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Dienstag, 6. Februar 2018

Durchgelesen: Magisterium - Die eiserne Maske

Rezension zu Magisterium – Die silberne Maske von Holly Black und Cassandra Clare


Verlag: Bastei Lübbe (One) (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 253
Format: Hardcover
Preis: 17,00 Euro
ISBN: 978-3-8466-0059-7
Altersempfehlung des Verlages: Ab 12 Jahren
Band 4









Montag, 10. Oktober 2016

Durchgelesen

Rezension zu Magisterium – Der Schlüssel aus Bronze von Holly Black und Cassandra Clare


Verlag: One
Seitenzahl: 286 Seiten
Format: Hardcover
Preis: 17,00 Euro
ISBN: 978-3-8466-0028-3
Altersempfehlung des Verlages: Ab 14 Jahren
Band 3









Inhalt:

Das Kollegium des Magierpräsidiums feiert das Ende des dreizehnjährigen kalten Krieges. Der Feind des Todes wurde besiegt. Friede ist eingekehrt. Auch Call und seine Freunde sind eingeladen. Bowle wird getrunken, es wird gefeiert. Call fühlt sich geehrt, als Jennifer ihm einen Zettel mit dem Hinweis überreicht, dass sich ein hübsches Mädchen mit ihm treffen will. Bislang haben sich nicht viele Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts für Call interessiert. Dass sich die blonde Celia mit ihm treffen will, kann er kaum glauben.
Natürlich betritt Call den Saal in freudiger Erwartung. Doch dort erwartet ihn niemand. Als seine Freunde auf der Suche nach ihm in den Saal treten und Tamara gerade noch einen Unfall verhindern kann, der durch den herabstürzenden Kronleuchter verursacht worden wäre, ist klar: Das war eine Falle. Irgendjemand hat es auf Calls Leben abgesehen und die Freunde sind bereit, den Täter zu suchen und ihm das Handwerk zu legen.



Schreibstil:

Geschickt bauen die Autorinnen gleich zu Anfang des Romans einen Rückblick auf die vergangenen Geschehnisse ein, indem sie ihren Protagonisten Call darüber sinnieren lassen, warum es ihm derzeit so gut geht. In diesem kurzen Resümee erfährt man hier als Leser noch einmal alle wesentlichen Details, die vielleicht durch eine längere Lesepause in Vergessenheit geraten sind.

Wir begegnen zu Anfang einem ausgeglichenem und gutgelaunten Call. Derzeit plagen ihn keine Probleme. Gemeinsam mit seinem besten Freund Aaron lebt er bei seinem Vater Alastair, veranstaltet mit selbstgebastelten Robotern kleine Ringkämpfe und lässt es sich gut gehen. Natürlich ist dieser glückliche Moment nicht von langer Dauer.

Auf der Feier des Kollegiums des Magierpräsidiums, wird Call beinahe Opfer eines Attentats. Der vermutete Täter wird gleich darauf tot aufgefunden. Fragen stellen sich Call, seinen Freunden und somit auch dem Leser: Wer steckt hinter diesem Mordanschlag? Und warum hat der Täter es auf Call abgesehen? Weiß jemand von seiner wahren Identität? Jeder scheint verdächtig. Das Misstrauen infiziert auch den Leser.

An einigen Stellen merkt man, dass dieser Roman wieder für jüngere Leser verfasst wurde. Call macht sich Gedanken, wie er sein erstes Date haben könnte und reagiert schüchtern, als ihn ein Zettel von einem Mädchen zugeschoben wird. Auch möchte Call nicht, dass Jasper mit ihm ein Zimmer teilt und sieht, wie er schläft. So was sei „ekelig“.
Eine im Wasser treibende Mädchenleiche setzt hier allerdings schnell einen Kontrastpunkt.

Im Magisterium gibt es erneut wieder viel zu entdecken. Hier trifft man auf Moosflächen, die blau aufleuchten, wenn man sie anhaucht. Man durchstreift die Säulenhalle mit dem türkis leuchtendem Wasserbecken in der Mitte. Es gibt Glasröhren, die Brausesüßigkeiten spenden, ein lilafarbenes Plüschsofa lädt zum Ausruhen ein. Schwebende Steinflüssigkeiten mit einer Leuchtflüssigkeit laden dazu ein hineinzublasen und aufsteigenden Blasen in verschiedenen Formen dabei zuzuschauen, wie sie davon schweben.

