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Montag, 30. Mai 2016

Gewinnspiel - Es gibt was zu feiern!


Hallo ihr Lieben,

vor nicht ganz zwei Monaten durfte ich euch meinen ersten Artikel aus der Sparte „Lesung“ präsentieren.

Meine Reise hat mich am 02.04.2016 in das idyllische Städtchen Syke auf die „Namenlosen Tage“ geführt. Dort durfte ich den Worten des sympathischen und humorvollen Autors Markus Heitz lauschen. Er berichtete an diesem Abend über das Leben als Schriftsteller und stellte natürlich auch zwei seiner Bücher vor.

Wie immer, wenn ich literarisch unterwegs bin, denke ich natürlich auch an die wundervollen Leser meines Blogs. Somit habe ich mir an dem Abend nicht nur ein Exemplar von „Aera – Die Rückkehr der Götter“ für mich selbst sondern auch gleich eines für euch signieren lassen.

Worum es in diesem Buch geht:

Im Jahr 2019 herrscht eine neue Weltordnung: Die Götter kehren auf die Erde zurück. Alle Götter – bis auf einen. Während Odin, Zeus, Manitu, Anubis, Shiva und Co. sich ihre alten Kultstätten zurückholen und ihre Anhänger um sich scharen, warten Christen, Moslems und Juden vergeblich. Die einst mächtigsten Religionen der Welt werden bald als bedeutungslose Sekten belächelt.


Natürlich machen mir Verlosungen immer sehr viel Spaß, allein schon, weil ich euch damit eine Freude bereiten kann. Diese Verlosung findet diesmal jedoch aufgrund eines ganz besonderen Anlasses statt.

Der Duft von Büchern und Kaffee feiert Geburtstag!


Ein ganzes Jahr ist er alt geworden. Es kommt mir jedoch so viel länger vor. In dieser Zeit habe ich so viele liebe und interessante Menschen kennenlernen dürfen. In Leni habe ich eine verbündete Bloggerin gefunden, mit der ich regelmäßig neue Pläne schmiede, die wir euch dann als Aktion liefern können.

Bei fast jeder Aktion kann ich mich noch erinnern, wie die Anfänge waren. An dieser Stelle möchte ich mich bei jedem einzelnen von euch bedanken, der mit seiner Teilnahme, seinen Kommentaren, Kritik oder Lob dazu beigetragen hat, dass diese Artikel lebendig geworden sind. Denn nur mit Lesern macht das Bloggen erst wirklich Spaß.

Ich hoffe, dass „Der Duft von Büchern und Kaffee“ im Laufe der Zukunft noch viele weitere Freunde finden wird, dass Leser auf dieser Seite zusammenfinden und Gespräche und Diskussionen entstehen.

Aber nun lasst uns einfach ein wenig feiern. Hinterlasst mir einen lustigen, interessanten kritischen oder begeisterten Kommentar. Teilt mir mit, was ihr von „Der Duft von Büchern und Kaffee“ für die Zukunft erwartet, was euch gefallen hat und was er vielleicht auch noch verbessern könnte.

Unter allen, die einen Kommentar hinterlassen, verlose ich Markus Heitz Buch „Aera – Die Rückkehr der Götter“ (signiert). Der Gewinner/die Gewinnerin wird am 11.06.2016 auf meinem Blog bekanntgegeben. Solltest du sicherheitshalber eine Benachrichtigung per Email wünschen, so kannst du deine Emailadresse auch gerne gleich im Kommentar angeben.

Ganz liebe Grüße
Eure Tanja



Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:

Die Ermittlung des Gewinners erfolgt nach dem Teilnahmeschluss. Dieser endet am 10.06.2016 um 23:59 Uhr.
Der Gewinner wird zeitnah auf meinem Blog sowie mittels einer gesonderte Email über den Gewinn informiert. Bitte gebt bei der Antwort auch eure Emailadresse an, damit ich euch kontaktieren kann.
Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch, eine Selbstabholung sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich.
Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von 2 Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.
Teilnehmen kann leider nur, wer 18 Jahre alt ist oder die Erlaubnis seiner Eltern eingeholt hat. Der Versand erfolgt nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Für auf dem Postweg verloren gegangene Sendungen übernehme ich keine Haftung.

