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Dienstag, 29. März 2016

Durchgelesen

Rezension zu Coco Lavie – Nachtschattenherz von Uta Maier





Verlag: Latos Verlag

Seitenzahl: Ebook: 434, Klappbroschur: 419 Seiten
Format: Ebook/Klappbroschur
Preis: Ebook: 3,99 Euro (Broschur: 11,99 Euro)
ISBN: Klappbroschur: ISBN-10: 394576601X, ISBN-13: 978-3945766019
Ebook: ASIN: B00QMDGAFS
2. Band







Inhalt:

Auf Damontez Anwesen glaubt Coco sich in Sicherheit. Hier hat sie Freunde gefunden und Damontez selbst verspricht, sie nie wieder zu verletzen. Doch eine Nachricht vom königlichen Hof bringt diese gerade gewonnene Ruhe durcheinander. Der König möchte das Spiegelblut kennenlernen. Es steht zu befürchten, dass er selbst Anspruch auf das Mädchen erheben wird. Alle wissen, dass des Königs „Bitten“ stets verfangen.

Es kommt, wie es kommen musste: Edoardo fordert das Spiegelblut unter den Schutz des Königshauses stellen zu dürfen. Widerspruch ist zwecklos. Damontez jedoch möchte Coco nicht im Stich lassen. Nur um in ihrer Nähe zu sein, gibt er alles auf, auch wenn der König einen direkten Kontakt der beiden zueinander unterbindet.

Während Coco Fluchtpläne schmiedet, leidet Damontez zusehens unter seelischen Schmerzen. Durch die Liebe zum Spiegelblut ist auch die Bindung zu seinem Bruder gewachsen, welcher hemmungslos mordet. Damontez versucht der dunklen Seele zu widerstehen.

Sollte Coco denken, düsterer könne es in ihrem Leben nicht werden und dass die Freiheit zum Greifen nah ist, so irrt sie sich. Bald schon muss sie begreifen, dass nicht nur der König nach ihrem Blut giert. Edoardo und Damontez waren wahre Edelleute im Vergleich zu denen, in deren Hände das Mädchen noch gelangen wird.



Wichtigste Charaktere:

Edoardo ist der König und somit der Vater von Remo und Damontez. Er ist ein wahrer Herrscher, vor dem Coco sich bald schon fürchten wird.

Remo tritt direkt in die Fußstapfen seines Vaters. Er ist von seiner ganzen Erscheinung her angsteinflößend. Seine Seele ist mit der von Damontez verbunden.

Damontez und Remo sind Halbseelenbrüder. Während Remo sich der Düsternis verschrieben hat, kämpft Damontez dagegen an.

Coco ist ein Spiegelblut. Sie ist in der Lage mit ihren Fähigkeiten Seelen zu retten. Auch kann sie Fähigkeiten von den magiebegabten Lichtträgern kopieren.

Myra und Shanny sind Cocos beste Freundinnen. Sie gehören zu Damontez Clan.

Faylin ist der Erste Gefallene. Er will Coco tot sehen, bevor die Halbseelen vereint sind. Nur dadurch kann er seine alte Gestalt zurückbekommen.

Pontus hat mit einem der Engel einen Pakt geschlossen. Er soll das Spiegelblut zu einem der Halbseelenbrüder bringen und es nach der Vereinung der Seelen töten. Sollte ihm das gelingen, erhält er seine Sterblichkeit zurück.



Welt:

Uta Maier erschafft mit ihrer Coco Lavie-Reihe eine Welt mit einer gut durchdachten komplexen Hintergrundgeschichte. Hier gibt es Engel, die über allem stehen, Vampire, die gegeneinander kämpfen. Seelenlose (böse) Vampire und Vampire mit einer Seele.
Es gibt Lichtträger, Kämpfer mit einer besonderen magischen Fähigkeit und es gibt die Möglichkeit Magie in Stoffe einzuweben.
Und dann gibt es natürlich noch das Spiegelblut. Das Spiegelblut ist in der Lage, mit ihren Kräften den Vampiren die Seele zurückbringen können, die sie verloren haben. Das Blut aus dem Körper eines Spiegelbluts ist so mächtig, dass es denen, die es trinken, zu ungewohnter Stärke verhilft.



Schreibstil:

Dieser zweite Teil beginnt langsam mit seiner Steigerung. Nach einigen Seiten entfaltet er die gewohnte Spannung, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag.

Immer wieder stellt sich die Protagonistin Fragen und animiert somit auch den Leser zum Nachdenken. So erfährt man in diesem Teil zum Beispiel auch endlich, wer „der Eine“ ist.

Coco wird auch in diesem Band nicht von der Autorin geschont. Kaum spürt sie nur den Hauch einer Hoffnung, wird diese wieder zerstört. Sie verliert den Kontakt zu den Freunden, die sie hatte, wird enttäuscht und muss zusehen, wie die wenigen, die sie liebgewonnen hat, sterben müssen.

Auch kann sich ihre Liebe zu Damontez nur schwer entfalten, da sie von ihm getrennt wird. Hinzukommend hat Damontez derzeit stark mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Schnell muss Coco feststellen, dass ihr Leben unter Damontez Herrschaft durchaus nicht so schlecht war wie gedacht.

Der Roman beginnt mit einer Protagonistin, die sich stark weiterentwickelt hat. Die Freiheiten, die Damontez Coco eingeräumt hat, tragen zu ihrem neuen Selbstbewusstsein bei. Dieses Verhalten schlägt jedoch bald wieder um, denn Coco muss sich wieder einem sehr herrschsüchtigen und noch brutalerem Vampir unterordnen. Über die Seiten hinweg begleitet der Leser eine gewohnt ängstliche und in ihren Verhaltensweisen stark unterdrückte Charakterin, die sich nur damit zu helfen weiß, dass sie eine Hoffnung auf Flucht in sich trägt und sich sogar stellenweise in Gleichgültigkeit flüchtet.

Wiedereinmal gelingt es der Autorin mit ihrem Schreibstil beim Leser ein regelrechtes Kopfkino zu entfachen. Sie neigt dazu dem Leser das Geschehen zu zeigen, anstatt es seitenlang zu erläutern. Viele Verfolgungsjagden sorgen für eine rasante Handlung.

Band zwei ist mit Sicherheit noch düsterer, steckt voller Gefahren und zerstört jede Hoffnung im Keim. Man klebt als Leser an den Seiten, weil man versucht Coco auf ihrem Weg in eine ersehnte Freiheit zu begleiten.



Fazit:

Auch, wenn der Roman eventuell ein wenig Anlauf braucht, wird man als Leser bald schon wieder an den Seiten kleben. Wieder erwarten einen in diesem Vampirroman Kreaturen der düstersten und bösesten Sorte.
Der Schreibstil weiß mit seiner bildhaften Erzählweise und ständigen Verfolgungsjagden stark zu fesseln. Vielleicht wagt man mit der Hauptcharakterin sekundenlang zu hoffen, bevor man sich wieder in einer ausweglosen Gefangenschaft befindet.
Auch, wenn die Liebe hier keine tragende Rolle spielt, so ist sie doch allgegenwärtig.

Nachtschattenherz ist ein würdiger Nachfolger zum ersten Band „Spiegelblut“. Für Vampirbuchliebhaber kann ich diese Reihe nur wärmstens weiterempfehlen.



Kurzgefasst:

Spannung/Action:






Liebe:






Charaktere:






Weltenaufbau:






 Handlungsstrang:






Schreibstil:






Im Gesamtpaket:


Samstag, 26. März 2016

Und was gibts dazu?

Coco Lavie – Nachtschattenherz und dazu Pissaladiére


Nachtschattenherz ist der zweite und somit letzte Teil der Coco Lavie-Reihe.
Das Spiegelblut Coco kann sich zu Beginn der Geschichte in Sicherheit wiegen. Damontez hat geschworen, ihr kein Leid zuzufügen, sie darf sich endlich frei bewegen, was ihr Selbstwertgefühl vermittelt.

