In den September bin ich direkt mit einer Woche Urlaub gestartet. Das Wetter war genau in meinem Sinne: Regnerisch, ein wenig stürmisch und tagsüber mit angenehmen 20 Grad. Es fühlte sich so richtig schön nach Herbst an.
Perfekt, um in den Regenpausen endlich die Fenster zu putzen und all die vielen Dinge zu erledigen, die ich auf dem Plan hatte.
Am ersten Septemberwochenende fand bei uns direkt das Weinfest statt. Passend zum Beginn hörte der Regen auf und die Sonne kam raus. Es war ein wirklich schöner Abend. Wir haben uns eine Flasche Wein besorgt und dazu köstlichen Flammkuchen direkt aus dem Ofen probiert. Es gab drei verschiedene Sorten. Ich habe mich für eine Variante mit Trüffelcreme und Rucola entschieden. Äußerst köstlich! Eine Band hat gute alte Songs von den Rolling Stones, Dire Strates und Beatles gespielt und die Kinder hatten Leuchtstäbchen mit, die wir bei Einbruch der Dunkelheit zum Glimmen gebracht haben.
In dieser Urlaubswoche haben wir dann auch unsere dritte Safari in diesem Jahr im Serengeti-Park gebucht. Dieses Mal haben wir eine Tour ausgesucht, bei der man direkt bei den Nashörnern aussteigen konnte. Nur ein kleiner Steinwall hat uns von den Tieren getrennt. Mit einem kleinen Zug sind wir einmal durch die gesamte Tierwelt gefahren und haben uns ein paar lustige Anekdoten der Fahrerin angehört. Bei den Giraffen haben wir zum zweiten Mal angehalten. Die Tiere durften wir dann direkt aus der offenen Tür heraus füttern. Ich war überrascht, wie stark meine Giraffe doch an den kleinen Ästen gezogen hat, die ich ihr hingehalten habe. Beim Zupfen hatte sie so viel Kraft, dass ich sogar ein Stück weit aus der Tür gezogen wurde. Damit hatte ich aufgrund der vorherigen Erfahrungen nicht gerechnet.
Anfang September ist auch endlich der Rest meiner Herbstbestellung angekommen. Einem cozy Autumn Day stand also nichts mehr im Wege. Er wurde mit einem Spieleabend (mit dem wirklich süßen Kartenspiel „No Shelf Control“) eingeläutet und fand mit der aktuellen Lieblingsserie sowie selbstgekochter Kürbissuppe (für die ich noch schnell den Kürbis vom nahegelegenen Bauernhof geholt habe) seinen perfekten Ausklang.
Schon seit letztem Jahr wollte ich unbedingt mal kleine Brötchen in Kürbisform zur Herbstzeit backen. In diesem Jahr habe ich mir einfach mal ein Rezept herausgesucht und es ausprobiert. Die Kürbisse waren wirklich lecker und eigneten sich perfekt für einen weiteren gemütlichen Herbstabend auf der Couch.
Gleich in der ersten Urlaubs-Woche ging zudem ein lang gehegter Wunsch von mir in Erfüllung: Wir waren bei Film & Flavor (ehemals EatTheFilm) in Hamburg. Die Tickets für die Veranstaltungen waren bislang immer, wenn wir ein Event buchen wollten, ausverkauft. Nach mehreren Versuchen hat es nun endlich geklappt. Wir konnten Karten für „The Nightmare Before Christmas“ ergattern.
Falls ihr Film & Flavor noch nicht kennt: Hierbei handelt es sich um ein Event-Kino der besonderen Art. Alleine das Ambiente ist hier schon großartig: Beim Reinkommen erwartete uns ein Barbereich, der mit einer Nebelmaschine und passender Gruseldekoration in Form von Spinnenweben, von der Decke hängenden Kerzen und Mini-Skeletten für die perfekten Halloween-Vibes gesorgt hat. Direkt hinter dem Barbereich kam das Kino zum Vorschein. Hier luden gemütliche Zweiersitze zum Einkuscheln ein. Jeder Platz war liebevoll dekoriert. Als Vorweg- und Zwischendurchsnack standen an jedem Platz eine Tüte Popcorn und ein kleines Schälchen mit Kürbiskernen. Während des Films servierte das Team ein mehrgängiges Menü, das auf die Szenen des gezeigten Films abgestimmt war.
Das Timing der Küche war hierbei perfekt abgestimmt: Der warme Lavacake mit Vanillesoße landete exakt zum Abspann auf unserem Tisch.
Ich habe mir von diesem Abend im Vorfeld wirklich so viel versprochen. Meine Erwartungen wurden letztlich auf ganzer Linie noch einmal vollkommen übertroffen. Es war ein ganz besonderes Erlebnis, das ich noch lange im Gedächtnis behalten werde.
Kanntet ihr Film & Flavor schon? Wäre das auch etwas für euch?
Seit langer Zeit habe ich dann auch mal wieder ein DIY-Projekt gestartet. Aus einem Affekt heraus habe ich mir Mod Podge gekauft. Das ist ein Kleber von dem es verschiedene Varianten gibt und den man sehr vielfältig einsetzen kann. Ich habe mir eine Standartversion zugelegt, mit der ich gerne Serviettentechnik ausprobieren wollte. Dazu habe ich Holzscheiben mit weißer Acrylfarbe bestrichen und diese erst einmal trocknen lassen. Danach habe ich mir von einer hübschen Serviette Motive ausgeschnitten und die erste Papierschicht abgetrennt. Nun kam auf die Holzscheiben eine dünne Schicht des Klebers. Darauf habe ich das Serviettenmotiv gelegt und dieses vorsichtig auf dem Holz glattgestrichen. Nun noch eine Schicht Mod Podge drauf und alles trocknen lassen. Hier seht ihr das Ergebnis:
Treue Leserinnen und Leser meines Blogs wissen, dass ich mich immer ganz besonders auf zwei Messen im Jahr freue: die Infa und die Herbstzeit. Letztere fand Ende des Monats statt. Die Messe wurde in diesem Jahr nur in drei Hallen plus einer Freifläche ausgetragen. Aber genau das hat mir letztlich sehr gefallen. Für mich eher uninteressante Stände, wie Autoausstellungen, Gesundheitsartikel etc. fehlten, dafür wurde viel mehr Fokus auf die Kreativstände gelegt. Der Teeladen war wieder vor Ort und es gab wieder so vieles zu entdecken und zu erkunden.
Wir sind mit Tüten voller Geschenke für Weihnachten und Mitbringseln für uns selbst nach Hause gegangen. Wir haben fantastisch geschlemmt (frisch gepresste Säfte, Handbrot, unglaublich leckere Burger und köstlichen Kaffee). Die Zeit ist im Fluge vergangen und ich hatte fast ein wenig Sorge, dass wir gar nicht alles in Ruhe ansehen könnten. Gerne möchte ich euch anhand von Bildern einen kleinen Eindruck von dem bieten, was einige Stände auf der Herbstzeit angeboten haben:
Direkt in diesem Monat hat Mina dann auch nochmal eine Zusammenfassung für die verschiedenen Stationen des Wanderbuches geschrieben. Ich hatte so viel Freude dabei, Momos Reise noch einmal Revue passieren zu lassen. Mina's Beitrag findet ihr hier. Er ist ganz zauberhaft geworden. Vielen lieben Dank, liebe Mina, dass du für Momos Reise so eine schöne Erinnerung geschaffen hast.
Unser Buchclub ist im September mit der Leserunde zu „The Weight of Falling“ in die zweite Runde gegangen. Aktuell befinden wir uns gerade in der Leserunde auf ReadO. Und bei mir werdet ihr in Kürze auch einen Diskussionsbeitrag zum Buchclub auf dem Blog finden. Ich würde sagen: Wir sind uns bislang alle einig: Die Geschichte bewegt und geht definitiv unter die Haut.
Bei der Aktion „Blogger empfehlen dir ihr Lieblingsbuch“ haben wieder einige Buchblogger ihre Lieblinge für den Herbst mit uns geteilt. Danke dafür! Schaut doch gerne mal vorbei, wenn ihr noch gute Bücher für euren Leseherbst 2026 benötigt (braucht man die nicht immer? 😏).
