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Samstag, 16. November 2019

Bloggerbrunch zum Thema "Nach der Buchmesse"


Gibt es etwas schöneres als als gemeinsam von wundervollen Erinnerungen zu zehren?

Im vergangenen Oktober waren Leni von „Meine Welt voller Welten“ und ich auf der Buchmesse in Frankfurt unterwegs. Wir haben viele nette Menschen kennenlernen dürfen und Einblicke in die Abläufe der Buchbranche gewinnen können.

Daher wollen wir hier Gelegenheit nehmen Anekdoten und Erinnerungen rund um dieses Thema auszutauschen.

Sonntag, 10. November 2019

Bloggerbrunch - Ankündigung


In diesem Jahr waren Leni von „Meine Welt voller Welten“ und ich „Der Duft von Büchern und Kaffee“, wie vielleicht einige von euch, auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs. Wir haben wunderschöne Erfahrungen machen dürfen und schwelgen nun noch immer ein wenig im Nachmesseblues.

Montag, 21. Oktober 2019

Auswärtskäffchen: Frankfurter Buchmesse 2019 - Messeerlebnisse


Der Blues spielt bekanntlich da, wo unsere Liebe ist. Buchliebhaber kennen den Messeblues nur zu gut. Viele schöne Eindrücke haben wir gesammelt, Freundschaften wurden geknüpft, liebe Menschen durften wir wieder in die Arme schließen. So viele Bücher an einem Ort! Überall gab es etwas zu sehen und zu erleben. Und nun ist die Frankfurter Buchmesse leider auch schon wieder vorbei.

Aber wie heißt es so schön: Nach der Messe ist vor der Messe!

Allen Daheimgebliebenen möchte ich heute ein paar Fotos zeigen, ein wenig von den Messetagen erzählen und damit ein paar Eindrücke an euch weitergeben Gleichzeitig möchte ich die schöne Zeit vor meinem inneren Auge Revue passieren lassen.

Dienstag, 16. Oktober 2018

Frankfurter Buchmesse 2018


Hallo ihr Lieben,

zwei aufregende Messetage liegen hinter mir. Ich habe einiges erlebt, von dem ich euch heute gerne berichten möchte.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Unterwegs auf der Frankfurter Buchmesse 2017 – Teil 2


Hallo ihr Lieben,

gestern habe ich euch schon ein wenig von meinen ersten Messeerlebnissen berichtet.

Nach einer sehr unruhigen Nacht, die bestimmt der Wärme im Hotelzimmer, aber vielleicht auch der Aufregung geschuldet war, torkelte ich schon am nächsten Morgen um sieben in mein erstes aufregendes Erlebnis. Auf dem Weg ins Bad- vorbei am Lichtschalter- gab es plötzlich einen Kurzschluss. Ein Glück hat die Frau von heute ein Handy und somit eine Lichtquelle parat. Ein Anruf bei der Rezeption versprach Hilfe. Der Hotelmitarbeiter klärte das Problem: Die Ladies im Nachbarzimmer hatten mit einem Wasserkocher das Obergeschoss lahmgelegt.

Halbwegs wach, genoss ich ein leckeres Müsli, einen guten Kaffee und begab mich erneut auf das Messegelände. Zwar hätte ich gerne noch den ein oder anderen Autor/Verlag aufgesucht, doch der Sonntag sollte kurz werden, zumal noch eine längere Autofahrt vor uns lag.

Mein Plan, zwei Stunden einfach nur die Messe auf mich wirken zu lassen, war sehr gut. Ich habe noch ein paar Fotos für euch gemacht, die ich gleich im Anschluss zeigen möchte. Außerdem bin ich durch einen Zufall direkt noch am Mantikoreverlagsstand vorbeigekommen. Einem Verlag, der mir sehr am Herzen liegt. Wer ihn nicht kennt, der sollte unbedingt einmal auf der Verlagsseite stöbern gehen. Hier finden Spielebücher noch ein zu Hause. Lesen gestaltet sich interaktiv, indem jeder Leser sein Abenteuer selbst bestimmt.

Die Mitarbeiter waren unglaublich nett und haben mir ein wenig vom neuen Verlagsprogramm verraten. Fans des Mantikoreverlages erwartet bald ein Spielebuch, bei dem der Leser Alice durchs Wunderland folgen und ihr Schicksal neu bestimmen kann. Auch wird es ein Zombiespielebuch geben. Bei beiden Büchern sprach mich das Setting und die Idee sehr an.

Wie es der Zufall wollte, war an genau diesem Tag zu genau dieser Stunde auch Swen Harder direkt am Verlagsstand zugegen. Sein Spielebuch, „Der Reiter der schwarzen Sonne“, durfte ich damals gemeinsam mit Leni testen. Auch stand er uns damals für ein Interview zur Verfügung, in dem er auch ein wenig zum Thema Spielbuch an sich verraten hat.

Dass Swen für ein Foto bereit stand, hat mich unglaublich gefreut. Hier seht ihr den Autor und mich mit seinen beiden derzeitigen Werken:


Beim Stöbern durch die Halle bin ich dann auch auf den Drachenmondstand gestoßen. Hier signierten gerade zwei Autorinnen ihre Werke. Das wunderschöne Cover von Madness ist mir sofort ins Auge gefallen.

Schaut mal: Hört sich der Klappentext nicht auch wahnsinnig gut an?

Ich hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee war, dem Kaninchen quer durch London zu folgen.
Doch wer hätte denn ahnen können, dass dieses seltsame flauschig weiße Ding mit der Taschenuhr mich hierher bringen würde? Ich meine, wo bin ich hier überhaupt?
Die Bäume bestehen aus Kupfer und ihre Blätter wiegen schwer wie Blei. Überall schwirren Käfer mit Flügeln aus Glas umher und am Firmament drehen sich gigantische Zahnräder, als würden sie allein diese Welt in Bewegung halten. Und dann … ist da noch Elric. Ein Junge, aus dem ich einfach nicht schlau werde und der so herz- und emotionslos scheint. Doch ich bin entschlossen, sein Geheimnis zu lüften, um zu erfahren, was der Grund für seine Gefühlskälte ist.
Oh, und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich bin übrigens Alice. Und wie es scheint, bin ich im Wunderland gelandet… kennst du vielleicht den Weg hinaus?“

Spontan habe ich mich am Signierstand angestellt und mir ein Buch gekauft. Maja hat sich auch sofort für ein Foto zur Verfügung gestellt und mir auch noch ein Poster signiert. Das Poster zeigt das Cover in riesengroß. Sehr gerne würde ich es an einen meiner Leser verschicken. Meldet euch über die Kommentare, wenn ihr es gerne zugesandt haben möchtet. Bei mehreren Rückmeldungen, würde ich einfach auslosen :o)

Am Carlsenstand habe ich in einem kurzen Gespräch einen Buch-Blogplaner erhalten. Den Planer hat der Verlag erst im letzten Jahr eingeführt. Ich finde ihn richtig gelungen. Es handelt sich um einen Kalender von Oktober 2017 bis März 2018. Hier finden Notizen zur Lesewoche Platz, außerdem finden sich die Neuerscheinungen übersichtlich terminiert darin wieder.




Beim Stöbern habe ich außerdem einen Stand vom Karikaturmuseum entdeckt. Hier gab es Titanichefte zu kaufen, ich habe in ein paar Handletteringbüchern gestöbert und bin beim Magellanverlag in eine Lesung von Katrin Zipse gestolpert. Leider hatte ich nicht mehr so lange Zeit zuzuhören, denn der Heimweg stand an. Mittlerweile bin ich gut erhalten wieder zu Hause angekommen.







Auch diesen Beitrag möchte ich gerne noch mit ein paar letzten Messeeindrücken ausklingen lassen :o) 

Über der Messe sah man Herzen aus Schaumstoff durch die Luft schweben
Handlettering-/Signaturstunde beim Lingenverlag (Katja Haas)

Lasst uns doch noch ein wenig in den Kommentaren über die Messetage plaudern. Besonders interessieren würde mich auch, ob ihr schon mal ein Spielebuch gespielt habt. Welche Bücher sind bei euch eingezogen? Habt ihr Lesungen besucht oder seit ihr beim Schlendern auch eher zufällig in richtig schöne Veranstaltungen „hineingestolpert“?

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Unterwegs auf der Frankfurter Buchmesse 2017 – Teil 1



Hallo ihr Lieben,

ich weiß nicht, wie es euch ergeht, aber ich war schon lange vor dem zurückliegenden Wochenende sehr aufgeregt. Vom 13. bis zum 15. Oktober wollte ich auf die Frankfurter Messe fahren. Im Vorfeld hatte ich einige Verlagstermine vereinbart. Ganz besonders habe ich mich darüber gefreut, dass ich Uwe von Uwes Leselounge und Leni von Meine Welt voller Welten live kennenlernen würde. Auch sollte ich in diesem Jahr Julia von Eclipses Bücherregal und die Autorin von der Buchreihe „Verzaubert“, Anna-Sophie Caspar ,wiedertreffen. Gesehen habe ich letztlich noch einige andere von euch. Aber dazu später mehr.


Fangen wir doch erst einmal mit dem ersten Tag in Frankfurt an ;o)


Auch in diesem Jahr war ich wieder im Meininger Hotel untergebracht. Die Zimmer dort sind sehr klein, aber vollkommen ausreichend für die zwei Nächte, die sich für mich jedoch relativ schlaflos gestalteten. Es war sehr warm im Zimmer. Die Klimaanlage funktionierte nur mittelmäßig und bei offenem Fenster hatte man doch ein wenig mit Straßenlärm zu kämpfen. Hinzu kam vermutlich auch ein wenig die Aufregung ;o)

Am ersten Tag wurde also nur schnell der Koffer ausgepackt. Danach ging es auch schon direkt in die Innenstadt von Frankfurt. Durch die staureiche Autofahrt war es bereits etwa fünf Uhr am Nachmittag. Wir hatten ein wenig Hunger. Durch den letztjährigen Besuch wusste ich, dass man bei Jamy's Burger die wohl besten Hamburger der Welt essen konnte. Auf dem Weg dorthin haben wir allerdings noch das Maggi Kochstudio entdeckt. Hier gab es eine Kürbissuppe zum Probieren und einige Maggiprodukte zum Anschauen und natürlich auch zum Einkaufen.

Auch habe ich in Frankfurt meine erste Häagen Daz Eisdiele entdeckt. Ich weiß ja nicht, wie es euch so geht, aber ich bin derzeit absolut süchtig nach Macadamia Nut Brittle am Stiel. Diese Sorte ist mit einem dicken Schokomantel überzogen und macht einfach süchtig. Salted Caramell kann ich euch alternativ auch sehr empfehlen. Natürlich mussten wir hier einen Zwischenstopp für einen Milchshake einlegen ;o)

Auf dem Weg zu unserem Abendburger kamen wir dann auch noch an der Joker Buchhandlung vorbei. Schon im letzten Jahr habe ich hier einige Buchschnäppchen machen können. In diesem Jahr wurde ich wieder fündig. Ein Hörspiel von Ursula Posnanski wanderte in den Einkaufskorb, gefolgt von „Die Geheimnisse der Welt“ von Lisa O'Donnell. Dieses Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste. Bei einem Schnäppchenpreis von knapp fünf Euro konnte ich einfach nicht widerstehen ;o)

Den Abend haben wir dann ganz ruhig mit einem Buch im Hotel ausklingen lassen. Meine Messereisezeit habe ich mir übrigens mit Kira Gembris Roman „Nur einen Klick entfernt“ versüßt. Hierzu werde ich euch im Laufe der nächsten Tage noch mehr in einer ausführlichen Rezension verraten.


Am zweiten Tag sind wir erst einmal mit einem guten Hotelfrühstück gestartet.

Der Messetag war sehr gut durchgetaktet. Ich zeige euch einmal kurz meinen Plan, damit ihr versteht, was ich damit meine ;o)

11:30 Uhr: Bloggertreffen beim Fischerverlag
12:00 Uhr: Mittagspause und langersehntes Kennenlernen von Leni von Meine Welt voller Welten Besonders gefreut habe ich mich, dass ich ganz spontan auch Lena von Awkward Dangos endlich einmal persönlich kennenlernen durfte :o)
14:00 Uhr: Treffen mit dem Piperverlag
15: 00 Uhr: DTV-Bloggertreffen, endlich einmal Uwe von Uwes Leselounge und Ally von Ally Magic Princess Book Dreams kennenlernen :o)
16:00 Uhr: Treffen mit dem Bastei Lübbe Verlag
17:00 Uhr: Treffen mit dem Magellanverlag

Auch, wenn ich mich – orientierungslos – wie ich bin, mehrfach verlaufen habe und die Zeit doch sehr knapp kalkuliert war, hat alles irgendwie geklappt. Verraten kann ich euch, dass die neuen Verlagsprogramme sehr interessant sind. Wir dürfen uns über viele Reihenfortsetzungen (wie z.B. der Paper Princess Reihe, den dritten Teil von Das Reich der sieben Höfe (mit einem traumhaft schönen Cover), den fünften Teil von Throne of Glass (im Juni 2018), den vierten Teil der Magisterium-Reihe), aber auch auf sehr interessante Neuerscheinungen freuen.

Ich war erstaunt, dass ich vor diesem Plan sogar noch Zeit hatte, eine Lesung zu besuchen. Frank Behrendt berichtete auf der „Open Stage“ von seinem Buch, „Die Winnetou Strategie“. Der Autor ist selbst Unternehmenschef. Ihm ist es wichtig seinen Mitarbeitern nahe zu sein. In seiner Lesung berichtete er von einem guten Miteinander im Job. Witzige Anekdoten und ein Auftritt seiner Mutter auf der Bühne, sorgten für eine gute Unterhaltung.


Durch die warmen, fast schon frühlingshaften Temperaturen und die vielen Besucher der Messe, war es anfangs in den Hallen kaum auszuhalten. Im Laufe der Zeit wurden jedoch die Klimaanlagen hochgefahren. Auch haben die Verlage zu den Treffen stets ein Glas Wasser angeboten. Was bestimmt nicht selbstverständlich war, ich hier aber noch einmal dankbar erwähnen möchte.

Am Ende des Messetages war mein Kopf voller wunderschöner Eindrücke; voller Erlebnisse, die ich erst einmal verarbeiten musste. Gemeinsam mit Leni, Lena, Julia und Debbie von Lunatic Booklover gab es dann noch ein köstliches Essen im Coa, einem asiatischen Restaurant im Skyline Plaza. Wir konnten uns noch ein wenig austauschen. Es war ein richtig schöner Abend.

Nachdem Leni, Julia, Lena, Julia und Debbi dann aufbrechen mussten, damit sie ihren Zug nicht verpassen, gesellte sich auch noch Anna-Sophie zu uns. Ich freute mich so sehr, dass wir ein Treffen möglich machen konnten. Gemeinsam mit der Autorin Vanessa Riese bestellten wir uns noch einen leckeren Cocktail und redeten über Bücher, Messe und das Leben ;o)

Nachdem wir dann wieder in unserem Hotel angekommen waren, war ich so kaputt, dass ich einfach nur ins Bett gefallen bin …

Und damit endet auch mein Bericht über die ersten zwei Tage in Frankfurt. Morgen werde ich euch verraten, wie mein letzter Tag in Frankfurt war und warum es auch gar nicht so schlecht ist einfach mal „planlos“ zu sein ;o)

Wart ihr auch auf der Messe? Wie war euer Tag? 
Konntet ihr alle eure Pläne umsetzen? 
Was war euer persönliches Highlight des Wochenendes?


Im Anschluss zeige ich euch noch ein ein paar Bilder von den ersten zwei Tagen in Frankfurt:
Uwe und Ally auf der Buchmesse zu treffen, gehörte zu den Highlights meines Messebesuches :o)
Lena, Leni und ich (von rechts nach links) - Danke, dass ich euch auf der Messe kennenlernen durfte <3

Der Oetinger-Verlagsstand :o)

Auch Harry Potter geht Bücher shoppen

Cocktails im Coa zum krönenden Tagesabschluss

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Auswärtskäffchen: Frankfurter Buchmesse 2016 - Reisebericht und nützliche Tipps


Im letzten Jahr habe ich das erste Mal eine Buchmesse besucht. Die Tage in Frankfurt waren so wundervoll. Ich habe damals so viele neue Eindrücke sammeln können und für mich stand fest: Nächstes Jahr geht es wieder auf die Messe.


Was geschah zuvor?

Natürlich möchte ich euch von meinen Messeerlebnissen ausführlich berichten. Bevor wir dazu kommen, möchte ich aber von vorne beginnen. Während ich bei meinem ersten Besuch im letzten Jahr einfach nur die Messe auf mich wirken lassen wollte, wollte ich dieses Mal auch ein paar Termine mit Verlagen vereinbaren und meine erste Akkreditierung in Angriff nehmen.

Die Akkreditierung kann man auf der Seite der Frankfurter Buchmesse ganz einfach beantragen. Ich hatte Glück und bekam auch nach kurzer Zeit eine Bestätigung. Das bedeutete für mich: Ich konnte an allen Tagen (auch an den Fachbesuchertagen) die Messe kostenfrei besuchen. Außerdem bestand die Möglichkeit ein Parkhaus sowie die Garderoben der Buchmesse gebührenfrei zu nutzen.

Über die Newsletter der Verlage wurde ich rechtzeitig informiert, welche Autoren auf der Buchmesse anwesend sein würden. Auch auf Facebook konnte ich in dieser Hinsicht Informationen sammeln. Was ich nicht gefunden und was mich dennoch interessiert hat, habe ich dann letztlich entweder erfragt oder über die Homepages der Verlage herausgesucht. Auch hat Philip vom Blog „Book Walk“ wieder eine hervorragende Übersicht zusammengestellt, die ich schon im letzten Jahr genutzt habe.

Somit stand mein Plan schon frühzeitig fest. Auf jeden Fall wollte ich in diesem Jahr auch den ein oder anderen Blogger einmal live treffen. Ziemlich schnell hatte ich meine zwei Besuchstage auch schon gut verplant. Natürlich wollte ich auch noch ein paar Stunden zur freien Verfügung haben.

Ein Hotelzimmer musste natürlich auch noch gebucht werden. Auch in diesem Jahr habe ich festgestellt, dass die Preise kurz vor der Messe noch einmal stark gefallen sind. Hierbei variierten die Preise für die Übernachtung von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag auch sehr. (Die Übernachtung von Freitag auf Samstag war um einiges teurer.)
Sehr gefallen hat mir im letzten Jahr das Meininger Hotel, welches nur wenige Fußminuten vom Messegelände entfernt war. Dieses Hotel sollte es auch in diesem Jahr wieder werden.

Sachen gepackt und los ging's!


Tag 1 (Freitag) - Sightseeing:


Den ersten Tag in Frankfurt habe ich nicht auf der Messe verbracht. Aus folgenden Gründen: Zum einen wollte ich unbedingt auch die Stadt einmal kennenlernen, zum anderen war ich mit einer Begleitung unterwegs, die leider keine Pressekarte besaß.
Wäre ich also am Freitag zur Messe gegangen, hätte meine Begleitung zwar eine Fachbesucherkarte kaufen dürfen, die hätte aber nicht im Vorverkauf erworben werden können und schlägt mit 64,00 Euro zu Buche. Dazu wäre dann noch ein Ticket für Sonntag hinzugekommen, denn da wollte ich auf alle Fälle auf die Messe, da man nur an diesem Tag Bücher auch käuflich erwerben kann. Der Freitag war also perfekt für einen Stadtbummel.
Stadtbummel in Frankfurt
Als erstes war ich im Caricatura. Einem Museum für komische Kunst. Aktuell wurden dort Bilder von Sebastian Krüger ausgestellt. Der Zeichner hat unglaublich realistischer Bilder von Stars wie Bruce Willis, den Rolling Stones, Johnny Depp u. a. gefertigt und sie dort ausgestellt. Da das Fotografieren dort nur für den privaten Gebrauch gestattet war, verlinke ich euch hier die Gallery auf der Internetseite des Künstlers, damit ihr mal einen Blick auf seine Werke werfen könnt. Danach ging es zu „Jamys Burger“. Hier gab es wohl die leckersten Hamburger aller Zeiten. Frisch hergestellt mit zartem Fleisch und köstlich weichen Brötchen. Angeboten wurden dazu selbstgemachte Limonaden, die auch nicht zu süß waren. Empfehlen kann ich die von mir gekostete Minze-Limette-Limo. Direkt daneben befand sich eine Kaffeerösterei. Dreimal dürft ihr raten, was es zum Nachtisch gab ;o)

Durch einen Zufall habe ich in einen Bertelsmannshop, der einige Bücher heruntergesetzt hat, ein Buch von Terry Pratchett entdeckt, von dem ich kurz zuvor gelesen habe. Es handelt sich hier um zwei Geschichten. In der ersten erwähnt Pratchett das erste Mal meine Lieblingscharakterin der Scheibenwelt: Die Hexe Oma Wetterwachs. Klar, dass das Buch in mein Einkaufstütchen wandern musste.


Tag 2 (Samstag) 1. Messetag, Verlage, andere Blogger, eine Autorin und erste Eindrücke:


Die erste Nacht im Hotel verlief recht unruhig. Fremdes Zimmer, Bahnverkehr vorm Fenster und dann noch die Aufregung. Das Frühstücksbuffet hingegen hat mich zu genüge für den kommenden Ausflug gestärkt. Positiv aufgefallen ist mir, dass das Hotel sich mittlerweile in Sachen Kaffee stark verbessert hat. Der Vollautomat hat die Bohnen frisch gemahlen. Der Cappuccino wurde mit handelsüblicher Milch hergestellt. 

Auf dem Weg zu den Messehallen
Das gab mir Kraft für den Tag. Was auch ziemlich wichtig war, denn ich hatte einiges geplant. Los ging es mit dem Fischer-Bloggertreffen. Hier kam der erste Schock. Die ersten Mitarbeiter teilten mir mit, dass es gar kein Bloggertreffen geben würde. Das Missverständnis klärte dann jedoch bald Frau Almut Konsek auf. Es handelte sich um ein Treffen von rund zehn Blogger/innen. Bei dem wir die Verlagsmitarbeiterinnen kennenlernen durften und ein Gesicht zu den Damen bekamen, die immer so lieb unsere Emails beantwortet haben. Außerdem bekamen wir ein Mäppchen mit Jugendbucherscheinungen für Januar und Juni 2017. Natürlich werde ich euch in Lenis und meinem Neuerscheinungsartikeln auch pünktlich dazu auf dem Laufenden halten. An dieser Stelle würde es den Artikel gewiss sprengen. Ein paar Cover wurden uns auch schon vorgestellt. Die Vorfreude auf die erscheinenden Artikel war also bei allen Blogger/innen geschürt.
Pandaparade auf der Messe :o)
Kurz darauf habe ich mich dann mit Gisela getroffen. Wir hatten uns fest vorgenommen, dass wir diesen Messebesuch nutzen würden, um gemeinsam aufs nächste Bloggertreffen zu gehen. Gisela war genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe. Sie entsprach den Bildern auf ihrem Blog und war genauso herzlich und offen, wie erhofft.

Gisela (links) und ich (rechts)
Das Piper-Bloggertreffen fand in einem separaten Raum statt. Hier waren auch viel mehr Blogger zugegen. Philip von Book Walk habe ich von der Ferne gesehen und Uwe von Uwes Leselounge konnte ich einmal kurz die Hand schütteln.
Auf dem Pipertreffen konnte man einige Blogger/innen antreffen
Der Verlag hatte sich für dieses Treffen einiges einfallen lassen. Dan Wells erschien persönlich und erzählte etwas über seinen Roman Bluescreen. Im Anschluss durften auch noch Fragen gestellt werden.
Die Verlagsmitarbeiterin kündigt Dan Wells an
Wir erfuhren, dass Dan Wells bereits den zweiten Teil der Reihe beendet und schon am Schreiben des dritten Bandes wäre.

Ja, Dan würde gerne in der Welt von Bluescreen leben, aber nur, wenn er genügend Geld hätte. Einen Dschinni würde er jedoch, wie die Helden seines Romanes, nicht gerne eingepflanzt bekommen. Zumindest nicht, solange Computer noch jederzeit abstürzen können. So ein selbstfahrendes Auto - das hätte er jedoch schon ganz gerne.

Dan Wells im Interview
Überhaupt zeigte der Autor einiges an Humor. So berichtete er, wie er an einem Tag eine Mordszene an seiner Tochter ausgetestet hätte. Diese wusste von nichts, als ihr Vater sie in die Seite piekste. Als sie erfuhr, was Daddy da machte, war sie schockiert.

Ein Blogger stellte die interessante Frage, ob Dan Wells lieber aus der Sicht eines weiblichen oder eines männlichen Protagonisten schreiben würde. Dan Wells berichtete, dass es ihm egal wäre, da er hinter jedem Charakteren immer nur den Menschen sehen würde. Er berichtete aber auch, dass ihm die Erzählung aus der Perspektive seines Serienkillers, John Cleaver, sehr leicht fallen würde. Nicht, weil er denken würde wie er, sondern weil er einfach schon so viele Geschichten mit ihm erlebt habe.

Nach diesem interessanten Treffen bekamen die Blogger/innen noch eine Goodietasche mit auf den Weg und konnten sich von von den Autorinnen Nina MacKay („Plötzlich Banshee) und Nicole Gozdek („Magie der Namen“) sowie von Dan Wells ein Buch o. ä. signieren lassen.

Nina MacKay beim Signieren
Nach diesem Treffen haben wir uns mit einem kleinen Snack im Innenhof der Messe gestärkt. Entgegen der unzähligen Meinungen von anderen Messebesuchern, kann ich sagen, dass das Messeessen gar nicht so schlecht war. Die Erbsensuppe und die Crepes haben dort sogar ganz vorzüglich geschmeckt.

Auch auf dem Innenhof gab es einiges zu sehen
Der EZB-Tower
Im Innenhof traf ich dann auch auf Quint, der mir kurzerhand das Messer an den Hals setzte und einmal zubiss. Tja, der Arme war etwas enttäuscht, dass ich mich eher freute mal von einem echten Vampir gebissen zu werden, anstatt vor Angst davonzulaufen. Wenn ihr euch von Quint uns seine Geschichte interessiert: Hier gibt es ein paar coole Bilder und einen gelungen Trailer von ihm. Auch den Klappentext könnt ihr hier lesen und einiges mehr über Lara Greystones Romane erfahren.
Quint = im Einsatz, ich = höchst erfreut

Am 19.10. ist, pünktlich zur Buchmesse, das neue Imprint von Arena digi:tales gestartet. Hier gibt es demnächst viele schöne Geschichten für dich und deinen E-Reader. Schau doch mal vorbei.

Bei der Vielzahl der Verlage ist es natürlich auch sehr interessant mal den Blick auf Stände zu werfen, deren Namen einem bislang noch unbekannt waren. Entdeckt habe ich bei meinem diesjährigen Messebesuch folgenden Verlag: Book-Lovers.
Die Bücher werde ich im Laufe der nächsten Tage einmal genauer unter die Lupe nehmen. Kennt einer von euch diesen Verlag schon? Haben die Geschichten auch gleich euer Interesse geweckt?

Ullstein stellte seine Bücher mit der bekannten Eule zur Schau

Mein Messetag endete mit einem Treffen, auf das ich mich sehr gefreut habe. Ich durfte Julia von Eclipses Bücherregal (unser ständiger Insider: Ja, Julia ich werde irgendwann ein englisches Buch lesen) und Anna Sophie Caspar die Autorin von, „Verzaubert: Geheimnisvolle Nachbarn“, einmal kennenlernen.

Anna und Julia waren beide so lieb und nett. Wir sind ein wenig durch die Gänge gestreift und haben ein wenig geplaudert.
Wir tauschten uns ein wenig über das zauberhafte Cover ihrer Romanreihe aus, welches Impress direkt von ihr übernommen hat. Ich freue mich immer noch sehr, dass ich eine Selfpublisherausgabe in Buchform besitze. Denn die Farben des Covers sind atemberaubend und das Papier fässt sich auch noch wo wundervoll weich an. Leider steht noch nicht fest, ob Impress neben dem Ebook auch eine Papierversion herausgeben wird. 

Anna-Sophie Caspar, Julia und ich (von links nach rechts)
Einen sehr guten Tipp fürs Abendbrot hatte Anna dann auch noch für uns. Im nahe gelegenen Einkaufszentrum, dem Skyline Plaza, könne man im Dachgeschoss ganz hervorragend essen. Ofenkartoffel und selbstgemachte Limo hätte sie dort schon gekostet.

Tja und da endete der Tag dann auch. Und was soll ich sagen - Die Ofenkartoffel schmeckte hervorragend :o)


Tag 3 - Shopping, Carlsen und Abreisezeit:


Mein letzter Tag in Frankfurt fiel sehr kurz aus, da ich noch eine sehr lange Heimfahrt vor mir hatte. An diesem Tag hatte ich jedoch noch ein Treffen, was mir ganz besonders am Herzen lag. Ich durfte Ramona vom Carlsen-Verlag einmal persönlich kennenlernen. Die Verlagsmitarbeiterin hat sich ganz allein für mich Zeit genommen, wofür ich ihr hier noch einmal ganz herzlich danken möchte.

Wir haben ein wenig über Bücher geplaudert. Ramona hat mir gezeigt, auf welche Bücher wir uns demnächst freuen können. Es wird Geschichten über eine Graffitikünstlerin geben, deren Zeichnungen plötzlich lebendig werden und eine starke Heldin, die sich ausgerechnet in einen Mörder verliebt. Ganz besonders freuen können wir auch auf die Fortsetzungen zu These Broken Stars (Band 3) und Teil 3 von der Roten Königin. Victoria Aveyard wird sogar noch zwei weitere Bände verfassen.

Diese Deko macht doch Lust aufs Buch, was sagt ihr?
Auch stellte mir Ramona die Sparte Königskinder vom Carlsen-Verlag vor, die mir bislang noch nicht bekannt war. Hier werden Leser/innen bedient, die in die Altersklasse zwischen Kinder- und Jugendliteratur fallen. Die Geschichten von den Königskindern wirken nach, sie lassen einen nicht gleich nach dem Lesen los, wie es vielleicht bei anderen Büchern oftmals der Fall ist.
Die Königskinder haben mich sehr interessiert. Ich bin sicher, dass demnächst das ein oder andere Buch davon bei mir einziehen wird. 

Auf dieses Buch freuen sich gewiss schon einige Leser/innen

Noch mehr hübsche Dekorationen am Carlsen-Stand


Nach diesem informativen Treffen bin ich noch kurz ein wenig Stöbern gegangen und habe rein zufällig auch das Azubi Bistro entdeckt. Ein kleiner Geheimtipp für all diejenigen, die preisgünstig einen kleinen Snack oder Drink auf der Messe erwerben möchten.
Und dann ging es für mich auch schon wieder Richtung Heimat.

An jeder Ecke gab es viele Bücher zum Stöbern
Das Fazit: Meine ersten Bloggertreffen haben sehr viel Spaß gemacht. Die Akkreditierung hat mir einiges an Vorteilen verschafft (auch die kostenfreie Nutzung der Garderobe ist nicht zu unterschätzen, wenn man mal schnell eine Tüte loswerden will ;o)). Ich habe eine Menge neue Erfahrungen gesammelt und viele nette Menschen kennengelernt.
Diesen dekorativen Baum sah man am Bastei Lübbe-Stand
Natürlich interessiert mich jetzt auch, wie du die Messe erlebt hast. Hast du den Tag zuvor auch gut geplant? Wie ist dir die Umsetzung gelungen? Hast du alles geschafft, was du dir vorgenommen hast? Was waren deine Highlights?

Oder konntest du vielleicht auch nicht auf die Messe gehen? Wie hat dir mein Bericht gefallen? Hast du Kritik oder Wünsche für zukünftige Berichterstattungen? Hat dir etwas gefehlt? Würdest du gern mehr über etwas bestimmtes lesen?

Wenn du ebenfalls einen Bericht zur Messe geschrieben hast, dann hinterlass mir doch gerne einen Link. Gerne komme ich dich auf deinem Blog besuchen, um zu schauen, wie dir der Tag auf der Buchmesse gefallen hat :o))

Samstag, 20. August 2016

Bloggerbrunch zum Thema Buchmesse


Bald ist es soweit vom 19. bis zum 23.10.2016 öffnet die Buchmesse in Frankfurt wieder für alle, die Geschichten lieben und nicht genug von ihnen kriegen können, ihre Tore. Privatbesucher können am 22.10.2016 in der Vielzahl der Ausstellungsstände stöbern, Interviews genießen oder ihren Lieblingsautor vielleicht sogar einmal live treffen. Am Sonntag dem 23.10.2016 kann jeder, der Lust und Laune hat dann auch ein wenig „Buchshopping“ betreiben.

Leni und ich planen ebenfalls einen Messebesuch und haben natürlich einige Fragen an euch. Wir möchten gerne wissen, welche Stände wir unbedingt besuchen sollten und wer von euch auch dort sein wird. Gibt es einen Autor oder einen Verlag, den ihr auf jeden Fall an den Messetagen besuchen wollt? Plant ihr Interviews zu führen?

Zeigt uns, dass ihr beim heutigen Bloggerbrunch mit dabei seid und tragt euch über den folgenden Add-Link ein. So können andere Teilnehmer schnell zu eurem Beitrag finden und dort mit euch diskutieren. Wenn ihr keinen Blog habt oder keinen Artikel selbst erstellen mögt, dann könnt ihr natürlich auch gerne unter einem unserer Blogs in den Kommentaren antworten.


Und los geht’s auch schon mit der ersten Frage:


13:00 Uhr:

Bist du im Oktober bei der Frankfurter Buchmesse mit dabei? Würdest du dir vor der Buchmesse die genauen Angebote schon im Internet anschauen und direkt einen Plan erstellen, was du alles unbedingt abklappern möchtest oder gehst du einfach durch die Gänge und stöberst dich durch? Wenn du dich im Internet informierst, auf welchen Seiten stöberst du dann?

Im letzten Jahr war ich das allererste Mal auf einer Buchmesse. Es war toll. Ich möchte dieses Jahr unbedingt wieder zur Frankfurter Buchmesse fahren.

Letztes Jahr hat Philip von Bookwalk eine sehr übersichtliche Liste erstellt, die die Events auf der Buchliste aufgezählt haben. Diese Liste empfand ich als sehr hilfreich.

Die einzelnen Verlagsseiten werden mit Sicherheit auf ihren Seiten wieder mitteilen, welche Autoren zu welchem Zeitpunkt auf der Buchmesse anwesend sein werden. Die Internetseite der Frankfurter Buchmesse listet auch viele Events auf. Allerdings empfand ich sie im letzten Jahr eher als unübersichtlich.

Auf jeden Fall werde ich mir Termine für die Messe notieren. Im letzten Jahr habe ich festgestellt, dass die Zeit auf der Messe wie im Fluge vergeht. Diesen Punkt versuche ich bei meiner Planung so gut es geht zu berücksichtigen ;o)


13:30 Uhr:

Für diejenigen, die schon mal auf einer Buchmesse waren: Gibt es bestimmte Tipps, die ihr den Neulingen mitgeben möchtet oder möchtet ihr über eine besonders schöne Erfahrung auf der Buchmesse berichten? Gibt es vielleicht sogar etwas, das euch dort gar nicht gefällt und vor dem ihr uns ein wenig vorwarnen möchtet? Hast du Tipps, was man als Blogger auf der Messe auf jeden Fall besuchen oder unternehmen sollte? An welchen Tagen ist man dort am besten aufgehoben?

Ich würde es glaube ich ähnlich halten wie beim ersten Mal: Möglichst wenig planen. Ein wenig durch die Stände schlängeln, Eindrücke sammeln und den Tag genießen. Ich würde versuchen, möglichst früh da zu sein, denn die Zeit auf der Buchmesse vergeht rasend schnell.

Ich würde mich vorher informieren, welche Lesungen, Signierstunden und Treffen ich auf keinen Fall verpassen möchte und genügend Zeit einplanen, um diese dann auch besuchen zu können.

Auf jeden Fall finde ich es wichtig zu wissen, dass man am Samstag so gut wie keine Einkäufe tätigen kann. Der Buchverkauf findet lediglich am Messesonntag statt. An diesem Tag ist es besonders voll auf der Messe.
 
Mein Fazit zur Buchmesse: Es war ein Highlight.
 
Im letzten Jahr habe ich Kai Meyer einmal aus der Nähe gesehen. Ich wollte mir ein Autogramm von ihm holen. Ich war sooo aufgeregt :o)
Ich weiß nicht, ob es euch da ähnlich geht wie mir: Erst war ich eigentlich total ruhig, doch wenn man dann plötzlich der Person gegenübersteht, die eine Geschichte geschrieben hat, die einen stundenlang in fremde wundervolle Welten geschickt hat, dann ist das nochmal was völlig anderes.



14:00 Uhr:

Könntet ihr einen bestimmten Autor/eine bestimmte Autorin auf der Buchmesse treffen, welche/n würdet ihr am liebsten dort antreffen? Warum ausgerechnet diese Person? Gibt es ein Werk des Autors/der Autorin, das euch besonders beeindruckt hat?

Wenn man mich heute fragt, dann wäre es Anne Freytag. Ich liebe ihren Schreibstil. „Mein bester letzter Sommer“ war ein Higlight von mir. Die Autorin würde ich so gerne einmal aus der Nähe sehen. Ich weiß jedoch nicht, ob ich überhaupt ein Wort herausbekommen würde, würde sich ein spontanes Gespräch ergeben ;o)


14:30 Uhr:

Habt ihr euch schon mal akkreditieren lassen oder habt ihr es demnächst vor? Wie sind eure Erfahrungen damit? Gibt es Vor- und Nachteile, die ihr darin seht?

Dieses Jahr habe ich mich für die Akkreditierung beworben. Ich habe also bislang noch keine Erfahrungen damit gemacht und würde sehr gerne im Nachhinein davon berichten.

Für mich besteht der Vorteil darin, dass man an den Fachbesuchertagen die Messehallen besuchen kann. Da wird es mit Sicherheit ruhiger an den Buchständen zugehen. So bleibt mehr Zeit für all das, was es dort zu erkunden gibt.

Hinzukommt, dass durch den Presseausweis der Eintritt entfällt. 

Ich finde, dass diese Vorzüge jedoch auch eine Verpflichtung mit sich bringen. Ein ausgiebiger Messebericht sollte vom Blogger, der die Akkreditierung genießt, auf jeden Fall geschrieben werden.


15:00 Uhr:

Was muss unbedingt mit ins Gepäck, wenn ihr auf die Messe geht? Führt ihr dort Interviews? Welche Hilfsmittel benutzt ihr dafür?

Auf jeden Fall eine große Tasche, einige Snacks, die Kamera, das Smartphone und ein Plan, was man alles sehen möchte.

Ich überlege, ob ich in diesem Jahr das erste Mal Interviews ausprobieren sollte.


15:30 Uhr:

Freie Fragestunde: Stellt uns die Frage, die euch zum Thema Buchmesse am meisten interessiert. 

Leni und ich würden uns natürlich auch sehr über ein Feedback zum heutigen Bloggerbrunch freuen. Wie hat euch das heutige Thema gefallen. Wie findet ihr unsere Sparte Bloggerbrunch? War die Uhrzeit okay?

Wir sind gespannt auf eure Kommentare :o)

Sonntag, 14. August 2016

Bloggerbrunch am 20.08.2016 zum Thema "Buchmesse"


In zwei Monaten ist es wieder so weit. Die Frankfurter Buchmesse für dieses Jahr ist wieder zum Greifen nahe. Um die Zeit bis dahin noch ein wenig zu überbrücken und um uns alle ein wenig auf dieses besondere Feeling einzustimmen, haben Leni und ich uns dazu entschieden unseren nächsten Bloggerbrunch über das Thema „Buchmesse“ zu halten. 

Gibt es Fragen, die ihr euch zu dieser Thematik gestellt habt und auf die ihr bislang noch keine Antwort gefunden habt? Habt ihr vielleicht sogar eine Ansicht und wollt einfach nur mal erfahren, wie andere darüber denken?

Dann meldet euch doch zu unserem Bloggerbrunch am

Samstag, den 20.08.2016, um 13:00 Uhr

an.

Wir freuen uns über jeden Teilnehmer! Gerne könnt ihr euch schon im Voraus anmelden oder erst spontan dazu stoßen. 

Du hast noch eine Frage zur Aktion? Dann schau doch gerne auf unserer offiziellen Seite zum Bloggerbrunch vorbei, auf der wir noch mal etwas detaillierter auf den Ablauf  eingehen und wie wir uns das Ganze in etwa vorstellen. Ansonsten kannst du uns natürlich auch jederzeit einen Kommentar dalassen. 

Ganz liebe Grüße

Leni & Tanja

Dienstag, 20. Oktober 2015

Frankfurter Buchmesse 2015

Frankfurter Buchmesse 2015


Dieses Jahr durfte ich meine allererste Buchmesse in Frankfurt erleben. Was soll ich sagen? Meine Erwartungen waren ein wenig anders, aber meine Wünsche wurden mehr als nur voll erfüllt. Die zwei Tage, die ich in Frankfurt verbracht habe, würde ich um nichts in der Welt mehr missen wollen.

Natürlich möchte ich meine Erlebnisse an dieser Stelle gerne mit euch teilen. 


Die Anfahrt:

Wir sind wirklich früh losgefahren; so kurz nach 9. Die Fahrt nach Frankfurt sollte laut Routenplaner vier Stunden dauern. Das kam auch in etwa hin. Allerdings mussten wir bei der Ankunft an unserem Hotel noch ein wenig nach einem Parkplatz suchen. Der Hotelparkplatz - mit seinen acht Plätzen – war natürlich überfüllt. Letztlich waren wir um etwa 15 Uhr auf dem Gelände der Messe und ich muss schon sagen, dass ich leichte Panik geschoben habe, dass die Zeit nun wirklich etwas knapp werden könnte, zumal die Pforten der Messe bereits um 18:30 Uhr schließen sollten. Meine Sorgen waren unbegründet. Wir hatten noch viel Zeit einiges zu erleben :o)


Verpflegung und Preise:

Auf der Messe gab es an jeder Stelle Restaurants und kleine Stände, die Getränke und Essen angeboten haben. Wenn man die Hallen verlassen hat und in den Hof gegangen ist, dann ist man in einen riesigen Essbudenbereich gelangt.
Die Preise waren, meines Erachtens, für Messepreise sehr adäquat. Als kleine Snacks konnte man hier zum Beispiel einen 0,2 frisch gepressten O-Saft für 3,50 Euro, einen Cappuccino 3,00 Euro
oder ein Brezel für 1,50 Euro erstehen. Nur damit ihr mal einen kleinen Einblick in die Preise erhaltet.


Was gab es zu entdecken?

Natürlich unzählige Stände von Verlagen, eine Selfpublisher-Ecke, das ARD-Forum, das Blaue Sofa, den Grüffelo, namhafte Autoren wie Kai Meyer oder Ursula Poznanski bei Vorlesungen und Signierstunden. 
Der Grüffelo
 
Marah Woolf erzählt über ihre Erfahrungen beim Selfpublishing
Das Blaue Sofa kannte ich bislang nur aus dem Fernsehen :o) Hättet ihr U. Poznanski auf dem Foto erkannt?

Es gab eine Gourmet-Ecke, eine Ecke mit Kunstdrucken, eine Ecke für Manga-Freunde und vieles, vieles mehr.
Die hier waren nur zum Anschauen :o)
Gut geschützt im Glaskasten.

Was habe ich erwartet?

Übersichtlichkeit:
Als ich auf der Buchmesse ankam dachte ich erst: Oha, ob es mir gelingen wird, dort den Überblick zu behalten. Gerade die Internetseite der Frankfurter-Buchmesse hat mir persönlich bei der Orientierung vorab nicht helfen können. Die App konnte ich mir aufgrund meines derzeit desolaten Handys nicht runterladen. Allerdings gab es einen Plan der Hallen am Eingang.
Es dauerte dann auch wirklich nicht lange, bis ich so grob wusste, wo ich was finden konnte. Besonders interessant war für mich natürlich die Jugendbuchecke.

Neuerscheinungen:
Irgendwie habe ich damit gerechnet bei meinen Lieblingsverlagen einige Bücher zu entdecken, die ich noch nicht kenne und unbedingt kennenlernen möchte. Das war aber gar nicht so. Die meisten Bücher, die mich interessierten, waren mir auch schon bekannt ;o)
Auch draußen konnte man noch was entdecken.

Was würde ich nächstes Mal vielleicht anders machen?

- Ich würde nächstes Mal definitiv eine bessere Planung an den Tag legen. Auf diesen Messebesuch bin ich mit der Einstellung gegangen: Entdecken, erleben und genießen.
Einige Termine, die ich gerne wahrgenommen hätte, mussten leider ausfallen. So wollte ich eigentlich auch sehr gerne mal die Schreibdilettanten an ihrem Stand besuchen oder Dennis Scheck und Kerstin Gier live sehen. Auch ein paar Vorträge und Lesungen müssten nächstes Mal unbedingt mit auf dem Tagesplan landen. :o)

- Ich würde mir überlegen, ob ich nächstes Mal mit dem Zug anreisen. Zwar musste ich nicht fahren, aber es war schon eine anstrengende Reise, die mit dem Zug sicherlich entspannter und ohne Staurisiken gewesen wäre.

- Vielleicht würde ich mir die Sache mit der Akkreditierung als Blogger noch mal überlegen. Ich hatte dieses Jahr darauf verzichtet. Allerdings bin ich mir da auch noch nicht so sicher.


Was kann ich nur so weiterempfehlen?

- Vorab habe ich mir einige Termine notiert, wann wer eine Lesung hält und wann wer signiert. Das würde ich nächstes Mal unbedingt wieder machen.

Das Meininger Hotel von außen
- Wir haben ein Hotel gebucht. Zwar haben alle Hotels zur Buchmesse ihre Preise erhöht, aber bei dieser Anfahrt wäre alles andere wirklich Wahnsinn gewesen.

- Ich würde das gleiche Hotel , Meininger Hotel, wieder buchen. Es lag nur wenige Gehminuten vom Messegelände entfernt und war auf ein junges Publikum ausgelegt. Das Frühstücksbuffet war sehr gut. Die Essensauswahl an der Hotelbar begrenzt. Hier gab es eine schnell gebackene Pizza aus dem Tiefkühlfach, Baguettes oder Flammkuchen. Die Zimmer waren sehr klein, aber für eine Nacht durchaus okay.

- Ich hatte vorab gehört, dass die Verlage ihre Bücher nur am Sonntag zum Verkauf anbieten. Ich würde also unbedingt den Besuch wieder so einrichten, dass ich auch am Verkaufs-Sonntag dort bin.

- Zwei Tage einplanen. Zwar kann man, wenn man genug Zeit mitbringt auch an einem Tag gut durch die Messe gehen. Entspannter ist meines Erachtens aber schon ein Zwei-Tages-Besuch. So kann man getrost am nächsten Tag das nachholen, was man vielleicht am ersten vergessen hat.




Was habe ich mitgebracht?
- Eine Menge an Postkarten, Lesezeichen, eine Buchstütze von Friedrich Nietzsche und kleine Verlags-Give-Aways

Mitbringsel fürs heimische Regal: Karikaturbuchstütze von F. Nietzsche

- Dann habe ich bei der Buchmesse voller Begeisterung ein neues Buch von Richard Price entdeckt. Der Autor konnte mich mit „Cash“ damals sehr begeistern. Ich musste „Die Unantastbaren“ sofort kaufen :o)

Kai Meyer

- Die einzige Signierstunde, die ich in meinen Stundenplan integrieren konnte, war die von Kai Meyer. Ich habe also Band 1 und 2 seiner „Seiten der Welt“ Reihe gekauft und von ihm signieren lassen. Auf diese Bücher bin ich besonders stolz :o)





Und nun das Wichtigste: Habe ich auch an euch gedacht? 

Natürlich habe ich an euch gedacht und euch sogar etwas richtig Tolles mitgebracht. Gerade die Daheimgebliebenen sollen auch von meinem Besuch auf der Messe profitieren können.
Was genau das ist, wird noch nicht verraten. Dazu gibt es im Laufe dieser Woche noch einen separaten Artikel :o)