Sonntag, 2. August 2026

Monatsrückblick Juli 2026

 
Der Juli startete bei uns mit Temperaturen rund um die 20 Grad. Genau mein Wetter also. Ein Wetter, bei dem ich auftaue, bei dem ich so richtig Lust habe, etwas zu unternehmen. 

 




Da uns die Weinprobe im Juni so gut gefallen hat, haben wir also kurzerhand beschlossen, auch Anfang dieses Monats wieder bei unserem Teeladen vor Ort einzukehren.

Auf der Liste der Weine für den Abend standen dieses Mal wieder ein paar alte Favoriten, wie Opa Fritz oder der köstliche Secco, der leicht nach Holunderblüte schmeckt. Es waren aber auch ein paar sehr interessante neue Sorten dabei. Nachdem ich mir von der Besitzerin, die oft meinen Geschmack teilt, eine gute Zusammenstellung für den Abend habe aufstellen lassen, sind wir wieder richtig schön mit unseren Tischnachbarn ins Gespräch gekommen. Ich habe mich sehr gefreut, dass Jessi vom letzten Mal wieder mit dabei war. Dieses Mal mit einer neuen Begleitung. Wir hatten wieder einen richtig schönen unterhaltsamen Abend. 🤍

Getrunken habe ich dieses Mal eine gute Mischung aus Weißwein (Pecorino), Rosé (Rotling) und einen Rotwein (Spätburgunder). Dazu gab es ein paar köstliche mit Salted-Caramel-Schokolade umrahmte Mandeln. Mein Favorit unter den Weinen war dieses Mal der Rotling. Eine Flasche Pecorino haben wir uns für den nächsten gemütlichen Couchabend gleich noch mit nach Hause genommen. 

… Und im Juli auch direkt mit einem guten Käse zu der aktuellen Staffel von „The Rookie“ genossen.

Im Juli habe ich dann auch meine Leidenschaft für Point-and-Click-Adventures wiederentdeckt. Gleich drei Spiele habe ich mit großer Begeisterung durchgespielt: Children of Silenttown, Willy Morgan and the Curse of Bown Town und Darkestville Castle. Kennt ihr vielleicht eines oder mehrere der Spiele? Als Top-Empfehlung kann ich euch Children of Silenttown wirklich nur absolut ans Herz legen. Das Spiel ist mit so viel Leidenschaft und Herzblut designt. Da stimmt von der Grafik, über die Story, bis zum Soundtrack einfach alles. Solltet ihr Empfehlungen für weitere Spiele (für die PS) haben, dann würde ich mich sehr darüber freuen. Schreibt es mir gerne in die Kommentare.


Breminale oder Serengeti Park?! Diese Frage haben wir uns im Juli gestellt und wieder ist die Entscheidung klar auf den Serengeti Park gefallen. Während es in Bremen regnen sollte, war es in Hodenhagen nur leicht nieselig. Das perfekte Wetter also, bei dem der Park nicht zu voll und die Tiere gut gelaunt sind. Natürlich habe ich euch auch diesen Monat wieder Bilder aus dem Park mitgebracht.


Ich habe mich sehr gefreut, dass wir dieses Mal das Nutria (das wir zugegebenermaßen immer für einen Biber gehalten haben), erstmals direkt vor die Kamera bekommen haben. 


Zudem waren wir erstmals live bei der Fütterung der Kattas dabei. 
 

Bei der Fahrt durch den Park hat sich ein Esel richtig hingebungsvoll an unserem Auto geschubbert und ich muss zugeben, dass ich mich bei dem Anblick sofort ein klein wenig in ihn verliebt habe 🤍 


In diesem Monat haben wir auch die weißen Löwen richtig schön aus der Nähe betrachten und fotografieren können. 
 

Es war mal ein perfekter Tag von vielen weiteren im Juli, die wir im Serengeti Park verbringen durften. 

 

Die letzten zwei Wochen im Juli habe ich dann einen Teil meines Jahresurlaubs genießen dürfen.

In der ersten Woche haben wir ein paar Sachen erledigt, die noch auf dem Plan standen. Ich bin in diesen Tagen zudem auch endlich dazu gekommen, meine neuen Raysinförmchen auszuprobieren und Granola zuzubereiten.

