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Mittwoch, 11. August 2021

Durchgelesen: Magic Kleinanzeigen - Gebrauchte Zauber sind gefährlich

Rezension zu Magic Kleinanzeigen – Gebrauchte Zauber sind gefährlich von Esther Kuhn

 

Verlag: Magellan (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 256
Format: Hardcover
Preis: 16,00 Euro
Illustratorin: Kristina Kister
Altersempfehlung des Verlages: Ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-7348-4737-0
Band 1




Dienstag, 27. Juli 2021

Durchgelesen: Küsse im Sommerregen sind auch nur nass

Rezension zu Küsse im Sommerregen sind auch nur nass von Ciara Smyth


Verlag: Magellanverlag (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 400
Format: Hardcover
Preis: 18,00 Euro
Übersetzer: Jessika Komina, Sandra Knuffinke
Altersempfehlung des Verlages: Ab 13 Jahren
ISBN: 978-3-7348-5053-0
Abgeschlossene Erzählung




Mittwoch, 3. Februar 2021

Durchgelesen: Lil April - Mein Leben und andere Missgeschicke

Rezension zu Lil April – Mein Leben und andere Missgeschicke von Stephanie Gessner

Verlag: Magellan (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 288
Format: Taschenbuch
Preis: 10,00 Euro
Altersempfehlung des Verlages: Ab 11 Jahren
ISBN: 978-3-7348-8214-2
Band 1




Montag, 25. Januar 2021

Durchgelesen: Sara auf der Suche nach Normal

Rezension zu Sara auf der Suche nach Normal von Wesley King


Verlag: Magellan (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 272
Format: Hardcover
Preis: 16,00 Euro
Übersetzer: Claudia Max
Altersempfehlung des Verlages: Ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-7348-4730-1
Abgeschlossene Erzählung




Mittwoch, 12. August 2020

Durchgelesen: Luftschlösser sind schwer zu knacken

Rezension zu Luftschlösser sind schwer zu knacken von Antje Leser 


Verlag: Magellan (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 304
Format: Hardcover
Preis: 17,00 Euro
Altersempfehlung des Verlages: 14 - 17 Jahren
ISBN: 978-3734850493
Abgeschlossene Erzählung







Dienstag, 11. Februar 2020

Durchgelesen: Firewall

Rezension zu Firewall von Erin Jade Lange


Verlag: Magellan (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 352
Format: Klappbroschur
Preis: 16,00 Euro
Übersetzer: Jessika Komina, Sandra Knuffinke
Altersempfehlung des Verlages: ab 13 Jahren
ISBN: 978-3-7348-5045-5
Abgeschlossene Erzählung





Donnerstag, 6. Februar 2020

Durchgelesen: The Perfect Date


Rezension zu The Perfect Date von Steve Bloom


Verlag: Magellan (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 352
Format: Hardcover
Preis: 18,00 Euro
Übersetzer: Ska Radczinski, Felix Grünspan
ISBN: 978-3-7348-5046-2
Altersempfehlung des Verlages: Ab 13 Jahren
Abgeschlossene Erzählung





Mittwoch, 31. Juli 2019

Durchgelesen: Auf der Suche nach dem Kolibri

Rezension zu Auf der Suche nach dem Kolibri von Ava Dellaira



Verlag: Magellan (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 400
Format: Hardcover
Preis: 18,00 Euro
Übersetzer: Jessika Komina, Sandra Knuffinke
ISBN: 978-3-7348-5043-1
Altersempfehlung des Verlages: Ab 14 Jahren
Abgeschlossene Erzählung

Montag, 15. Juli 2019

Magellan-Geburtstagsparty mit Gewinnspiel

Happy Birthday, Magellan!


Einer meiner Lieblingsverlage feiert in diesem Jahr seinen fünften Walgeburtstag. Am 21. Juli ist es soweit. Die Geburtstagswoche möchte ich heute mit einem kleinen Special einläuten.

Dienstag, 12. März 2019

Durchgelesen: Die Pferde von Eldenau - Mähnen im Wind

Rezension zu Die Pferde von Eldenau – Mähnen im Wind von Theresa Czerny


Verlag: Magellan (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 304
Format: Hardcover
Preis: 15,00 Euro
Übersetzer:
Altersempfehlung des Verlages: ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-7348-5038-7
Band 1



Dienstag, 5. Februar 2019

Durchgelesen: Glücksdrachenzeit

Rezension zu Glücksdrachenzeit von Katrin Zipse


Verlag: Magellan (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 272
Format: Taschenbuch
Preis: 9,00 Euro
Altersempfehlung des Verlages: ab 13 Jahren
ISBN: 978-3-7348-8206-7
Abgeschlossene Erzählung





Montag, 23. Juli 2018

Durchgelesen: Fett Kohle

Rezension zu Fett Kohle von Dorit Linke


Verlag: Magellan (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 208
Format: Klappbroschur
Preis: 11,00 Euro
ISBN: 978-3-7348-5403-3
Altersempfehlung des Verlages: 10 - 12 Jahre
Abgeschlossene Erzählung