Sonntag, 3. April 2016

Lesung

Lesung mit Markus Heitz am 02.04.2016 auf den „Namenlosen Tagen“ in Syke



Wie bereits im Jahresrückblick 2015 verkündet, lautete einer meiner Vorsätze in diesem Jahr nicht nur noch öfter auf Lesungen zu gehen, sondern auch mehr darüber zu berichten. Heute soll also einer meiner ersten Berichte zum Thema auf meinem Blog erscheinen.


Wie gelangte ich dorthin und wo fand es überhaupt statt?

Vor einigen Wochen war ich auf einem Ausflug in der idyllischen Kleinstadt Bassum unterwegs. Dort prangte in der örtlichen Kreissparkasse ein Plakat über eine Lesung des namhaften Autoren Markus Heitz. Mein bereits erwecktes Interesse flammte umso mehr auf, als ich las, dass es Markus in das Städtchen Syke (ausgesprochen Sieke – darauf legen die Bewohner sehr viel Wert ;o)) zu einem Rollenspielertreffen verschlagen hatte. Wer mich kennt, weiß, dass ich in der Jugend eine begeisterte „Das Schwarze Auge“-Spielerin war. Die „Namenlosen Tage“ reizten mich aus nostalgischen Gründen sehr.

Das Jugendzentrum bestehend aus vielen kleinen Räumen war also überfüllt von schwarzgewandeten Fantasyfreunden, die sich zu Pen & Paper- und Tradingcardspielen zusammengefunden hatten. Bereits an der Haustür empfing uns ein großer qualmender Grill mit leckeren Wurst- und Fleischwaren, der den Hunger der Besucher stillen sollte.


Wie war das Ambiente/die Stimmung?

Es herrschte auf dem Treffen eine sehr entspannte Stimmung. Der Autor unterhielt sich mit dem Organisationsteam bereits am Eingang und wurde nicht von einer Schar Fans umringt.
In dem wohl größten Raum des Jugendzentrums gab es einen Tresen mit Getränken und einen mit Brettspielen. Dort konnte man auch zwei Werke des Autoren erwerben. Zum Einen den ersten Band von Aera und den dritten Band der Drachensaga „Drachengift“ (den man im Übrigen laut Verkäuferin und Autor gut unabhängig von den Vorbänden lesen kann).

Um halb fünf schritt der Autor an dem mit klassischen weißen Gartenstühlen ausgestatteten Zuschauerbereich vorbei und zeigte seine nahbare Art, indem er sich mit dem sich ständig vom Leseplatz weg schwingendem Mikrophon amüsierte.
Schließlich nahm er gemächlich auf seinem Lesesessel platz, machte ein wenig Werbung für den Tee in seiner Hand und verkündete dann, dass er trotz Erkältung oder vielleicht gerade deswegen erschienen wäre. Interessiert stellte er fest, dass diese kratzige Stimme die Lesung nur noch atmosphärischer gestalten würde.


Wie viele Zuschauer waren da?

Geschätzt befanden sich etwa 80 Zuschauer in dem Saal.


Wie lief es ab?

Markus Heitz begann mit einer kurzen Vorstellung seiner Person. Er berichtete, dass er bereits seit 2004 Geschichten schreiben würde. Außerdem blickt er auf sechzehn Jahre Rollenspielerfahrung zurück. Markus erstes Rollenspiel war „Das schwarze Auge“. Danach folgten alle denkbaren anderen Systeme.

Nach einigen Fakten zu seinem beruflichen Werdegang, kam Markus auf die Bücher zu sprechen, die er heute vorstellen würde. Er erwähnte beiläufig, dass er schreiben könne, was er wolle, an den Erfolg der Zwerge käme einfach kein Werk heran.
Dennoch ließ sich der Autor nicht auf Fan- und Verlagswünsche ein, nun schon die hundertste Fortsetzung dieser Reihe zu verfassen. Stattdessen zieht es ihn zu neuen Ideen.

Markus begann also mit einem kurzen Einblick in das erste Buch, was er an diesem Abend vorstellen würde: Aera.

So antwortete er auf die nicht gestellte Frage, warum der Titel Ära lauten würde. Eines Tages blickte Markus Heitz auf ein Transformer Plakat, welches mit den Worten Ära das Untergangs beworben wurde. Aus der Distanz waren die Ä-Pünktchen kaum zu erkennen. Markus beschloss schnell für sich, dass sein Roman nicht wie der Name eines Vogels lauten sollte und entschied sich für die sichere Variante Aera mit Ae.

In Aera wollte der Autor eine Welt schaffen, welche nicht Anleihen an bereits unzählige Male aufgerührte Untergangsszenarien nehmen würde. Die Idee in dieser Geschichte sollte sein, dass alle Götter der Welt, bis auf der Christengott, Allah und Jahwe, auf die Erde zurückgekehrt waren.
Der passende Protagonist war schnell gefunden: Malleus Bourreau, ein Atheist, der seine Erklärungen warum es keine Götter gibt jedes Mal neu erfindet. Mögliche Erklärungen: a) Die Götter sind Aliens, b) es läuft ein Regierungsprojekt, c) er befindet sich im Koma und sein Gehirn hat gerade echt Spaß …

Malleus hat in diesem Buch zehn Fälle zu lösen. Verfolgt und unterstützt wird er hierbei von einem Serienkiller, dessen Blick auf die Geschichte eine zweite Perspektive bildet.

Und genau solch eine Stelle las Markus Heitz dann auch vor. Hier konnte man sich als Zuhörer einen guten ersten Einblick in Charaktere und Handlung machen. Natürlich endete der Autor an einer Stelle, die neugierig machte und aus Spoilergründen nicht weiter vorgelesen werden könne. Aber dafür könne man sich ja das Buch kaufen …, betonte der Autor augenzwinkernd.

Die zweite vorgelesene Stelle wurde wieder mit einer kurzen Zusammenfassung des Autors eingeleitet. Diese Textstelle zeigte den Protagonisten direkt am Fundort der Leiche des vermeintlichen Papstsohnes auf dessen Stirn sehr hübsch eine 666 aufgemalt wurde. Malleus hörte eben noch ein Rascheln und dann war schon die Leiche weg. Die Zuhörer konnten nun erfahren, wie der Protagonist den Leichendieb stellte. Auch diese Stelle endete mit einem Cliffhanger und dem dezenten Hinweis des Autors, dass der Kauf des Buches gewiss alle Geheimnisse lösen würde.


Nach dieser halbstündigen Vorstellung nebst Lesung aus Aera durften sich die Zuschauer noch auf einen Einblick in Drachengift freuen.

Auch hier berichtete Markus Heitz kurz etwas zur Entstehungsgeschichte. In seinem Germanistikstudium schrieb der Autor an einem Vergleich des grimmschen Drachen mit dem der russischen Saga. Schnell stellte Markus fest, dass die grimmsche Erzählung sehr heroisch anmutete. Eine Jungfrau die gerettet werden sollte – wie langweilig. Die russische Geschichte hingegen hatte mehr Esprit. Hier trafen sich Drache und Ritter noch auf einen Umtrunk vor der Schlacht, schlossen Frieden bis zum nächsten Morgen. Dort konnte man dann immer noch in den Krieg ziehen. Der Drache hier war wesentlich schlauer. Mit dem Wein im Blut war der Ritter am nächsten Morgen noch trunken und eine leichte Beute. Zugleich war er durch den Alkohol nun eine vorzüglich marinierte Fleischspeise.