Und dann haben wir einen langgehegten Wunsch umsetzen können: Gleich am ersten Urlaubswochenende haben wir an der Elite-Tour des Serengeti Parks teilgenommen, auf die wir uns im Vorfeld wirklich schon sehr gefreut haben. Bei dieser Tour durften wir Elefanten und Giraffen direkt aus der Hand füttern und den Nashornbullen und die Giraffen sogar streicheln. Es war ein großartiger Tag mit vielen schönen Erlebnissen, die ich vermutlich nicht so schnell vergessen werde. Habt ihr schon mal einen Elefantenrüssel direkt auf der Haut gespürt, eine Giraffenschnauze gestreichelt oder einen Nashornrücken gekrault? Ich sage euch, das waren wirklich unbeschreibbar interessante und besondere Momente  🤍. 








 

Nach dieser wirklich einmaligen Erfahrung haben wir uns ganz spontan dazu entschieden noch eine weitere Tour auszutesten. Die Jeep-VIP-Safari, hatte ihre ganz eigenen Highlights zu bieten. Hier durften die Hochlandrinder, Rehe, Dromedare, Guanakos und als Highlight erneut die Giraffen füttern. Die Giraffen sind uns bei dieser Fahrt, mit dem offenen Gefährt, noch näher gekommen, als bei der Elite-Tour.




Im Fazit haben wir entschieden, dass uns die Elite-Tour ein klein wenig besser gefallen hat. Beide Touren hatten jedoch ihre Highlights und es ist mit Sicherheit eine reine Geschmackssache was einem letztlich besser gefällt.


In der zweiten Urlaubswoche ging es dann nach Büsum an die Nordsee. Bereits bei der Ankunft habe ich gemerkt, wie sehr ich mich nach dem Meer gesehnt habe. Die Luft, die immer ein wenig nach Salz, Fisch und Algen riecht, das Geschrei der Möwen, der raue Wind … ich lieb's. 

In diesem Jahr haben wir tatsächlich ein paar kleine Änderungen in unsere Büsum-Routinen einfließen lassen. Wir wissen mittlerweile schon genau, wo es uns hier am besten gefällt und welche Orte wir während unseres Aufenthalts aufsuchen wollen. 


Dennoch haben wir uns in diesem Jahr für ein neues Hotel entschieden. „Das Bootshaus“ lag direkt in der Nähe des Hafens. Das Hotel war an den heißen Tagen deutlich kühler als das 50er-Jahre-Hotel und entsprach vom Ambiente her genau unserem Geschmack. 

 

Auf unserem Balkon haben wir es uns jeden Abend mit einem Gläschen Wein, den wir uns zuvor vom Teeladen vor Ort besorgt hatten, gemütlich gemacht. Ich habe meinem Mann bis zum Sonnenuntergang aus „Carl's Doomsday Scenario“ vorgelesen und dazu gab es leckere Fischbrötchen. 

Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal im Meer baden war. In diesem Jahr gab es zum Zeitpunkt des Büsumurlaubs so warme Tage, dass das Wetter einfach entsprechend ausgenutzt werden musste. Ich hab's geliebt! 


Ein wenig enttäuscht musste ich feststellen, dass unsere Lieblingslokalität „Ilse“ sich in diesem Jahr gegen selbstgemachte Cocktails und für die Neuerung Pizza & Pasta auf der Karte entschieden hat. Ja, sitzen auf dem Balkon von Ilse ist immer noch möglich. Aber der Sangria … den gab es eben nicht mehr. 

Voller Freude haben wir dann ein neues Café entdeckt, in dem wir einen Großteil unserer Zeit verbracht haben. Bei Frida gab es den wohl besten Cappuccino und den noch viel besseren Iced Latte Macchiato von ganz Büsum und dazu köstliche selbstgemachte Limonaden. Und das alles im perfekten Ambiente mit guter Musik im Hintergrund. Sich von „Frida“ zu trennen fiel uns in diesem Jahr mindestens so schwer, wie sich von Büsum wieder verlassen zu müssen. 