Im weiteren Verlauf der Geschichte spitzt sich die Handlung zu. Auf der Suche nach dem Täter wird es richtig spannend. Die Freunde geraten nicht nur einmal in Gefahr. Jeder scheint verdächtig zu sein. Das Ende des Romans wartet mit einem Cliffhanger, der es in sich hat. Am liebsten möchte man direkt weiterlesen.



Fazit:

Auch dieser dritte Band bietet wieder sehr interessante Charaktere und Geschichten sowie eine schöne Fernsicht auf eine fantasiereiche Welt.
Für jüngere Leser ist dieser Roman gewiss wieder ein Highlight. Sie werden mit spannenden Szenen, einem Mord, der Recherche nach dem Täter und allerlei fantastischen Szenen bespaßt. Auf ältere Leser mögen einige Szenen unterkomplex wirken.
Im zweiten Teil des Buches wird es jedoch richtig spannend. Hier kommen Leser/innen ob groß oder klein gewiss auf ihre Kosten.
Ein Cliffhanger am Ende schürt die Vorfreude auf die nächste Fortsetzung der Buchreihe.



Kurzgefasst:

Spannung/Action:






Liebe:






Charaktere:






Weltenaufbau:






Handlungsstrang:






Schreibstil:






Im Gesamtpaket:






Sonntag, 9. Oktober 2016

Und was gibts dazu?

Magisterium „Der Bronzene Schlüssel“ von Holly Black und Cassandra Clare und dazu köstlicher Lavendel-Zitronengras-Tee


Im dritten Teil der Magisterium-Reihe „Der Schlüssel aus Bronze“ wird es spannend: Irgendwer hat es auf Calls Leben abgesehen. Mehrere Mordanschläge wurden bereits verübt. Erst scheinen nur einzelne Personen verdächtig. Nach und nach scheint aber fast jeder ein Motiv zu haben.

Für die Freunde ist bald klar, dass sie selbst ermitteln müssen. Call, Tamara und Aaron landen unter anderem in Anastasia Tarquins Zimmer. Hier entdecken sie wertvolle Beweise. Ein Foto von Constantin Madden und ein Passwort, das kein Raum mehr für Zweifel lässt. Dennoch ist für die drei Freunde klar: Der Einbruch in Anastasias Zimmer wird nicht ungestraft bleiben. Eine Entschuldigung ist fällig. Gut gekleidet mit Jackett und - in Tamaras Fall – hübschen Kleidchen stehen sie vor der Tür der Abgeordneten und bitten um Einlass.

Anastasia Tarquin bietet den Dreien zum Gespräch einen köstlichen Lavendel-Zitronengras-Tee an. Doch natürlich haben die Freunde Angst, dass das Getränk vergiftet sein könnte.

„Was darf ich euch anbieten?“, fragte sie. „Ich habe einen köstlichen Lavendel-Zitronengras-Tee, der euch vielleicht nach den vielen Pilzen und Flechten im Speisesaal gut bekommt.“

Buchzitat S. 193





Lavendel wirkt beruhigend auf den Körper, so sagt man zumindest. Damit ihr diesen rasanten Roman gut übersteht und auch die Szene rund um Anastasia miterleben könnt, als wäret ihr direkt dabei, empfehle ich euch zu diesem Buch einen selbstgemachten Lavendel-Zitronengras-Tee.


Was braucht man denn dafür?

½ Teelöffel getrocknete Lavendelblüten
1 Teelöffel in kleine Stücke geschnittenes Zitronengras
¼ Vanilleschote aufgeschnitten


Und was mache ich damit?

Gib die Lavendelblüten und das Zitronengras in einen Teebeutel oder in ein Teeei. Die Vanilleschote kannst du mit der Rückseite eines Messers ausschaben. Gib das Mark und die ausgekratzte Schote gemeinsam mit dem Teeei in eine Tasse. Nun gieße die Kräuter mit heißem Wasser auf.

Acht Minuten ziehen lassen. Danach kannst du deinen Tee zum Buch servieren.



In diesem dritten Band darf man sich als Leser wieder darauf freuen, das Magisterium zu besuchen. Man darf zusammen mit den Helden durch die fantastische Welt streifen und ein Abenteuer nach dem anderen erleben.


Meine Frage zum Buch:
Wenn ihr einen Tag im Magisterium verbringen dürftet, was würdet ihr dort auf alle Fälle einmal ansehen wollen?

