mal eine kleine Änderung im Quiz einfallen lassen. Das funktioniert dann auch für diejenigen, die das Buch vielleicht nicht gelesen haben.

      Ohja, Jay Kristoff nimmt kein Blatt vor den Mund. Der erste Satz gibt eigentlich einen sehr guten Einblick in das, was einen auf den folgenden Seiten erwartet ;o))))

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  10. Huhu Tanja :)

    endlich stöbere ich mal wieder bei dir vorbei und man es hat mir echt gefehlt.

    Ein sehr interessantes Thema hast du da aufgegriffen. Ich muss sagen den ersten Satz den du präsentiert hast, puhh der hat mich so gar nicht angesprochen und ich hätte wahrscheinlich schon bedenken ob das ganze Buch in diesem Schreibstil ist.

    Klar braucht man die schon die ersten paar Seiten zum sagen ob man gut mit dem Buch klar kommt oder nicht.
    Aber der erste Satz verrät ganz viel über den Schreibstil. Aber wie ist es so häufig wenn man in einer Buchhandlung steht? Man sieht das Cover und denkt sich "Oh wie schön", dann hat es noch einen schönen Buchschnitt wo man dann auch denkt " Oh wie schön" und wenn dann der Klappentext noch einigermaßen stimmt, dann zack ist es gekauft. Ich glaub ich hab noch nie in einem Laden in ein Buch reingelesen du?

    Aber wie du auch sagst, bleibt der erste Satz wirklich so im Kopf hängen? Hmm? Ich präsentiere ja in jeder Rezension den ersten Satz? Macht das neugieriger? Oder bleiben Zitate aus dem Buch eher im Kopf hängen?

    Liebe Grüße
    Teresa

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    1. Hallo liebe Teresa,
      mir wäre es hier genauso ergangen. Das liegt aber vermutlich auch daran, dass dieses Buch eben schon älter ist. Wie hast du die weiteren Beispielsätze empfunden? Konnte dich davon einer mehr ansprechen?

      Das stimmt, der erste Satz kann schon ein wenig über den Schreibstil, der einem im weiteren Verlauf erwartet, verraten. Ich finde, das sieht man z.B. sehr gut oben bei den Beispielen zu Jay Kristoffs Buch und eben auch zu dem Jane Austen-Titel.

      Ohja, ich lasse mich auch sehr schnell von einem schönen Cover beeinflussen. Und wenn dann auch noch der Buchschnitt so schön aussieht ... Dann muss ich mich schon zusammenreißen, noch den Klappentext durchzulesen, um meine Kaufentscheidung auch noch ein wenig vom Inhalt abhängig zu machen. :o)))

      In ein Buch reinlesen ... das mache ich so gut wie nie.

      Wenn der erstes Satz in einer Rezension fällt, dann nehme ich ihn schon anders wahr. Dann lese ich ihn bewusster. Beim Griff zum Buch ist meine Konzentration dann schon auf das große Ganze gerichtet. Da geht der erste Satz irgendwie direkt unter.

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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    2. Hallo liebe Tanja,

      Tatsächlich haben mich eher die Sätze von "Nevernight" und "City of Bones" am meisten angesprochen. Beide haben mich zum schmunzeln gebracht und ich hatte dadurch das Gefühl, dass die Autoren mich in den Büchern öfters an zum grinsen bringen.

      "Das Reich der Sieben Höfe" habe ich ja noch nicht vor allzulanger Zeit gelesen, aber eher weil es so viel aus Social Media war. Der erste Satz, fand ich tatsächlich nicht wirklich ansprechend^^ Da war es dann doch mehr das Cover, aber die Reihe wird bei mir auch fortgesetzt.

