Montag, 3. September 2018

Durchgelesen: Blinde Leidenschaft

Rezension zu Blinde Leidenschaft (Reckless Beat-Reihe – Band 1) von Eden Summers


Verlag: Selfpublisher
Hier geht es zur Internetseite der Autorin: https://edensummers.com/ (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 257
Format: Ebook
Preis: 0,99 Euro
ASIN: B07GPB27DP
Altersempfehlung der Autorin: Ab 18 Jahren
Band 1 einer Reihe





Inhalt:

Alana freut sich schon sehr auf ihren Urlaub in Richmond. Gleich nach ihrer Ankunft wird sie auch schon von ihrer besten Freundin Kate mit einer kleinen Überraschung empfangen. Zwei Tickets für ein Konzert der beliebten Gruppe Reckless Beat. Während Kate gar nicht mehr aus dem Schwärmen herauskommt, bleibt Alana skeptisch. Ihre Mutter, die in einem Frauenhaus lebt und schlechte Erfahrungen mit Männern gesammelt hat, hat sie gewarnt. Das andere Geschlecht sei mit Vorsicht zu genießen. Mit diesem Theorem im Hinterkopf zieht sie mit ihrer Freundin los. Doch die Jungs von Reckless Beat sehen wirklich ziemlich heiß aus und Mitchell, der Hauptgitarrist der Gruppe, scheint tatsächlich auch noch Blickkontakt mit ihr zu suchen.

Als während der Pause sogar eine Einladung in den Backstagebereich ausgesprochen wird, ist Kate ganz aus dem Häuschen. Alana bleibt skeptisch. Doch Mitchell sah wirklich sehr nett aus und irgendwann sollte es doch auch Zeit sein, sich von der bisher ihr Leben bestimmenden Mutter zu emanzipieren.

Gleich nach dem Auftritt begeben sich die Mädchen auf die Suche nach den Mitgliedern der Band. Doch noch bevor es zu einem Zusammentreffen kommen kann, überschlagen sich die Ereignisse. Ein Mitglied der Crew, welches kurz zuvor seine Kündigung ausgesprochen bekommen hat, sieht rot. Er wirft eine Vase nach Mitchell. Doch Alana wird von dem Geschoss getroffen und erleidet eine schwere Verletzung.

Mitchell fühlt sich für den Vorfall verantwortlich. Da Kate durch diverse Termine gebunden ist, bietet er an, sich um das Mädchen zu kümmern.



Im Detail:

Nachdem es Mitchell gelungen ist Alana vor noch schlimmeren Verletzungen zu schützen, bricht erst einmal Chaos aus. Die Leibwächter kümmern sich um den Mann, der kurz zuvor noch die Vase geworfen hat, während Mitchell noch versucht, sich einen Überblick zu verschaffen. Alana klagt über Probleme an den Augen und hat einige Schürfwunden davongetragen. Auf den ersten Blick klingt diese Szene rührend. Ich empfand Mitchells Drang das fremde Mädchen zu beschützen als sympathisch. Doch kurz darauf bekundeten beide schon ihr starkes Interesse füreinander. Mitchell, der zuvor eigentlich eher auf einen weiteren One-Night-Stand mit einem Fan aus war, zeigt plötzlich ein tiefergehendes Interesse. Dieses Mädchen ist anders. Das wird ihm schon sehr schnell klar. Sicherlich mag es Liebe auf den ersten Blick geben. Doch das ist zu rasant arrangiert und scheint auf den ersten Blick etwas wirr strukturiert
Noch während sich Mitchell über Alana beugt, um ihren Körper mit seinem zu schützen, erkundigt er sich besorgt nach ihrem Wohlbefinden: (Buchzitat:) „Schatz, sag mir, was los ist.“ Ich empfand diesen Kosenamen hier mehr als übereilt gewählt. Doch diese Aussage bleibt kein Einzelfall. Auch in folgenden Gesprächen spricht Mitchell Alana immer wieder mit „Schatz“ an.

Schnell stellt sich bei Alana, aber vor allem auch bei Mitchell der Wunsch nach einer gemeinsamen Nacht im Hotelzimmer ein.

Oft stellt sich beim Leser ein unbestimmtes und nicht weiter zu verifizierendes Gefühl von Übersexualisierung ein. Sätze wie „Schatz, ich glaube nicht, dass Blake was dagegen hatte, dass du seinen Johannes angefasst hast“ oder „während sie ihn ritt, wie ein preisgekröntes Pony“, bleiben keine Seltenheit.

Nachdem Alana und Mitch sich kennengelernt haben, legt die Geschichte den Fokus auf Alanas Vergangenheitsbewältigung. Ein ungewolltes Zusammentreffen in einem Hotelcafé sorgt für einen kleinen Twist. Neben diesem neuen Handlungsstrang bleibt aber auch im weiteren Verlauf die Frage zu klären, ob eine Beziehung zwischen einem Rockstar und einem „ganz normalen Mädchen“ funktionieren kann und wird.

Im Verlauf der Geschichte lernt der Leser ebenfalls die verschiedenen Mitglieder der Band kennen. Die meisten von ihnen blieben für mich jedoch eher blass. Ich denke allerdings, dass die Charaktere in den Folgebänden von der Autorin weiter ausgearbeitet werden. Sehr gefallen hat mir in diesem ersten Teil jedoch Blake, der mit seinen coolen Sprüchen für einige humorvolle Szenen gesorgt hat.



Fazit:

Der erste Teil der Reckless Beat Reihe – Blinde Leidenschaft kann mich nicht vollends überzeugen. Die Beziehungsentwicklung der beiden Hauptfiguren Alana und Mitchell ist rasant. Charakterentwicklung und Handlungsführung müssen sich auf die Prämisse ausrichten.
Die Sexszenen voyeuristischer Art sind nicht jedermanns Sache, denn die "Berührung" fehlt.

Besonders gefallen hat mir in diesem Buch einer der Randcharaktere, der mit seiner ehrlichen und humorvollen Art für schöne Lesemomente gesorgt hat.

Bei diesem Reihenauftakt reicht es für mich leider erstmal nur für eine mittelmäßige Bewertung.



Kurzgefasst:

Spannung/Action:






Liebe:






Charaktere:






Handlungsstrang:






Schreibstil:






Im Gesamtpaket:


Kommentare:

  1. Ja das war tatsächlich das Buch, wofür ich auch ein Angebot habe, aber aus Zeitgründen die Antwort verschlafen habe, aber erstmal scheine ich ja nicht sooo viel damit verpasst zu haben ^^

    Liebste Grüße
    Vivka

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    1. Hallo Vivka,
      ich fand den ersten Band doch an vielen Stellen noch ein wenig verbesserungswürdig. Der zweite Band beschäftigt sich mit einem Charakter, den ich ganz interessant fand. Ich weiß jedoch nicht, ob ich ihn lesen werde. Aber die Rezensionen dazu schaue ich mir auf jeden Fall an.

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  2. Hallo Tanja,
    der Herr auf dem Cover schaut ja ganz nett aus^^

    Es freut mich, um genau zu sein musste ich gerade wieder lachen, dass du das Pony erwähn hast:-D Den Satz finde ich so genial :-D

    Liebe Grüße
    Tanja

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    1. Huhu Tanja,
      nicht wahr?! Dennoch irgendwie war Blake eher mein Typ. Ich bin ja mal gespannt, wie er auf dem Cover aussehen wird :o)

      Achja, das Pony ;o))))))))))))))))

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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