Die Sparte „Kaffeeklatsch“ ist, das muss ich zugeben, irgendwie auf meinem Blog in der Versenkung verschwunden. Es wird also längst mal wieder Zeit, einen gemütlichen Kaffeeklatsch mit euch zu verbringen. Also schnappt euch eure Tassen, füllt sie mit einem Lieblingsgetränk eurer Wahl und lasst uns heute einmal über ein Thema sprechen, das mich schon seit Jahren beschäftigt:
Hörbücher und wie man sie bestmöglich in den Alltag integrieren kann.
Wer von euch meinem Blog schon länger folgt, hat es bestimmt mitbekommen: Jahrelang konnte ich mit Hörbüchern einfach absolut nichts anfangen. Während andere von ihren Audio-Erlebnissen schwärmten, blieb ich ein treuer Fan des gedruckten Wortes. Doch wie so oft im Leben ändern sich Gewohnheiten und heute sieht alles etwas anders aus.
Bisher hatte ich es unzählige Male probiert, aber leider immer wieder ohne Erfolg. Sobald ich mir ein Hörbuch anmache, egal ob auf der gemütlichen Couch oder direkt im Bett, schleicht sich eine bleierne Müdigkeit ein, die mich unweigerlich einschlafen lässt. Selbst wenn ich wach bleibe, driften meine Gedanken ständig ab und ich verliere den Faden der Geschichte.
Doch Aufgeben kam für mich nicht infrage. Nach vielen Versuchen kann ich heute mit Stolz behaupten: Das Hörbuch und ich, wir haben endlich zueinandergefunden. Es war ein klassischer Fall von „Gut Ding will Weile haben“. Rückblickend lag es gar nicht am Medium selbst, sondern an meiner eigenen Herangehensweise. Was genau mein jahrelanger Fehler beim Hörbuchhören war und wie der plötzliche Wendepunkt kam, erzähle ich euch heute:
Der Wendepunkt im Mai
Der Tag, als ich das erste Mal voller Konzentration und Begeisterung mein erstes Hörbuch zu meiner absoluten Zufriedenheit beenden konnte, liegt noch gar nicht so weit zurück. Im Mai habe ich die Aktion „Saisonales Bookvoting“ auf meinem Blog gestartet. Eine Aktion, bei der ihr wählen könnt, welches Buch ich passend zur aktuellen bzw. anstehenden Jahreszeit lesen und euch hier vorstellen werde.
Der Startschuss für diese Blogreihe fiel im Sommer 2026. Ihr hattet euren Favoriten gewählt: „Summer of Hearts & Souls“ von Colleen Hoover. Das passte perfekt, denn ich hatte gerade erst meinen Büchereiausweis verlängert. Passend, wie die Faust aufs Auge, wurde zu diesem Zeitpunkt meine Bibliothek für die neue Onleihe-App freigeschaltet. Und wie es der Zufall wollte, gab es mein Gewinnerbuch dort direkt als Hörbuch.
Ich dachte mir: „Probier es einfach aus, du hast ja nichts zu verlieren.“ Kurz entschlossen lud ich es herunter. Weil die Zeit abends auf der Couch fehlte, lief das Hörbuch diesmal nebenbei: beim Putzen, Aufräumen und Bügeln. Im Nachhinein war genau das der erste Schritt in die richtige Richtung.
Ein Blick zurück: Meine früheren Fehler
Früher habe ich Hörbücher oft zusammen mit meinem Mann gehört und wir haben gemeinsam nach spannenden Krimis oder Romanen gesucht. Damals dachte ich fälschlicherweise, dass das Genre beim Hören weniger wichtig sei als beim klassischen Lesen. Wie sich herausstellte, war das ein ziemlicher Irrtum.
Der Sprecher hat für mich nie den großen Unterschied gemacht. Vor einigen Jahren hörte ich eine ältere Ausgabe von „Der Herr der Ringe“, bei der ich jedoch stets in den ersten Kapiteln einschlief. Die Stimme war zwar äußerst angenehm, die Hintergrundmusik empfand ich rückblickend jedoch als zu monoton. Als Einschlafhilfe funktionierte das Ganze hervorragend, nicht jedoch als fesselnde Erzählung.
Die Macht der Stimme
Dass die Stimmen für mich aber doch extrem wichtig sind, habe ich bei meinen neuesten Hörbuchversuchen festgestellt. Nach meinem Volltreffer mit „Summer of Hearts & Souls“ und einer Sprecherin, die für mich einen grandiosen Job geleistet hat (ich konnte mich richtig in die Story hineinfühlen und hatte sympathische Charaktere vor Augen), habe ich zu „The Chase“ gegriffen.
Dieses Spin-off der Campus-Reihe habe ich durch Zufall in der Onleihe entdeckt.
Dabei habe ich allerdings schnell gemerkt, wo meine Grenzen liegen. Ich kannte die Serien-Adaption der Hauptreihe (hier allerdings nur die erste Staffel) und hatte die Bücher dazu noch nicht gelesen. Ich ahnte also bald, mich durch das Spin-off selbst zu spoilern. Das wollte ich natürlich nicht.
Ein viel interessanterer und für mich wirklich entscheidender Punkt war jedoch, dass ich mit der Stimme der Sprecherin gleich zu Anfang nicht warm wurde. Sie hat hervorragend vertont, keine Frage. Sie hat für die einzelnen Figuren die Stimme verändert und versucht, den Charakter widerzuspiegeln. Aber genau das war mein Kritikpunkt.
Beim Lesen entsteht in meinem Kopf normalerweise eine ruhige, unaufgeregte Atmosphäre. Die Hörbuchsprecherin hat das Geschehen für meinen Geschmack hier jedoch viel zu dramatisch vertont. Noch bevor ich überhaupt in die Geschichte eintauchen konnte, war mein Bild von vielen Charakteren durch die extreme Betonung negativ gefärbt. Die Sprecherin hat mir meine eigene Interpretation praktisch vorweggenommen. Das hat mir den Einstieg komplett verdorben und mir schlagartig gezeigt, warum ich Hörbücher dieser Art schon vor Jahren frustriert abgebrochen habe.
Ich habe dieses Hörbuch also zeitnah abgebrochen und mich einer anderen Geschichte zugewendet: „Bevor es für uns zu spät wird“, der Fortsetzung von „Bevor der Kaffee kalt wird“. Dieses Hörbuch hat von der Vertonung her wieder hervorragend für mich funktioniert. Der Sprecher war von der Tonlage her unaufgeregt und hat kleine, charmante Nuancen eingebaut (er hat zum Beispiel „klopf klopf“ ausgesprochen, wenn jemand an die Tür geklopft hat, was mich immer schmunzeln ließ).
Er hat die Stimmen der Figuren ebenfalls variiert, aber auf die ganz großen Dramen verzichtet. Das fand ich richtig stark.