Die Harmonie ist jedoch trügerisch. Es dauert nicht lange, bis der König selbst das Spiegelblut zu sich bittet. Fast jeder Vampir möchte Cocos Blut für sich und der König ist sicher, dass nur er Sicherheit versprechen kann.
Wieder muss sich das Mädchen anpassen und wieder wird es dazu gezwungen Regeln zu befolgen und sich unterzuordnen.

Währenddessen versucht Damontez in der Nähe des Spiegelblutes zu bleiben. Durch die Lichtgeißelung, die er über sich ergehen lassen muss und die Verbindung zu seinem Bruder Remo, hat er jedoch mehr mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen, als dass er Coco beistehen kann. Diese beschließt einmal mehr zu fliehen.

Coco bliebt wieder glücklos. Sie landet in den Fängen der grausamsten Vampire. Ihr Schicksal erscheint bis auf wenige kurze Momente stets ausweglos.



Für einen kurzen Moment wagt das Spiegelblut zu hoffen, dass ihr eine schöne Zukunft mit dem Onkel Eloi bevorsteht. Ihren Traum möchte ich in euch einem kurzen Buchzitat wiedergeben:

Wir würden sein blaues Gold der Provence pflanzen und ich würde uns abends Pissaladiére backen.

(Buchzitat)






Nachtschattenherz ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Teils Spiegelblut. Wieder einmal wird der Leser durch eine komplexe Geschichte geführt. Er wird mit Coco leiden, bangen und vielleicht für den Hauch einer Sekunde lang hoffen.

Für diesen Moment der Hoffnung und für den vollen Genuss des zweiten Teils möchte ich dir ein Rezept für Pissaladiére empfehlen.


Was braucht man dafür?

Für den Teig:
½ Päckchen Trockenhefe
125 ml lauwarmes Wasser
½ TL Zucker
160 g Mehl
1 EL Öl
½ TL Salz

Für den Belag:
1 EL Öl
½ kleingeschnittene Gemüsezwiebel
Salz & Pfeffer
2 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
4-5 Blätter Estragon
10 - 12 cl Wasser
1 Dose (105 g) Sild
50 g Oliven (entsteint)


Und was macht man damit?

Verrühre die Hefe und den Zucker in dem lauwarmen Wasser, solange, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Stelle das Hefewasser dicht an die voll aufgedrehte Heizung. Nach etwa 10 Minuten sollte die Hefe Bläschen geworfen haben.

Nun rührst du die restlichen Zutaten für den Teig unter und knetest den Teig so lange, bis er schön geschmeidig ist.

Gib den Teig in eine leicht geölte Schüssel und stelle diese mit einem feuchten Geschirrtuch abgedeckt wieder vor die Heizung.

Nun gibst du die Zwiebeln, das Öl, Salz und Pfeffer, die Kräuter und 4 cl Wasser in einen Topf und kochst alles einmal auf. Danach lässt du die Substanz auf geringer Temperatur vor sich hinköcheln. Sobald das Wasser verkocht ist, fülle wieder 4 cl Wasser nach. Solange, bis alles aufgebraucht ist. Die Zwiebelkräutermischung sollte circa eine Stunde vor sich hinköcheln.

Nach einer Stunde dürfte dann auch der Teig gut aufgegangen sein. Verteile den Teig auf einem Minibackblech oder forme ihn einfach wie eine normale Pizza auf einem normalen Backblech zu einem Kreis.

Nun kochst du die Hälfte des Silds (Fischfilets) für etwa drei Minuten unter die Zwiebelmasse. Nimm die Kräuterstiele heraus. Nun kannst du die Zwiebelmasse auf dem Teig verteilen. Zum Schluss kannst du die restlichen Fischfilets zusammen mit den Oliven darüber geben.

Für etwa 20 Minuten bei 200 Grad Umluft in den vorgeheizten Backofen geben.

Guten Appetit :o)


Vor dem Buch wusste ich nicht genau, was Pissaladiére überhaupt ist. Ich habe kurz recherchiert und herausgefunden, dass es sich dabei um eine Art Zwiebelkuchen und eine Spezialität aus Nizza handelt. Kanntest du dieses Gericht? Hast du es vielleicht sogar schon einmal gekostet?



Montag, 14. März 2016

Durchgelesen

Rezension Coco Lavie – Spiegelblut von Uta Maier




Verlag: Latos Verlag
Seitenzahl: 314 Seiten (Ebook), 335 Seiten (Broschiert)
Format: Ebook/Broschiert
Preis: 3,99 Euro (Ebook), 9,99 Euro (Broschiert)
ASIN: B00QPB0EKO
ISBN-10: 3945766001
ISBN-13: 978-3945766002
Band 1










Inhalt:

Coco ist ein Spiegelblut, ein Wesen, das für Vampire von großer Bedeutung ist. Denn ein Spiegelblut ist in der Lage, ein seelenloses Wesen mit Liebe zu füllen und Halbseelen zu vereinen. Als Pontus auf Coco trifft, ist ihm sofort klar, dass dieses Mädchen in der Lage sein wird ihn von seinem Leben als Vampir zu befreien. Ein Pakt mit einem Wächterengel verspricht Pontus die Erfüllung seines Wunsches, wenn er denn das Spiegelblut zu dem Halbseelenträger Damontez bringt und dazu beiträgt, dass sich der auf Damontez ruhende Fluch löst. Schließlich soll Pontus das Spiegelblut töten.

Coco weiß von alledem noch nichts. Voller Angst muss sie sich den Tests stellen, die Damontez mit ihr anstellt, die dazu beitragen sollen, ihre Fähigkeit zu entfalten. Doch Coco ist fest entschlossen ihr wahres Ich vor dem düsteren Vampir zu verbergen und bei nächster Gelegenheit zu fliehen.

Bald schon muss Coco allerdings feststellen, dass Damontez das wohl geringste Übel ist, welches sie in dieser Welt voller Dämonen erwartet.



Wichtigste Charaktere:

Coco ist ein Spiegelblut. Für Damontez ist sie von unschätzbaren Wert. Mit ihrer Fähigkeit ist sie in der Lage, die geteilten Seelen von Damontez und seinem Bruder zu vereinen. Das Mädchen schlägt sich in der Welt voller Gefahren tapfer.

Finan ist Cocos Bruder. Er wurde vor langer Zeit brutal ermordet. Die Hintergründe sind unklar. Sicher ist, dass es in einem Spiegellabyrinth geschah. Finan war ein Spiegelblut.

Eloi ist Cocos Onkel. Er ist dem Alkohol verfallen und neigt dazu übergrifflich zu werden. Dennoch mag Coco ihren Onkel sehr. Er ist einer der wenigen überlebenden Verwandten in ihrem Leben. Eloi ist einer der wenigen Raumkrümmer.

Pontus ist mit einem der Wächterengel einen Pakt eingegangen. Er soll das Spiegelblut zu einem Halbseelenträger bringen, dafür sorgen, dass sie den Fluch, der auf ihm lastet bricht und es danach töten. Coco baut schnell eine tiefe Zuneigung zu Pontus auf, weil er einer derer zu sein scheint, die ihm Schutz versprechen könnten. Von seinen Plänen weiß sie nichts.

Damontez ist der Anführer eines Vampirclans. Sein Auftreten ist sehr beherrscht. Er ist von seiner Erscheinung her angsteinflößend und scheut auch nicht davor zurück die zu bestrafen, die ihm widersprechen.

Mary und Shanny scheuen den düsteren Clanführer Damontez nicht. Sie werden schon bald zu unverzichtbaren Freundinnen für Coco.





Welt:

Die Autorin erschafft eine sehr komplexe und gut durchdachte Welt. Es gibt Lichtbringer (Dämonenjäger), die mit einigen Vampiren zusammen kämpfen und durch ein Zeichen an ihrer Stirn mit einer besonderen Gabe versehen werden.

Raumkrümmer haben in dieser Geschichte die Fähigkeit sich von einem Ort zum anderen zu teleportieren.

