Sonntag, 1. März 2026

Monatsrückblick Februar 2026


Ach ja, ich glaube, ich bin immer noch ein kleines bisschen süchtig. Hogwarts Legacy hat es mir wirklich angetan. Es verging kaum ein Tag im Februar, an dem ich nicht ein klein wenig in dem Spiel versunken bin. Die Welt von Hogwarts Legacy ist riesig, das Spiel an sich ist mit einer schönen Story und so vielen liebenswürdigen Details gespickt: Tiere mit einer Schnapptasche einfangen und in einem großen Garten pflegen und hegen, Kräuter anpflanzen und Tränke brauen, ein wenig kämpfen, Quests bestehen und zugleich am Unterricht teilnehmen und neue Zaubersprüche lernen. Ich sag’s euch, ich habe aktuell einfach nur richtig viel Spaß mit dieser Freizeitbeschäftigung. 

Ein klein wenig kommen dadurch aktuell vielleicht andere Hobbys etwas kürzer. Lesetechnisch hat sich in diesem Monat allerdings auch einiges ereignet:

📔 Ich durfte das neue Sachbuch von Jacqueline Weichmann-Fuchs „Mein inneres Kind – die Dramaqueen – kann mich mal …“ testlesen und war begeistert.

📔 Leni und ich hatten schon seit Ende letzten Jahres ein Projekt im Sinn, das wir zeitnah im neuen Jahr umsetzen wollten: unseren Buchclub. Ich habe mich sehr gefreut, dass wir im Februar an den Start gehen konnten, und bin nun gespannt, wie diese Aktion weiterhin bei euch ankommt.

📔 Meine Häkelchallenge habe ich weiterhin erfolgreich in den Alltag integrieren können. Den aktuellen Fortschritt möchte ich euch gerne zeigen:  


📔 Gelesen habe ich im Februar vier Bücher. Leider wurde ich lesetechnisch zusätzlich auch noch durch einen kaputten E-Reader ausgebremst. Dabei hatte ich gerade so richtig Spaß mit „Dungeon Crawler Carl“! Aber auch unter den gelesenen Büchern waren ein paar richtig gute Werke. Mehr dazu möchte ich euch gleich im anschließenden literarischen Rückblick gemeinsam mit Leni berichten.


Ein paar Ausflüge konnten wir im Februar auch noch machen. Nachdem die gemeinsame Party mit unseren Freunden zu Silvester aufgrund von Krankheit leider ausfallen musste, haben wir uns ganz spontan für eine Nachfeier im Februar entschieden. Es gab, so richtig schön klassisch, Raclette und Bowle, wir haben ein Silvesterfotoshooting gemacht und eine gemeinsame Snackverköstigung zelebriert. Zum Abschluss des Abends haben wir dann noch ein kleines Bodenfeuerwerk gestartet. Es war ein richtig schöner Nachsilvesterabend 🤍

Außerdem fand im Februar endlich die Alpakawanderung statt, die aufgrund des Schneechaos im Januar leider verschoben wurde. Es war so ein toller Tag! Ich hatte einiges erwartet und meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. 
 



Die Wanderung startete mit einer kleinen Einführung. Uns wurde ein wenig über Alpakas erzählt, und letztlich durfte sich jeder einen Kandidaten aussuchen. Mein Mann und ich haben uns für Aarany entschieden – das meiner Meinung nach hübscheste Alpaka. (Aber sagt das nicht jeder über „sein“ persönliches Alpaka? 😉) 

Hier seht ihr Aarany

Aarany habe ich sehr schnell unglaublich ins Herz geschlossen. Die Alpakadame schien sich anfangs nicht sonderlich für mich zu interessieren. Doch im Laufe der sechs Kilometer langen Wanderung sind wir ein richtiges Team geworden. 

Wir haben bald festgestellt, dass jedes Alpaka seinen eigenen Willen hat und den sollte man ihm auch unbedingt lassen.
Für alle Alpakas stand eines im Fokus: leckeres Gras. Wir sind sehr oft stehen geblieben und haben den Alpakas dabei zugeschaut, wie sie voller Hingabe geschlemmt haben. 

Aaranys Charakter habe ich schnell begriffen. Sie wollte gerne immer im Mittelfeld bleiben. Hatte sie sich beim Grasen gedanklich verloren und der Großteil der Herde war weitergezogen, verfiel sie in einen schnellen Trab, um wieder aufzuschließen. (Ich sag’s euch, kein Alpaka konnte so niedlich laufen wie Aarany 🤍 Und das sage ich jetzt nicht nur, weil es sich um „mein“ Alpaka gehandelt hat …). War die Alpakadame dann wieder im Mittelfeld unterwegs, widmete sie sich erneut ihrer Lieblingsbeschäftigung: dem Gras-Schlemmen.  


Zum Ende der Wanderung wurden unsere Alpakas dann allmählich allesamt müde. Während Aarany anfangs noch gerne „gejoggt“ ist, hat sie zum Ende hin geräuschvoll genöhlt und wurde immer langsamer. Allen Tieren hat man nun angemerkt, dass sie gerne wieder zurück auf die Weide wollten. 

Als wir dann wieder „zu Hause“ waren, wurden die Alpakas an die Futterstelle gelassen und konnten sich in ihrer Unterkunft und/oder auf der Weide ausruhen. Die menschlichen Teilnehmer der Wanderung wurden an dieser Stelle mit Grünkohl aus dem großen Topf, selbstgebackenem Kuchen sowie Getränken versorgt. 

Ich war richtig überrascht, mit wie viel Liebe unsere letzte Station hergerichtet wurde. Überall hingen Lichterketten, es gab ein Buffet und zwei Zelte: eines mit einem Lagerfeuer zum besinnlichen Beisammensein und ein großes mit Musik, Tischen und Stühlen sowie einem Heizstrahler zum Aufwärmen. Und das alles in direkter Nähe zu den Alpakas. Es war wirklich ein wundervoller Tag, den ich so schnell nicht vergessen werde.  




 

Am letzten Februartag habe ich dann auch noch gartentechnisch den Frühlingsbeginn eingeläutet: In meinen Kübeln leuchten nun farbenfrohe Primeln und bereiten mir aktuell bei jedem Vorbeigehen richtig gute Laune. 🤍

Wie ihr lesen könnt, hat der Februar mir also einen guten Mix aus Erlebnissen, Lese- und auch Spielzeit geliefert. Näheres zu den gelesenen Büchern präsentiere ich euch nun aber im folgenden gemeinsamen Leserückblick mit Leni von „Meine Welt voller Welten“.

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen der folgenden Zeilen.

Eure 
Tanja
 🤍



Lenis gelesene Bücher im Februar:

 

Only A Monster war ein richtig starker Start in den Monat. Auf den ersten Seiten war ich mir noch kurz unsicher, ob mir die Charaktere nicht vielleicht etwas zu jung sind und dann hat es mich nach 20-30 Seiten wirklich komplett überrascht. Es bot super viel Action, war schnell ein Pageturner und lieferte mir moralische Überlegungen vom Feinsten.

Zudem war ich echt begeistert von den Fantasy-Elementen und der Welt der Monster. Super faszinierend, super ausgearbeitet! 

Zu The Pumpkin Spice Latte Disaster habe ich unfassbar viele unterschiedliche Meinungen gehört. Dementsprechend bin ich mit etwas weniger Erwartungen an das Buch herangegangen, obwohl Kyra Groh mich bereits häufiger sehr gut unterhalten konnte. Ich konnte mich jedoch den positiven Meinungen anschließen. Ich mochte den herbstlichen Vibe, das gemütliche Dorfsetting und die Bewohner, die wirklich stark ausgearbeitet wurden. Am besten gefielen mir jedoch die Hauptcharaktere und wie lebendig, unperfekt, authentisch sie ausgearbeitet wurden.

Einzig seine Fixierung auf ihr Hinterteil und ihre Fixierung auf seine Arme waren vielleicht 1-2x zu oft mit eingebunden. 😅 

Die Inhaltsbeschreibung zu This Story Might Save Your Life fand ich mega. Zwei Freunde, die einen Podcast darüber führen, wie man in den verrücktesten oder gefährlichsten Situationen vielleicht überleben könnte. Doch dann verschwindet sie und ihr bester Freund gerät unter Verdacht. Insgesamt eine tolle, spannende Idee, die aus meiner Sicht „okayish“ umgesetzt wurde. Meinetwegen hätte es etwas mehr Podcast-Momente und noch zusätzlich ein paar Thrill-Elemente geben dürfen. Gefühlt war es mehr als Roman erzählt, sogar mit Fokus auf romantischen Zügen – da bin ich grundsätzlich ja eigentlich nicht abgeneigt, allerdings habe ich mir beim Greifen nach „This Story Might Save Your Life“ etwas anderes erhofft. 

In Remember, Remember findet ein Klassentreffen im Luxuszug statt, doch alte Geheimnisse, Lügen und letztendlich auch ein Mordfall führen zu Spannungen. Das Setting fand ich mega und originell. Ein großer Fokus wurde auch auf die Romanze zwischen den damaligen Klassenbesten gelegt, die gespickt ist mit Witz, Sarkasmus und gelungenen Schlagabtauschen.

Ich habe ein wenig gebraucht, um ins Geschehen von Remember, Remember zu kommen. Insbesondere mit den detaillierten Settingsbeschreibungen und Charakternamen musste ich erst zurechtkommen. Doch wenn man sich darauf einlässt wird man mit originellen Ideen belohnt. Im letzten Drittel steigt der Thrill-Teil und der hielt mich wirklich gefangen. Letztendlich fand ich die Auflösung dann auch sehr stimmig, jedoch hat mir der überraschende Plottwist / Aha-Moment gefehlt, um mich richtig abzuholen. 

Watersong 1 – Sternenlied lag wirklich schon eeeewig auf meinem SuB. So ewig, dass im Plot über einen neuen Harry Potter-Film im Kino gesprochen wurde. Doch die Sirenen-Fantasy wollte ich unbedingt noch lesen, daher wurde der Band auch nie aussortiert. Vom Gefühl her ist aber kaum etwas anderes passiert, als was in der Inhaltsbeschreibung aufgeführt wurde. Mich hat es echt gewundert, wie viel die Autorin an Seiten voll bekommen hat, ohne, dass viel Plot passiert / vorangekommen ist. Zudem waren einige Aussagen ziemlich daneben. Da habe ich mich gefragt, ob es daran lag, dass das Buch bereits etwas älter ist? Ob mir die Aussagen so aufgefallen sind, weil man sie heute nicht mehr so schreiben würde? Insgesamt hat mir das Buch leider gar nicht gefallen, aber es hat mich anschließend zum Nachdenken gebracht über die Entwicklung in der Buchwelt – was ich wiederum recht spannend fand. 

The Legend of Lady Byeoksa bot eine spannende, mythologische Geschichte über Geisterjägerin Lady Bin Seomoon. Sie versucht durch das Sammeln von Geisterperlen in Richtung eines normalen Lebens zu kommen. Mich hat man ja schnell mit asiatischer Fantasy und von koreanischer Mythologie habe ich bisher kaum etwas gelesen. Daher konnten mich diese Elemente sowie einige Szenen mit den Geistern sehr begeistern. Allerdings schreibt die Autorin auch sehr verschachtelt und hätte in meinen Augen mit ein paar Anpassungen das Spannungslevel anziehen können. Vor allem, dass das ganze Buch lediglich in 5 Kapiteln unterteilt war, empfand ich auch als etwas herausfordernd beim Lesen. 

Auf Wie die Luft zum Atmen habe ich mich schon richtig gefreut. Das Buch ist gefühlt ein absolutes Hype-Buch und ich mochte bereits einige Bücher von Brittainy Cherry. Dementsprechend: Meine Erwartungen waren auf Höhe der Decke. Schnell habe ich auch gemerkt, wieso die Autorin sich mit diesem Debüt einen Namen gemacht hat. Das Buch ist voll von grandios beschriebenen Gefühlen und ich war baff, wie die Autorin den Schmerz ihrer Hauptfiguren in Worte gefasst hat. Zudem konnte sie mich mit der besonderen Federbedeutung wirklich sehr berühren. Dennoch konnte es meinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden.