Viele schöne Wattwandertage, eine Fahrradtour zum Schäferei Rohlfs und jeden Tag leckeren Fisch, gab es in diesem Jahr natürlich auch. Ach, wie freue ich mich schon auf unseren nächsten Büsumurlaub in 2027 🤍




 


Auch auf dem Blog gab es im Juli ebenfalls einige interessante Beiträge für euch zu erkunden:

- Die Hitze im Juni war, meines Erachtens, einfach kaum auszuhalten. Und ich fürchte, so optimistisch ich ja sein möchte, das waren vermutlich noch nicht die letzten Hitzetage in diesem Jahr. Zeit also, sich zu überlegen, wie man am besten damit umgeht. Ich habe mir zwei kühlende Snacks für euch überlegt, die sehr schnell vorzubereiten sind und euch eine kleine erfrischende Abkühlung bieten: Erdbeer-Joghurt-Bissen am Stiel und einen Bananeneiskaffee.

- Einige von euch haben den Wunsch geäußert, dass ich noch einmal einen Beitrag dazu schreibe, wie es mit mir und meinem Planer von Planungsliebe weitergegangen ist. Im Juli habe ich euch davon berichten können, dass ich eigene Vorlagen für den Planer gebastelt und auch erste Newsletterseiten von Planungsliebe.de heruntergeladen habe. Hier könnt noch einmal nachlesen, ob und wie sich meine Blogplanung mittlerweile verändert hat.

- Zudem haben Leni und ich eine Idee umgesetzt, die uns schon seit einiger Zeit auf der Seele lag: Ganz neu bei uns ist die „Liste aktiver Buchblogger“. Ihr findet sie bei uns beiden oben in der Auswahlleiste auf dem jeweiligen Blog. Unser Ziel ist es, uns gegenseitig zu vernetzen und auch neuen BuchbloggerInnen beim Einstieg zu helfen. Natürlich ist uns beim ersten Durchlauf noch einiges durchgeflutscht. Ihr seid aktive BuchbloggerInnen? Dann schreibt uns einfach an. Wir nehmen euch in die Liste auf. Ihr habt einen neuen Buchblog gegründet oder kennt jemanden, der gerade frisch gestartet ist? Kontaktiert uns auch dann sehr gerne. Wir stellen Neulinge auf unseren Seiten vor und helfen euch, in der Community Fuß zu fassen.

- Am Anfang wollte der Funke einfach nicht überspringen... In meiner Rubrik „Kaffeeklatsch“ dreht sich im Juli alles um meinen holprigen Start mit Hörbüchern und wie es mir mittlerweile gelungen ist, sie in meinen Tag zu integrieren. Klickt euch gerne zu dem Beitrag und lasst uns noch ein wenig austauschen. Wie steht ihr zum Thema Hörbuch?


Im Juli habe ich öfters mehrere Bücher parallel zueinander gelesen. Das lag zum einen an einer Leserunde, zum anderen daran, dass ich meinem Mann aus dem zweiten Teil von „Dungeon Crawler Carl“ vorgelesen habe. Hinzu kamen viele schöne Momente und Erlebnisse, die ich abseits des Lesens erleben durfte. Ausgelesen habe ich daher in diesem Monat „nur“ drei Bücher. Ich bin zuversichtlich, dass ich euch im August die bereits angefangenen Titel im Monatsrückblick vorstellen darf. Aber schauen wir mal. Mehr von den gelesenen Büchern verrate ich euch im folgenden gemeinsamen Leserückblick mit Leni von „Meine Welt voller Welten“.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen der folgenden Zeilen.

Eure 
Tanja
 🤍

 


Tanjas gelesene Bücher im Juli:

 
Schon der Klappentext von „Der Regenzaubermarkt“ von You Yeong-Gwang hat mich sofort angesprochen: Ein magischer Markt, der nur zur Regenzeit erscheint und auf dem man sein Unglück gegen neues Lebensglück eintauschen kann? Diesen Ort musste ich einfach kennenlernen.

Die Geschichte hat mir mit ihren vielen kleinen, skurrilen Momenten sehr gefallen. Wir begleiten Serin, die eine Einladung zu dem Regenzaubermarkt erhält. Dort trifft sie auf die Dokebis, koboldartige Wesen mit Hörnern, die ihr für ihr Unglück Münzen anbieten. Diese kann Serin in den Läden gegen Murmeln eintauschen, die ihr Alternativen für ihr zukünftiges Glück aufzeigen. Serin hat nun die Aufgabe sich zu entscheiden, wie ihre Zukunft aussehen soll.

