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Montag, 8. Februar 2016

Durchgelesen

Rezension Jonah von Laura Newman


Verlag: BoD – bei Amazon kaufen
Autorenseite: Laura Newman
Seitenzahl: 332 Seiten
Format: Taschenbuch
Preis: 10,99 Euro
ISBN: ISBN-10: 3739212543, ISBN-13: 978-3739212548
Altersempfehlung des Herstellers: Ab 12 Jahren
Abgeschlossener Band






Inhalt:

Wie jedes Jahr verbringt Emily den Sommer im Haus ihrer Grandma. Sie genießt die Zeit in der ländlichen Idylle, in der sie fern von anderen Menschen in ihren Büchern lesen kann. Diesen Sommer jedoch steht plötzlich der selbstbewusste Nachbarsjunge Jonah vor ihrem Gartenzaun. Emily ist erst nicht begeistert, als Jonah sie fragt, ob sie nicht mal gemeinsam einen Tag verbringen wollen. Dann jedoch denkt sie: Warum nicht.

Bald schon merken die beiden, dass sie gerne Zeit miteinander verbringen.Doch als Emily Jonah bittet ihr das Haus seiner eigenen Großeltern zu zeigen, stößt sie auf Ungereimtheiten, die sie nicht mehr loslassen. Und bald schon muss sie Jonah zur Rede stellen. Das Geheimnis, das sie lüftet, ist erschütternd.



Wichtigste Charaktere:

Jonah ist ein sehr selbstbewusster Typ. Ein überaus heißblütiger Draufgänger. Er ist nur zu gut in der Lage seine Interessen und Wünsche zu artikulieren.

Emily
lässt sich von Jonahs Sprüchen nicht unterkriegen. Wenn sie in Extremsituationen gerät, dann zeigt sie Mut und weiß sich durchaus zu wehren.



Schreibstil:

Laura Newman beginnt ihren Roman in ländlicher Idylle sehr gemächlich. Sie erschafft in der ersten Hälfte des Romans eine schöne Liebesgeschichte. Jonah ist es, der Emily mit seiner draufgängerischen Art anheizt, verrückte Dinge zu tun. Emily hört anfangs vielleicht noch auf ihre innere Stimme der Vernunft. Irgendwann hinterfragt sie Jonahs Art jedoch nicht mehr, sondern lässt sich auf seine chaotischen Ideen ein.

Ab der Hälfte des Romans wendet sich jedoch die Stimmung. Der Roman nimmt heftig an Fahrt auf. Aus der zarten Liebesgeschichte wird allmählich ein Krimi. Emily will unbedingt das Haus sehen, in dem Jonah seine Ferien verbringt. Was sie dort entdeckt, wirft ihre Gefühle für den Jungen stark aus der Bahn. Hat der er sie angelogen?

Allmählich ändert sich Jonahs Grundstimmung. Er wird missmutiger. Emily jedoch gibt nicht auf. Sie forscht nach. Nach und nach erfährt sie mehr über die Vergangenheit ihres Freundes.

Zum Ende hin spitzen sich die Ereignisse dann dramatisch zu. Thrillerartig wird der Leser mit gruseligen Fakten attackiert. Einem Alptraum gleich findet er sich gegen Ende hin wieder.

Besonders positiv fällt auf, dass Laura Newman auf keiner Seite den roten Faden verliert. Immer wieder webt sie die bereits genannten Fakten in das Geschehen ein. Stellenweise ahnt man bereits vor den Charakteren, was vor sich geht, doch das verleiht der Lesefreude keinen Abbruch.



Fazit:

Laura Newman vereint in ihrem Roman „Jonah“ mehrere Genres. Sie deckt Liebe, Spannung und gruselige Momente ab. Dieser Roman wird auf keiner Seite langweilig. Er bezaubert und schockiert gleichermaßen. Die Charaktere gehen unter die Haut. Als Leser möchte man bei ihnen sein, man fiebert mit ihnen und man hasst auch einige von ihnen im Laufe des Geschehens.

Jonah ist eine absolute Leseempfehlung von mir, für Leser, die eine schöne Liebesgeschichte mit einem ordentlichen Schuss Spannung lieben und sich auch vor gruseligen Momenten nicht scheuen.



Buchzitate:

Wir haben uns nicht einmal begrüßt oder in den nächsten vierzig Minuten auch nur ein Wort gewechselt. Wir lagen einfach so da und haben gelesen. Jeder in seiner eigenen Welt, seiner eigenen Geschichte gefangen.

