Rezension zu Ich wollte nur, dass du
noch weißt von Emily Trunko und Lisa Congdon

Verlag:
Loewe
Seitenzahl: 192
Format: Hardcover mit Folienprägung, abgerundeten Ecken und Leseband
Preis: 14,95 Euro
ISBN: 978-3-7855-8608-2
Übersetzer: Nadine Mannchen
Altersempfehlung des Verlages: Ab 14 Jahren
Abgeschlossene Erzählung
Inhalt:
Auf ihrem Tumblr-Blog „Dear My Blank“
stellt die 16-jährige Emily Trunko Briefe ein, die von verliebten,
verletzten, hoffnungsvollen und hoffnungslosen Menschen verfasst
wurden, die aber niemals abgeschickt wurden. Einige dieser Briefe
wurden aus dieser Plattform herausgesucht und in ein mit liebevollen
Zeichnungen verziertes Buch gedruckt. Dieses Buch heißt, „Ich
wollte nur, dass du noch weißt“.
Aufmachung und näheres zum Inhalt:
„Ich wollte nur, dass du noch weißt“
enthält allerlei humorvolle, traurige, berührende, hoffnungsvolle,
aber auch schlichte Botschaften, die an einen konkreten Absender
verfasst, aber nie abgeschickt wurden. Alle Briefe werden in diesem
Buch anonymisiert, indem Verfasser und Absender oft nur mit einem
Anfangsbuchstaben, selten auch mit ausgeschriebenem Vornamen, benannt
werden.
Thematisch
werden die Briefe in die Kategorien Liebes Ich, Liebe Welt, Freunde,
Familie, Herzschmerz, unerwiderte Liebe, Verrat, Verlust und Danke
eingeordnet. Hier findet man Zeilen an Geschwister, Eltern, die große
Liebe oder die Liebe, die leider in keinster Weise auf
Gegenseitigkeit
beruht, ebenso, wie den Versuch sich selbst zu akzeptieren oder auch
Worte an Freunde, eine Kombination von Liebe,
Trauer, Freude, Leid und Schmerz.
Alle Briefe wurden mit liebevollen
Zeichnungen von Lisa Congon illustriert, die von der Art her dem
Cover ähneln. Verschiedene Schriftarten und ein fester, sehr
stabiler Einband sowie ein Lesebändchen komplettieren
die liebevolle Gestaltung.
Eigene Meinung:
Dieses Buch fällt
durch seine liebevolle Gestaltung ins Auge. Die Briefe machen
neugierig.
Auf die Wahrheit
hinter den Worten.
Wie war das Leben
der Absender und Adressaten? Werden sie wieder zueinander oder/und zu
sich selbst finden? Wird die Person, der sie den Brief nie geschickt
haben ihr Leben noch einmal durchkreuzen oder muss es ihnen gelingen
für immer Abschied zu nehmen? Einige der Briefe berühren, andere
bleiben oberflächlich. Hier trifft der Leser auf die
unterschiedlichsten Charaktere. Auf selbstbewusste, verletzliche,
bereuende und hoffnungsvolle Menschen, aber auch auf die, die endlich
einen Schlussstrich ziehen wollen oder ihn bereits gezogen haben und
das einmal deutlich zum Ausdruck bringen möchten.
Wenn man erst einmal angefangen hat, die Briefe zu lesen, möchte man mehr über die Personen hinter den Zeilen wissen. Denn für einen kleinen Moment hat man mit ihnen empfunden und hofft, dass die Geschichte, die sie beim Verfassen der Zeilen erlebt haben, ein Happy End gefunden hat.
Fazit:
Ich wollte nur, dass du noch weißt enthält kurze Botschaften und
Briefe, die vielleicht auch mal zwei Buchseiten füllen. Manchmal ist
es nur ein Satz, der gesagt werden musste.
„Kleine
Schicksale“
werden hier an den Leser gebracht. Eine Kombination von Liebe,
Trauer, Freude, Leid und Schmerz. Die Briefe
sind zumindest zum Teil stark und überzeugend.
Die
ansprechende Aufmachung
des Buchs - kräftig farbige, witzige Illustrationen, ein
liebevolles,
doch nirgends effekthascherisches Layout und die gut gewählten
Schriftbilder machen dieses Buch zudem zu einem wundervollen
Geschenk.
Buchzitate:
Wir haben den Ring in deinem
Schreibtisch gefunden. Ich hätte ja gesagt.
Kurzgefasst:
Gefühle:
Optische Aufmachung:
Inhalt:
Im Gesamtpaket: