Samstag, 25. März 2017

Durchgelesen

Rezension zu Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden von Emily Barr


Verlag: FJB
Seitenzahl: 352
Format: Hardcover
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 978-3-8414-4007-5
Übersetzer: Maria Poets
Altersempfehlung des Verlages: Ab 14 Jahren
Abgeschlossene Erzählung








Inhalt:

Alles an das sich Flora erinnern kann, ist ihre Kindheit und daran, dass sie Drake am Strand geküsst hat. Es war der schönste Kuss überhaupt. Flora ist verliebt. Dieser eine Gedanke ist es, der sie vorantreibt, denn jede andere Erinnerung, verschwindet innerhalb einiger Stunden. Als Floras Eltern erfahren, dass Jacob, Floras Bruder, sehr krank ist, müssen sie eine Entscheidung treffen: Sie verlassen sich darauf, dass ihre Tochter gemeinsam mit der besten Freundin Paige über einige Tage alleine klarkommen wird und reisen zu dem zweiten Kind nach Paris. Was sie jedoch nicht geahnt haben ist, dass Paige keineswegs vor hat, ihrer Freundin in dieser Zeit beizustehen. Denn Drake war ihr Freund und der Kuss passierte auf seiner Abschiedsparty. Paige weiß von Floras Verrat, denn auf deren Armen, Händen und in ihrem Notizbuch stehen Stichworte, die sie an das erinnern sollen, was passiert ist. Doch diese eine kostbare Erinnerung an den Abend ist es wert, dass Flora das Risiko auf sich nimmt. Denn eine der Botschaften ist auf ihrem Arm eintätowiert und sie lautet: Flora – Sei mutig! Flora beabsichtigt Drake zu finden, um die Erinnerung, die sie an ihn hat zu vertiefen. Auch wenn das bedeuten mag ganz alleine an den Nordpol zu reisen.



Wichtigste Charaktere:

Flora trägt überall auf ihrem Körper handgeschriebene Notizen. Diese Notizen helfen ihr sich im Alltag zu orientieren und Regeln aufzustellen, die sie einhalten sollte. Flora ist durch ihr Leben ohne Erinnerungen dazu gezwungen jede Minute zu leben wie sie kommt.

Drake wird durch Floras eine Erinnerung zu einem ganz besonderen Menschen. Er ist es, den Flora unbedingt finden will und für den sie eine Reise auf sich nimmt, die abenteuerlich und gefährlich anmutet. Durch Drake erhält Floras Leben eine Bedeutung, die es ohne sie vermutlich nie bekommen hätte.

Jacob ist Floras Bruder. Er ist sehr krank und wird vermutlich bald sterben. Jacob ist ein wundervoller Mensch, der auch über die Ferne hinweg stets für seine Schwester da war.

Paige ist Floras beste Freundin. Der Verrat an der Freundschaft, durch den Kuss zwischen Paige und Drake sitzt tief.

Floras Eltern wollen die eigenen Kinder auf jede erdenkliche Art schützen. Dabei behandeln sie Flora immer noch wie das Kind, das sie vor vielen Jahren einmal war und vergessen, dass sie mittlerweile siebzehn und fast erwachsen ist.



Schreibstil:

„Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben“ werden ist eine Geschichte, der man die Zeit geben muss sich zu entfalten. Auf den ersten Seiten lernt man eine Protagonistin kennen, die sich jeden Tag erneut an ihrer Umgebung orientieren muss. Denn Flora verliert innerhalb weniger Stunden alle Erinnerungen, die sie kürzlich noch gesammelt hat.

Die Autorin hat sich hier an ein sehr schwieriges Thema herangewagt. Denn einerseits soll der Leser sich in die Charakterin hineinversetzen können, andererseits darf er auch nicht genervt sein, von den Wiederholungen, denen sich Flora jeden Tag erneut aussetzen muss, um zu begreifen, wer sie ist, wo sie sich befindet und was sie tun muss, um ihre Pläne umzusetzen. Immer wieder klammert sich das Mädchen an die Notizen auf ihren Armen und an die eine Erinnerung, die ihr neben denen aus der frühen Vergangenheit noch bleibt. Nämlich der, dass sie einen Jungen am Strand geküsst hat, der der Freund ihrer besten Freundin war und dass sie alles tun muss, um ihn zu finden. Gerade diese Wiederholungen sind es jedoch, die man als Leser irgendwann auswendig weiß. Flora ist siebzehn, sie hat einen Jungen geküsst. Am Strand. Dieser Junge heißt Drake und lebt nun am Nordpol.

Nicht nur das ist es, was zum Einstieg die Geduld des Lesers ein wenig fordert. Auch die Tatsache, dass die Charaktere in Floras Leben nicht alle Sympathieträger sind. Da wäre Drake, der Junge, in den sich Flora so sehr verliebt hat und der direkt nach dem Kuss bei der Erwähnung von Floras Mutter in Panik ausbricht. Er verlangt, dass Flora sich keine Notizen von dem Abend macht, dass sie keinem davon erzählt. Wenigstens ist er so mutig und fragt, ob er das Mädchen, welches offensichtlich schnell vergisst, wo es sich überhaupt befindet, noch nach Hause bringen soll. Als Flora verneint, lässt er sie aber auch ohne zu zögern am Strand zurück.
Dann gibt es dort noch Paige, die mit Recht erzürnt ist, dass Flora Drake geküsst hat. Sie kündigt ihrer besten Freundin kurzer Hand die Freundschaft. Als Floras Eltern aufbrechen, um den Bruder in Paris aufzusuchen, in dem Glauben, dass Paige sich um ihre Tochter kümmern wird, reißt sie sich jedoch nicht zusammen. Sie lässt Flora alleine. Das mag man unter Berücksichtigung der Geschehnisse einerseits verstehen, andererseits ist dieses Verhalten mehr als rücksichts- und verantwortungslos.
Natürlich ist auch Flora nicht frei von Schuld. Denn in dem Moment, wo sie die Erinnerung an den Kuss für sich entdeckt hat, ist es ihr egal, ob sie ihre beste Freundin betrogen hat. In diesem Moment handelt sie egoistisch.

Am Anfang empfand ich Mitleid mit Flora. Sie ist ziemlich alleine und sie wird oft nicht wie ein vollwertiger Mensch behandelt. Sie ist anders und damit muss sie leben. Doch muss sie das wirklich? Nein, muss sie nicht. Doch um sich zu verändern muss Flora auch einmal eigennützig handeln und riskieren, dass der Leser sie für egoistisch hält.

Über die Seiten hinweg entfaltet sich dieses Buch zu einer wundervollen Geschichte. Man begegnet hier einer unglaublich mutigen Protagonistin, die ihre Ängste ignoriert, um ihr Ziel zu erreichen. Man trifft auf viele wundervolle fremde Menschen, die Flora auf ihrem Weg helfen und begreift, dass alles machbar ist, wenn man es nur versucht.

Die Entwicklung, die die Flora und auch die Personen in ihrem Umfeld durchleben, ist gravierend. Es gab Stellen, an denen ich vor Hilflosigkeit fast mit Flora geweint hätte. Ich habe die Protagonistin für ihren Mut und ihre Kraft bewundert. Ich habe gebangt, dass Floras Hoffnungen nicht zerstört werden mögen. Und ich war von Herzen froh, dass es diese Menschen gab, die Flora nie verlassen haben und die zu ihr standen, als sie sie gebraucht hat.



Fazit:

Emily Barr wagt hier etwas Neues. Man muss dem Roman Zeit geben, damit er sich entwickeln kann, um richtig gut zu werden. Gibt man diesem Buch eine Chance, wird man mit einer Erzählung belohnt, die zu berühren weiß. Dadurch, dass Flora jede Erinnerung sofort vergisst, stolpert sie von einer Schwierigkeit in die nächste - und bewegt sich durch diesen Sumpf doch wie ein Stehaufmännchen, dass viel Kraft und Mut aufwenden muss, um Träume zu verwirklichen. Die Botschaft des Buches ist klar: Trau dich deine Wünsche anzugehen. Schau nicht zurück. Sei stark und du hast die Möglichkeit alles zu schaffen.
"Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden" zeigt, dass die Vergangenheit nicht die Gegenwart verschlingen muss. Da wir es für selbstverständlich halten, dass die Vergangenheit in die Zukunft wirkt, eröffnet Floras Geschichte interessante neue Perspektiven und Denkansätze.

Diese Geschichte verleiht Mut und gibt Hoffnung. Hier erlebt man ein Abenteuer der ganz besonderen Art.



Kurzgefasst:

Spannung/Action:






Liebe:






Charaktere:






Handlungsstrang:






Schreibstil:






Im Gesamtpaket: 






Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars

Kommentare:

  1. Huhu,
    ich stell mir das Buch echt kompliziert vor.
    Und auch die Freundschaft zu jemanden, der ständig alles vergisst. Aber egal ob sie ständig alles vergisst oder nicht, den freund der Freundin zu küssen find ich nicht in Ordnung.
    Ich glaube, ich hätte mir hier mehr gewünscht, dass Flora sich alle Mühe gibt, ihre Freundin um Verzeihung zu bitten und nicht diesem Typen auch noch hinterher zu rennen.
    Das nervt mich manchmal an solchen Büchern - daas der Typ und die 'Liebe' über der Freundschaft zu stehen scheint. Dabei finde ich Freundschaft mindestens genauso wichtig.

    Liebe Grüße,
    Linda

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    1. Hallo Linda,
      ich kann deine Ansicht hier sehr gut nachvollziehen. Dass Flora der Kuss wichtiger war als die Freundschaft, hat mich auch gestört. Sie handelt in dieser Hinsicht eher egoistisch. Die Erinnerung an diesen Moment ist ihr mehr wert. Da muss man dann als Leser in diesem Moment beide Augen zudrücken.

      Was die Umsetzung anging, hat Emily Barr hier meinen vollen Respekt verdient. ich glaube es ist nicht einfach so eine Thematik in einer Geschichte umzusetzen. Ihr ist es gelungen.

      Eine Freundschaft zu jemandem wie Flora ist auf keinen Fall einfach. Flora hilft sich selbst, indem sie sich viele Notizen macht. Man braucht eine Menge Geduld und muss auf sie eingehen können. Im weiteren Verlauf trifft Flora auf viele Menschen, die sie kurze Zeit später wieder als völlig Fremde erkennt. Immer wieder müssen sich diese Menschen erklären.

      Ich fand diese Geschichte unglaublich interessant. Schon alleine, weil sie anders ist. So etwas habe ich zuvor noch nicht gelesen.

      Ganz liebe Grüße
      Tanja

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    2. Huhu,
      klingt logisch, wie du das schilderst.
      Und weißt du, irgendwie erinnert mich die Thematik an diesen Film mit Adam Sandler und Drew Barrymore - 50 erste Dates heißt der, darin hat Barrymore nach einem Unfall eine Amnesie und kann sich immernur an den letzten Tag vor dem Unfall erinnern. Mit allen Möglichen Trick schleicht sich Sandler in ihr Herz und zum Schluss heiraten sie und haben eine Tochter. Barrymore schaut jeden tag nach dem Aufwachen eine Videokassette an, auf dem die wichtigsten Ereignisse, also Hochzeit, Geburt etc. festgehalten sind. Und Sandler und die Tochter müssen sich jeden Tag aufs neue vorstellen.
      Es war ein ziemlich kitschiger Film, aber meiner Meinung nach ganz gut umgesetzt.

      Liebe Grüße,
      Linda

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    3. Hallo Linda,
      ich liebe kitschige Liebesfilme :o) Das hört sich wirklich gut an. Auch Adam Sandler und Drew Barrymore sind eine sehr schöne Besetzung finde ich. Ich glaube den muss ich mir mal leihen/kaufen :o) Vielen Dank für diesen Filmtipp :o)

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  2. Hey,
    oh das hört sich aber alles sehr vielversprechend an. Dieses Buch hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm, aber die Thematik hört sich furchtbar spannend an. Das Cover finde ich auch sehr schön und der Titel erstmal. Ich mag solche Bücher meist wirklich gerne, auch wenn meine aktuelle Stimmung dabei immer sehr wichtig ist.
    Wenn ich mir vorstelle ich wäre in Flora Lage... echt schrecklich.
    Das Buch wird auf jedenfalls auf meine WuLi wandern.
    Vielen Dank für den Tipp und noch ein schönes Restwochenende.
    Leider ja mit einer Stunde weniger Lesezeit:-(
    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Hallo Sarah,
      diese Geschichte ist auf jeden Fall lesenswert. Man muss ihr allerdings auch Zeit geben, um sich zu entwickeln.
      Es geht hier nicht um eine Liebesgeschichte. Es geht vielmehr um die Botschaft, die hinter der Geschichte steckt. Das Anderssein und auch die Message "Lebe den Moment". Flora ist ein ganz besonderer Mensch. Sie hat es auf jeden Fall nicht leicht. Sie muss sich mit ihrer Schwäche behaupten und das schafft sie auch.

      Ich bin wirklich gespannt, wie du das Buch finden wirst, wenn du es liest. Vielleicht magst du mir Bescheid geben, wenn du es dir kaufen solltest?

      Das Cover des Buches gefällt mir auch unglaublich gut. Es kommt ohne Bilder aus und dennoch ist es so schön. Alleine durch die Farben, die Schriftarten und die Ornamente <3.

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  3. Hey :)
    Das sehr schöne Buch Vorstellung, ich kenne das Buch noch nicht und die Autorin auch nicht. Aber es hört sich doch sehr schön und gelungen an. Das Cover des Buches sieht gut und ansprechend aus :)

    Vielen Danke für die schöne Buchvorstellung :)

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    1. Hallo Shelly,
      ich bin auf dieses Buch durch die Buchmesse 2016 aufmerksam geworden. Die Thematik hat ich sehr angesprochen. Die Autorin kannte ich bislang auch noch nicht.

      Ich finde es ist eine besondere Geschichte.

      Ich freue mich sehr, dass ich dir das Buch und die Autorin mit dieser Rezension näherbringen konnte :o)

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  4. Huhu Tanja,

    als ich den Klappentext durchgelesen habe, habe ich mich sehr an den Manga "One Week Friends" erinnert gefühlt. In dem Manga vergisst die Protagonistin nach einer Woche immer alles über ihre Freunde. Die Geschichte fand ich damals auch recht interessant (hier der Klappentext, falls dir der Story-Gedanke gefällt: https://www.amazon.de/One-Week-Friends-Romantik-Dauerschleife/dp/3551714924/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1490524153&sr=8-1&keywords=one+week+friends)

    Ansonsten hören sich die Charaktere aber auch recht schwierig an. Ich kann mir vorstellen, dass man durch die Personen einen recht schwierigen Einstieg hat. Allerdings ist es auch immer schön zu beobachten, wie Charaktere wachsen und die Weisheiten, die du aus der Geschichte ziehen konntest, klingen wunderschön! Auch macht es ein Buch immer zu etwas besonderem, wenn man so stark mitfühlen konnte.

    Sehr schöne Rezension! Das Buch werde ich mir auf jeden Fall merken müssen. =)

    Ganz liebe Grüße
    Leni

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    1. Huhu Leni,
      das ist ja interessant, dass du noch ein Buch/Manga kennst, welches sich mit einer ähnlichen Problematik beschäftigt. Ich finde das Thema ist ein sehr schwieriges. Die Umsetzung stelle ich mir sehr schwer vor. Man muss als Autor ja immer wieder Geschehnisse Revue passieren lassen, um das Vergessen des Protagonisten glaubhaft darzustellen. Andererseits möchte man den Leser ja auch nicht mit zu vielen Wiederholungen langweilen.
      Das ist eine Gradwanderung, die man erstmal hinbekommen muss.
      Hast du den Manga damals gelesen? Wie ist die Umsetzung dort gelungen?

      Es gab zum Ende hin einen Satz, der auf Drake gerichtet war. Ich weiß nicht mehr wer ihn gesagt hat und ich kann ihn nur noch sinngemäß wiedergeben. Drake ist eigentlich gar kein besonderer Mensch. Er ist eher durchschnittlich und hat nun auch nicht nur die besten Charaktereigenschaften mit auf den Weg bekommen. Durch Floras Aufmerksamkeit jedoch wird er zu einem ganz besonderen Menschen für diesen einen Moment.

      Das fand ich irgendwie schön.

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  5. Hey Tanja, ich finde du hast absolut gut die negativen (bzw die gewöhnungsbedürftigen), als auch die Aspekte, die dir gut gefallen haben hervorgehoben. Das man braucht bis man in die Geschichte reinkommt und das man sehr viel Geduld mit der Protagonistin haben muss, kann ich anhand deiner Rezensionen jetzt echt gut nachvollziehen. Für mich wäre es absolut nichts. Zum einen weil es mich nerven würde oft Wiederholungen zu lesen, zum anderen finde ich es absolut nicht okey, das Flora es scheinbar egal ist, das sie ihre Freundschaft durch den Kuss kaputt gemacht hat. Andererseits kommt es wohl auch drauf an, wie tief diese Freundschaft war. Wenn man jeden Tag vergisst (oder wichtige Erinnerungen), stelle ich mir die Bindung zu anderen Menschen echt schwierig vor.
    Auf jeden Fall eine Story, die zum nachdenken anregt! :D

    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Hallo Andrea,
      ich freue mich so, dass die Worte in meiner Rezension für dich den Inhalt gut wiedergegeben haben und dass es dir dadurch gelungen ist, dir ein gutes Bild von dem Buch zu machen :o)))

      Es gab ein paar Sätze, die wurden sehr oft wiederholt. Allerdings war das auch wichtig, für die Geschichte.

      Was die Freundschaft und den "Verrat" von Flora angeht: Ich glaube es ging hier nicht nur um die Liebe zu dem Jungen. Viel wichtiger war es für Flora wohl, dass sie das erste Mal eine Erinnung behalten hat. Das war ein ganz besonderer Moment und den wollte sie festhalten. Sie wollte mehr davon und hatte die Hoffnung, dass sie, wenn sie mit Drake zusammen ist, sich vielleicht öfters an etwas erinnern kann.

      Die Freundschaft war Flora glaube ich schon wichtig, weil sie ihre Freundin schon seit der Kindheit kannte. (Die Erinnungen aus der Kindheit sind ihr ja auch geblieben)

      Ich denke, wenn Flora dort nicht egostisch gehandelt hätte, dann wäre die Geschichte so auch nicht zustande gekommen. Dann wäre Flora für immer in ihrer Welt gefangen gewesen. So hat sie gekämpft. Dafür, dass ihr die Erinnung mit Drake bleibt und vielleicht sogar noch mehr dazukommen.

      Das muss man ihr verzeihen können. Sonst wird es schwierig, da gebe ich dir Recht ;o)

      Ganz liebe Grüße
      Tanja

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    2. Hey Tanja,

      danke nochmal für die Erklärung und den Einblick in den Charakter von Flora.

      Für mich ist das einfach ein absolutes "Nope", wenn es darum geht den Freund der Freundin anzuschmachten/küssen/anzuflirten. Klar, diese Erinnerung ist was besonderes für sie, aber deswegen die Freundin aus Kindheitstagen so dermaßen zu hintergehen? Selbst wenn man mit dieser auch tolle Erinnerungen aus Kindertagen hat? Keine Ahnung, für mich irgendwie nicht so ganz verständlich. Natürlich für den Storyverlauf äußerst wichtig, aber ich denke damit würde ich beim lesen gar nicht klarkommen :D Da wäre ich die meiste Zeit mega genervt, würde die Augen verdrehen und könnte absolut nicht mit Flora mitfühlen :/

      Ganz liebe Grüße
      Andrea

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    3. Huhu Andrea,
      ich kann das verstehen. Im realen Leben wäre so etwas für mich auch ein No-Go.

      Ganz liebe Grüße
      Tanja :o)

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  6. Ich bin absolut gespannt auf das Buch mit dem außergewöhnlichen Thema, finde deine Kritkpunkte aber sehr plausibel... Mal sehen, was ich bald dazu sagen werde...

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    1. Hallo Lena,
      ich bin wirklich auch sehr gespannt auf deine Meinung zu dem Buch. Mal sehen, ob du genauso empfindest oder ganz anders :o)

      Ganz liebe Grüße
      Tanja

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  7. Huhu Tanja,

    erstmal: Ich habe jetzt alle Deine Kommis bei mir beantwortet. Tut mir leid, dass es in der letzten Zeit immer etwas dauert. Irgendwie muss ich mir da mal ein anderes Konzept überlegen.
    Jedenfalls danke, dass Du mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hast.
    Deine Rezi hört sich auch wirklich gut an.
    Wie schrecklich, wenn man sich nicht erinnern kann.
    Aber der Dreundin den Freund auszupannen, ist ja ein völliges no-go.
    Ich werde die Augen nach dem Buch mal offen halten.
    Liebe Grüße
    Lilly

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    1. Hallo Lilly,
      das ist doch kein Problem. Schau vorbei, wenn du Zeit und Lust hast. Ich freue mich über deine Kommentare. Aber du sollst dich auch nicht damit stressen.

      Ja, diese Geschichte braucht etwas, um sich zu entwickeln.

      Also direkt ausgespannt hat sie ihr den Freund nicht. Es war eh Drakes Abschiedsparty, weil er in die Arktis ziehen wollte. Also die Beziehung wäre dann wohl eh zu Ende gewesen. Dennoch war es für Floras beste Freundin natürlich schrecklich noch so ein "Abschiedsgeschenk" mit auf den Weg zu bekommen. Floras Verhalten danach war verständlich,aber auch sie hat meines Erachtens Fehler gemacht.

      Über die Länge hin kann man die Fehler der einzelnen Personen vielleicht vergessen und man zieht sehr schöne Botschaften aus der Geschichte.

      Ich bin gespannt, ob du es lesen wirst und wie du es findest :o)

      Ganz liebe Grüße
      Tanja

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  8. Hey Tanja,

    oh mein Gott ich habe mich so in deine Worte verliebt zu dem Buch, dass ich das Buch nun einfach lesen muss. :D Und ich werde ihm ausreichend Zeit geben, sich zu entfalten, wenn es mich dann genauso verzaubert wie deine Worte. :)

    Ich setze das Buch jedenfalls dick und fett auf die Wunschliste und danke dir für die Rezension!

    Alles Liebe,
    Anna

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    1. Hallo Anna,
      oh, ich freue mich so, dass meine Rezension so eine Wirkung auf dich hatte. Auch freut es mich sehr, dass du dich nicht durch die Kritikpunkte abschrecken lässt und das Buch bei dir einziehen darf.

      Ich bin sehr gespannt auf deine Meinung, wenn du es gelesen hast :o)

      Ganz liebe Grüße
      Tanja

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