Meine Frage zur kulinarischen Begleitung:
Mit dem Lavendel-Zitronengras-Tee habe ich das erste Mal Lavendeltee getrunken. Ich mochte den blumigen und unverwechselbaren Geschmack sehr gerne. Habt ihr schon einmal Lavendel getrunken oder zum Backen verwandt? In welcher Form habt ihr diese Blüten schon genossen? Was hat euch besonders geschmeckt?

Donnerstag, 25. Februar 2016

Durchgelesen

Rezension zu Magisterium – Der kupferne Handschuh von Holly Black und Cassandra Clare



Verlag: one
Seitenzahl: 304 Seiten
Format: Hardcover
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 978-3-8466-0017-7
Altersempfehlung des Verlages: Ab 10 Jahren
Band 2







Inhalt:

Call verbringt seine Schulferien bei seinem Vater Alastair. Nach einem gemeinsamen Kinobesuch stellt er fest, dass Mordo verschwunden ist. Auf der Suche nach dem Chaoswolf entdeckt der Junge im Keller seines Vaters eine gruselige Vorrichtung und erfährt etwas über einen geheimnisvollen Handschuh. Was hat Alastair vor? Möchte er seinen Sohn umbringen? Call möchte es nicht herausfinden. Er beschließt gemeinsam mit dem Wolf zu seiner besten Freundin Tamara zu fliehen. Dort trifft er auch auf seine anderen Freunde.
Nach einer gemeinsamen Rückkehr ins Magisterium wird bald klar, dass dort ein magischer Handschuh entwendet wurde. Call und seine Freunde beschließen der Sache auf den Grund zu gehen.



Wichtigste Charaktere:

Call ist ein mutiger und abenteuerlustiger Junge. Mit seinem Messer „Miri“ und seinem Chaoswolf Mordo begibt er sich auf die Suche nach der Antwort, ob in ihm ein „Kriegstreiber“ steckt. Außerdem gibt es einige Fragen bezüglich seines Vaters zu klären.

Jasper und Call können sich nicht leiden. Jasper würde keine Sekunde zögern Call an die Lehrer zu verraten oder ihn auch einfach nur zu ärgern.

Tamara kann manchmal eine ganz schöne Zicke sein. Sie ist Calls beste Freundin und wohnt bei ihren Eltern auf einem teuren Anwesen.

Aaron ist Calls bester Freund. Im ersten Band hat man erkannt, dass Aaron ein Markar ist. Er trägt die Chaosmagie in sich. Aaron ist immer nett und zuvorkommend und nimmt nicht selten die schlichtene Rolle in Streitgesprächen ein.

Mordo ist Calls Haustier. Im ersten Band hat Call den Choaswolf gefunden. Seitdem sind beide unzertrennliche Freunde und gehen gemeinsam durch dick und dünn.



Welt:

Holly Black und Cassandra Clare haben mit dem Magisterium eine Schule erschaffen, in der magisch begabte Kinder lernen können mit ihren Fähigkeiten umzugehen. Die Schule bietet mit ihren unterirdischen Gängen und Räumen viel zu entdecken. Hier leben Chaoskreaturen, beispielhaft ein sprechender Waran namens Warren.
Freunde von Harry Potter werden sich in dieser Schule sicher sehr bald zu Hause fühlen.



Schreibstil:

Cassandra Clares und Holly Blacks zweiter Band des Magisterium lebt wieder von fantasiereichen Ideen. Bedauerlicherweise hält man sich als Leser dieses Mal nicht so lange im Magisterium auf, an dem es gerade im ersten Band interessante Höhlen zu entdecken und magische Prüfungen zu bestehen gab. Vielmehr erlebt man mit den Charakteren hier eine Verfolgungsjagd und versucht das Rätsel um den magischen Handschuh und die Geheimnisse von Calls Vater zu entschlüsseln.

Der Einstieg, auch nach längerer Pause, in diesen Band gelingt gut. Kleine Erinnerungen an den ersten Teil fließen in das Geschehen ein und erleichtern eine Rückkehr in die Welt rund um den Helden Callum.

Callum, der Protagonist, ist sehr sympathisch beschrieben. Er hat mit seiner körperlichen Behinderung Schwierigkeiten sich in der Welt durchzusetzen, seine Gedanken wirken stets amüsant. So möchte Call eigentlich kein Bösewicht sein, weiß aber, dass er dafür auserkoren wurde. Immer wieder fragt sich der Junge, ob sein Tun den „Kriegstreiber“ - so nennt er den Schurken in sich – zeigt. Ist es zum Beispiel die Tat eines Bösewichts, wenn man den letzten Schluck aus der Kaffeekanne trinkt oder ist dies „normales Verhalten“?
Call ist kein perfekter Held. Vielmehr ist er ein kleiner Junge mit den typischen Gedanken eines solchen. Er ist sehr mutig und konsequent und trägt sein Herz auf der Zunge.