Was ich aus diesen Erfahrungen mitgenommen habe:
- Die richtige Beschäftigung: Hörbuchhören funktioniert bei mir vermutlich am besten, wenn ich nebenher leichte Tätigkeiten verrichte. Dinge, bei denen ich nicht groß nachdenken muss, die mich allerdings wach und konzentriert halten.
- Experimente zwecklos: Wenn es um Hörbücher geht, fahre ich am besten, wenn ich stur bei meinem gewohnten Geschmack bleibe.
- Die richtige Vertonung: Die Stimme entscheidet alles. Ich möchte mir mein eigenes Bild von den Figuren schaffen und mich nicht von einer zu dramatischen Interpretation leiten lassen.
Fazit:
Ich bin so froh, dass es mir nach Jahren endlich gelungen zu sein scheint, das Hörbuch in meinen Alltag zu integrieren. Ihr kennt das vermutlich: Die Zeit ist knapp und leider kann ich viel seltener zu meinen Büchern greifen, als ich es gerne würde.
Das Hörbuch bietet für mich keinen Ersatz für das klassische Buch. Aber es ist eine wunderschöne Ergänzung.
Was haltet ihr von Hörbüchern?
Habt ihr das Thema Hörbuchhören auch schon mal kritisch hinterfragt?
Habt ihr darüber hinaus noch weitere Kritikpunkte identifiziert?
Ich freue mich auf den Austausch mit euch und bin schon sehr gespannt auf eure Ansichten.




Hey Tanja,
AntwortenLöschenmusste schon etwas lachen, einfach konsequent weggepennt beim Hörbuch hören:)
Paradebeispiel sind die Hörspiele von den Drei ???. Schlafe immer mal wieder gerne mit ihnen ein.
Ansonsten unterschreibe ich es voll und ganz, dass die Stimme entscheidend ist. Was auch irgendwie logisch ist.
Immerhin lauscht man ihr nicht nur über Stunden oder Tage, sie trägt auch die Geschichte– oder halt nicht.
Ich kann nicht nebenbei irgendwas machen, das würde mich zu sehr ablenken.
Ich muss eh aufpassen dabei nicht gedanklich abzuschweifen, sondern wirklich zuzuhören.
Hm, ich überlege ob es bestimmte Genre sind die ich höre oder welche für mich eher nicht so funktionieren.
Glaube nicht.
Aber wie ich schon mal schrieb, ein Hörbuch gibt durch die Stimme und Erzählweise schon viel vom Charakter vor, das passiert beim Lesen nicht und manchmal gefällt es mir besser es selbst einzuordnen.
Schön, dass du nun zu Hörbüchern gefunden hast, manchmal eine schöne Option.
Liebe Grüße,
Silver:)
Hallo Silver,
Löschenja, leider ist mir das ständig passiert. Hörbücher haben auf mich einfach eine sehr beruhigende Wirkung ;o) Wobei es auch hier auf den passenden Sprecher ankommt. Bei meiner HDR-Fassung habe ich es nie über das erste Kapitel hinweg geschafft -,-
Sehr beruhigend, dass es mir nicht alleine so geht :o)))))))) Wir sollten mal gemeinsam einen Beitrag über die besten Hörbücher zum Einschlafen schreiben irgendwann ;o))))))))
Interessant, dass du beim Hörbuch hören nichts nebenher machen kannst. Ich habe festgestellt, dass es dann auch wirklich eine leichte Tätigkeit sein muss. Eine, bei der ich gar nicht nachdenken muss. Etwas, was schon wieder gelegentlich die Konzentration fordert kann da auch schon schwierig sein. Aber gar nichts tun, ist eben auch nicht so ganz das, was bei mir funktioniert. Schwere Gradwanderung. Bügeln funktioniert perfekt ;o)
Genauso ist es bei mir auch. Das Dabeibleiben gestaltet sich als nicht immer einfach.
Ja, das kann ich auch total nachvollziehen! Bei manchen Hörbüchern hat mich die Tatsache, dass der Charakter allein durch die Stimme geformt wurde, auch sehr gestört. Bei anderen ging es gut.
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Liebe Tanja,
AntwortenLöschenich habe herausgefunden, dass ich kein Hörbuchmensch bin. Ich habe es ehrlich versucht, aber leider bin ich weniger erfolgreich. Mein noch immer aktuelles Hörbuch habe ich bereits zu Ende gehört....jedoch muss ich die letzte Stunden nochmals anhören, denn ich bin dabei eingeschlafen. Also im Krankenstand ist das nun auch keine Option! (war nach meiner Gallenblasen-OP)
Mein Arbeitsweg sind nur 10 Autominuten.....da zahlt es sich nicht aus und ich bin froh, dass ich keinen längeren Weg ins Büro habe!
Sehr wichtig ist für mich die Stimme. Mit Yesim Meisheit habe ich eine tolle Sprecherin gefunden. Sie spricht nicht nur die Guilded Codex Spellbound Reihe, sondern auch die Hex Files Reihe. Sonst habe ich bisher nichts gehört....
Ich werde also definitiv KEIN Hörbuchmensch werden.
Liebe Grüße
Martina
Hallo liebe Martina,
Löschenmir ist es genauso ergangen. Ich habe mich auch schon als Nicht-Hörbuch-Mensch eingeordnet. Aber jetzt habe ich dann doch ein paar Punkte herausgefunden, die zu besserer Konzentration beim Hörbuchhören führen und die Hörbücher in der Folge für mich auch wieder attraktiver machen.
Aus meiner Erfahrung heraus kann ich also aktuell nur empfehlen sich mal ein wenig auszuprobieren, was Genre, Stimmen und auch Beschäftigung nebenher betrifft.
Ja, das mit dem Arbeitsweg gestaltet sich bei mir ähnlich. Daher kommt das für mich auch nicht infrage. Für mich ist es der Hausputz, der da noch Optionen bietet.
Oh, ich werde mal darauf achten. Vielleicht habe ich ja Yesim M. auch irgendwann im Ohr.
Hörbücher werden bei mir auch dem normalen Buch nicht dem Rang abtreten. Aktuell gestaltet es sich für mich mit dem Hören auch zeitlich wieder schwieriger. Aber ich denke, da bietet sich noch einiges an Potential. Schauen wir mal :o)
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Servus Tanja, ich lese gerne Bücher aber gerne höre ich auch Hörbücher. Beim Stricken oder häkeln z.B. gibt es nichts besseres. Auch bei langen Autofahrten ist mir ein Hörbuch lieber als Musik. Dabei sind mir die Sprecher Stimmen aber auch sehr wichtig.
AntwortenLöschenNur keine Krimis und Gewalt, das ist mir aber bei Buch und Hörbuch gleich wichtig.
LG aus Wien
Hallo liebe Waltraud,
Löschenich habe schon, bevor ich deinen Kommentar weitergelesen habe gedacht, dass Hörbücher eigentlich perfekt zu deinen Handarbeiten passen. Beim Stricken oder Häkeln (wenn man dann die Stiche auch schon gut beherrscht), gibt es vermutlich wirklich nichts besseres.
