Sonntag, 2. August 2015

Und was gibt's dazu?

Die Königin der Schatten und Pfannkuchen mit Obst und Sahne


Die Königin der Schatten war für mich eine wirkliche Überraschung. Gerechnet habe ich bei diesem hübschen Buch eher mit einer jugendlichen Geschichte über eine werdende Herrscherin. Lesen durfte ich jedoch eine sehr erwachsene und ernste, ja stellenweise sogar recht schonungslose Geschichte über ein Mädchen, welches von einem Tag auf den anderen lernen muss Befehle zu geben und sich Respekt zu verschaffen.
Die ersten Worte der Wachen, die Kelsea zu ihrem neuen Regierungssitz begleiten sollen, sind entmutigend. Der zukünftigen Königin wird vorausgesagt, dass einflussreiche Leute sie lieber tot als lebendig sehen wollen. Die Hoffnung, dass das Mädchen ihr Ziel erreicht sind schwindend gering.

Kelsea nimmt ihre Aufgabe an. Als sie das Schloss erreicht, ist sie erschöpft und möchte nur noch ruhen. Dieser Wunsch wird ihr jedoch nicht erfüllt.
Als Kelsea ihr erstes Frühstück von ihrer neuen Angestellten Milla erhält, mutet dieses fast wie ein Festmahl an.

Sehr lecker“, bemerkte Kelsea, denn es hatte ihr wirklich geschmeckt. Pfannkuchen mit Obst und Sahne. Ihre Portion hätte für mindestens zwei gereicht.
Milla hat die Küche zu ihrem Hoheitsgebiet erklärt. Da versteht sie gar keinen Spaß. Ohne ihre Erlaubnis traue ich mich kaum hinein.“
(Gespräch zwischen Kelsea und Mace der Leibwache und dem engsten Vertrauten von Kelsea)

Buchzitat S. 201


Was gibt’s also dazu?
Es ist für mich ganz klar, dass man zur Königin der Schatten einen leckeren Pfannkuchen mit Obst und Sahne genießen muss. :)



Und was braucht man dafür?
(für 2 Stück)
- 2 Eier
- 250 ml Milch
- 70 g Zucker
- 120 g Mehl
- frisches Obst
- Schlagsahne
- 1 TL selbstgemachten Vanillezucker oder Lavendelzucker*

* Den Lavendelzucker machst du dir genau wie den Vanillezucker ganz einfach selbst. Hierfür nimmst du drei Blütenzweige eines Lavendelbusches und trocknest sie ein paar Tage. Dann legst du sie in ein leeres Marmeladenglas und füllst das Ganze mit Zucker auf. Ein paar Tage stehen lassen und dann merkst du schon, wie schön der Zucker duftet. Jetzt kannst du ihn benutzen.
(Für den Vanillezucker verwendest du ausgekratzte Vanilleschoten)


Und was mache ich damit?
Die Eier teilst du auf, so dass in einer Schüssel das Eiweiß verbleibt und in der anderen das Eigelb landet. Zu dem Eigelb gibst du die Milch, den Zucker und das Mehl. Die Zutaten rührst du mit dem Schneebesen einmal ordentlich durch. Jetzt schlägst du das Eiweiß auf, so dass es ganz fest wird.
Das Eiweiß nun vorsichtig mit einem Esslöffel unter den Teig heben.
Nun das Obst waschen und in mundgerechte Stücke schneiden.
In eine Pfanne mit Öl gibst du die Hälfte des Teiges.
Während der Pfannkuchen brät, kannst du die Sahne mit einem Teelöffel selbstgemachtem Zucker aufschlagen.

Nach ein paar Minuten schau einfach mal vorsichtig unter den Pfannkuchen, ob er schon braun ist. Dann kannst du ihn wenden. Wenn er fertig ist, dann ab damit auf einen Teller, mit Obst und Sahne anrichten und zusammen mit „Die Königin der Schatten“ auf deinen Lieblingsleseplatz zurückziehen.

Ich wünsche dir viel Spaß mit den Pfannkuchen und diesem wundervollen Buch. Lass mir doch eine Nachricht hier, wenn du den Pfannkuchen probiert hast. Wie hat er dir geschmeckt und wie gefallen dir die ersten Seiten von der Königin der Schatten?

Kommentare:

  1. *O* Es wird echt mal wieder Zeit für Pfannkuchen!!! Wenn ich zurück aus dem Urlaub komme, werde ich dein Rezept mal in Angriff nehmen!! =) Deine Bilder machen aber auch wirklich jedes Mal hungrig. =')
    Das Buch "Königin der Schatten" kannte ich noch gar nicht, aber deine kurze Zusammenfassung macht schon mal neugierig und ich glaube das werde ich mir noch etwas genauer ansehen.

    Liebe Grüße
    Leni =))

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    1. Huhu Leni,
      Die Königin der Schatten ist stellenweise recht hart. Ich habe das Buch aber geliebt und es wird definitiv eine Rezension mit fünf Sternen geben.
      Die Pfannkuchen schmecken richtig lecker, da sie mit dem aufgeschlagenen Eiweiß sehr fluffig werden.
      Du musst mir unbedingt berichten, wenn du sie nachgemacht hast :o)
      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  2. Hey :)

    Die Idee finde ich super, ein Gericht aus dem Buch nachzukochen :). Das ist erfrischend! Ich bin zwar selbst nicht besonders begabt in dieser Hinsicht, aber ...

    Liebe Grüße
    Ascari vom Leseratz Blog

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    1. Huhu Ascari,
      du glaubst gar nicht, wieviele neue leckere Gerichte ich durch diese Aktion in Angriff genommen habe. Mein Mann sagt immer: Ich kann nicht behaupten, dass ich von deinem Blog nicht profitieren würde ;o)
      Liebe Grüße
      Tanja :o)

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