Ich könnte mir vorstellen, dass ich von Brittainy Cherry einfach schon anderes gewohnt bin, da ich ihre neueren Werke bereits gelesen habe. Und ich finde, dass sie sich in ihrem Schreibstil über die Zeit sehr viel weiterentwickelt hat. Das Ende von diesem Buch war mir zudem etwas zu over-the-top dramatisch.



Tanjas gelesene Bücher im Februar: 

„Unvergesslich. Du und ich.“ von Roni Loren erzählt die Geschichte von Liv und Finn, die als Jugendliche eine geheime Beziehung führten. Ein Amoklauf an ihrer Schule hat ihr Leben und das ihrer Mitschüler nachhaltig traumatisiert. Nach Jahren treffen sich die Überlebenden wieder, um sich über diesen Tag und die Folgen auszutauschen. Liv und Finn merken dabei, dass die Anziehung von damals nicht nachgelassen hat. Doch heute, Jahre nach der Tat, sind sie beide zu völlig anderen Menschen geworden.

Ehrlich gesagt war ich überrascht, als ich auf den ersten Seiten realisierte, dass diese Geschichte von einem Amoklauf und seinen Folgen handelt. Mit einem so schweren Thema hatte ich gar nicht gerechnet.

Ausnahmsweise hätte ich mir hier vorab sogar einen Hinweis im Klappentext gewünscht, zumal die Thematik schon auf den ersten Seiten stark zum Tragen kommt. Ich habe mich dann jedoch dazu entschieden, offen an die Geschichte heranzutreten. Mir war klar, dass ich die leichte Liebesgeschichte, die ich erwartet hatte, so wohl nicht bekommen würde, was mich aber nicht abgeschreckt, sondern eher neugierig gemacht hat.

Letztlich liegt der Fokus der Geschichte doch stark auf der Lovestory. Angesichts des komplexen und schweren Themas hätte ich mir stellenweise eine intensivere Auseinandersetzung mit der Traumabewältigung gewünscht. Die romantischen und teilweise spicy Elemente nehmen hier vergleichsweise viel Raum ein. Dennoch mindert das meinen Gesamteindruck nur geringfügig: Insgesamt habe ich das Buch gern gelesen und eine unterhaltsame Lesezeit damit verbracht.

 

Ich habe mich so gefreut, dass ich in diesem Monat das neue Buch von Jacqueline Weichmann-Fuchs „Mein inneres Kind – die Dramaqueen – kann mich mal ...“ testlesen durfte. Ich denke, der Titel erklärt schon gut, worum es geht. Die Autorin richtet in diesem Buch den Fokus auf das Unterbewusstsein und das Bewusstsein und erklärt, wie diese unsere Psyche beeinflussen.

Es gibt Handlungshilfen, wie man sein Unterbewusstsein austricksen und so unliebsame Situationen umgehen und zu mehr Gleichgewicht und somit Freude im Leben finden kann.

Ein Buch, das mich stark zum Nachdenken gebracht hat. Ich möchte zeitnah das Gelernte in den Alltag integrieren und bin gespannt, inwieweit es mir gelingen wird, bestimmte Lebenssituationen vielleicht zukünftig anders zu gestalten.

 

„Tokioregen“ von Yasmin Shakarami war für mich ein kleines Highlight in diesem Monat. Bereits auf den ersten Seiten entwirft die Autorin das Bild einer Stadt, die mit ihren unzähligen Eindrücken überwältigt.

Mit Malu lernen wir eine Protagonistin kennen, die mit ihrer liebenswerten, manchmal etwas tollpatschigen Art sofort überzeugt. Ich habe sie schnell in mein Leserherz geschlossen, genauso wie die vielen schrulligen und besonderen Nebencharaktere.

Die Geschichte erzählt nicht nur von einem großen Abenteuer in einer fremden, faszinierenden Kultur, sondern auch von Traditionen, Dämonen und Legenden. Gleichzeitig entfaltet sich eine herzerwärmende und berührende Liebesgeschichte.

Beim Lesen habe ich geschmunzelt, mitgefiebert und war neugierig auf alles, was noch passieren würde und auf all das, was ich gemeinsam mit Malu über Tokio würde erfahren dürfen.