Die Dokebis stellen Serien gleich zu Beginn ihres Besuchs auf dem Markt eine Katze an die Seite. Isha ist in der Lage die Murmeln in ihr Maul zu nehmen und Serin so einen Blick in diese möglichen Zukunftswelten schenkt.

Besonders die fantasievollen Details, wie z. B. die Tatsache, dass Isha größer wird, je höher man sie wirft, und Serin sogar auf ihr reiten kann, fand ich herrlich skurril.

Auch die Botschaft hinter dem Buch, nämlich, dass die vielen Möglichkeiten, die Glück versprechen vielleicht doch allesamt auch ihre Tücken haben, mochte ich.

Einzig das Ende hätte für mich etwas unspektakulärer ausfallen können. Aber das ist vermutlich reine Geschmackssache. Darüber hinaus habe ich die Geschichte wirklich gerne gelesen. Für mich ein Buch, das angenehm unter der Masse der Jugend- und Fantasybücher hervorsticht.

 
Auf „Hotel Ambrosia – Du. Entkommst. Nicht.“ von Katie Kento hatte ich mich nach all den positiven Meinungen schon riesig gefreut. Bei dem Buch handelt es sich um einen YA-Thriller – eigentlich ja gar nicht mein Genre. Das behaupte ich zwar irgendwie immer, aber auch diesmal dauerte es nicht lange, bis mich die Story vollkommen gepackt hatte.

Die Geschichte ist spannend, äußerst unterhaltsam und überzeugt mit einer toughen, interessanten Protagonistin: Robyn ist eine großartige Ermittlerin und begeisterte True-Crime-Podcast-Hörerin. Als ihre Lieblingspodcasterin ihr anbietet, ein paar Hotelübernachtungen zu zahlen, damit Robyn vor Ort zu Cold Cases recherchiert, kann sie nicht ablehnen. Die Sache hat nur einen Haken: Robyn kann ihr Haus wegen einer Erkrankung nicht verlassen. Kurzerhand erpresst sie einen Einbrecher, der ihr fortan als Gehilfe dient. Bald wird aus der Leidenschaft für True Crime bitterer Ernst, denn ausgerechnet Robyns Freundin checkt in dem Hotel ein. Und Robyn weiß: Wer im Ambrosia absteigt, ist entweder Täter oder Opfer …

Ich fühlte mich fantastisch unterhalten! Die Geschichte war fesselnd und ich habe fieberhaft mitermittelt. Besonders stark fand ich auch die Entwicklung der Charaktere. Großes Kino und völlig zurecht ein Buch, das so viele gute Bewertungen feiert.

 
Als ich den Klappentext von „Digital Crush“ von Anne Möller das erste Mal gelesen habe, wusste ich sofort: Diese Geschichte muss ich lesen!

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lea. Ihre Eltern haben kaum Zeit für sie, der Alltag ist von Frust geprägt. Von ihren Freundinnen, die nur noch Jungs im Kopf haben, fühlt sie sich unverstanden. Aus einer Laune heraus beginnt Lea eine Unterhaltung mit einer KI. Der Chatbot entpuppt sich als überraschend feinfühlig: Er gibt Lea genau das, was ihr im Alltag fehlt: Aufmerksamkeit, Verständnis und Zeit. Obwohl Lea klug ist und weiß, dass sie mit keiner echten Person schreibt, verfehlt die KI die Wirkung nicht.

An den rauen Ton unter den Jugendlichen musste ich mich erst gewöhnen. Umso begeisterter war ich davon, wie gekonnt die Autorin aufzeigt, wie die KI Lea langsam um den Finger wickelt.

Ich habe den Roman als hochaktuell und das Gelesene als keineswegs unrealistisch empfunden. Und genau das hat mir richtig gut an diesem Buch gefallen.



Lenis gelesene Bücher im Juli:


 
Ich wollte im Juli ein paar Bücher von meinem SuB lesen und diesen weiter abbauen. Da hat mich Ophelia Nachtgesang im Regal direkt angelächelt. Hier geht es um Ophelia, dunkle Fee in Ausbildung, die verstorbene Seelen führen soll. Doch stellt sie sich dabei tollpatschig an, empfindet Mitgefühl mit den Seelen und lässt sich selbst von älteren Herrschaften übers Ohr hauen. Ein cozy Read, auf den ich richtig Lust hatte. Während des Lesens habe ich mir immer wieder gedacht: „Woah, das ist gut“, „tolle Ideen“ – es gibt sogar einen sympathischen, tierischen Begleiter. Doch das Wetter war so warm, mein Sommerurlaub stand kurz vor den Startlöchern und irgendwie war es mir vom Vibe dann doch zu herbstlich. Daher war es für mich ein gutes Buch zur leider falschen Zeit.

 
Tja, warum ich danach trotzdem nach The Lovely Side of Death (Band 2) – ein Buch über Hexen und Dämonen, also Herbst pur – griff, kann ich gar nicht mehr genau rekapitulieren. Trotzdem hat es mich gecatched. Vorab hatte ich bereits so viele, kritische Rezensionen zur Fortsetzung gelesen, dass mein Erwartungslevel bereits herabgesenkt war. Und dann hat es mich positiv überrascht. Das komplette Worldbuilding zur Unterwelt hat mich sowas von abgeholt. Ich verstehe aber auch die vielen kritischen Stimmen, da die Fortsetzung in eine ganz andere Richtung ging, als Band 1. Der Auftakt war gefühlt eine RomCom mit leichten Fantasyvibes, die Fortsetzung war eher High Fantasy mit Spice und ein paar Wiederholungen. Für mich hat es sich wegen der Wiederholungen hier und da langatmig angefühlt, aber der Fantasy-Vibe war sooo schön. Allein darüber hätte ich gerne noch mehr gelesen. Das, in Kombination mit dem flüssigen Schreibstil der Autorin, hat mich gut unterhalten.

 
Danach war es erstmal wieder vorbei mit SuB-Abbau, denn The Jewel Secrets (Band 2) kam im Juli heraus. Den Auftakt hatte ich damals innerhalb weniger Stunden gefressen und genauso erging es mir mit Band 2. Hier geht eine große Empfehlung an alle The Inheritance Games-Fans heraus. Wobei ich den Schreibstil und die zwischenmenschlichen Beziehungen in The Jewel Secret fast noch besser fand. Sicherlich nicht meine letzten Bücher von Jana Hoch!

 
Zurück zum SuB. Diamond Empress – Seven Thieves (Band 2) war sogar ein Buch auf meiner 12 für 2026-Challenge - hier fehlen mir jetzt noch 5 Bücher, ich bin also gut in der Zeit! – und versprach mir sommerliche Lesestunden. Nach den herbstlichen Buchgriffen, wollte ich lieber noch ein wenig Sommer, Sonne, Meer. Und wo geht das besser, als auf einem Kreuzfahrtschiff? Leider entwickelte sich das Buch zu meinem Lowlight des Monats.

Ich weiß noch, dass mich Teil 1 der Reihe damals so überzeugen konnte, weil die Charaktere so intensiv ausgearbeitet wurden und im Verlauf so eine krasse Entwicklung durchgemacht haben. Je mehr Seiten ich gelesen hatte, desto sympathischer wurden sie mir. In Teil 2 – mit den neuen Hauptfiguren – war es leider komplett andersherum. Die Taten wurden immer grenzüberschreitender und das Drama so übertrieben, dass es mich irgendwann verloren hatte. Meines Erachtens hatte es auch leichte Dark Romance-Elemente, was weiterhin nicht mein Steckenpferd ist.

 
Ich wollte die Sommer-Vibes aber noch nicht aufgeben, also habe ich mit dem Hörbuch von A Ship of Bones and Teeth angefangen. Eine Spicy Dark Fantasy Adaption von der kleinen Meerjungfrau. Hier ist der Prinz kein Traummann, sondern toxisch und die Sirene begibt sich mit Piraten auf den Weg, um Rache an der Meerhexe zu nehmen, die sie in einen Menschen verwandelt hat. Ein genialer Plot, der gelungen umgesetzt wurde, wenn es mir auch stellenweise zu spicy war. Aber die Stellen habe ich dann oft einfach übersprungen. =‘D

 
Dieser düstere Fantasy-Vibe, in der die Hauptfigur etwas gefährlicher ist, hat mir da gut gefallen. Daher dachte ich, Serpent Queen wäre ein guter, nächster Read. Bereits auf den ersten Seiten soll Protagonistin Cahira sterben (steht auch in der Inhaltsbeschreibung). Doch sie kommt stärker und giftiger zurück. Fand ich cool. Fand ich spannend. Außerdem war es nach A Ship of Bones and Teeth ein guter Kontrast. In Serpent Queen gibt es nämlich gar keinen Spice. 
 
My Italian Lovestory war zwischendurch genau die richtige Geschichte, um abzuschalten. Es gab einen Love Triangle, bei dem ich entscheiden konnte, mit welchem Mann ich die Lovestory verfolgen wollte. Damit konnte ich schöne, romantische Momente erleben, aber auch Italien erkunden und mehr über die Weinherstellung erfahren. Abgerundet wird das Leseerlebnis mit wunderschönen Wassermalereien und italienischen Rezepten. Ich fand es perfekt, um meine Sommerstimmung weiter anzuheizen und literarisch auf Reisen zu gehen.
 
Madness - Das Land der tickenden Herzen ist eine Steampunk Adaption von Alice im Wunderland. Als großer Fan von Adaptionen war ich mir sicher, dass mir damit eine schöne Lesezeit bevorsteht. In der Steampunk-Welt habe ich mich gut eingefunden. Mit den fantasievollen Details hat mich die Autorin schnell abgeholt, genauso wie mit dem neuen Twist in der Story. Zwischendurch gab es aber auch ein paar zähe Stellen. Vermutlich weil es stellenweise stark in die Weltenbeschreibungen und Gedankenwelt der Hauptfigur hineinging, wo der Plot etwas auf der Strecke bleibt.



 
Vor einigen Wochen habe ich mich an die Buchverfilmung von „Wenn sie wüsste“ (The Housemaid) herangetraut und fand sie richtig spannend. Die Schauspieler waren total talentiert, die Geschichte kam mit einem sehr genialen Plottwist daher und ich wusste – die Autorin muss ich mir mal näher ansehen. Also habe ich einige Rezensionen zu ihren Büchern durchgelesen und mein erstes Buch von ihr im Juli zur Hand genommen. 
Häftling hat mich vom Plot sehr angesprochen: Brooke fängt als Pflegekraft im Hochsicherheitsgefängnis an, in dem ihr Ex-Freund sitzt, gegen den sie damals ausgesagt hat. Wie der Zufall es so wollte, gab es das Buch dann sogar auf Kindle Unlimited. Also habe ich es mir für den Urlaub vorgenommen. Kurz vor der Abreise wollte ich dann schon mal hineinlesen, weil ich so neugierig war und *schwuppdiwupp* hatte ich es an einem Tag durch. Die Stimmung im Buch war so genial und der letzte Plottwist hat mich total kalt erwischt. Plotten kann die Autorin! Da es mich sehr eingefangen hat, möchte ich definitiv noch mehr von Freida McFadden lesen.
Dust & Dreams wurde meine neue Urlaubslektüre. Die Geschichte war eine gefühlvolle Cowboy Romance in Texas. Attraktiver Cowboy, Reitausflüge auf der Ranch und Live Auftritte im örtlichen Pub inklusive. Mir hat es gut gefallen, weil tiefgründige Themen sich mit romantischen Szenen oder herzerwärmenden Found Family Momenten abwechseln.
Yellowface habe ich auch noch im Urlaub angefangen (irgendwie war meine Genremischung im Urlaub richtig wild – Thriller, Cowboy Romance, gesellschaftskritischer Roman). Vor dem Lesen habe ich einige Rezensionen dazu gelesen, die meinten, dass hier auf die Buchbranche und Verlagswelt intensiv eingegangen wird. Einmal habe ich sogar gelesen, dass man sich selbst als Blogger ein wenig hinterfragt. Das hat mich wirklich neugierig gemacht.