Das Alter der Charaktere zeugt davon, dass das Buch eher auf jüngere Leser zielt. Auch die Gedanken Callums unterstreichen diese Aussage nochmal. Die Handlung ist mit vielen Erlebnissen sehr interessant gestrickt, doch bleibt hier für ältere Leser vielleicht ein wenig die Spannung aus. Die gefährlichen Elementare werden jüngere Leser begeistern. Ältere ahnen aber bestimmt bald, dass ein Luftelementar die Charaktere nicht töten sondern vielleicht nur verschlucken wird.
Auch vor dem Chaoswolf Mordo – Callums Haustier – muss man sich nicht unbedingt fürchten. Seine gruseligen Augen sind vielleicht im ersten Moment abschreckend. Das Tier ist aber vom Charakter her eher schüchtern und lieb.
Lediglich das Ende widerspricht dieser Altersempfehlung ein wenig. Ein abgeschnittener Kopf ist vielleicht nicht für jeden jüngeren Leser geeignet.



Fazit:

Magisterium – Der kupferne Handschuh ist ein fantasiereiches und spannendes Werk für jüngere Leser. Es gibt nicht nur viele interessante magische Zauber und Kreaturen zu erleben, auch ein Geheimnis wartet darauf entdeckt zu werden. Der mit kleinen Makeln versehene Protagonist Call wirkt natürlich. Seine kindlich naiven Gedanken laden zum Schmunzeln ein.

Das Buch erthält von mir eine Empfehlung für jüngere Leser, die gerne fantastische Welten erkunden und sich in spannende Abenteuer begeben wollen.




Kurzgefasst:

Spannung/Action:






Charaktere:






Weltenaufbau:






Handlungsstrang:






Schreibstil:






Im Gesamtpaket:

Mittwoch, 24. Februar 2016

Und was gibts dazu?

Das Magisterium – Der kupferne Handschuh und dazu Früchtebowle

Call macht im Keller seines Vaters eine gruselige Entdeckung: Neben zwei Pritschen, die mit Handfesseln versehen sind, findet er Informationen über einen mysteriösen Handschuh, der in der Lage ist einem Markar seine Magie zu entziehen und ihn vielleicht sogar zu töten.
Möchte Alistair etwa seinen Sohn umbringt? Call möchte es nicht herausfinden. Im Ministerium kann er keinen Schutz suchen. Es sind Ferien.
Kurzerhand entschließt Call sich seine Sachen zu packen und zu seiner Freundin Tamara zu fahren. Auf dem großen Anwesen seiner Freundin haben die Eltern jedoch gerade eine Party gestartet und Callum steht nicht auf der Gästeliste. Mit einigen Tricks gelingt es ihm in das Haus zu gelangen, wo er auch auf seine anderen Freunde trifft. Call beschließt sein kleines Geheimnis erst einmal für sich zu behalten.




"Jasper!", schrie Call und winkte wild. „Hey, Jasper!" Als Jasper ihn sah, riss er die Augen auf und ging zu Call und dem Kellner. Er hatte ein Glas Obstbowle in der Hand, in dem kleine Fruchtstückchen schwammen.

Buchzitat Seite 40








Die Freunde verbringen eine schöne Zeit miteinander bevor sie gemeinsam zum Ministerium zurückkehren. Die Abenteuer, die sie in der Schule erleben dürfen, die Antwort auf die Frage was es mit dem geheimnisvollen magischen Handschuh auf sich hat und ob Alastair wirklich so böse ist, wie es scheint, erfahrt ihr am Besten wenn ihr die leckere Fruchtbowle von Tamaras Party dazu trinkt.


Was ihr dafür braucht:

Frisches Obst (z.B. 1 Banane, 1 Orange, 3 Kiwis)
¼ Glas Kokosnusslikör
1 Glas Mangonektar
200 ml Sekt
1 Glas Sprudelwasser
½ Glas O-Saft


Und was macht man damit?

Mische alles zusammen und genieße die Fruchtbowle mit dem karibischen Geschmack :o)


Habt ihr „Das Magisterium“ gelesen? Wie findet ihr das Buch? Trinkt ihr auch so gerne Früchtebowle und mögt ihr mir vielleicht euer Rezept dazu verraten?