Dieses Buch war ein echtes Leseerlebnis. Am liebsten würde ich direkt noch einmal von vorn beginnen, um Tokio zusammen mit Malu und all den besonderen Figuren ein weiteres erstes Mal zu erleben.
 

„Momo“ von Michael Ende lag schon viel zu lange auf meinem SuB. Gemeinsam mit Lina vom Buchblog „Ink and Petals“ habe ich mir dazu eine schöne Aktion überlegt: Wir möchten Momo als Wanderbuch auf die Reise schicken und suchen dafür noch Teilnehmer. Dazu folgt aber demnächst noch mehr …

Im Februar habe ich diesen Klassiker nun endlich gelesen. Den Film kannte ich noch aus meiner Kindheit, an die Details der Geschichte konnte ich mich allerdings kaum noch erinnern. Umso schöner war es, Momo noch einmal ganz neu für mich zu entdecken.

Das Leseerlebnis empfand ich stellenweise wie eine Achterbahnfahrt. Manche Passagen zogen sich für mich etwas, andere wiederum waren sehr fesselnd. Besonders gefallen haben mir die fantasievollen Ideen, die Michael Ende in sein Buch eingebaut hat, ebenso wie die Botschaft, die er vermittelt.

Als Leser gerät man dabei automatisch ins Grübeln: Wie sollte man seine Zeit einteilen? Was im Leben ist wirklich wichtig? Kann und sollte man bestimmte Erlebnisse und Handlungen einfach als Zeitverschwendung abtun? Beim Lesen wurde mir immer wieder bewusst, wie wichtig Zuhören, echte Begegnungen und das bewusste Zeitnehmen füreinander sind.

„Momo“ hat mich auch nach dem Lesen noch lange beschäftigt. Es ist eines dieser Bücher, über die man noch lange nachdenken und diskutieren kann. Mir hat es im Resultat außerordentlich gut gefallen.



Lieblingsbuch:


Leni's Lieblingsbuch war: 

Only A Monster

Vielleicht konnte man das oben bereits herauslesen, aber Only A Monster fand ich wirklich grandiose. 💗 Es hatte ein hohes Tempo im Plot, Action, spielte mit den Rollen von Helden und Monstern und besonders faszinierend: Ich habe angefangen mit Monstern zu sympathisieren. Ich habe es unheimlich gerne gelesen und Band 2 liegt mittlerweile auch schon auf meinem SuB.



Tanja's Favorit war: 

Tokioregen.

Ich habe die Reise durch dieses Buch einfach nur genossen. Ich wollte unbedingt mehr über all die Traditionen Japans erfahren und war so gespannt auf das, was ich an den vielen verschiedenen Orten Tokios würde entdecken dürfen. Yasmin Shakarami ist es gelungen, mir eine Stadt vorzustellen, die einfach nur überwältigt und einem alleine beim Lesen mit offenen Mund staunen lässt.

Aber nicht nur das Setting des Buches war einfach grandios. Auch all die Charaktere im Buch habe ich während des Lesens so richtig ins Herz geschlossen. Ich mochte sie alle … ausnahmslos!



Lieblingscover:


Leni 
nominiert folgende Buchcover: 

Only A Monster
The Legend of Lady Byeoksa




Tanjas Lieblingscover im Februar war das von 

Tokioregen

Das Cover hat mich vom ersten Moment verzaubert. Und dazu noch dieser wunderschöne verträumte Buchschnitt …! Ich fand das Motiv auf dem Cover einfach perfekt. Es lässt Tokio in so vielen schönen Farben erstrahlen und zeigt den Zauber der Stadt. Zugleich deutet sich durch das Pärchen im Bild eine zarte Liebesgeschichte an. Es ist, für meinen Geschmack, einfach perfekt designt.




Lieblingscharakter:


Leni möchte an der Stelle die Charaktere aus 

The Pumpkin Spice Latte Disaster 

nominieren. Nicht, weil sie die allergrößten Sympathieträger sind, sondern weil sie 100% sie selbst und super authentisch sowie lebendig ausgearbeitet wurden. Es hat sich angefühlt, als hätte ich lebende Personen vor mir und das hat mich unglaublich fasziniert.