Grundsätzlich geht es um June, die das neueste, vollendete Manuskript einer kürzlich verstorbenen Freundin stiehlt und es als ihr eigenes ausgibt. Ein Werk über den 1. Weltenkrieg mit chinesischer Perspektive. Yellowface greift dabei unheimlich viele Themen auf. Es gab Einblicke zum Prozess nach dem Schreiben eines Buches, zur Verlagsbranche, aber es hat dabei Bestseller, Plagiate, schlechte Presse durch Blogger und vieles Weitere kritisch hinterfragt. Aber es geht auch viel darum, ob eine weiße Frau eine asiatische Geschichte (und über erlebten Rassismus) schreiben darf. Ich fand es wirklich spannend und vielseitig, aber es ist sehr komplex zu lesen.

 
Geendet hat mein Juli mit einem Highlight. Killing November war super lange auf meiner Wunschliste und dann habe ich es letzten Monat zufällig auf einem Bücherflohmarkt abgestaubt. Die Inhaltsbeschreibung klang super und das Buch hält, was es verspricht. Es war intelligent, rasant und gut ausgeklügelt. Vor allem die Schüler der versteckten Academy haben es mir total angetan. Sie waren so genial ausgearbeitet. Aber auch den sehr ungewöhnlichen Unterrichtsstunden (Giftkunde, Verstellen, Strategiespiele), habe ich gerne gelauscht. Das Buch war einfach richtig cool! Band 2 wird definitiv als nächstes bei mir einziehen.





Lieblingsbuch:


Tanja's
Favorit war: 


Hotel Ambrosia.

Dieses Buch entwickelt sich wie eine Zugfahrt: Die Geschichte kommt langsam ins Rollen, nimmt immer mehr Fahrt auf und ist dann irgendwann so rasant und fesselnd, dass man sie gar nicht mehr aus der Hand legen kann.

Katie Kento hat mich beim Lesen so richtig dazu gebracht gedanklich mitzuermitteln. Die Spannung war auf jeder Seite greifbar. Ich habe um die Figuren gebangt, ich wollte wissen, was es mit den verschiedenen Angestellten und Gästen im Hotel auf sich hat.
Ganz großes Kino! Ich will mehr davon!



Leni's
Lieblingsbuch war: 
 

Killing November

Wie krass war bitte dieses Buch? Ich habe oben schon ein bisschen geschwärmt, daher halte ich mich hier etwas kürzer. Es war auf jeden Fall süchtig machend, scharfsinnig und voll mit Plot. Ständig ist was Spannendes passiert! Selbst den Unterricht habe ich hier gerne besucht.



Lieblingscover:


Tanjas Wahl für ihr Lieblingscover im Juli fällt auf 


„Der Regenzaubermarkt“. 

Ich liebe alles daran. Ich liebe diese verträumte, romantische Stimmung, die es ausstrahlt, das Abenteuer, das es verspricht, und überhaupt die gesamte Motiv- und Farbwahl. Ich finde, beim Anblick des Covers möchte man am liebsten sofort zum Buch greifen, loslesen und sich eine Weile wegträumen.



Leni nominiert folgende Buchcover: 
 

Yellowface
My Italian Lovestory


Yellowface ist ein Eyecatcher. Auf Aleshanees Blog (Weltenwanderer) habe ich noch entdeckt, was das Hardcover unterm Schutzumschlag verbirgt. Genial gestaltet!

My Italian Lovestory ist im Gesamtpaket eine Augenweide. Das Cover ist Sommer pur, der Farbschnitt mit den Zitronen gefiel mir total, aber die Aufmachung im Inneren mit den vielen Bildern ist besonders faszinierend.



Lieblingscharakter:


Wenn Tanja im Juli einen Lieblingscharakter benennen müsste, dann würde ihre Wahl vermutlich auf A.J. oder Robyn aus 

„Hotel Ambrosia“ 

fallen. Ach, warum nicht gleich auf beide?! Zusammen waren die beiden ein großartiges Ermittlerteam: A.J., der den Anweisungen von Robyn gefolgt ist und sich mutig in jede neue Aufgabe gestürzt hat, und Robyn, die mit ihren Ermittlungen dazu beigetragen hat, den Fall auf geistiger Ebene voranzutreiben. Zusammen haben sie sich hervorragend ergänzt.