Ich habe tatsächlich oft zu Krimis und Thrillern gegriffen. Aber genau das hat bei mir dann auch nicht funktioniert.
Ich danke dir für dein Feedback <3
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Hallo Tanja,
AntwortenLöschenaaahhh, es freut mich soooo sehr, dass du Hörbücher für dich entdeckt hast und auch Varianten, wie sie für dich im Alltag funktionieren. Ich kann mich auch so gut an unsere Gespräche vor Jahren erinnern, in denen wir beide über unser Einschlafproblem bei Hörbüchern gesprochen haben. =D Als ich sie letztes (oder vorletztes) Jahr für mich entdeckt habe, hat es auch dank kleiner Aktivitäten nebenbei besser funktioniert. Putzen, Essen oder Spaziergänge sind für mich die besten Hörbuch-Begleiter.
Die Vertonung macht für mich tatsächlich nicht sooo den Unterschied. Wobei ich mir das ein oder andere Mal dachte: "Die Stimme mag ich da jetzt nicht so" oder "Warum wird das jetzt so komisch betont" =D Zum Beispiel stolpere ich häufig über Frauen, die einen Dialog vom Mann sprechen. Ganz viele betonen das so gestelzt verrucht / sexy, das reißt mich immer ein bisschen heraus, aber lässt mich trotzdem Schmunzeln. xD
Am Schönsten fand ich bisher die Sprecherin von Anis - Die Hüterin des Weißwaldes. Sie hat vor allem die Fantasy-Wesen so cool gesprochen. Ich könnte mir vorstellen, dass sie dich ebenfalls damit begeistert, wobei sie nicht unbedingt "ruhig" vertont, sondern durchaus mit einigen gezielten Betonungen.
Was mir bei außerdem bei einigen Hörbüchern aufgefallen ist: Ganz oft sprechen sie die Namen der Charaktere anders aus, als ich es bei der Inhaltsbeschreibung im Kopf hatte. Manchmal wechsel ich auch zwischen Buch und Hörbuch. Je nachdem, ob ich gerade aktiv Lesezeit habe oder etwas in der Wohnung erledigen möchte. Da bin ich auch schon ein paar Male drüber gestolpert. Aber oft habe ich beim Weiterlesen den Namen dann doch gedanklich abgeändert auf die Hörbuch-Version.
Bei den Genres ist mir aufgefallen, dass Romance- oder Kinderbücher am besten für mich funktionieren. Krimis und Fantasy-Bücher finde ich als Hörbuch oft zu komplex. Da komme ich mit einem Printbuch besser zurecht. Manchmal passe ich bei ein oder zwei Zeilen doch nicht auf beim Zuhören von Hörbüchern und das kann bei Krimi/Fantasy für das weitere Verständnis oft mal blöd sein. =') Wobei die Magic Sparks-Reihe (Fantasy) da für mich eine Ausnahme ist. Aber das hat mich beim Hören so gecatched und es war trotzdem leicht genug, um am Ball zu bleiben.
Ich freue mich auf jeden Fall, dass du ins Hörbuch-Universum eingestiegen bist und damit weitere Zeit für tolle Geschichten freigeschalten hast. =) <3
Liebe Grüße
Leni
Huhu Leni,
Löschenjaaa, ich erinnere mich daran, als du die Hörbücher für dich entdeckt hast. Zu dem Zeitpunkt war ich mir sicher, dass ich da vermutlich nie hinfinden würde. Aber es macht wirklich Sinn, zu schauen, wann und wie man hört.
Interessant finde ich deine Bemerkung zum Thema Mann vertont Frau/Frau vertont Mann. Ich denke,hier kommt es auch stark auf den Sprecher an. Verrucht betonte Stellen könnten auch für mich schwierig werden. Ich will die Geschichte ja schließlich ernst nehmen. Es sei denn die Geschichte ist eh auf Humor ausgelegt.
Ich hatte es jetzt bei einer Vertonung, die sehr zickig war. Das hat es mir wirklich schwer gemacht, die Charaktere noch irgendwie zuzulassen, was die eventuelle Sympathie im Laufe der Geschichte betrifft. Da haben sie schon mit der Stimme einen finalen Schubladenwert weg. Schade eigentlich. Ich lese die Charaktere immer etwas unaufgeregter und lasse mir damit dann vermutlich auch automatisch mehr Spielraum für ihren Charakter.
Interessant, dass du eine Geschichte oft in zwei Varianten "konsumierst". Und auch richtig spannend, wie sich das auf dein weiteres Lesen auswirkt. Diesen Punkt habe ich gerade mit großem Interesse gelesen.
Ja, vielleicht ist es bei mir auch genau dieser Punkt, der bei Krimis eben nicht so funktioniert hat. Aber vermutlich brauche ich auch einfach ein Thema, das mich catched und vermutlich kommt es auch darauf an, was man beim Hören nebenher macht. Eine zu komplexe Handlung stelle ich mir auch schwierig vor.
Vielen Dank für deinen lieben Kommentar, Leni <3
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Huhu Tanja :)
AntwortenLöschenVor ein paar Jahren konnte ich mit Hörbüchern ehrlicherweise auch nicht viel anfangen - mittlerweile sind sie aus meinem Lesejahr nicht mehr wegzudenken. Auch wenn ich nicht wirklich viel mehr Bücher im Jahr konsumiere, aber die Abwechslung im Medium habe ich dann doch zu schätzen gelernt.
Wie bei dir war es auch bei mir ein Prozess. Abends auf der Couch hören hat mir nicht zugesagt und eher für Schlaf gesorgt. Ich bin dann auch dazu über gegangen, während bestimmten Tätigkeiten (zB Putzen, Haushalt) zu hören und das hat echt gut geklappt. Mittlerweile höre ich auch auf den meisten Wegen (zB zur Arbeit oder zum Sport), wenn ich alleine unterwegs bin.
Die Sprecher machen bei mir auch einiges aus. Manche sind super, andere passen auch einfach gar nicht. Je nach Geschichte kann ich mal drüber hinweg hören, an manchen Stellen steige ich dann aber auch aufs Print/Ebook um, weil es einfach nicht geht. Finde ich aber auch nicht schlimm.
Was bei mir tatsächlich noch einen Unterschied macht, ist das Genre des Buches. Romance oder "einfachere" Fantasy kann ich sehr gut nebenbei hören. Da ist es auch nicht so schlimm, wenn ich mal kurz abgelenkt bin. Komplexere Fantasy oder Bücher, wo man wirklich aufpassen muss, eignen sich dann für mich nicht. Die lese ich lieber, um nichts zu verpassen.
