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Dieses Buch habe ich vom Verlag kostenlos erhalten.
Meine Meinung ist davon unbeeinflusst.
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Rezension zu Four Days Until Forever von J. M. Summer
Verlag: Selfpublisher
Hier geht’s zur Homepage der Autorin: jmsummer.com
Seitenzahl: 227
Format: Taschenbuch
Preis: 16,04 Euro
Altersempfehlung der Autorin: 14 bis 18 Jahre
ISBN: 979-8297268043
Abgeschlossene Erzählung
Hier geht’s zur Homepage der Autorin: jmsummer.com
Seitenzahl: 227
Format: Taschenbuch
Preis: 16,04 Euro
Altersempfehlung der Autorin: 14 bis 18 Jahre
ISBN: 979-8297268043
Abgeschlossene Erzählung
Inhalt:
Seit drei Wochen liegt Theo im Koma. Genauer gesagt: Sein Körper liegt reglos in einem Krankenhausbett, während sein Geist wenige Meter daneben existiert und die Menschen beobachtet, die ihn Tag für Tag besuchen: Seine Mutter, die jede freie Minute an seinem Bett verbringt und zwischen Hoffnung und Verzweiflung schwankt. Die Ärzte, die ratlos sind, weil Theo keinerlei äußere Verletzungen zeigt. Und seine beiden besten Freunde: Lucy, seine quirlige Kindheitsfreundin, die mit Humor und Optimismus versucht, alle zusammenzuhalten, und Ben, der stets ruhig wirkt, kontrolliert, beinahe distanziert und Lucy dabei hilft, Theos Mutter aufzufangen, wenn diese kurz davor ist, die Hoffnung zu verlieren.
Theo nimmt alles wahr. Er hört jedes Wort, sieht jede Träne, doch er kann niemanden berühren und niemand hört ihn. Seine Existenz als Erscheinung ist schmerzhaft und einsam, geprägt von dem Verlangen, seinen Liebsten zu sagen, dass er noch da ist.
Eines Tages geschieht jedoch etwas Unerwartetes: Theo findet sich plötzlich nicht mehr im Krankenhaus wieder, sondern in Bens Zimmer. Er hat sich teleportiert. Und noch erstaunlicher ist, dass Ben ihn sehen kann. Nach anfänglichem Schock und Verwirrung begreifen die beiden, dass dieses unmögliche Wunder ihre einzige Chance sein könnte.
Denn Theo hat nicht mehr viel Zeit. Wenn sein Geist nicht bald in seinen Körper zurückfindet, wird dieser verblassen und Theo sterben. Um das zu verhindern, muss er herausfinden, was am Tag seines Unfalls geschehen ist. Gemeinsam mit Ben, und später auch mit Lucy, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um die Ereignisse vor dem Unfall zu rekonstruieren und Theo vielleicht noch zu retten.
Meinung:
Schon das Cover von „Four Days Until Forever“ deutet an, in welche emotionale Richtung sich die Geschichte bewegen wird. Während des Lesens wurde mir daher recht früh klar, welche Themen im Mittelpunkt stehen, was der Wirkung der Geschichte jedoch keinen Abbruch tut.
J. M. Summer erzählt von einem Jungen, der nach einem Unfall im Koma liegt und als Geist hilflos miterlebt, wie seine liebsten Menschen um ihn bangen. Diese Ausgangssituation ist zutiefst berührend und schafft eine emotionale Nähe, die sich durch das gesamte Buch zieht. Besonders gelungen ist die Darstellung der Trauer, der Hilflosigkeit und der stillen Hoffnung der Zurückgebliebenen.
Im Zentrum der Geschichte stehen neben Theo vor allem Lucy und Ben. Die Autorin stattet ihre Figuren mit vielen liebenswerten Eigenschaften aus und verleiht ihnen gleichzeitig glaubwürdige Schwächen. Lucy ist ein Wirbelwind, laut, herzlich, loyal und voller Zuversicht. Sie ist der emotionale Anker der Geschichte. Ben hingegen wirkt kontrolliert und manchmal beinahe gefühllos, vor allem in Situationen, in denen Emotionen erwartbar sind. So wird er zum Medium der Begegnung mit der Unberechenbarkeit, was ihn jedoch zu einer interessanten und vielschichtigen Figur macht.
Zwischen Theo und Ben ist früh spürbar, dass ihre Verbindung weit über Freundschaft hinausgeht. Als Leserin wünscht man sich immer wieder, dass beide den Mut finden, ihre Gefühle endlich auszusprechen. Gleichzeitig gibt es mit Naomi, Bens Freundin, eine weitere Figur, die diese Dynamik verkompliziert. Sie ist warmherzig und sympathisch, sodass man unweigerlich Mitgefühl für sie entwickelt und hofft, dass sie nicht verletzt wird.
Obwohl viele Entwicklungen vorhersehbar erscheinen, gelingt es J. M. Summer, Spannung aufzubauen. Von einem Moment auf den anderen muss Theo nicht nur sein eigenes Leben retten, Antworten auf seine offenen Fragen finden und versuchen seine Gefühle zu ordnen. Plötzlich gibt es ein zeitliches Limit, das er vom Tod selbst gestellt bekommt und jemanden, der seine Hilfe und eben damit auch das bisschen Zeit benötigt, das ihm noch bleibt.