Leni
war stark beeindruckt von den Schülern aus 

Killing November. 


Sie sind die 100 Besten der Welt und werden ausgebildet in Spionage, zu Beratern hoher Persönlichkeiten und Strategen. Dementsprechend intelligent und ausgeklügelt sind die Charaktere. Das fand ich so cool. Teilweise haben sie viel aus Gesagtem herauslesen können oder eine Strategie in zufälligen Gegebenheiten erkannt. Ihre Logik zu verfolgen hat richtig viel Spaß gemacht.



Lieblingswelt:


Tanja mochte das Setting vom 


Hotel Ambrosia. 


Es war so spannend das Hotel und seine Geschichte mit Hilfe von Robyns Gehilfen A.J. zu erkunden.



Leni war gerne in den Settings von… 

 
Dust & Dreams, The Lovely Side of Death

…unterwegs. Bei der texanischen Ranch, dem Sonnenflimmern und der süßen Gemeinschaft im kleinen Ort, hätte ich gerne persönlich mal vorbeigeschnuppert. Währenddessen haben sich die fantasievollen Details der Unterwelt einfach nur magisch angefühlt.



Lieblingstitel:


Tanjas Lieblingsbuchtitel im Juli war: 
 
 
Der Regenzaubermarkt. 

Alleine der Titel des Buches verspricht einen fantasievollen Ort voller Abenteuer, den man sofort erkunden möchte.



Lenis liebste Buchtitel waren: 


The Lovely Side of Death
Yellowface
Ship of Bones and Teeth




Leseplanung für den Juli:



Tanja wollte im Juli 
 
„Black Bird Academy - Töte die Dunkelheit“ 

lesen und vielleicht auch noch das ein oder andere Hörbuch anhören.

Zu einem Hörbuch habe ich in diesem Monat nicht gegriffen und auch „Black Bird Academy“ ist noch nicht ganz durchgelesen. Das Thema Hörbücher werde ich aufgrund des hohen SuBs erstmal ruhen lassen, habe ich beschlossen. Die Leserunde schreitet jedoch gut voran. Ich bin zuversichtlich, dass ich euch mein Fazit dazu im Monatsrückblick für den August präsentieren kann.



Im Juli wollte Leni einfach spontan nach den Büchern greifen, auf die sie Lust hat. Das hat sie definitiv auch gemacht!




Lesevorsatz für den August:


Im August möchte Tanja die Leserunde mit Teresa weiterführen und zudem noch ein Rezensionsexemplar lesen, auf das sie sich schon sehr freut. Auf dem Plan stehen also auf jeden Fall: 


A Fate of Wrath & Flame und 
Black Bird Academy - Töte die Dunkelheit




Diese Bücher möchte Leni im August lesen: 
Whispers Like Summer Nights
Unfit to Save
The Killer Isn’t Alice



Unsere geplanten Aktionen für den August:


In diesem Monat werden wir euch unsere Favoriten unter den Neuerscheinungen für den September präsentieren. Wir freuen uns bereits auf zahlreiche Buchtitel!

Unser Buchclub geht in Runde #2. Nachdem die erste Runde zu Shield of Sparrows so viel Spaß gemacht hat, wollten wir bis zur nächsten Aktionsrunde nicht zu viel Zeit vergehen lassen. Ein paar kleine Änderungen wird es geben, die wir wegen eurem Feedback und unserer ersten Erfahrung vornehmen wollen. Diese kündigen wir selbstverständlich rechtzeitig vorher an.

Zudem hat uns euer positives Feedback zur „Aktiven Blogger“-Liste sehr gefreut und dass ihr uns so fleißig weitere Blognamen (-links) geschickt habt. Das erste Update mit neu hinzugefügten Seiten haben wir nun eingestellt.




Und nun sind wir gespannt:

Wie war euer Juli?

Habt ihr ein Buch aus unserem Monatsrückblick bereits gelesen?
Wie gefiel es euch?

Welche Bücher stehen bereits jetzt schon fest auf eurer Leseliste für den August?

Wir freuen uns auf die Gespräche mit euch in den Kommentaren. 
🤍

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