Hörexperimente im Genre mache ich eher selten - was aber eher daran liegt, dass ich momentan generell nicht sehr experimentierfreudig im Genre bin. Final steht und fällt es aber auch da (denke ich zumindest) mit der Komplexität der Geschichte.
Tatsächlich ist mir in den letzten Monaten aufgefallen, dass ich manche Bücher tatsächlich bewusst höre - lesen würde ich sie wohl eher nicht (mehr). Das fällt mir bei New Adult besonders auf, weil mir da die Lesezeit zu schade ist. Aber die kann man eben auch gut hören, da muss ich sie nicht lesen.
Mein Lieblingssprecher ist übrigens Marius Claren. Der hat fast alles von Rick Riordan vertont und einfach eine geniale Stimme, die den Humor super rüberbringen kann. Dem kann ich echt stundenlang zuhören und werde nicht müde^^
Lieben Gruß
Andrea
Hallo liebe Andrea,
Löschenich finde es so spannend zu lesen, dass es doch einige LeserInnen gibt, bei denen es länger gedauert hat, bis sie zum Hörbuch gefunden haben. Und ich freue mich so sehr, dass es dir gelungen ist, dieses Medium in deinen Alltag zu integrieren. Wie du schon so schön schreibst, das bietet eine gute Alternative. Auch bei mir wird das Print vermutlich immer an erster Stelle stehen.
Ich finde es auch sehr spannend, dass du ganz ähnliche Erfahrungen betreffend der Tätigkeiten nebenher und der Sprecher gemacht hast.
Komplexere Fantasy habe ich auch - noch - nicht ausprobiert. Ich denke aber auch, dass es mir da ähnlich ergehen könnte.
Sehr interessant finde ich auch deine Worte zum Thema Hörbücher, die du vermutlich als Buch nicht mehr lesen würdest. Das ist interessant.
Ich danke dir für dein Feedback. Habe ich mit großem Interesse gelesen. Spannend, welche Gedanken man sich vielleicht noch gar nicht gemacht hat und wo man dann vielleicht auch Überschneidungen sieht oder unterschiedlich empfindet.
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Also mit Hörbüchern habe ich auch ein bisschen ein schwieriges Verhältnis. Ich komme da auch selten mal richtig weiter....
AntwortenLöschenBeim Autofahren wäre es generell eigentlich eine gute Zeit, aber man ist auch immer wieder so abgelenkt, dass einem dann Story fehlt (liegt vielleicht auch daran, dass ich die falschen Geschichten für die Situation raus suche). Beim Retuschieren hatte ich manchmal eins laufen; da war das besser.
Hab's aber irgendwie in den letzten Jahren eher dazu genutzt Bücher noch mal zu hören, die ich vor langer Zeit gelesen hatte und noch mal erleben wollte...
Wenn du kein Interesse ans den Ablegern von Yellowstone hast, brauchst du die letzte Staffel nicht anschauen. Also die fand ich wirklich die schwächste und na ja. Man merkt, dass da einiges nur so geschrieben wurde, weil die Verträge nicht weiter gelaufen sind. Die war leider die schwächste.
Ich persönlich möchte aber noch unbedingt zumindest Dutton Ranch schauen. :)
Joa und wenn man das anfängt, ist man natürlich automatisch gespoilert.
Vielleicht waren meine Erwartungen an die neuen "28 years" Filme auch zu hoch. Ich bin riesiger Fan von "28 days later"; liebe die Musik und Atmosphäre und alles einfach total. Nach dem sooo starken Trailer zum ersten "28 years later" war ich ja schon bisschen enttäuscht, dass die Atmosphäre vom Film mich nicht ganz gecatcht hat. Der zweite war dann schon in vielem viel besser, aber ich vermisse etwas die klassischen Zombie Szenen... Oder den Look? Irgendwie klickt's nicht so ganz.
War dann am Ende aber wieder total dabei und möchte jetzt echt unbedingt wissen, wie's mit Jim weiter geht...
Ich hab auch echt viel wegen ebook Readern überlegt... Gibt ja auch viele Anleitungen, wie man sich die selfpublishing Bücher auch auf den tolino holen kann usw. Aber das klappt nicht immer und das war mir dann doch zu riskant. Wollte dann jetzt schon langfristig ein Gerät und lese doch einige der "Amazon" Autoren sehr gerne. Und grad die Bücher waren jetzt auch immer sehr teuer; da hätte sich letztlich kein anderer Reader wirklich gelohnt (obwohl ich die onleihe halt auch interessant fand).
Jaaa... Zimmerpflanzen müssen einem halt auch Freude machen und daher hab ich auch eher robustere Kandidaten. Nach dem Urlaub hohl ich mir vielleicht auch noch mal eine kompliziertere...
Hallo liebe Christine,
Löschenich habe mein Hörbuch-Hörverhalten in letzter Zeit sehr kritisch hinterfragt, wie du ja am obigen Beitrag erlesen kannst. Ich denke Autofahren und Hörbuchhören wäre für mich auch schwierig. Da bräuchte ich wieder etwas, bei dem man auch für eine Weile abschalten kann. Aber gerade beim Autofahren muss man ja auch immer präsent sein. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann da schon oft verheerend sein. Daher ... schwierig.
Oh, wie schade, ich hätte wirklich gedacht, dass die letzte Staffel von Yellowstone nochmal richtig für starke Emotionen sorgt. Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob und welche "Ableger" ich mir noch ansehen werde. Das kommt vermutlich auch darauf an, ob und was noch auf Amazon/Netflix angeboten wird. Ein weiterer Streaminganbieter kommt für mich aktuell nicht in Frage. Das kann ich zeitlich nicht abdecken.
Das mag sein. Ich bin eigentlich mit keinen großen Erwartungen rangegangen. Mein Mann wollte es sehen, der erste Film lag schon sehr lange bei mir zurück. Ich fands dann richtig gut. :o)
Ich kann das so gut verstehen, was deine Entscheidung mit dem EReader anbelangt. Ich überlege mir ja auch noch einen Zweitreader zuzulegen. Aber ich hadere noch. Eben auch aus Zeitgründen kann ich eh nicht alles lesen. Aber die vielen interessanten SP-Bücher reizen mich dann eben doch ;o) Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Freude mit dem neuen Reader <3
Ich bin sehr gespannt, was da demnächst vielleicht alles noch an Zimmerpflanzen bei dir einziehen wird. Ich habe mittlerweile langjährige Kandidaten. Aber man muss bei mir eben auch robust sein. Was nicht durchhält, das kommt dann eben auch beim nächsten Mal nicht mehr ins Haus ;o)
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Hallo liebe Tanja :D
AntwortenLöschenwie schön das du endlich auch zu den Hörbüchern finden konntest ^^ für mich sind sie seit 2012 fester Bestandteil meines Büchervergnügens und ich habe bei Audible auch schon weit über 200 davon :>
Und wo du absolut recht hast, Stimme ist ABSOLUT wichtig. Auch für mich, daher höre ich vorab in jedes Hörbuch rein, das ich mir hole und hab in all den Jahren nur wenige wieder zurück gegeben.
