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Donnerstag, 16. März 2017

Und was gibt’s dazu?

Rache und Rosenblüte und dazu Minz-Darjeeling-Tee mit Milch und Honig


Shahrzad befindet sich wieder in der Obhut ihrer Familie. Dort schmiedet sie Pläne, wie sie den Fluch, der über Chazid gesprochen wurde, brechen und ihren kranken Vater zur Genesung verhelfen kann.
Chazid ist derweil damit beschäftigt, den Bewohnern von Chorasan bei den Aufräumarbeiten nach dem Unwetter behilflich zu sein.
Beide sehnen sich nacheinander, doch beide wissen auch, dass ein Zusammenleben unter diesen Umständen unmöglich ist.

Doch Shahrzad gibt nicht auf. Bald schon findet sie eine Möglichkeit, wie beide vielleicht wieder zueinander gelangen können. Doch diese Alternative erscheint gefährlich. Shahrzad muss die belügen und betrügen, die ihr am Herzen liegen, um ihre große Liebe zurückzugewinnen.

Der zweite Teil der Zorn und Morgenröte-Reihe bleibt rasant und spannend. Um die Geschichte noch intensiver genießen zu können, empfehle ich euch eine kulinarische Begleitung, die im Bezug zur Geschichte steht. Shahrzad und ihre Schwester Irza versuchen ihrem Vater zur Genesung zu verhelfen, indem sie ihm einen Tee mit Minze, Honig, Teekräutern und Milch reichen.

Ich habe solch einen Tee für euch ausgetestet.


Was braucht man dafür?

1 Beutel Schwarztee (Darjeeling)
3 Zweige frische Pfefferminze
½ Vanilleschote
1 Teelöffel Honig
1 kleinen Schuss Milch



Was mache ich damit?

Schneide die Vanilleschote der Länge nach auf und kratze das Mark heraus. Gib das Vanillemark und die Schote gemeinsam mit der Minze und dem Honig in ein Teeglas. Nun fülle es mit kochendem Wasser auf. Fünf Minuten ziehen lassen.

Jetzt den Teebeutel hinzugeben und nochmals drei Minuten weiterziehen lassen.

Den Teebeutel herausnehmen und einen Schuss Milch hineingeben.

Zum Buch servieren.



Habt ihr den ersten Teil der Reihe „Zorn und Morgenröte“ gelesen? Wie fandet ihr ihn? 
Was erhofft ihr euch von dem zweiten Band?

Wie gefällt euch die Teemischung? Werdet ihr sie vielleicht sogar einmal ausprobieren?

Montag, 6. Juni 2016

Und was gibts dazu?

Geliebter Samurai von An Lin und dazu Grüner Tee


In Geliebter Samurai begegnen sich zwei Liebende aus dem 12. Jahrhundert im Jahre 2016 wieder.

Damals war Yuna eine Prinzessin. Ihre Liebe zu dem Samurai Yoshi durfte nie bekannt werden. Der kaiserliche Vater selbst hätte zumindest einen der beiden zum Tode verurteilen müssen. Doch soweit kam es nie. Stattdessen stürmte der Feind des Kaisers den Palast. Yuna floh mit dem Vater, Yoshi blieb zurück, um die Feinde abzuwehren.

Erst Jahre später begegnen sich Yuna und Yoshi wieder. Die junge Frau steckt derweil im Körper einer gestandenen Geschäftsfrau. Yoshi hingegen liebt Computerspiele, schwänzt die Schule und räumt sein Zimmer nur ungern auf. So unterschiedlich die beiden auch sein mögen, beide fühlen sich sehr schnell wieder zueinander hingezogen, als sie sich erstmals wieder begegnen.

Die Autorin An Lin schreibt ihren Roman mit einer guten Prise Humor. So muss sich Yuna nicht nur mit einigen Verehrern herumschlagen sondern auch mit der Tatsache, dass ihr immer wieder grüner Tee serviert wird. Dabei hasst die junge Frau dieses Getränk zutiefst.

In Gedenken an Yuna und weil es einfach so gut zu „Geliebter Samurai“ passt, präsentiere ich euch heute als kleinen Vorgeschmack zu der Rezension erst ein kleines Buchzitat und danach ein Rezept für einen schmackhaften Grüntee.



„Ich glaube, auf mir lastet ein Fluch. Nicht weil mich ein 'Verrückter' – ja, die Anspielung ist gewollt – vor meiner Haustür aufgesucht hat und mich umbringen wollte, Sondern weil ich schon wieder einen Grüntee vor mir stehen habe. Dieser hier ist besonders bitter, dementsprechend ist er schon mehr braun als gelb.

Buchzitat Seite 38




Was brauche ich für den Tee?

1 Teelöffel Gunpowder (starker Grüntee)
1 Stück Birne
1 Scheibe Orange
ein paar Nadeln Rosmarin


 
Was mache ich jetzt damit?

Gebe alle Zutaten in eine Tasse und gieße sie mit auf 80 Grad aufgewärmten heißen Wasser auf. Lasse den Tee drei Minuten ziehen. Danach entferne das Teeei und die Rosmarinnadeln.

Für einen stärkeren Geschmack von Birne und Orange kannst du nun mit dem Teelöffel ein wenig die Orange und die Birne zerdrücken.



Mixt du auch gerne deinen Tee selbst? Welche Grünteemischung trinkst du am Liebsten?

Mittwoch, 1. Juni 2016

Und was gibts dazu?

Die Königin der Schatten – Verflucht von Erika Johansen und tödlich leckerer Tee



Der zweite Teil der „Die Königin der Schatten“-Reihe ist eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe und wird mit Sicherheit zu meinen Jahreshighlights 2016 zählen. Wieder einmal darf man in die Welt von Tearling eintauchen und wieder einmal muss man mit der jungen Königin leiden.

Kelsea hat es nicht leicht. Die Kirche ist ihr nicht gut gesinnt, die rote Königin mobilisiert ihre Armee zum Einmarsch und die Flüchtlinge stehen bereits vor den Schlosstüren.
Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, so wird Kelsea in diesem Band von starken Visionen heimgesucht, „Alltagsprobleme“ müssen geregelt werden und zudem verlangt es der jungen Frau nach einem normalen Leben mit einem Mann an ihrer Seite.

Die innere Erschöpfung versucht Kelsea in diesem Roman nicht selten mit einem Glas Tee in den Griff zu bekommen.

In einer Szene beschäftigen Kelsea gerade die Gedanken daran, dass einer ihrer treuesten Wachmänner Pen wohl eine Frau hat, mit der er sich die Nächte um die Ohren schlägt, anstatt Kraft für seinen nächsten Dienst zu sammeln. Zudem müssen die Minenarbeiter bei Laune gehalten werden, damit sie ihre Arbeit nicht einstellen. Das wäre fatal, denn aus Mortmesme ist kein Metall mehr zu erwarten. Und nun steht Mace auch noch mit einem Brief in der Hand vor ihrem Thron, der Neuigkeiten von der Grenze bringen soll …

Mace nahm den Umschlag und wollte ihn Kelsea geben, die gerade ihren Teebecher aufgenommen hatte. „Ich habe kein Hand frei. Lest ihn mir vor, Lazarus.“

Buchzitat Seite 89








Auch später noch wird der Tee eine sehr wichtige Rolle spielen, die ich an dieser Stelle jedoch noch nicht vorwegnehmen möchte.


Zu „Die Königin der Schatten“ empfehle ich euch also eine köstliche Teemischung. Es handelt sich um mein persönliches Lieblingsteerezept und ist ganz einfach selbst herzustellen.


Was braucht man dafür?
(Für eine Tasse)

1 Teelöffel grüner Rooibostee
1 halbe aufgeschnittene Vanilleschote


Was mache ich damit?

Den Tee in ein Teeei und dieses dann zusammen mit der Vanilleschote in eine hübsche Tasse geben.

Übergieße den Tee mit kochendem Wasser und lasse ihn für 10 Minuten ziehen. Nun kannst du das Teeei herausnehmen und den Rooibostee mit der Vanilleschote darin zum Buch servieren.


Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit dieser spannenden und wundervollen Fortsetzung in der Welt der Königin der Schatten :o)

Donnerstag, 18. Februar 2016

Und was gibts dazu?

Zorn und Morgenröte von Renée Ahdieh und dazu Kardamontee


In Zorn und Morgenröte gibt es einen Kalifen namens Charid, der sich täglich ein Mädchen aus dem Volk zur Frau nimmt, nur um sie am nächsten Morgen hinrichten zu lassen. Shahrzad ist die erste, die sich dem Kalifen freiwillig anbietet. Ihr Plan, den Tod eines der Opfer des Kalifen – ihre beste Freundin Shiva – zu rächen, ist wagemutig und gefährlich.

Mit ihrer selbstbewussten und klugen Art schafft Shahrzad jedoch nicht nur einen Aufschub der Hinrichtungsfrist, sie löst auch Gefühle bei dem so verschlossen wirkenden Kalifen aus.

Es folgen gefährliche aber auch romantische Stunden am königlichen Hof. Der Leser kann sich auf orientalische Geschichten und kulinarische Genüsse aus selbiger Küche freuen.
Getrunken wird hier in erster Linie Tee. Shahrzad bevorzugt eine Sorte mit Kardamon.

Dieses Getränk spielt in dieser Geschichte noch eine sehr spezielle Rolle, die es für euch zu entdecken gibt. Solche Erlebnisse empfindet man natürlich besonders gut nach, wenn man selbst an einer Tasse dieses frisch aufgebrühten Heißgetränkes nippt.

Ich habe für euch eine Kreation entwickelt, die mir persönlich sehr gemundet hat. Erst war ich, ob des säuerlichen Geruchs und Geschmacks von Kardamon, etwas skeptisch. Diese Skepsis verflog aber im Selbstversuch schnell.

Mein Rezept für einen schmackhaften Kardamontee:

 


Was braucht man dafür?

1 TL Kardamon
1 TL grünen Roibuschtee
1 Orangenscheibe
1 TL Honig






Was mache ich damit?

Brühe den Kardamon und den Roibuschtee in einem Teesieb gut fünf Minuten lang auf. Die Orangenscheibe gibst du lose ins Glas. Nachdem du das Teesieb entfernt hast, kannst du die Orangenscheibe mit einem Teelöffel gut ausquetschen, damit möglichst viel Saft und Fruchtstücke in den Tee gelangen. Nun würze noch mit Honig nach.


Eine Recherche im Internet ergab, dass Kardamon nicht nur im Tee schmeckt, er hat auch einige positive Nebenwirkungen. So fördert das Gewürz zum einen die Verdauung, bei Erkrankungen der Atemwege kann es lindernde Wirkung verschaffen, man sagt ihm krampflösende und stimmungsaufhellende Fähigkeiten nach und es soll gegen fröstelnde Füße sowie Mundgeruch helfen. Zusätzlich fördert es die Leistung des Gedächnisses.

Na, wenn das mal keine Gründe sind, das Buch zusammen mit einem selbstgemachten Kardamontee zu genießen, was sagt ihr? ;o))



Habt ihr Zorn und Morgenröte gelesen? Habt ihr schon mal Kardamontee getrunken?

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Und was gibt’s dazu?

Zwischen Licht und Finsternis und gewürzte Schwarzteemischung


In dem Roman „Zwischen Licht und Finsternis“ ist der/die Leser/in zusammen mit Lily und dem Dämonenjäger Regan unterwegs in den Gassen und Ecken der Londoner Innenstadt. Actionreich, spannend und ein wenig romantisch geht es hier zu, wenn die junge Hackerin Lily versucht ihren aktuellen Fall zu lösen und dabei immer mehr mit ihrer eigenen Geschichte und den gefährlichen Kreaturen konfrontiert wird.

Wenn es wieder einmal Zeit wird die Gedanken zu sortieren oder ein wenig zur Ruhe zu kommen, dann greift Lily sehr gerne zu einer Schale wärmenden und beruhigen Tee.

Was passt wohl besser zur englischen Hauptstadt, als eine gute Schwarzteemischung? 
Ich habe mich entschieden zu diesem Roman eine Chaimischung zu kreieren, die schön schokoladig riecht und mit ihrer Süße den dezenten Geschmack von Darjeeling und seinem Gefährten Assam nicht ganz überdeckt. 


 
Für eine kleine Dose braucht man:

1 TL Kakaoschalen
1 kleingeschnittene Vanilleschote
2 TL Assam
2 TL Darjeeling
½ Zimtstange zerkleinert
ca. 20 Kardamonkügelchen

Pro Portion
1 Stück frischen Ingwer
1 TL Honig oder Agavendicksaft
einen Schuss Milch




Was macht man mit den Zutaten?

Die trockenen Zutaten in eine kleine Dose geben und ordentlich durchmixen. Dann einen Teelöffel für eine normale Tasse oder drei Teelöffel für eine Schale in einen Teebeutel geben.
Nun ein Stück geschälten Ingwer hinzugeben.
Mit heißem Wasser aufgießen und drei Minuten ziehen lassen.

Den Teebeutel rausnehmen und den Ingwer noch gut fünf Minuten im Tee lassen. Mit einem Schuss Milch und dem Honig oder Agavendicksaft würzen.


Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit Zwischen Licht und Finsternis und der Schwarzteemischung.

Habt ihr eine Lieblingsschwarzteemischung, die ihr mir gerne verraten würdet? Hinterlasst mir doch einen lieben Kommentar. Ich würde mich sehr darüber freuen :)

Dienstag, 25. August 2015

Und was gibt's dazu?

Mitternachtsrot – Eine Erzählung aus Dschanor 
und dazu Minztee aus Dschanor


In Bianca Rieschers Roman wird der Leser in eine Geschichte wie aus 1001 Nacht entführt. Er begleitet Lisaan dabei, wie sie in einen Hinterhalt gerät, dessen Ziel eigentlich der Tod des jungen Mädchens hätte sein sollen. Doch der junge Anführer der Söldner erkennt in der jungen Kämpferin einen Stolz, der ihn fasziniert. Daher entschließt sich Tareq Lisaan als Sklavin zu halten.
Lisaan ist jedoch alles andere als gewillt, sich ihrem Entführer zu unterwerfen. Bald schon muss das äußerlich ungleiche aber charakterlich erstaunlich ähnliche Paar erkennen, dass sie einander brauchen können. Ihre Zusammenarbeit dient dem Ziel Tareqs ein besonderes Schwert zu finden. Von dem Unternehmen verspricht Lisaan sich ihre Freiheit.
Doch bis dahin ist es ein langer Weg. Tareqs erster Versuch, Lisaan für sich zu erwärmen, beginnt mit einer Teezeremonie, die den orientalischen Charakter des Romans widerspiegelt.
Ich empfehle euch zu Mitternachtsrot also unbedingt einen frischen Minztee aus Dschanor.





Schließlich legte er Schleifstein und Schwert beiseite und warf eine Handvoll getrockneter Blätter in das Wasser. Dampfend durchzog ein angenehm würziger Geruch nach Pfefferminze das Zelt.

Buchzitat Seite 29




Was braucht man dafür?

- Ein hübsches Teeglas
- mehrere Zweige Minze
- 2 TL Honig
- 1 TL Grüntee Sorte: Gunpowder


Was mache ich damit?

Als erstes gießt du den Grüntee mit auf 80 Grad erwärmtem Wasser auf.
Wenn du keinen Wasserkocher mit Hitzeregelung besitzt, kannst du auch gerne das Wasser aufkochen und 10 Minuten abkühlen lassen.
Jetzt lässt du den Tee drei Minuten ziehen. Den Aufguss kannst du danach entweder weggießen oder austrinken. Die Teeblätter aufbewahren!

Nun gibst du die bereits einmal aufgeweichten Teeblätter in ein hübsches Teeglas und wäscht die Minze gründlich ab. Anschließend steckst du so viele Minzzweige in das Glas, bis es gut damit gefüllt ist.
2 Teelöffel Honig hinzugeben und alles erneut mit ca. 80 Grad warmem Wasser aufgießen.

Nach fünf Minuten Ziehzeit kannst du den Grüntee entfernen. Die Minze bleibt im Glas. Bei Bedarf kann man auch noch ein paar frische Zweige dazutun.

Der Minztee wird in der Erzählung von Dschanor öfters getrunken. Mit deiner Lesebegleitung kannst du also perfekt das aufkommende orientalische Feeling des Romans nachempfinden.

Ich wünsche dir viel Spaß mit Mitternachtsrot und dem Minztee aus Dschanor. :o)

Dienstag, 9. Juni 2015

Und was gibts dazu?

Die Rote Königin und der Zwei-Fronten-Tee


Seit letzter Woche bin ich stolze Besitzerin des wundervollen Buchs „Die Rote Königin“ von Victoria Aveyard. 




Ich muss zugeben, dass mich ein gutes Cover schon das ein oder andere Mal zum unüberlegten Kauf gezwungen hat. In diesem Fall konnte mich aber nicht nur der Umschlag sondern auch der Inhalt des Buches vorab überzeugen.
Ein Buch über ein Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen, dass durch ungünstige Umstände in einen Kampf am königlichen Hof verwickelt wird. Als wäre das nicht schon genug, muss sie nach einigen Schicksalsschlägen auch noch den Prinzen heiraten.

Ein Plot – so mag man denken - der gewiss so, oder so ähnlich, schon das ein oder andere Mal Anwendung in einem Fantasyroman fand. Ich konnte mich allerdings nach wenigen Seiten davon überzeugen, dass dieses Buch eben nicht dem klassischen „Mädchen heiratet Prinz und wird glücklich“-Schema entspricht. Ganz im Gegenteil: So ist die Hauptcharakterin Mare keineswegs begeistert davon in der Hierarchie aufzusteigen. Zum Einen möchte sie weder ihre Familie, noch ihren besten Freund und schon gar nicht ihre Gesinnung als Rote aufgeben, nur um auch noch mit dem falschen Prinz verheiratet zu werden. Ihr Leben verläuft fortan nicht romantisch verklärt sondern eher fremdgesteuert, gespickt mit Machtkämpfen und voll von unkalkulierbaren Gefahren.

Das Buch überzeugt durch einen sehr ausgeklügelten Handlungsstrang, einen intelligenten Schreibstil und gute Charaktere. Mit 512 Seiten verspricht es zudem eine Menge Lesefreude, bei der ein kulinarischer Lesesnack nicht fehlen sollte.

Passend zum Thema habe ich mich entschieden euch als Lesebegleitung den  

„Zwei-Fronten-Tee“ 

vorzustellen. Abwechselnd je nach Stimmung, ob man dem versnobten Wohlstandvolk der Silbernen folgt oder gerade mit den „Roten“ eine Rebellion anzettelt, kann man zum Getränk seiner Wahl greifen: 





„Das Getränk der Silbernen“: Ein milder Rotbusch mit Aprikosengeschmack.

Was braucht man dafür?
1 TL grüner Rotbusch mit ½ TL Honeybusch gut im Teeei vermischen
1 Aprikose in Scheiben geschnitten
ein paar Blätter Zitronenmelisse

Und was mache ich damit?
Alles zusammen in eine Teetasse legen, mit heißem Wasser übergießen und fünf Minuten ziehen lassen. Dann das Teeei entfernen. Wenn ihr den Tee danach noch etwas länger stehen lasst, dann entfaltet die Aprikose ihre wahre Wirkung.


„Das Getränk der Roten“: Ein rebellischer Himbeer-Sencha-Mix.

Was braucht man dafür?
1 TL milden Sencha (Grüntee)
1 Zweig Zitronenmelisse
ein paar Waldmeisterblätter
Himbeeren nach Belieben

Und was mache ich damit?
Auch hier alle Zutaten in eine schicke Teetasse legen, heißes Wasser drüber gießen und drei Minuten ziehen lassen.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit der roten Königin und ihrem Lesegleiter dem „Zwei-Fronten-Tee“ :o)

Mittwoch, 3. Juni 2015

Und was gibt's dazu?


Die Berufene und Rauchige Zitrone


Durch interessante Rezensionen und Pressestimmen bin ich auf „Die Berufene“ aufmerksam geworden. Das gelbe Cover mit dem Kind in der Mitte machte mich zusätzlich neugierig.

Nun sind Zombiebücher nicht unbedingt mein Beuteschema. Bei diesem Buch jedoch erhoffte ich mir wesentlich mehr als nur Spannung, Kannibalismus und Überlebenskämpfe. Durch den Klappentext und die Rezensionen ging ich von einer interessanten und in die Tiefe gehenden Hintergrundgeschichte aus und hoffte zudem, dass das Buch auch in psychologischer und zwischenmenschlicher Hinsicht einiges zu bieten hat.

Beim Lesen verging mir (nicht nur einmal der Appetit). Die Frage, wie die Lesezeit eine angemessene kulinarische Begleitung finden könnte, war daher etwas schwerer zu beantworten. Nach einigem Hin- und Herüberlegen entschied ich mich für ein rustikales Getränk, was den Magen schont:

Die „Rauchige Zitrone“ 


 

Ich halte die „Rauchige Zitrone“ für eine nette Gefährtin. Sie hält wach (falls es mal wieder länger wird) und ist nicht zu intensiv im Geschmack. Absolut passend für einen Endzeitroman dieser Klasse.



Was braucht man dafür?

½ TL kräftigen Assam (Schwarzteemischung)
½ TL rauchigen Mate
3 ca. 10 cm lange Zitronengrasblätter
1 Scheibe Apfel



Und was mache ich damit?

Fülle den Assam zusammen mit dem Mate in ein Teeei.
Schüttele die beiden einmal kräftig durch.
Raue das Zitronengras mit einem Messer etwas an, um den Geschmack freizusetzen.
Lege alle Zutaten in eine dickbäuchige Tasse. Nun fülle diese Tasse mit heißem Wasser auf.

Der Tee muss 3 Minuten ziehen. Dann solltest Du das Teeei entfernen.
Die Apfelscheibe und das Zitronengras kannst Du zum Servieren in der Tasse belassen.