      Liebe Grüße
      Teresa

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    3. Huhu Teresa,
      da ich auf die ersten Sätze gar nicht bewusst achte, fand ich es umso überraschender, wie stark einige doch auf mich gewirkt haben. Den ersten Satz von "Das Reich der sieben Höfe" hat bei mir z.B. auch die Neugierde geschürt. Aber gar nicht beim Lesen des Buches, da ich ihn hier gar nicht so wahrgenommen habe, sondern erst jetzt, als ich für den Beitrag recherchiert habe :o)

      Nevernight und Jay Kristoff ... ja, er hat schon einen sehr speziellen Humor :o))) In Nevernight gibt es z.B. viele Randbemerkungen. Die kannte ich bis dahin nur von Terry Pratchett. Bei T.P. mochte ich das sehr. Bei J.Kristoff haben sie mich oft gestört. Ich wollte natürlich wissen, was er noch zu bestimmten Punkten sagen möchte. Aber sie haben mich dann oft auch einfach nur aus der Geschichte rausgerissen. Ich bin durch diese Bemerkungen in einen inneren Zwist geraten ;o)

      Jay Kristoff schreibt dreckig, düster und brutal. Aber er schreibt auch unheimlich gut. Für mich ein sehr talentierter Autor, der zu meinen Lieblingsschriftstellern zählt. Der erste Satz verschönigt nichts und gibt einen guten Einblick auf das, was einen auf den nächsten Seiten erwartet ... :o)

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  11. Hallo Tanja,
    das ist auf jeden Fall ein spannendes Thema. Ich muss gestehen, ich merke mir erste Sätze jetzt auch nicht ewig und ich werde vermutlich auch nichts von dem zuordnen können, was du so zeigst :D
    Sind erste Sätze daher für mich nicht wichtig? Würde ich so gar nicht unbedingt sagen… weil es schon irgendwie schön ist, wenn man direkt in das Buch reingezogen wird oder neugierig gemacht wird, weil man sich fragt, was da los ist, welches lebensverändernde Ereignis eingetreten ist oder oder oder. Kommt ja dann auch total darauf an, in welchem Genre man unterwegs ist und so. Aber wenn mich das Buch wirklich interessiert, dann würde ich mich auch von einem nicht so griffigen ersten Satz wohl eher nicht abschrecken lassen ;) Ein bisschen mehr Zeit geb ich dem Buch dann schon. Allerdings merk ich beim Lesen schon, dass mich erste Sätze mal ansprechen und mal nicht, manchmal baut man halt gleich eine gewisse Atmosphäre auf. Ob damit wirklich das Buch steht und fällt, würde ich jetzt so nicht unbedingt sagen, weil ja noch so viel danach kommt. Aber vielleicht hat man dann schon mal ein „blöderes“ Gefühl beim Weiterlesen? Ich könnte das für mich jetzt nicht unbedingt bestätigen, aber auch nicht komplett widerlegen ;) Vielleicht muss ich da in Zukunft noch mal mehr drauf achten. :D

    Dein Satz hier hätte ich auf jeden Fall nicht erkannt, ich habe Stolz&Vorurteile allerdings auch nicht gelesen. Ich muss aber auch sagen, dass mich dieser schwurbelige Satz jetzt nicht so richtig abholt ;) Die Sprache ist aber natürlich dem Buch an sich geschuldet.

    Liebe Grüße,
    Dana

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    1. Huhu Dana,
      ich habe das Gefühl, dass die weiterführenden Lösungsbuttons irgendwie ein wenig untergegangen sind, da die meisten Kommentare nur auf den ersten Satz eingehen. Da folgen noch weitere. :o)

      Ich finde den Satz von Stolz und Vorurteil auch recht sperrig. Aber gut. Ich denke, das liegt auch daran, dass es ein alter Klassiker ist. Vielleicht hat der Satz "damals" besser funktioniert?

      Vielen Dank, dass du deine Lesewahrnehmung hier geteilt hast. Ich achte auch nicht wirklich bewusst auf die ersten Sätze. Während ich den Beitrag vorbereitet habe, habe ich mir aber vorgenommen, das mal zu ändern. Aber vermutlich vergesse ich es dann, wenn ich zum nächsten Buch greife, doch wieder ;o)

      Ich habe mich auch schon gefragt, ob man die ersten Sätze vielleicht auch irgendwie unterbewusst wahrnimmt. Dass mit diesem Satz eine Geschichte steht oder fällt ... das glaube ich auch nicht. Da gehört, meiner Meinung nach, schon jede Menge mehr dazu.

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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