Wie immer lasse ich mich auf Jonahs hirnrissige Ideen ein, ohne erstmal gründlich darüber nachzudenken. Er bringt in mir eine Seite zum Vorschein, von der ich bisher nicht einmal wusste, dass sie existiert.



Kurzgefasst:


Spannung/Action:





Liebe:




Charaktere:





Handlungsstrang:





Schreibstil:





Im Gesamtpaket:










Ich danke Books on Demand und der Autorin für die Überlassung eines Rezensionsexemplares

Sonntag, 7. Februar 2016

Und was gibts dazu?

Jonah von Laura Newman und dazu zweigeteilte Pizza



Vor einiger Zeit bin ich durch einen Bücher-Vlog auf Laura Newman und ihr Werk Jonah aufmerksam geworden. Es benötigte lediglich das Cover und eine kursorische Lektüre des Inhalts, bis mir klar war: Dieses Buch musst du lesen!

Leider war zum derzeitigen Zeitpunkt das Buch noch gar nicht im Handel erhältlich. Einem Zufall war es geschuldet, dass ich Monate später, diesmal durch einen Buchblog, erneut auf „Jonah“ stieß.

Meine Vorfreude auf diese Geschichte war riesig. Ich erhoffte mir einen mitreißenden Liebesroman und wurde nicht enttäuscht. Überrascht wurde ich jedoch mit einigen Elementen, die ich mir nicht in der Geschichte vorgestellt hätte. Alleine, dass ich mich so sehr gruseln würde, hätte ich nie erwartet.

Dass ich das Buch an nur zwei Tagen durchgelesen habe, spricht wohl eindeutig dafür, dass die Autorin es geschafft hat mit Jonah eine sehr fesselnde Geschichte zu verfassen.

Aber nun noch kurz zum Inhalt:
Emily entspannt sich jeden Sommer in der Ferienwohnung ihrer Großmutter auf dem Lande. Sie genießt die Zeit, um Bücher zu lesen und eine Auszeit zu nehmen. Doch diese Ferien ist alles anders. Plötzlich steht der draufgängerisch wirkende Nachbarsjunge Jonah vor ihrem Gartenzaun. Keck beobachtet er Emilys Missgeschick mit dem Gartenschlauch und wagt es sie um ein „Date“ zu bitten. Emily lässt sich widerwillig darauf ein. Nichtsahnend, dass Jonah schon bald eine Seite in ihr zum Klingen bringt, von der sie bislang noch nichts gewusst hat. Doch Jonah hat eine Geschichte und als Emily auf diese stößt, ist sie mehr als nur schockiert.

Emily und Jonah gehen bei ihrem ersten Date zu „Lennys Pizzaria“ im Nachbardorf. Dort bestellen sie sich zwei Cola und eine Riesenpizza. Dieser Treffpunkt wird für beide schon bald zu einem Ritual werden. Stets trinken sie eine Cola, stets regt Lenny sich auf, warum es denn nicht ein großes Glas sein kann, denn das ist doch viel günstiger und stets wird auf Jonahs Hälfte Salami liegen, während Emily auch mal Thunfisch vorzieht.


Ich empfehle euch also zu diesem wundervollen Roman von Laura Newman eine Riesenpizza zur Hälfte mit Thunfisch und zur anderen Hälfte mit Salami belegt.


Als wir allerdings eine der Sitznischen für uns beansprucht haben und die Karte studieren, ist die Stimmung wieder etwas entspannter. Wir entscheiden uns für eine große Käsepizza mit doppelt Mais und Pilzen, während auf Jonahs Hälfte noch klassische Salami ihren Platz findet.

Buchzitat S. 30







Und was brauche ich dafür?

Für den Teig:
120 g Butter
1 Packung Backpulver
250 g Mehl
4 Esslöffel Milch
4 Esslöffel Öl
½ Teelöffel Salz
1 Ei

Für den Belag:
Salami in Scheiben
geriebener Käse
1 kleine Dose Pilze
Tomatensoße
1 kleine Dose Mais


Und was mache ich nun damit?

Verknete die Zutaten für den Teig ordentlich. Danach gib den Teig auf ein Backblech. Mit einer Teigrolle glättest du den Teig zu einer schmalen Fläche.

Nun gibst du erst die Tomatensoße, dann die Pilze und den Mais über die gesamte Fläche. Die Salami legst du nur auf eine Hälfte. Zum Schluss eine dicke Schicht Käse darüberstreuen.

Die Pizza muss bei 200 Grad für etwa 20 Minuten Ober-/Unterhitze in den Backofen.


Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit Jonah und Emily und einem Stück leckerer Pizza, auch wenn diese nicht von Lenny hergestellt wurde :o)