Einige meiner Lieblingssprecher sind: Elena Wilms, Simona Pahl, Dagmar Bittner oder Merete Brettschneider und viele mehr :>
Ich höre gerne noch vor dem Schlafen gehen, verstehe aber das einige Stimmen wirklich müde machen xD und beim arbeiten in der Wohnung ist es total praktisch, immer dann, wenn man eh eigentlich zb. gerade nichts wirklich anderes anschauen kann als zb die Wäsche die man aufhängen muss :D
Bei vielen bin ich absolut bei dir :> und habe aus deinem Text heraus genickt :)
Willkommen in der Welt der Hörbücher meine Liebe <3
Grüße
Mina :D
Hallo liebe Mina,
Löschenich greife aktuell in erster Linie auf Hörbücher aus der Onleihe zurück. Das hat eben für mich auch den Scharm, dass ich erstmal schauen kann, ob ich mit dem Sprecher und dem Hörbuch im Allgemeinen gut zurechtkomme. Klappt das nicht, dann wird es eben einfach abgebrochen.
Ich entnehme deinem Kommentar, dass du schon wirklich lange dabei bist, was die Hörbücher betrifft. Du hast ja schon einige Lieblingssprecher für dich entdeckt. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man sich irgendwann richtig darauf freut, ein Hörbuch von einem bestimmten Sprecher genießen zu dürfen.
Im Bett hat sich Hörbuch hören für mich als gar nicht kompatibel herausgestellt. Ich finde es klasse, wenn man zum Schlafengehen ein wenig hören kann, ohne sofort wegzunickern.
<3 Ich danke dir <3
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Ich mag Hörbücher, aber kann fast nie konzentriert zuhören. Ich höre eher Podcasts, Hörspiele (da ist halt mehr los :-) ) oder Sachbücher. Letztere fesseln mich anscheinend am meisten. Was ich nebenbei mache, ist völlig egal, ich drifte gedanklich immer ab.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Sandra
Hallo liebe Sandra,
Löschenich kann die Sache mit der fehlenden Konzentration so gut nachvollziehen (!) Daher bin ich auch froh, dass ich jetzt einen "Fahrplan" für mich gefunden habe, der zu klappen scheint. Sachbücher gingen da vermutlich für mich persönlich gar nicht. Bei Hörspielen könnte ich mir vorstellen, dass sie auch richtig gut funktionieren. Das muss ich nochmal ein wenig austesten ;o)
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Schönen guten Morgen Tanja!
AntwortenLöschenJaaa, davon kann ich ein Lied singen *lach*
Ich versuche mich seit Jahren am Hörbuch hören - und manchmal klappt es ganz gut, oft aber leider auch nicht. Ursachen hat es tatsächlich einige, unterschiedliche, ähnliche wie bei dir.
Einfach hinsetzen und ansetzen ist bei mir auch schwierig. Was seltsam ist, aber es ist so. Da driften bei mir die Gedanken auch schnell ab und wenn ich auch noch in der Sonne sitze schlafe ich einfach ein :)
Übrigens gehts mir wie Silver und einer Menge anderer Menschen, die sich die Drei Fragezeichen abends zum einschlafen anhören xD
Jedenfalls mache ich das auch schon seit einiger Zeit, dass ich mir die Hörbücher bei der Hausarbeit anhöre. Zum einen ist der Haushalt dann nicht so langweilig... und zum anderen scheine ich mich da besser konzentrieren zu können. Manchmal schweifen da die Gedanken zwar auch ab, aber es funktioniert besser.
Die Stimme - oh ja, die macht extrem viel aus! Da nutze ich immer die Hörproben, denn bei manchen merke ich sofort, dass die Stimme mir überhaupt nicht taugt! Lustigerweise die meisten Frauenstimmen ^^
Die tieferen Männerstimmen liegen mir da anscheinend besser. Aber auch da nicht alle.
Achim Buch, den hab ich jetzt grade bei zwei Hörbüchern gehört, der spricht für mich super! Der betont zwar auch die Figuren unterschiedlich, aber eben in einer ruhigen Art, ohne zu dramatisieren und so, dass man sie perfekt zur Figur passen. Das macht er wirklich großartig!
Das Genre - naja, es kommt drauf an. Zu komplex darf es nicht sein, da brauch ich es einfach vor Augen um besser mitzukommen und einzutauchen. Momentan höre ich lieber (noch) etwas einfach gestricktere Geschichten :)
Liebste Grüße, Aleshanee
Hallo liebe Aleshanee,
Löschenich bin so beruhigt, dass es mir nicht alleine so geht, was Hörbücher betrifft! Ich war mir lange Zeit sicher, dass Hörbücher und ich nie (!) miteinander funktionieren würden. Mittlerweile habe ich, durch kritische Hinterfragung einen besseren Zugang zu diesem Medium gefunden.
Ahhh, ein wahrer Geheimtipp also mit den ??? XD
Ich finde es so spannend zu lesen, dass Hörbücher bei dir auch perfekt zur Hausarbeit funktionieren. Aber auch, die Sache mit den weiblichen und tiefen männlichen Stimmen finde ich interessant. Darauf werde ich mal achten.
Okay, das klingt so, als könnte Achim Buch auch ein Sprecher nach meinem Geschmack sein. Mal sehen.
Ich danke dir für dein ausführliches Feedback! <3
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Also die Drei Fragezeichen sind tatsächlich für viele eine "Einschlaf Hilfe" :D Wenn man sich da ein bisschen umhört mit der Zeit merkt man, dass das wirklich viele machen! Überhaupt sich Hörbücher oder Hörspiele anzuhören zum einschlafen machen viel mehr als man denkt!
LöschenWas bei mir schon wieder Fragen auslöst, denn warum können so viele Menschen nicht "einfach einschlafen"? Ich frage mich das natürlich auch bei mir selber, denn ich mache das schon seit Jahren so...
Achim Buch war wirklich sehr angenehm! Rainer Strecker mag ich auch, der betont die einzelnen Charaktere auch sehr gut, ohne zu übertreiben.
Ulrich Noethen mag ich, und David Nathan liest ja unglaublich viel - der hat eine extrem ruhige Art, da muss man sich reinfinden, aber ich mag seine Stimme. Er ist ja der Synchronsprecher von Johnny Depp :D
Andreas Fröhlich natürlich! Einer der 3 Fragezeichen, er spricht auch vieles andere!
Du siehst, eine reine Männerriege ^^
Aber eine Frau mag ich tatsächlich auch, Katharina Thalbach. Die hat eine sehr eigenwillige Stimme, die ist sicher nicht für jeden was. Ich mag sie!