Es gibt zwei Arten von Vampiren. Die Angelus, Vampire mit einer Seele und die Nefarius, die ihrer Seele beraubt wurden. Für den Verlust einer Seele ist eine Tat seelischer Grausamkeit verantwortlich.
Zudem gibt es Wächterengel, die über allem stehen.
Und das Spiegelblut. Ein Mensch, der in der Lage ist Gefühle und Sinneseindrücke anders wahrzunehmen als andere Menschen. So kann Coco mit verbundenen Augen die Farbe eines Steines auf ihrer Hand erspüren. Sie erkennt eine Melodie, wenn zwei Vampire miteinander kämpfen. Ein Spiegelblut ist in der Lage vergangene Ereignisse ihres Gegenübers erneut aufleben und ihn damit die tiefe Liebe erneut spüren zu lassen.



Schreibstil:


Die Welt in „Coco Lavie - Spiegelblut“ ist gut durchdacht. Auf den ersten Seiten erfährt der Leser viel über die komplexe Welt der Vampire und ihre Geschichte. Das mag an manchen Stellen vielleicht etwas langatmig sein, trägt aber sehr stark dazu bei, dass die Geschichte an Tiefe gewinnt.

Der Roman ist sehr ernst gefasst. Ironie zwischen den Zeilen sucht man vergebens. Die Protagonistin wirkt in ihrer Rolle als Spiegelblut sehr verletzlich. Unter Damontez Herrschaft muss Coco sich fügen. Die Regeln lauten: Gehe direkt hinter mir, nur einen Schritt versetzt. In Gegenwart von anderen Vampiren sprichst du nicht. Du darfst lediglich mit einem Augenzwinkern antworten. Einmal für ja, zweimal für nein.

Coco hat sehr starke Probleme sich devot zu verhalten. Öfters begehrt sie auf und wird dafür hart bestraft. Damontez selbst ist ein sehr furchteinflößender Charakter. Er scheut nicht davor das Mädchen zu schlagen, Lächeln ist ihm fremd.

Als Leser wird man bald Cocos Hass für Damontez verstehen. Eine Liebesgeschichte scheint gerade auf den ersten Seiten des Romans undenkbar. Vielmehr leidet und fürchtet man mit Coco. Erst im Laufe der Handlung begreift man immer mehr, dass Damontez unter den Vampiren noch einer der großzügigsten ist. Aus Angst vor den anderen gewinnt man zusammen mit der Protagonistin allmählich Vertrauen und kommt dem Herrscher näher.

Durch das Auftauchen der seelenlosen Vampire, die Feinde an jeder Ecke und durch die Geschichte, die man über die Seiten hinweg erfährt, fesselt der Roman den Leser immer mehr.

Coco, die einerseits in dieser gefahrvollen Welt sehr mutig wirkt, durch den Mangel an körperlicher Kraft und jahrelanger Erfahrung der Vampire aber oft nur hilflos und ängstlich agieren muss, wird dem Leser bald sympathisch werden. Mit ihr hofft, bangt, leidet und fürchtet man sich auf jeder Seite dieses Romans.



Fazit:

Mit „Coco Lavie - Spiegelblut“ schafft die Autorin einen gut durchdachten Roman, in dem die Vampire wirklich angsteinflößend und stark wirken. Auch, wenn die Hauptcharakterin eine devote Rolle einnehmen muss, kämpft sie mit den wenigen Mitteln, die ihr Anfangs zur Verfügung stehen.

In diesem sehr spannenden Roman hofft, bangt und leidet man mit der Protagonistin. Man lernt Feinde kenne und Freunde von unschätzbarem Wert.

Ein absolutes Lesemuss für Vampirfreunde.




Buchzitate:


Es lag auch nicht an ihren Augen oder doch? Ich blinzelte. Sie waren kalt und tot wie Grabsteine aus Marmor, und doch so unergründlich lebendig, als würden sie ein Geheimnis bergen, das wir Menschen verloren oder nie gekannt hatten.

Alles was sie sagt und tut, ist wahrhaftig, es entspringt ihrem Inneren. Sie hat nicht gelernt, sich zu verstellen.