Am Ende bleibt ein Buch, das mit vielen herzerwärmenden Momenten überzeugt, aber für mich auch eine kleine Schwachstelle zeigte. Bis zu einem gewissen Punkt ist das Verhalten des Protagonisten stets nachzuvollziehen, zu verstehen und zu interpretieren. Am Ende ergibt sich aber ein plot hole, das auch die Autorin nicht stopfen kann.
Fazit:
„Four Days Until Forever“ ist ein emotionaler Roman über Freundschaft, Nähe und die Angst, einen geliebten Menschen zu verlieren.
J. M. Summer verbindet eine zarte Coming-out-Thematik mit übernatürlichen Elementen und einer Geschichte über Nähe, Verlust und die Dinge, die unausgesprochen zwischen Menschen stehen. Besonders die zwischenmenschlichen Beziehungen und die leisen, gefühlvollen Momente verleihen der Geschichte ihre Stärke und sorgen dafür, dass sie lange nach dem Lesen nachhallt.
Die Autorin zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Schmerz, Hoffnung und Unsicherheit umgehen, und zeichnet Figuren, die nicht immer richtig handeln, dafür aber glaubwürdig und menschlich bleiben. Auch wenn sich nicht alle Dinge zusammenfügen, bleibt ein Buch, das berührt und zum Nachdenken anregt.
„Four Days Until Forever“ ist keine perfekte Geschichte, aber eine, die durch ihre Ehrlichkeit, ihre Emotionen und ihre ruhigen Zwischentöne überzeugt und die zeigt, wie viel Bedeutung in dem liegen kann, was zwischen Menschen gesagt wird, aber auch in dem, was unausgesprochen bleibt.
Kurzgefasst:
Spannung/Action:





Hallo liebe Tanja :)
AntwortenLöschenIch liebe Coming-Out-Storys und was du schreibst klingt nach einem wirklich schönen Buch, auch wenn es am Ende vielleicht nicht ganz perfekt ist! Es geht quasi nicht besser, wenn eine Geschichte uns berührt und zum Nachdenken anregt, oder? 🥹
Liebe Grüße
Lisa @prettytigerbuch | Blog | Instagram
Hallo liebe Lisa,
Löschenin diesem Buch war die Liebesgeschichte wirklich zart und schön beschrieben (sieht man mal von dem Kritikpunkt ab). Absolut! Solche Geschichten lieben wir! :o))))))))
Ganz liebe Grüße
Tanja 🤍
Liebe Tanja,
AntwortenLöschendeine Rezension ist richtig toll. Besonders schön finde ich, wie du die emotionalen Nuancen der Geschichte eingefangen hast und auch auf Schwächen hinweist. Besonders die Perspektivwechsel zwischen Theo, Lucy und Ben klingen wirklich interessant.
Das die Geschichte nicht perfekt ist, finde ich gar nicht so schlimm. Dafür scheint es starke emotionale Momente zu geben und wenn sie zum Nachdenken anregen, dann hat das Buch schon mal erreicht, dass die Geschichte einen nach dem Lesen gedanklich weiter beschäftigt.
Liebe Grüße
Mo
Hallo liebe Mo,
Löschenohja, es gab wirklich tolle Figuren in dem Buch und die verschiedenen Emotionen, die hier gezeigt wurden, haben mir auch sehr gefallen. Ich mochte auch die Art, wie liebevoll die Charaktere miteinander umgegangen sind.
Das stimmt. Das Buch hat mich im Nachhinein gedanklich noch weiter beschäftigt.
Ganz liebe Grüße
Tanja 🤍
Liebe Tanja,
AntwortenLöschendie Story finde ich ja super interessant. Keine Ahnung wieso, aber ich finde Bücher die sich im Krankenhaus abspielen immer voll interessant. Vermutlich weil ich irgendwie voll gerne im medizinischen Bereich tätig gewesen wäre, könnte ich Blut sehen :D
Die Story klingt super vielversprechend und das Cover macht auch neugierig. So im ersten Moment hätte ich irgendwie was anderes dahinter vermutet.
Danke für die tolle Buchvorstellung.
Liebe Grüße
Andrea ♥
Hallo liebe Andrea,
Löschenich find's sehr interessant zu lesen, dass du eigentlich gerne im medizinischen Bereich untergekommen wärst. Ich habe in meiner Jugend tatsächlich auch eine Ausbildung als Arzthelferin angestrebt. Es hat damals aber leider keine freie Stelle in der Nähe gegeben und so bin ich dann doch in eine ganz andere Richtung gegangen.
Es freut mich sehr, dass dich die Story anspricht. Ich finde es auch interessant zu lesen, dass du im ersten Moment etwas anderes hinter dem Buchdeckel vermutet hättest. Ich finde, das Cover verrät schon sehr viel.
Vielen Dank für deinen lieben Kommentar <3
Ganz liebe Grüße
Tanja 🤍