Hallo liebe Aleshanee,
Löschenich denke, das hängt mit dem täglichen Gedankenkarussell zusammen. Im Alltag passiert so viel. Ein Hörspiel hilft, die Gedanken ein wenig abzulenken und somit vermutlich dann auch in den Schlaf zu finden.
Ich persönlich mag es am Liebsten ruhig. Sowohl beim Lesen (keine Musik), als auch zum Einschlafen. Andere sehen das ganz anders. Ich kenne viele Menschen, die durchgehend Musik im Alltag benötigen.
Ohhh, das wusste ich gar nicht, dass David Nathan der Synchronsprecher von Johnny Depp ist. Interessanter Fakt :o)
Ich meine, ich habe von ihm auch schon mal was gehört. Bin mir aber nicht zu 100% sicher ...
Ich erinnere mich noch an Beastly von Simon Jäger eigesprochen (?) Bei dem Hörbuch hat der Sprecher auch an einer Stelle einer Figur gleich mit Hilfe seiner Stimme direkt einen Stempel aufgedrückt. Das fand ich schade, so wurde man quasi sofort "gespoilert".
Leonie Landa mochte ich bei der Vertonung von Summer of Hearts and Souls auch sehr. Kennst du die Sprecherin vielleicht auch? Was hältst du von ihr?
Liebe Grüße
Tanja :o)
Ich mach das sehr unterschiedlich, ich hatte eine Zeit, da lief immer Musik im Hintergrund, momentan läuft so gut wie nie eine ;) Je nachdem was in meinem Kopf so los ist.
LöschenLeonie Landa kenne ich nicht bisher. Ich höre tatsächlich auch fast nie Hörbücher mit Frauen als Sprecherinnen - und ich hatte auch Schwierigkeiten die Namen der Männer zusammen zu bekommen. Die sind mir einfach noch nicht so geläufig :D Außer David Nathan, der ist einfach sehr bekannt, oder Andreas Fröhlich.
Jedenfalls hab ich grade mal in ein Hörbuch mit Leonie Landa reingehört, sie liest wirklich recht angenehm. Ich glaube das könnte auch bei mir funktionieren.
Hallo liebe Aleshanee,
Löschenich lasse mich leider viel zu oft viel zu leicht ablenken. Daher kann selbst Musik da schwierig sein. Ich finde es aber richtig klasse, wenn es einem gelingt, nebenher ein wenig Musik zu hören. Das kann die Stimmung im Buch nochmal ganz anders unterbewusst untermalen oder aber eben auch verändern.
Ja, David Nathan sagt ja sogar mir etwas, obwohl ich bislang noch nicht so viele Erfahrungen mit Hörbüchern gemacht habe. Gestern habe ich kurz Zeit gehabt, um mal ein neues Hörbuch zu beginnen. Aber auch da habe ich mal wieder gemerkt, dass die Stimme des Sprechers/der Sprecherin, wohl wirklich ein sehr großer und wichtiger Punkt für mich ist, ob ich in das Hörerlebnis reinfinde oder eben nicht. Da achte ich scheinbar unterbewusst schon sehr drauf.
Ah, das finde ich ja klasse, dass du direkt in eine Probe von L. Landa reingehört hast. Und freut mich, dass wir da ähnlich empfinden. Ich könnte mir ein Hörbuch, das von ihr eingesprochen wurde, auch nochmal gut vorstellen.
Schönen guten Morgen!
LöschenDeinen Beitrag hab ich heute gerne in meiner Stöberrunde verlinkt!
Ich wünsch dir ein schönes Wochenende!
Hallo liebe Aleshanee,
Löschenvielen Dank!
Ich wünsche dir auch einen wunderschönen Start ins Wochenende <3
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Hallo liebe Tanja :)
AntwortenLöschenIch liebe Hörbücher und höre meine 20h pro Monat immer ganz fleißig im Auto auf dem Weg zur Arbeit. Meist kommen dann auch noch einige Extrastunden bei Spotify hinzu. Meist höre ich einen eher experimentellen Mix und probiere auch Hörbücher, die mich interessieren, bei denen es aber nicht reicht, das Buch ins Regal einziehen zu lassen. "Yellowface" ist dafür ein gutes Beispiel. Ansonsten höre ich gerade noch "Scherbenmond", da ich es liebe durch Hörbücher ältere Geschichten wiederzuentdecken!
Liebe Grüße
Lisa @prettytigerbuch | Blog | Instagram
Hallo liebe Lisa,
Löschenmeine Strecke zur Arbeit ist relativ kurz, daher kommt Hörbuchhören da leider für mich nicht in Betracht. Ich stelle mir das aber auch richtig klasse vor, wenn man die Fahrtzeit dafür nutzen kann.
Oh, Yellowface wäre für mich auch genau so ein Kandidat, wie du ihn beschreibst. Zum Buch hat es mich noch nicht gekriegt. Das Hörbuch könnte ich mir da auch schon eher vorstellen. Aktuell merke ich aber, dass mir die Zeit fehlt, um ein geliehenes Hörbuch in der angegebenen Zeit zu hören, daher bin ich da gerade wieder etwas zurückgegangen, was meine Hörbuchexperimente betrifft.
Finde ich richtig klasse, dass du Hörbücher so gut in deinen Alltag eingebunden hast.
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Hallo Tanja, :)
AntwortenLöschenich habe Hörbücher in den letzten Jahren auch mehr für mich entdeckt. Aber ohne Tätigkeit geht es für mich auch nicht, dann schlafe ich auch ein oder drifte mit den Gedanken ab. Während des Haushaltes höre ich sie gerne, aber vor allem beim Spazieren. In meiner Mittagspause gehe ich ein Stück spazieren und höre dabei ein Hörbuch. Das funktioniert für mich fantastisch. So kann ich super von der Arbeit abschalten und bin nach der Pause wieder motivierter. Außerdem funktionieren sie fantastisch bei einigen Cozy Games oder beim Puzzeln.
Ansonsten finde ich die Stimme aber auch sehr wichtig. Wenn eine Stimme nicht meinen Geschmack trifft oder es zu übertrieben betont wird, dann bin ich auch schnell raus. Außerdem stelle ich die Geschwindigkeit auch immer höher, da mir die „normale“ Geschwindigkeit oft zu langsam ist.
Ich habe auch einen Lieblingshörbuchsprecher, nämlich Max Felder. :) Der hat u.a. im Ron Weasley und Jacob aus Twilight gesprochen, falls du ihn nicht kennst.
Ich muss aber auch sagen, dass ich bei Hörbüchern trotzdem manchmal mit den Gedanken abschweife oder Kleinigkeiten nicht so wahrnehme, die beim konzentrierten Lesen nicht untergehen. Daher habe ich jetzt angefangen, eher Biografien oder Sachbücher zu hören, da ich diese beim Lesen vermutlich langweilig fände, diese aber oft vom Autoren/von der Autorin selber gesprochen werden, was es authentischer macht.