Tanja mochte eigentlich alle Charaktere aus 

Tokioregen.

Eine Figur soll an dieser Stelle dennoch besonders hervorgehoben werden:

Der Nacktkater der Familie, Bratto Pitto, nimmt eine besondere Nebenrolle in der Geschichte ein. Sein äußeres Erscheinungsbild ist ungewöhnlich, sein Wille sehr ausgeprägt. Bratto Pitto weiß genau, was er möchte (in den meisten Fällen Futter) und setzt die Erfüllung seiner Bedürfnisse konsequent durch. So kann es vorkommen, dass er sich nachts auf Malus Gesicht legt. Entgegen meiner Erwartungen ist mir dieser Kater im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen und hat sich einen festen Platz in meinem Leserherz gesichert.


Besonders ins Herz geschlossen habe ich auch einige Charaktere aus 

Momo. 

So z.B. Beppo Straßenkehrer, den ich teilweise wirklich gerne vor seinem Schicksal beschützt hätte. Aber auch Kassiopeia die Schildkröte mochte ich sehr. Ich mochte, dass sie akzeptiert hat, dass sie die Zukunft zwar kennt, aber nicht verändern kann und ich fand ihre Fähigkeit, dass sie über Buchstaben auf dem Panzer mit Menschen sprechen konnte, richtig genial. 🤍 



Lieblingswelt:


Leni war absolut fasziniert von der Monsterwelt in 

Only A Monster. 

Es gab unterschiedliche Monsterfamilien mit verschiedenen Kräften, Werten und Geheimnissen. Die Fähigkeiten allein waren super spannend und stimmig ausgearbeitet. Doch ich fand es auch toll, wie divers die Familien aufgezogen wurden. Dabei wurde es jedoch nie zu komplex. Die Welt hat mich definitiv sehr abgeholt.




Tanja muss hier schon wieder das Buch 

Tokioregen 

als Favoriten nominieren. Yasmin Shakarami hat es geschafft, mir alleine mit ihren Worten, den Zauber von Tokio näher zu bringen. Ich habe begriffen, wie reizüberflutend diese Stadt auf den Besucher wirken kann, wie viel Zauber und Geheimnisse, Mythen und Legenden hier aufeinandertreffen. Ich habe mich, Dank dieses Buches, in Tokio verliebt!



Lieblingstitel:


Leni
war im Februar von eigenen Buchtiteln sehr begeistert: 

Only A Monster
This Story Might Save Your Life 
Pumpkin Spice Latte Disaster



Tanjas Lieblingstitel unter den gelesenen Büchern im Februar war:  

Tokioregen

Ich finde, der Titel klingt romantisch, verträumt und birgt einen gewissen Zauber in sich. Genau, wie die Geschichte selbst.



Leseplanung für den Februar:


Im Februar wollte Leni

Remember, Remember
This Story Might Save Your Life

lesen. Das konnte auch umgesetzt werden. 😊




Tanja
wollte im Januar SuB-Abbau betreiben. Das ist ihr auch gut gelungen. All die gelesenen Geschichten stammten tatsächlich vom Stapel ungelesener Bücher.




Lesevorsatz für den März:


Im März setzt sich Leni dieses Buch auf die Leseliste:

Casino Durable - All in with the Devil




Im März möchte Tanja unbedingt 

„Dungeon Crawler Carl“ 

weiterlesen. Darüber hinaus freut sie sich schon sehr auf das Lesen von zwei ganz besonderen Kinderbüchern:  

„Maries Glücksküche – Die Schule am Meer“ und 
„Zwei ganz besondere Freunde“




Unsere geplanten Aktionen für den März:


Leni und ich freuen uns schon riesig darauf, im März mit allen, die Lust haben mitzumachen, in unsere erste Buchclub-Lesung zu starten. Wir sind unglaublich gespannt auf den Austausch mit euch.


Natürlich präsentieren wir dir auch wieder die Neuerscheinungen für den April. Es sind wieder einige Bücher dabei, die unser Vorhaben, den SuB abzubauen, vielleicht ins Wanken bringen könnten. Lasst euch überraschen 😏

Passend zum Frühlingsbeginn, wollen wir uns wieder gegenseitig stimmungsvolle Lektüre empfehlen. Zeigt uns und anderen Lesern bei der Aktion "Blogger stellen ihre Lieblingsbücher für den Frühling vor" euren Frühlingstipp 2026.



Lasst uns gerne noch ein wenig austauschen:

Was sagt ihr zu unseren gelesenen Büchern?
Kennt ihr vielleicht schon den ein oder anderen Titel oder konnten wir euch vielleicht auf ein Buch neugierig machen? 

Erzählt uns gerne mehr über eure (Lese)-Erlebnisse im Februar und/oder eure Pläne für den März.

Wir freuen uns auf die Gespräche mit euch in den Kommentaren 
🤍

3 Kommentare:

  1. OMG, die Alpakas! Wir unfassbar süß! Glaube ich gerne, dass das ein besonderer Tag war!
    Ja dann, frohes neues Jahr:)
    Auf This story might save your life war ich auch gespannt (du hattest es hier mal vorgestellt, da fand ich es auch total spannend) aber aus irgendeinem Grund hat es mich -noch- nicht so gekriegt.
    Wobei es gar nicht unspannend ist.
    Vielleicht überlagern andere Bücher dieses, ich muss mir echt angewöhnen, eins nach dem andern zu lesen und nicht mehrere auf einmal.
    Dungeon Crawler Carl steht auch noch an, scheint ja dann eine gute Wahl zu sein wenn du so begeistert davon bist.

    Liebe Grüße!

    AntwortenLöschen
  2. OMG, die Alpakas! Wir unfassbar süß! Glaube ich gerne, dass das ein besonderer Tag war!
    Ja dann, frohes neues Jahr:)
    Auf This story might save your life war ich auch gespannt (du hattest es hier mal vorgestellt, da fand ich es auch total spannend) aber aus irgendeinem Grund hat es mich -noch- nicht so gekriegt.
    Wobei es gar nicht unspannend ist.
    Vielleicht überlagern andere Bücher dieses, ich muss mir echt angewöhnen, eins nach dem andern zu lesen und nicht mehrere auf einmal.
    Dungeon Crawler Carl steht auch noch an, scheint ja dann eine gute Wahl zu sein wenn du so begeistert davon bist.

    Liebe Grüße!

    AntwortenLöschen
  3. Hallo liebe Tanja, wie entzückend sind Deine Alpaka Bilder . Ich habe diese Tiere auch voll gern und eine Wanderung im Leutaschtal mitgemacht. Sie wurden gegen Ende der Wanderung auch immer langsamer und knabberten am liebsten an Weidenkätzchen. Von Deinen vorgestellten Büchern kenne ich Momo seit den 80 er Jahren. Es gehört auch heute noch zu meinen Lieblingsbüchern und ich hüte diese alte Ausgabe wie einen Augapfel. Meinen Kinder haben es auch damals verschlugen oder vorgelesen bekommen von mir. Ein Besuch auf Deinem Blog ist immer wieder schön und macht mir Spass, wobei viele Deiner Bücher mir völlig unbekannt sind. Aber das ist ja gerade das Spannende am Stöbern und mit meinen 72 Lebensjahren möchte ich ja immer noch ein wenig am Mainstream schnuppern. Lass es Dir weiterhin gut gehen und ich wünsche Dir tolle Bucherlebnisse!
    Herzlich
    Angela vom Literaturgarten

    AntwortenLöschen

Du möchtest mit mir einen kleinen Kaffeeplausch halten? Prima! Ich freue mich auf einen Austausch mit dir. ☕

Mit Absenden eines Kommentars und beim Setzen eines Hakens für weitere Benachrichtigungen auf Folgekommentare erklärst Du Dich einverstanden, dass personenbezogene Daten (z.B. IP-Adresse, Standort des Logins etc.) abgespeichert und von Google weiterverarbeitet werden.

Weitere Informationen findest Du hier:

Hier findest Du die Datenschutzerklärung von Google:
Datenschutzerklärung von google

Hier findest Du die Datenschutzerklärung von dieser Website:
Datenschutzerklärung von Der Duft von Buechern und Kaffee