Er macht Freundschaften im Kopf, er kann sie nicht fühlen. Wenn er sagt, jemand sei sein Freund, dann heißt es, dass er ihm vertraut, weil er ihn kennt. Und nicht, weil er fühlt, dass er ihm vertrauen kann.

Hätte ich dein Schicksal geschrieben, hätte ich dir mehr Glück zugedacht.




Kurzgefasst:

Spannung/Action:




Liebe:




Charaktere:




Weltenaufbau:




Schreibstil:




Im Gesamtpaket:

Freitag, 11. März 2016

Und was gibts dazu?

Coco Lavie – Spiegelblut und dazu Shortbread


Coco ist ein Spiegelblut. Sie ist in der Lage eine dunkle Seele wieder zum Leben zu erwecken. So kann Coco zum Beispiel ihrem Gegenüber die Liebe aus vergangenen Zeiten zeigen. Auch kann sie Fähigkeiten von Lichtträgern kopieren.

Die Halbseelenträger Damontez und Remo sind durch ihre gespaltenen Seelen aneinander gebunden. Während Damontez versucht die Seele seines Bruders auszugleichen, gibt sich Remo ganz und gar der Düsternis hin.

Cocos Schicksal ist vorherbestimmt, sobald sie auf den unsterblichen Pontus trifft. Sie soll die Seelen der Vampirbrüder vereinen und – was sie nicht weiß – im Anschluss sterben und so den Fluch brechen, der Pontus wieder sterblich werden lässt.

Das Mädchen gerät also in die Gefangenschaft der Vampire und muss sich den Anweisungen des dominanten Damontez fügen. Bald schon ist jeder Tag von Angst und Schrecken erfüllt. Dass Coco ihre Fähigkeiten abstreitet, macht alles nicht einfacher für sie. Damontez versucht mit Tests die Spiegelkraft hervorzurufen zudem stellt er gewisse Regeln auf. Coco darf niemanden in die Augen sehen. Ihr Blick soll stets auf den Boden gerichtet sein. Lediglich Damontez schuldet sie eine Antwort, die in Form eines Nicken für „ja“ und eines zweifachen Nickens für „nein“ erbracht werden soll. Auch scheut sich Damontez nicht davor Coco zu bestrafen.

Als Coco dann das erste Mal den Lichtträgern vorgestellt wird (natürlich ohne sie ansehen zu dürfen), findet das in einer Cafeteria statt. Hier bekommt sie das erste Mal das Gefühl auf Menschen zu stoßen, die ihr wohlgesinnt sind.

Eines der Mädchen bietet Coco etwas zu essen und einen Milchkaffee an. Erinnerungen an alte Zeiten erwachen in dem Spiegelblut.

Ich empfehle euch zu diesem Roman also die leckeren Shortbreads aus Cocos Gedanken, um noch einmal mit ihr in der Vergangenheit zu schwelgen, bevor klar wird, dass diese Zeit wohl für immer in weite Ferne gerückt ist.


Ich bekam einen dampfenden Milchkaffee vor die Nase gestellt. Kaffee mochte ich viel lieber als diesen ewigen Tee. In Glasgow hatte ich mich oft tagelang nur von schwarzem Kaffee und Shortbread ernährt.

Buchzitat









Was braucht man dafür?

90 g Butter
40 g selbstgemachten Lavendelzucker (ersatzweise Vanillezucker)
160 g Mehl
1 Prise Salz


Und was mache ich jetzt damit?

Gib alle Zutaten in eine Schüssel. Verrühre sie ordentlich mit dem Handgerät und verknete die Masse so gut es geht danach noch mit den Händen. Der Teig ist sehr krümelig. Das ist okay.

Nun kleidest du eine Kastenform mit Backpapier aus und drückst die Masse schön fest. Mit einem Zahnstocher ein paar Mal einstechen. Nun gibst du die Form in den Backofen. Bei 160 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 30 Minuten backen.

Danach nimmst du die Form aus dem Ofen und schneidest die Shortbreads vor. 

Jetzt nur noch abkühlen lassen und dann kann es auch schon mit Coco Lavie und den Shortbreads dazu losgehen :o)