Für alle, die noch auf der Suche nach einem leckeren Heißgetränk, für die gemütlichen Herbstlesestunden sind, habe ich ein Rezept für einen wirklich verdammt köstlichen „Brown-Butter-Pumpkin-Creme-Coffee“ geteilt. Ich würde mich freuen, wenn ihr euch den Beitrag anschauen und das Rezept vielleicht sogar einmal selbst ausprobieren mögt.
Last but not least ist auch das saisonale Voting in die zweite Runde gegangen. Ihr habt abgestimmt, welches Buch ich diesen Herbst eurer Meinung nach unbedingt zur Hand nehmen sollte. Euer Gewinner war „Oakfell Autumn Night“. Ich freue mich schon sehr darauf, diese Geschichte an einem gemütlichen Herbstabend zu lesen. Selbstverständlich werde ich euch auch dieses Mal wieder im Anschluss auf dem Blog von meinen Eindrucken berichten.
Darüber hinaus habe ich im September natürlich auch wieder viele einige interessante Bücher gelesen. Welche das waren und wie sie mir gefallen haben, verrate ich euch im folgenden Lesemonatsrückblick, der in Zusammenarbeit mit Leni von „Meine Welt voller Welten“ entstanden ist.
Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen der folgenden Zeilen.
Eure
Tanja
🧡
Lenis gelesene Bücher im September:
Insgesamt habe ich den Monat weniger gelesen als sonst, dafür waren richtig top Geschichten dabei. Mit Hunting November (Band 2) habe ich direkt wunderbar in den Monat gestartet. Ich kann meine Liebe für die Dilogie kaum in Worte fassen. Spannend auf jeder Seite. Für jeden Jugendthriller-Fan ein Must Read.
Dann kam Star-Crossed Hearts, die Vorgeschichte der roten Königin aus Alice im Wunderland. Marissa Meyer ist eine absolute Märchenqueen und ihre Villain-Origin-Story ist definitiv mein Favorit von ihr. Die Geschichte ist gespickt mit Unmöglichem und Bezügen zur Originalgeschichte, die Fans entzücken werden. Doch die Autorin macht sich die Welt zu eigen, indem sie neue Ideen mit gleichem Vibe einstreut. Hingerissen war ich jedoch von den Charakteren, besonders von der roten Königin und einem gewissen Joker.
Songbird of the Sorrows wiederum fand ich sehr solide. Grundsätzlich hat das Buch einige interessante Ideen und Ansätze. Doch in der Umsetzung gab es für mich ein paar Schwächen. Es gibt tolle Ideen (von Fantasywelt bis über Plot), die noch weiter ausgearbeitet werden könnten. (Und ein paar weitere Punkte, die ich spannend fand, aber die auch Schwächen hatten - da komme ich vom Hundertstel ins Tausendstel. Würde hier den Rahmen sprengen.) Mir haben sie aber Lust auf Mehr gemacht und die Dynamik am Ende hat meine Neugier auf Band 2 geschürt.
Wer Piraten, ein gutes Worldbuilding - das auch mit historischen Aspekten gefüttert wurde - und grauschattierte Charaktere liebt, wird in Tempest – im Auge des Sturms. Mich kriegen Piratengeschichten ja schnell, vor allem, wenn sie mit ein wenig Fantasy und Romance um die Ecke kommen. Wobei Fantasy und Romance nicht so stark auftreten in Tempest. Die Geschichte legt viel Wert auf Atmosphäre, authentische Pirateneinblicke und grauschattierte Charaktere. Allerdings ist die Geschichte sehr slow-paced. Meinetwegen hätte die Handlung mehr anziehen können.
Lessons in Power (Band 2) war danach ein starker Kontrast. Fesselnd, kurze Kapitel, tödliche Twists – ich habe die Seiten praktisch inhaliert. Ein spannender YA-Thriller, wegen dem ich plötzlich noch um 3 Uhr nachts auf der Couch saß und lesen musste. Besonders gefallen hat mir die clevere Hauptfigur, die ausgeklügelten Schachzüge von ihr und ihren Gegenspielern und dass Freundschaften mal mehr im Fokus waren, als eine Liebesgeschichte. Letzteres fand ich erfrischend.
Ein besonderes Leseerlebnis im September, war Bourbon and Lies. Ich habe das Buch im Rahmen einer Instagram-Leserunde gelesen (organisiert von @that.world.of.stories) und es hat so viel Spaß gemacht, das Buch mit 10+ Bookies gleichzeitig zu lesen. Wir haben uns alle zwei Tage über den aktuellen Abschnitt ausgetauscht. Haben über bestimmte Szenen geschmunzelt oder über eine Logiklücke gegrübelt.
Was für mich positiv hervorgestochen ist: das atmosphärische Ranchsetting, die Sommer-Vibes, die vielen Infos zu Bourbon und dessen Produktion, richtig lebendige Hauptfiguren mit viel Tension und Grandpa (Tratschtante) Griz. Dafür war mir der Spice-Part irgendwann zu lang (ich glaub, ab gefühlt der 50. Seite in Folge, habe ich aufgehört zu zählen, wie lang der geht) und der Suspense-Part hatte so seine Schwächen. Wenn man spicy Cowboy-Romance mag, würde ich das eher empfehlen, als wenn man bei Romance Suspense auf den spannenden Part hofft. Dafür nimmt der zu wenig Raum ein.
Accomplice to the Villain (Band 3) hat den Monat für mich sehr gelungen abgerundet. Ich LIEBE den Humor, das Schurkenbüro und die ganzen Klischees, die Hops genommen werden. Außerdem stand dieses Mal mein Lieblingsfrosch Kingsley im Vordergrund, der mich mit seiner 1-Wort-Kommunikation auf seinen kleinen Schildern immer wieder zum Schmunzeln bringt. Ich empfehle die Reihe weiterhin von Herzen. Vor allem Fans von slow burn, humorvoller Fantasy und Schurken als Love Interest.
Tanjas gelesene Bücher im September:
Bereits im Juli habe „Carl's Doomsday Scenario“, den zweiten Band der „Dungeon Crawler“-Reihe von Matt Dinniman, angefangen. Das Buch habe ich meinem Mann, zu großen Teilen während unseres Büsum-Urlaubs vorgelesen. Gemeinsame Vorlesezeit findet bei uns meist auf Autofahrten statt, daher hat es etwas gedauert, bis wir diese Geschichte gemeinsam beenden konnten. Im September war es dann soweit.
Schon der Auftakt hat mir damals einfach eine großartige Lesezeit beschert. Im Vorfeld habe ich von einigen Lesern gehört, dass Band 2 für sie nichts Neues geboten hat. Dem kann ich mich nicht anschließen. Ich fand die Geschichte an wirklich keiner Stelle langatmig. Ganz im Gegenteil!
Es gab neue Quests zu bestehen, Carl und Prinzession Donut wird ein neues Teammitglied aufgedrängt, sie erhalten sehr interessante neue Fähigkeiten und haben es dieses Mal unter anderem mit einem verseuchten Zirkus, Eliteelfen und einer wütenden Zwergenmama zu tun. Und dann bringen sie versehentlich auch noch die intergalaktischen Megakonzerne gegen sich auf …
Herrlich nerdig, herrlich schrill, einfach nur durchgehend unterhaltsam. Könnte zu einer meiner Lieblingsreihen werden. Für alle Fans von Pen & Paper-Rollenspielen ein absolutes Muss! Und absoluter Geheimtipp für Rollenspiel-Nerds und diejenigen, die es werden wollen.
Von der Autorin Marie Lu wollte ich, nachdem ich stets so viel Gutes über ihre Bücher gehört habe, auch endlich mal etwas lesen. Als „Red City – Stadt der Alchimisten 1“ als Neuerscheinung angekündigt wurde, habe ich diesen lang gehegten Vorsatz endlich wahr machen können.
Die Geschichte entfaltet sich gemächlich und erzählt davon, wie Ari und Sam von der Welt der Alchimisten erfahren. Beide galten Zeit ihres Lebens als Außenseiter. Sie lernen sich an einer Schule kennen, kommen sich dort näher und schreiben sich Briefe. Und während sie poetische Worte verfassen und darin Gefühle miteinander teilen, bleiben dennoch immer Geheimnisse bestehen.
Die Wege von Ari und Sam trennen sich. Sie geraten jeweils in die Obhut zweier Syndikate: Ari landet bei Lumines, Sam bei Grand Central. Und eines Tages stehen sie sich wieder gegenüber. Dieses Mal jedoch nicht als beste Freunde, sondern als Feinde.
Marie Lu gelingt mit Red City ein großartiger Reihenauftakt. Eine Geschichte, die sich ganz langsam entfaltet. Stellenweise empfand ich den Ton als distanziert und dennoch übt die Erzählung auf ihre Weise einen unglaublichen Sog aus.
Als ich das Cover von „The Cat-Sitting Disaster“ von Nellie Weisz das erste Mal gesehen habe, wusste ich: Ich muss dieses Buch lesen. Ich versprach mir eine süße Geschichte für die Herbstlesetage.
Im Mittelpunkt steht June, die auf der schwierigen Wohnungssuche in New York ein ungewöhnliches Angebot annimmt: Sie zieht mietfrei in ein Luxusappartement, muss sich dafür jedoch um den betagten Kater Romeo kümmern und dem anonymen Besitzer regelmäßige Updates schicken. Trotz Verschwiegenheitserklärung setzt June alles daran, den mysteriösen „Mister X“ aus der Reserve zu locken.
Vorweg: Auch wenn das Cover den Eindruck vermittelt, steht hier die jahreszeitliche Atmosphäre eher im Hintergrund. Dennoch hat mich „The Cat-Sitting Disaster“ sehr gut unterhalten. Beide Figuren haben in der Vergangenheit Dinge erlebt, die sie bis heute nicht verarbeitet haben. Spannung zieht der Roman aus der Frage, was genau damals passiert ist und ob diese Erlebnisse einer Beziehung zwischen den beiden Protagonisten im Wege stehen könnten. Darüber hinaus spielt auch Kater Romeo eine wichtige Rolle im Buch.
Mir gefiel, wie Nellie Weisz zeigt, dass eine Beziehung über die Ferne hinweg funktionieren kann, wenn die Chemie stimmt.
Kurzum: Ein rundum gemütlicher Cozy-Romance-Roman für verregnete Leseabende.
Neben einigen Buchrezensionen ist in diesem Monat auch mal eine etwas andere Rezension auf meinem Blog online gegangen. Ich durfte das Spiel „No Shelf Control“ testen und hatte so viel Spaß dabei.
So etwas hat die Bookcommunity noch gebraucht, sage ich euch. Bei „No Shelf Control“ kann man, wie der Name schon so schön sagt, seine Leidenschaft beim Regalbau so richtig schön ausleben. Die Grafiken sind traumhaft schön und das Spiel ist mal eben kurz gespielt und dann möchte man einfach noch eine Runde nachschieben und noch eine.
Ein schönes Geschenk und perfekt für einen cozy Spieleabend mit der besten Freundin oder dem besten Freund.
„The Weight of Falling in Love“ von Sarah Stankewitz hatte ich bis vor Kurzem noch gar nicht auf dem Schirm. Als der Titel dann als Gewinner in unserem Buchclub gewählt wurde, habe ich etwas recherchiert: Das Buch hat wirklich hervorragende Bewertungen eingefahren. Ich war definitiv neugierig.
Und was war das bitte?! Der Schreibstil von Sarah Stankewitz ist unglaublich intensiv und geht direkt unter die Haut. Ich habe jedes einzelne Wort in mich aufgesogen und hätte mir am liebsten unzählige Zitate notiert.
Mit dem Thema Depressionen hat die Autorin keine leichte Kost gewählt.
Der feinfühliger Ton von Sarah Stankewitz und die Art, wie sie ihren Worten Lebendigkeit verleiht, sorgen dafür, dass man rasch und tief in die Geschichte eintaucht.
Nicht nur das Thema selbst, sondern auch die Figuren – wie sie das Leben spüren und miteinander umgehen – habe ich schlicht geliebt. Besonders gelungen fand ich die Einblicke in die Berufe der beiden Protagonisten (Silas arbeitet in einer Jugendeinrichtung, Cloud in einem Altenheim) sowie die Art, wie beide über die Musik zueinanderfinden.
„The Weight of Falling in Love“ ist eine Geschichte, die tief berührt, emotionale Spuren hinterlässt und noch lange nachhallt. Absolute Leseempfehlung 🧡
Lieblingsbuch:
Leni:
Mein Lieblingsbuch im September war…
Star-Crossed Hearts
An Star-Crossed Hearts habe ich mein Herz verloren. Ich liebe märchenhafte Adaptionen und finde Vorgeschichten bekannter Bösewichte immer spannend.
~ Und es muss als Highlight gekürt werden, weil ich es nach dem Lesen tagelang nicht mehr aus dem Kopf gekriegt habe.
„The Weight of Falling in Love“
war ja mal sowas von eine Überraschung für mich. Ich habe keine großen Erwartungen an das Buch gehabt. Und dann hat es mich so richtig umgehauen. Der Schreibstil von Sarah Stankewitz ist wirklich einmalig. Die Autorin schreibt nicht nur bildlich, sie findet auch Worte, die einem so richtig unter die Haut gehen.
Ich habe die Figuren geliebt, ich habe ihre Geschichte regelrecht aufgesogen. Das Thema Depressionen wurde hier, aus meiner Sicht, wirklich gut umgesetzt.
Große, wirklich sehr große Leseempfehlung und definitiv nicht mein letztes Buch von der Autorin.
Lieblingscover:
Leni:
Star-Crossed Hearts
Songbird of the Sorrows
Tanja:
Mein Lieblingscover im September war das von
The Cat-Sitting Disaster
Der Anblick des Covers spricht vollkommen meinen Cozy-Autumn-Mood an.
Lieblingscharakter:
Leni:
In keiner Welt könnte ich mich diesen Monat entscheiden. Ich habe die cleveren November (Hunting November) und Tess (Lessons in Power) geliebt, aber auch Frosch Kingsley, Evie, den Schurken und das Büro (Accomplice to the Villain) für ihren trockenen Humor. Doch Catherine & Jest, der reimende Rabe, der Hutmacher oder die Grinsekatze aus Star-Crossed Hearts waren genial und einzigartig. Ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert. Cat (Tempest) war beeindruckend gerissen und Laney (Bourbon and Lies) geht so genial mit blöden Tagen um.
Ich würde daher niemanden nominieren und sagen, dass die Charaktere auf voller Linie überzeugt haben.
Mein Lieblingscharakter in diesem Monat ist ganz klar wieder „Prinzessin“ Donut, die Katze von Carl aus
„Carl’s Doomsday Scenario“.
Ich mag besonders Donuts freche und toughe Art, aber auch ihre verletzliche Seite. Donut steht gerne im Rampenlicht und ist absolut lootboxfixiert. Sie erinnert sich gerne an ihre Zeit mit Carls Ex-Freundin Beatrice, in der sie zusammen Ewigkeiten auf der Couch gesessen und Serien angeschaut haben. Und dann gab es diesen fremden Mann, der Beatrice gerne mal einen Besuch abgestattet hat … Gemeinsam mit Carl bildet sie einfach ein perfekt verrücktes und skurriles Team.
An dieser Stelle muss ich tatsächlich auch noch die Figuren aus
„The Weight of Falling in Love“
erwähnen. Das Buch habe ich kurz vor Monatsende noch ausgelesen. Und wow – was war das bitte?!
Ich habe sowohl Silas als auch Cloud und so einige der Nebenfiguren ganz tief in mein Herz geschlossen. Ich hatte die gesamte Geschichte wirklich so klar vor Augen, dass ich mich komplett darin verloren habe. Es war, als wäre ich selbst mittendrin gewesen – als hätte ich die Musik spüren können, die die beiden machen. Silas an seiner Violine und Cloud mit ihrem A-cappella-Gesang.
Wirklich eine atemberaubende, ganz große Geschichte mit unglaublich tollen Charakteren! 🧡
Lieblingswelt:
Leni:
Hier kann ich mich genauso wenig entscheiden, wie beim Lieblingscharakter. Dafür hatte ich zu viel Spaß in der Bourbon Brennerei, im Wunderland, in dem alles Unmögliche möglich ist, im Schurkenbüro einer Fantasywelt oder an Deck von gefährlichen Piraten.
Tanja:
Ich bin ein großer Fan von dem Setting aus der Dungeon-Crawler-Carl-Reihe. Auch in
„Carl’s Doomsday Scenario“
gibt es wieder so viel zu entdecken. Einen ziemlich verrückten Zirkus, aber auch allerhand abgefahrene Gänge im Dungeon. Hier gibt es ständig Neues zu entdecken und zu erleben.
Und dann muss ich an dieser Stelle auch noch einmal das Setting von
„The Weight of Falling in Love“
aufgreifen. Ich habe eigentlich jede Stelle des Buches, jede einzelne Szene genossen. Ich habe mich beim Lesen gefühlt, als stünde ich direkt neben Silas und Cloud auf den Hochhäusern Manhattans – als würde ich den kalten Wind in den Haaren spüren und die atemberaubende Aussicht genießen. Sarah Stankewitz' Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich fast jeden Ort im Buch direkt vor Augen hatte und mich gefühlt habe, als wäre ich selbst dort. Ich habe es geliebt!
Lieblingstitel:
Leni:
Mir gefiel der englische Originaltitel von
Star-Crossed Hearts
am meisten. Heartless – so passend!
Tanja:
Statt eines Buchtitels führe ich an dieser Stelle an erster Stelle einen Spieltitel auf:
„No Shelf Control“
ist mein Titel des Monats. Ich erkenne mich da aktuell zu 100% wieder. Momentan macht mein SuB was er will und ich komme einfach nicht gegen an.😉
Ihr wollt noch einen Buchtitel? Ihr bekommt einen Buchtitel 😁):
„The Weight of Falling in Love“.
Zu Deutsch „Die Schwere (oder das Gewicht) des Verliebens“. Man muss den Titel gar nicht lange zerlegen: Sobald man die Geschichte kennt, entfaltet er erst seine volle Wucht und Bedeutung. Einfach perfekt gewählt.
Leseplanung für den September:
Leni:
Im September wollte ich diese Bücher lesen:
Accomplice to the Villain
Lessons in Power
Beide Bücher haben mir so viel Lesespaß beschert!
Tanja:
Ich wollte im September diese Bücher lesen:
The Cat-Sitting Disaster
Red City (Stadt der Alchemisten 1)
Das ist mir auch gelungen.
Lesevorsatz für den Oktober:
Leni:
Für den Oktober habe ich mir drei Bücher vorgenommen:
The weight of falling (in love)
Ivy League
The Wicked Sea
Tanja:
Im Oktober möchte ich gerne die folgenden Bücher zur Hand nehmen:
School of Sky – Verflucht gebunden
To Break a God
Unsere geplanten Aktionen für den Oktober:
Im Oktober wird es natürlich bei Leni und mir natürlich wieder eine Auflistung der Neuerscheinungen geben, auf die ihr euch im November ganz besonders freuen könnt.
Darüber hinaus bringen wir einen beliebten Instagram-Trend auf den Blog: Bücher und meine Erwartungen. Wir werfen einen Blick auf bisher gelesene Bücher und ziehen Bilanz - Welches Buch hat gehalten, was es verspricht, was war eine echte Überraschung und wo lag der Griff daneben?
Und nun sind wir gespannt auf eure Meinung:
Wie war euer September?
Habt ihr die warmen Herbsttage genossen und vielleicht sogar noch mit einem Buch auf der Terrasse verweilen können?
Welche Bücher konnten euch so richtig begeistern?
Oder habt ihr vielleicht auch etwas Besonderes erlebt, von dem ihr gerne erzählen möchtet?
Wir freuen uns schon sehr auf die Gespräche mit euch in den Kommentaren
🤍








































Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Du möchtest mit mir einen kleinen Kaffeeplausch halten? Prima! Ich freue mich auf einen Austausch mit dir. ☕
Mit Absenden eines Kommentars und beim Setzen eines Hakens für weitere Benachrichtigungen auf Folgekommentare erklärst Du Dich einverstanden, dass personenbezogene Daten (z.B. IP-Adresse, Standort des Logins etc.) abgespeichert und von Google weiterverarbeitet werden.
Weitere Informationen findest Du hier:
Hier findest Du die Datenschutzerklärung von Google:
Datenschutzerklärung von google
Hier findest Du die Datenschutzerklärung von dieser Website:
Datenschutzerklärung von Der Duft von Buechern und Kaffee