Markus Heitz berichtete über alte Filme, die er mit Drachen gesehen hatte. Herrschaft des Feuers hätte durchaus einen guten Ansatz. In den Zwanzigern gab es hingegen ein paar gute Klassiker. Hieran orientierte sich der Autor. Es sollte Luftschiffe in seinem Buch geben, jedoch besser welche, die mit Helium und nicht mit Wasserstoff (Gefahr durch die Drachen) betrieben wurden. Die Russische Revolution und die Nazis eliminierte Heitz aus der Geschichte – zu kompliziert für den Lauf der Handlung.

Ein kleiner Ausflug in Heitz Recherchearbeit als Autor folgte, bevor er dann mit einer weiteren Lesung begann. Hier durfte man der Protagonistin – einer Drachenjägerin – dabei zuschauen, wie sie im Olympiastadium einer Vorstellung beiwohnte, die die neuesten Mittel zur Drachenbekämpfung vorstellte. Spannende Rauchbomben verkündeten in Kinderhänden Unheil und … wie sollte es anders sein … auch diese Szene endete mit einem spannenden Ende.

Mit der letzten Szene seiner Vorlesung führte der Autor die Zuhörer in eine Krypta, in der die Heldin Ulrike eine Drachensäule erkundete und von Touristen dabei gestört wurde eine spannende Entdeckung zu machen. Die Säule hatte einen Schlitz und vermutlich einen Hohlraum dahinter ...

Nach dieser sehr interessanten und vor allem amüsanten Vorlesung eröffnete der Autor eine Fragerunde.

Die Zuhörer erfuhren, dass Markus Heitz selbst nicht so gerne Fantasy liest, weil er Angst hat, dass er Ideen aus anderen Büchern kopieren könnte. Lieber greift er zum Beispiel zu Torsten Sträter.
Wir erfuhren, dass M. Heitz bereits bis 2018 Bücher plant. Sein nächstes Buch „Wedora“ steht bereits in den Startlöchern.

Eine immer wieder gern gestellte Frage, fiel auch dieses Mal: „Wie sieht es mit der Verfilmung von „Die Zwerge“ aus?“ Markus antwortete, dass die Verfilmung bereits zum zweiten Mal geplant und erneut verworfen wurde. Es bleibt spannend, ob und was sich daraus noch entwickeln wird. Was aber feststeht ist, dass es demnächst ein Computerspiel zum Roman geben wird. Die Produktion läuft über die Firma King Art.


Der Autor und seine Ausstrahlung:

Markus Heitz wirkte auf mich sehr natürlich und publikumsnah. Sein lockeres Auftreten und die humorvolle Art haben dem Publikum laute Lacher entlockt. Auch in der anschließenden Frage-Antwortrunde sowie in der Signierstunde nahm er sich Zeit für seine Leser und ließ sich auf lockere Gespräche ein. Nicht ohne den ein oder anderen Scherz einfließen zu lassen – versteht sich.


Gab es auch eine Signierstunde?

Die gab es. Der Autor war offen für Textwünsche und weitere Fragen, die sich der ein oder andere vielleicht nicht getraut hatte in der Fragestunde zu äußern.




Wie gefiel es mir und würde ich es wieder machen?

Allein das entspannte Ambiente auf den Namenlosen Tagen gefiel mir sehr. Keiner hat gedrängelt, es gab keine Hektik, der Autor wurde nicht belagert.
Der Autor war trotz Erkältung ständig zu Späßen aufgelegt und ging auf seine Fans mit seinem natürlichen Charme ein.

Diese Lesung hat mir sehr gefallen und ich würde das Event jederzeit wieder gerne aufsuchen. Auch eine Lesung von Markus Heitz kann ich vollumfänglich weiterempfehlen.



Wie ist es mit euch? Wart ihr schon mal auf einer Lesung? Welche hat euch besonders gefallen und warum? 
 
Auch würde mich interessieren, wie euch mein erster Artikel zu einer Lesung gefallen hat.
Hat euch der Artikel überhaupt gefallen oder eher nicht so? Wenn ja, wie gefiel euch die Aufgliederung? Fehlten euch Informationen in dem Bericht oder war er euch vielleicht sogar zu detailliert? 
 
Ich danke euch schon jetzt für euer Feedback :o)