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Dienstag, 23. Oktober 2018

Fundstück Babylon Berlin


Als ich jüngst auf der Buchmesse unterwegs war, stolperte ich über die ARD-Videobox, die unter dem Titel, „werde Teil von Babylon Berlin“ stand. Diese sollte Besucher direkt in die Zwanzigerjahre katapultieren. In einer Box mit Greenscreen konnte man sich als Schauspieler von "Babylon Berlin" ausgeben und im Trailer der ARD-Krimiserie erscheinen. Das perfekte Outfit dazu bot die bereitgelegte Kleidung im Look der "Goldenen Zwanziger". Die Besucher bekamen ihren persönlichen Video-Clip und konnten ihn direkt in den Sozialen Medien teilen.
Eine gelungene Inszenierung von Aufmerksamkeit, die mein Interesse an Babylon Berlin weckte.
In der ARD- Mediathek fand ich – eine gute Nachricht für alle Binge-Wachter wie mich - alle Folgen am Stück.

In der Serie führt uns Gideon Rath, der sich eher durch zu viel Ehrgeiz als durch Cleverness auszeichnet, durch Exzess und Luxus des Nachtlebens der späten zwanziger Jahre in Berlin.
Die Geschichte dreht sich um eine mysteriöse Verschwörung, bei der emigrierte russische Adelige, kommunistische Sektierer, kriminelle Ringvereine, Nationalisten, Waffenschiebereien und eine Wagonladung Gold eine Rolle spielen. Genug Stoff für eine wendungsreiche Geschichte vor dem Hintergrund zunehmender politischer Spannungen.

Die Handlung nimmt einen wirklich gefangen. Schlechte Nachrichten gibt es allerdings für diejenigen, die Staffel eins noch nicht gesehen haben. Mit der Freischaltung der zweiten Staffel soll die erste offline gehen.

Ich glaube, dass der Erfolg auch zu einem großen Teil mit den Büchern zu tun hat. Volker Kutscher soll ein begabter Geschichtenerzähler sein.

Ich denke daher, dass „Der nasse Fisch“ im Dezember auf der Wunschliste stehen dürfte. Es liegt aber auch ein Hörbuch mit einem von David Nathan gelesenen Text vor.

Wer hierzu mehr erfahren will: https://magazin.audible.de/babylon-berlin (Werbung gem. TMG)




Krimis, wer meinen Blog regelmäßig liest, ist dies bekannt, müssen sich bei mir erst durchsetzen.

Daher meine Frage an euch: Ist „Der nasse Fisch“ nur ein schönes Buch für Krimi-Liebhaber oder schafft es das Buch den Zauber der Serie einzufangen?