Es freut mich jedenfalls sehr, dass du jetzt herausfinden konntest, wie Hörbücher für dich funktionieren. Daher wünsche ich dir viel Freude beim Entdecken und Hören. :)
Liebe Grüße
Marina
Hallo liebe Marina,
Löschenich bin beruhigt, dass es mir nicht nur alleine so geht, dass ich nebenher ein paar andere Tätigkeiten ausüben muss, um dabei bleiben zu können. Diesen "Trick" musste ich aber erstmal lernen. Ich dachte lange Zeit, dass Hörbücher im Allgemeinen nicht für mich funktionieren.
Oh, den Tipp mit dem Spazierengehen finde ich auch richtig klasse. Das muss ich auch mal ausprobieren. Ich glaube bei den cozy Games könnte es mir zu ablenkend sein... Kommt vermutlich auf das Spiel an.
Max Felder kannte ich noch nicht. Da muss ich mal drauf achten. Danke für den Tipp! Dass die Stimme für mich wichtig ist, habe ich jetzt auch mehrfach gemerkt.
Vielleicht sollte ich auch mal mit der Geschwindigkeit experimentieren. Bislang habe ich immer in normaler Geschwindigkeit gehört. Mal sehen, wie etwas schneller für mich funktioniert ...
Ja, ich denke auch, dass ich selbst bei Sprechern, die mir zusagen und auch mit der richtigen Tätigkeit nebenher, das Gelesene immer intensiver wahrnehmen werde, als beim Hörbuch. Sehr interessant, dass du das bei dir auch so einschätzt.
Ich fand es auch interessant zu lesen, dass du bei Hörbüchern auch zu Genres greifst, die du vielleicht nicht unbedingt als Buch lesen würdest. Ich habe das bislang nur mit Thrillern/Krimis ausgetestet. Vielleicht sollte man den Versuch wirklich mal auf verschiedene Genres ausweiten. Meine aktuelle Meinung ist, dass ich bei beliebten Genres bleiben sollte. Aber vielleicht war die Entscheidung hier auch vorschnell.
Ich danke dir für den Austausch. Es war sehr spannend zu lesen, wie du Hörbücher in deinen Alltag integrierst und welche Punkte für dich wichtig sind. <3
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Liebe Tanja,
AntwortenLöschenein ganz tolles Kaffeklatsch-Thema. Ich liebe Hörbücher und würde in den meisten Fällen auch immer erst zum Hörbuch greifen bevor ich einen Roman oder Thriller lese :)
Schon immer mochte ich gesprochene Geschichten lieber. Ich bin ein richtiger Hörspiel und Hörbuch-Junkie. Egal ob bei der Hausarbeit, beim Autofahren oder manchmal sogar in der Arbeit.. ich lasse mich gerne von guten Geschichten berieseln.
Ich gebe Dir absolut Recht: Die Stimmen sind das Entscheidende. Aber es gibt einige gute Erzählstimmen, wenn die bei einem Thriller oder Roman auftauchen ist das schon so gut wie gekauft:)
Das einzige was manchmal frustrierend ist: Wenn man eingeschlafen ist oder mal kurz nicht genau zuhört und man dann wieder ein ganzes Kapitel von vorne anhören muss.. beim Lesen würde das nicht passieren..
Liebe Grüße
Andrea ♥
Hallo liebe Andrea,
Löschenich finde es sehr spannend zu lesen, dass Hörbücher bei dir sogar oft besser funktionieren, als Printbücher. Bei mir ist es so, dass ich wirklich Schwierigkeiten mit Hörbüchern hatte und ich würde sie so gerne mehr in meinen Alltag integrieren.
Jaaa, genau das hatte ich nämlich auch oft: Ich bin ständig bei den Geschichten eingeschlafen und dann musste ich den Punkt wieder finden, an dem ich anknüpfen kann. Vor dem Einschlafen döst man ja meist erstmal weg und da hört die Konzentration ja auch schon auf. Das ist gar nicht so einfach. Passiert einem das ständig, kann es nerven.
Du scheinst die Hörbücher ja zu den verschiedensten Gelegenheiten in dein Leben zu integrieren. Ich habe fast ausschließelich auf der Couch - ohne weitere Tätigkeit - und abends vor dem Schlafengehen gehört. Da kommt dann irgendwann eher Frust auf. ;o)
Vielen Dank, dass du deine Hörbucherfahrungen mit mir geteilt hast <3
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Hallo Tanja,
AntwortenLöschendas ist wahr, es braucht seine Zeit, bis man sich mit dem Medium zurecht findet. :D Bei meinem ersten Hörbuch war ich überhaupt nicht begeistert. Das war "Frankenstein" von Mary Shelley. Ich habe mir unheimlich schwer mit dem Hören getan und es war irgendwie anstrengend, der Handlung folgen. Dann gab es eine sehr lange Pause und auf einmal gehörten Hörbücher zu meinem Alltag.
Ich höre sie beim Kochen, Putzen und Bügeln. Bei jeder Art von Haushaltsarbeit. Unterm Strich ergeben meine Hörminuten tatsächlich die Zeit, die ich für den Haushalt aufwende.
Mit der Stimme habe ich kaum schlechte Erfahrungen gemacht. Es gibt eine Sprecherin, die ich einfach nicht ertrage, weil sie so eine engelsgleiche Stimme hat. Und ich mag David Nathan besonders gern. Ansonsten habe ich da gar keine Vorlieben oder Abneigungen.
Nur wenn das Figuren-Repertoire sehr groß oder die Geschichte sehr komplex ist, bekommt immer das Buch den Vorzug. Da fällt es schon manchmal schwer, den Überblick zu behalten.
Liebe Grüße
Nicole
Hallo liebe Nicole,
LöschenFrankenstein stelle ich mir als Hörbuch aber auch sehr interessant vor. Kannst du einordnen, warum es damit anfangs nicht so gut geklappt hat? War es die Stimme der Sprecherin oder einfach auch die Art der Geschichte?
Ich denke auch, dass Hausarbeit die beste Möglichkeit für mich ist, um Hörbücher in den Alltag zu integrieren. Hörbücher bei Spaziergängen zu hören wäre definitiv auch mal was, was ich ausprobieren könnte. Aber andererseits genieße ich auch beim Spazierengehen gerne die Ruhe ...
Die Stimme ist für mich scheinbar wirklich ein sehr wichtiger Punkt. Ich habe vor Kurzem nochmal ein Hörbuch begonnen. Das ging von der Stimme, aber auch hier gab es einen kleinen Punkt bei der Betonung, der mich gestört hat. Ich habe mich dann die ganze Zeit auf diesen Punkt konzentriert. Da scheine ich sensibel zu sein.
