Rezension zu Opposition. Schattenblitz von Jennifer L. Armentrout
Seitenzahl: 416
Format: Hardcover
Preis: 19,99 Euro
ISBN: 978-3-551-58344-4
Übersetzer: Anja Malich
Altersempfehlung des Verlages: Ab 14 Jahren
Band 5
Inhalt:
Die Lux sind auf die Erde gekommen und
haben einen Krieg gegen die Menschen begonnen. Katy hat Daemon, Dee
und Dawson lange Zeit nicht gesehen. Als sie ihnen wieder begegnet,
ist ihre Freude groß, aber nicht von langer Dauer. Dees Blick ist
kalt und Daemon behandelt sie, als hätte er sie nie wirklich
geliebt. Katy beginnt zu kämpfen. Erst für die
Menschen, die sie liebt und später auch für die Welt, wie sie sie
einst kannte.
Schreibstil:
Meine größte Sorge, nach längerer Lesepause zwischen Band vier und dem fünften Abschlussband war, dass es mir schwer fallen würde die einzelnen Charaktere wieder einzuordnen und in die Handlung hineinzugelangen. Diese Sorge kann ich im Vorfeld anderen Lesern nehmen. Jennifer L. Armentrout hat meines Erachtens einen ordentlichen und nachhaltigen Wiedereinstieg geschaffen.
Der Abschlussband der Reihe beginnt rasant und hält seine Spannung bis zum Ende hin aufrecht. Es gibt viel, was die Autorin noch klären muss. Über die Seiten hinweg gelingt es ihr die Fäden zwischen den einzelnen Büchern zusammenzuspinnen. Der Leser begegnet hier den Origins, natürlich den Lux, einigen wenigen Menschen und, worüber ich mich sehr gefreut habe, auch den Arum, die in einigen Bänden der Reihe ein wenig in den Hintergrund gerückt sind.
Auch die Romantik kommt in Band fünf nicht zu kurz.
Fans dieser Reihe wissen, dass Katy ein kleiner Nerd ist. Sie denkt an Zombieszenen, vergleicht Geschehnisse mit denen aus Filmen und Büchern. Auch wissen sie, dass Daemon einerseits gerne anzügliche Bemerkungen macht, andererseits auch wieder leicht aus der Haut fahren kann. Diese Charaktereigenschaften bleiben den beiden Protagonisten erhalten.
Die Lux haben die Welt überrannt. Menschen wurden getötet, ihre Körper ausgesaugt. Auf dem Weg durch diese Szenerie begegnen die Protagonisten unschönen Szenen. Die Autorin geht hier zwar nicht stark ins Detail, hat es jedoch geschafft, mein Kopfkino anzuknipsen. Die Lux haben einen Krieg hervorgerufen. Sie arbeiten mit Bomben, die ganze Landstriche ausgerottet haben. Die Lösung für das Invasions-Problem möchte ich, um nicht zu spoilern, an dieser Stelle verschweigen. Mir fehlte an einigen Stellen jedoch die Tiefe. Die Folgen des Angriffs wurden nicht ausgearbeitet. Die Lösung des Hauptproblems war zwar schlüssig, aber auch unrealistisch. Der Leser muss an einigen Stellen beide Augen zudrücken und darf sich nicht fragen, wie die Welt, die einen solchen Angriff über sich ergehen lassen musste, jetzt funktionieren kann/wird.
Fazit:
Der
Abschlussband der Obsidianreihe punktet mit viel Romantik, spannenden
Szenen und einem rasanten Plot. Fans der Reihe dürfen sich auf zwei
Protagonisten freuen, die sich selbst treu bleiben. Die Autorin
schafft es ihre Fäden zusammenzuknüpfen. Ich will aber nicht
versäumen, die
relevanten Kritikpunkte
zu erwähnen: Jennifer L. Armentrout geht zwar alle Handlungsstränge
der Geschichte an, scheitert aber manchmal daran, die Handlung mit
einer gewissen Nachvollziehbarkeit
zu unterfüttern.
Ebenso
verhält es sich mit dem Ende. Die Folgen, die die Erde durch eine
feindliche Invasion erlitten haben muss, werden zu schnell abgetan,
da hier einfach mehr passiert sein müsste. Das fand ich schade.
Kurzgefasst:
Spannung/Action:
Liebe:
Charaktere:
Weltenaufbau:
Handlungsstrang:
Schreibstil:
Im Gesamtpaket:





