Dienstag, 27. Dezember 2016

Und was gibt’s dazu?

Die Magie der Namen von Nicole Gozdek und dazu selbstgemachten Vanillepudding


Nummer 19 verbringt die Tage bis zu seiner Namensgebung auf einer Schule gemeinsam mit anderen Nummern. Dieser besondere Tag steht kurz bevor, an dem die Jugendlichen zum einen erfahren werden, welcher Berufsgruppe sie fortan zugehörig sind, zum anderen wird ihnen mit dem neuen Namen auch der gesellschaftliche Stand zugeordnet.

Wenn man einen Namen hat, so setzt sich eine Magie frei, die den Körper und auch das Wesen des Trägers verändert. Der Namensträger wird ab diesem Zeitpunkt erwachsen. Er ist für seinen Unterhalt selbst verantwortlich, darf aber auch ab diesem Zeitpunkt gehen wohin er möchte und sich auch verlieben, wenn ihm der Sinn danach steht.

Nummer 19 ist also sehr aufgeregt als er endlich seinen Namen erhält. Umso größer ist jedoch die Enttäuschung, als sich die Magie bei ihm nicht einstellt. Niemand kennt Tirasan Passario, was sehr ungewöhnlich ist, denn Namen, die aus zwei Wörtern bestehen, sind eigentlich recht bekannt. Sie gehören namhaften Helden aus vergangenen Tagen. Auch das Wappen, welches Tirasan erhält ist gänzlich unbekannt. Wer ist er und wie soll er herausfinden, welche Fähigkeit ihm helfen wird, um in Zukunft zu Geld zu gelangen?

Tir beschließt sich auf eine Suche nach seiner Herkunft zu begeben. Etwas frustriert von dem vergangenen Tag und kurz vor dem Aufbruch gönnt er sich noch ein letztes Frühstück in der Schule. Dort sind die Streitereien der jüngeren Mitschüler - der Nummern, die noch nicht über ihre Zukunft nachdenken müssen - in vollem Gange. Bei dem Gerangel zerbricht eine Schale mit Pudding. Der Lehrer verhängt die Strafe: Eine Woche lang keinen Nachtisch. Eine sehr harte Strafe für die beiden Streithähne. Aber das ist noch nicht das Schlimmste, denn einer der Jungen hat dem anderen „Bauerntrampel“ genannt. Keine Nummer darf jemals mit einem Namen, auch nicht mit einem „Spitznamen“ angesprochen werden. Dieses Verhalten wird mit harten Strafen sanktioniert.

Damit ihr während der Geschichte nicht ohne Pudding sein müsst, empfehle ich euch an dieser Stelle ein Rezept für einen köstlichen Vanillepudding, den man perfekt zu dem Buch genießen kann.

Was braucht man dafür?

2 Tassen Milch
1 Vanilleschote
2 gestrichene Esslöffel selbstgemachten Vanillezucker*
2 leicht gehäufte Esslöffel Speisestärke
3 Eigelb




Und was macht man damit?

Schneide die Vanilleschote mit einem spitzen Messer längs einmal auf und kratze mit der Messerrückseite das Mark heraus. Gib das Vanillemark zusammen mit der Milch und dem Vanillezucker in einen Kochtopf. Koche die Vanillemilch auf.

Währenddessen kannst du das Eigelb mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3 Minuten gut cremig aufschlagen.

Gib die Speisestärke zusammen mit ein wenig Milch in eine kleine Schale und verrühre beides gut. (So hast du nachher keine Klümpchen in deinem Pudding)

Gib nun das Eigelb und die Speisestärke unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen in den Topf zu der Vanillemilch.

Abkühlen lassen. Fertig :o)))


*Tipp: Die ausgekratzte Vanilleschote kannst du einmal hälftig durchschneiden und dann in ein ausgewaschenes Marmeladenglas geben. Fülle das Glas nun mit Zucker auf und lasse alles ein paar Tage durchziehen. Jetzt hast du stets selbstgemachten Vanillezucker zur Hand.


Meine Frage zum Rezept:
Esst ihr auch so gerne Vanillepudding wie ich oder mögt ihr viel lieber eine andere Sorte? Verratet mir doch, welches euer Lieblingspudding ist.

Meine Frage zum Buch:
In „Magie der Namen“ kann man mit dem Namen zum Beispiel zu einem Sänger mit einer gnadenlos guten Stimme, zu einem fähigen Leibwächter oder zu einem Händler werden, der genau weiß, wie man feilscht und zu Geld gelangt.
Wenn euch der Namenstag kurz bevorstehen würde. Welche Fähigkeit würdet ihr euch dann wohl wünschen?

Kommentare:

  1. Servus liebe Tanja,
    ein bisschen verwirrend klingt das Buch ja schon - obowhl ich die Idee dahinter sehr ansprechend finde! Es erinnert mich (nur von den Zahlen her, nicht dem Inhalt!) ein bisschen an "Nummer 5 lebt" - ein Film aus meinen Kindertagen.

    Vanillepudding ist jetzt nicht so meins ... dafür Tiramisu und Creme Brulee... Tiramisu löffel ich derzeit becherweise bei meiner Mama, denn sie macht natürlich das BESTE EVER!
    Falls wir uns vor Silvester nicht mehr lesen: ich wünsche Dir einen wunderbaren RUTSCH in ein neues, spannendes Jahr und hoffe sehr, dass wir auch 2017 viel voneinander hören und lesen werden!
    Fühl Dich umarmt
    Kati

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    1. Huhu Kati,
      ich hoffe, es liegt jetzt nicht so sehr an meiner Beschreibung, dass du so verwirrt bist?
      Die Idee von Nicole G. war mir absolut neu. Das machte es auch interessant.
      Nr. 5 lebt sagt mir irgendwie was. Ging es da nicht um einen Roboter?

      Ohhh, Vanillepudding ist so lecker. Creme Brulee aber auch und Tiramisu erst Recht. Ich glaube ich bekommt gerade Hunger :o))))

      Vielen Dank für die Wünsche. <3
      Ich wünsche auch dir ein wunderschönes und gesundes Jahr 2017. Für das neue Jahr wünsche ich dir viele schönen Erlebnissen und vor allem guten Lesestoff! Wir werden uns auf jeden Fall im Jahr 2017 ganz oft hören. Versprochen :o)

      Fühl Dich zurückgedrückt :o)

      Ganz liebe Grüße
      Tanja

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