Ich denke auch, dass für mich Hörbücher mit einer nicht so komplexen Geschichte besser funktionieren. Eben, weil da doch eher mal eine Ablenkung passiert, als wenn im Buch liest. Da würde ich dann direkt stoppen, wenn mich z.B.jemand anspricht. Und ich würde einem Buch auch volle Konzentration schenken. Das ist beim Hörbuch nicht immer so. Von daher klingt das für mich auch sehr logisch. Multitasking ist, das habe ich festgestellt, nicht meins.
Ich finde es so interessant zu lesen, wie du mit Hörbüchern umgehst und wie sie bei dir im Alltag funktionieren. Danke für den Austausch! <3
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Hallo Tanja,
Löschenich denke, bei "Frankenstein" lag tatsächlich am Medium Hörbuch an sich. Ich habe mir unheimlich schwer getan, das Gehörte als "Geschichte" zu verarbeiten, weil es für mich so ungewohnt war. Wahrscheinlich hätte es da keine Rolle gespielt, mit welchem Titel ich den Auftakt mit Hörbüchern wagte. Erst einige Monate später habe ich dann Zugang gefunden und war dann ziemlich rasch eine begeisterte Hörerin.
Über die Spaziergänge habe ich auch schon einmal nachgedacht. :D Hier ergeht es mir ähnlich wie dir, da genieße ich tatsächlich die Ruhe, den Wind, das Rascheln und mag mich nicht auf eine Geschichte abseits des echten Lebens einlassen. Nur im ersten Lockdown hatte ich öfter mal ein Hörbuch dabei, um mich von der Gedankenspirale während des Spazierens abzulenken.
Je länger man hört, umso besser wird es auch mit komplexeren Geschichten. Zumindest ist mir das bei mir schon aufgefallen. Am liebsten sind mir dennoch einfachere Thriller für zwischendurch. Oder auch Stephen-King-Romane habe ich mir schon einige angehört. Das hat auch etwas.
Bei den Sprechern ist mir aufgefallen, dass viele von ihnen auch in verschiedenen Hörbüchern unterschiedlich sprechen. Also, wie Schauspieler eben anders spielen, wenn es die Rolle verlangt. Es gibt eine Sprecherin, die in manchen Büchern zu einem engelsgleichen Zungenschlag neigt. Dieses Gehauche mag ich bei Hörbüchern überhaupt nicht, obwohl sie eine wunderschöne Stimme hat.
Ich bin jedenfalls gespannt, welche Titel und Sprecher du noch für die entdecken wirst.
Liebe Gürße
Nicole
Hallo liebe Nicole,
Löschenokay, das ist spannend. Es würde mich ja sehr interessieren, wie du das Buch heute als Hörbuch wahrnehmen würdest. Ob es dann vielleicht doch einen Punkt gab, den du vielleicht damals noch nicht greifen konntest, der dir auch heute diese Geschichte als Hörbuch schwer machen würde oder ob du das Hörbuch dann heute doch richtig gut finden würdest.
Ja, das kann ich gut verstehen, dass du während des Lockdowns Ablenkung gesucht hast ...
Das ist wirklich interessant zu lesen, was du aus deiner Erfahrung heraus zu berichten hast. Ich bin wirklich gespannt, wie sich das bei mir entwickeln wird. Dazu müsste ich aber erstmal wieder die Zeit fürs Hörbuch finden. Zur Zeit ist es bei mir mal wieder etwas turbulent auf Arbeit und auch in der Freizeit und da fehlt mir dann die Ruhe, um mich aufs Hörbuch einzulassen. Daher bin ich gerade noch nicht so vorangekommen, was meine Hörexperimente betrifft.
Auch deine Erfahrungen bzgl. der Sprecher und ihrer unterschiedlichen Darstellung ist richtig interessant zu lesen. Ich finde, wenn ein Sprecher in der Lage ist, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, dass ist das auch ein Zeichen seines Talents auf diesem Gebiet.
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Ich nehme mir immer vor, mehr Hörbücher zu hören (aktuell höre ich ein Hörbuch über die Zeit der Machtergreifung, aber das ist nichts für nebenbei). Wenn du aber gute Geschichten abseits des Mainstreams magst, kann ich dir die App ARD Audiothek empfehlen. Die haben tolle Buchadaptionen etc. Aktuell höre ich da gerade die Odyssee, und es ist besser als die Nolan-Verfilmung.
AntwortenLöschenHallo Thorsten,
Löschenoh, ich danke dir für den Tipp! Die App schaue ich mir gleich mal genauer an.
Ich habe mir auch fest vorgenommen nun öfters mal zum Hörbuch zu greifen.
Zur Zeit greife ich gerne auf die Onleihe zurück. Die Ausleihfrist ist für mich recht eng bemessen. Da muss es dann eben auch zeitlich passen.
Ich wünsche dir einen schönen Start ins Wochenende.
Ganz liebe Grüße
Tanja
Liebe Tanja
AntwortenLöschenOh, ich kenne das so gut, mit Hörbüchern komme ich einfach nicht klar und dies, obwohl ich alle deiner Tipps (und noch viel mehr) ausprobiert habe. Mein Problem ist, dass ich kaum Tätigkeiten verrichte, bei denen ich nur hören kann. Wir haben kein Auto, ich putze nicht stundenlang und wenn ich z.B. häkle, schaue ich mir leichte Serien oder Dokus an. Irgendwie komme ich besser klar, wenn ich auch noch ein Bild dazu habe. Auch Podcasts mag ich überhaupt nicht. Es sei denn, sie sind auch als Videostream verfügbar, dann geht es eher (aber auch nur in doppelter Geschwindigkeit).
Ich bin wohl wirklich ein hoffnungsloser Fall.... ;-)
Aber es freut mich sehr, dass du zum Hörbuch gefunden hast!!
Alles Liebe
Livia
Huhu Livia,
Löschenaktuell gestaltet es sich für mich auch schwierig die passende Zeit zum Hören zu finden.
Ich habe mittlerweile raus, wann Hörbücher für mich am besten funktionieren. Gestern habe ich z.B. Fenster geputzt, da klappte es hervorragend und ich habe auch das perfekt Hörbuch (mit dem perfekten Sprecher) gefunden (Tribute von Panem L).
Bei der Onleihe kann man ein Hörbuch jedoch nur 13 Tage ausleihen. Das ist mir einfach oft zu knapp, um es durchzuhören.
Ich verstehe absolut, dass es bei dir mit den Hörbüchern (bislang) noch nicht klappt. Ich musste auch lange herumprobieren, bis ich herausgefunden habe, wo meine Probleme liegen. Mittlerweile habe ich sie, so glaube ich, raus. Aber ein klassisches Buch lässt sich, auch für mich, immer noch besser in den Alltag integrieren.
Du kannst Hörbücher ja auch schneller abspielen. Vielleicht wäre das auch etwas, was dir das Hören leichter machen würde.
Ich wollte Hörbücher wirklich gerne in meinen Alltag integrieren. Aber das muss man ja auch nicht unbedingt. Wenn es nicht passt ist das ja auch vollkommen in Ordnung :o)
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)