Mittwoch, 18. Juli 2018

Durchgelesen: Mein Weg aus unsichtbarer Tinte

Rezension zu Mein Weg aus unsichtbarer Tinte von Kat Yeh


Verlag: Magellan (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 288
Format: Hardcover
Preis: 15,00 Euro
ISBN: 978-3-7348-4717-2
Übersetzer: Jessika Komina, Sandra Knuffinke
Altersempfehlung des Verlages: ab 11 Jahre
Abgeschlossene Erzählung




Donnerstag, 8. Februar 2018

Durchgelesen: Acht Städte, Sechs Senioren, Ein falscher Name und der Sommer meines Lebens

Rezension zu Acht Städte, Sechs Senioren, Ein falscher Name und der Sommer meines Lebens von Jen Malone



Verlag: Magellan (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 320
Format: Hardcover
Preis: 17,00 Euro
ISBN: 978-3-7348-5034-9
Übersetzer: Jessika Komina, Sandra Knuffinke
Altersempfehlung des Verlages: Ab 13 Jahren
Abgeschlossene Erzählung








Dienstag, 23. Januar 2018

Durchgelesen: Eine Handvoll Lila

Rezension zu Eine Handvoll Lila von Ashley Herring Blake


Verlag: Magellan (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 352
Format: Hardcover
Preis: 18,00 Euro
ISBN: 978-3-7348-5030-1
Übersetzer: Birgit Salzmann
Abgeschlossene Erzählung








Donnerstag, 4. Januar 2018

Durchgelesen: Mit anderen Worten: ich

Rezension zu Mit anderen Worten: ich von Tamara Ireland Stone



Verlag: Magellan (Werbung gem. TMG)
Seitenzahl: 336
Format: Klappbroschur
Preis: 16,95 Euro
ISBN: 978-3-7348-5021-9
Übersetzer: Jessika Komina, Sandra Knuffinke
Altersempfehlung des Verlages: Ab 14 Jahren
Abgeschlossene Erzählung







Donnerstag, 7. September 2017

Durchgelesen: Daniel is different

Rezension zu Daniel is different von Wesley King


Verlag: Magellan
Seitenzahl: 304
Format: Hardcover
Preis: 17,00 Euro
ISBN: 978-3-7348-4710-3
Übersetzer: Claudia Max
Altersempfehlung des Verlages: Ab 12 Jahren
Abgeschlossene Erzählung







Inhalt:

Daniel ist eigentlich ein ganz normaler Junge. Er mag kein Football, liebt es Geschichten zu schreiben und findet Mathe richtig doof. Er hat einen besten Freund, mit dem er seine Pausen in der Schule verbringt und ist ein wenig in Raya, ein Mädchen aus seiner Klasse, verliebt. Doch Daniel belastet etwas: Zwangsstörungen und deren Symptome.
In den ungünstigsten Momenten überkommt ihn der Drang einen Lichtschalter drücken zu müssen, um ein drohendes Unheil abzuwehren. Am Abend muss er ein langes Ritual durchführen, damit er sich sicher sein kann, am nächsten Morgen wieder aufzuwachen. Diese Last liegt schwer auf seinen Schultern. Er fühlt sich oft sehr einsam. Doch an einem Tag verändert sich sein Leben schlagartig. Es passiert in dem Moment, als er auf dem Schulflur der Außenseiterin Sara begegnet. Einem Mädchen, dass mit niemandem spricht. Bis zu diesem einem Moment ...



Zum Hintergrund:

Daniel liebt es Geschichten zu schreiben, er mag Football überhaupt nicht und er hasst Zahlen. Gut, mag man im ersten Moment denken, jeder hat Vorlieben und Schwächen. Doch bei Daniel ist das ein wenig anders. Im Schulfach Mathematik machen ihm die Zahlen das Leben schwer. Er kann eine Vier oder eine Neun weder niederschreiben noch sie aussprechen. Danach, so ist er sich sicher, wird etwas ganz Schlimmes passieren. Jeden Abend, wenn Daniel zu Bett geht oder an Tagen, an denen ihn etwas sehr belastet, muss er ein Ritual durchführen. Das Abendritual ist festgelegt. Am Tage kann es aus einzelnen Handlungen bestehen, wie zum Beispiel den Lichtschalter einmal oder fünf Mal drücken. Danach stellt sich, wenn alles gut geht, ein besseres Gefühl ein. Wenn dem nicht so ist oder wenn Daniel sich verzählt hat, dann muss er erneut mit dem jeweiligen Ritual beginnen. So lange, bis alles wieder in Ordnung erscheint. Für diesen Drang etwas zu verändern hat Daniel auch einen Namen: Zaps.

Manchmal gelingt es Daniel die Zaps zeitweilig zu vergessen. Das passiert, wenn er an einer Geschichte schreibt. Football hingegen ist eher kontraproduktiv. Denn die Zaps werden oft durch Ängste ausgelöst und Daniel weiß, dass er eigentlich viel besser auf der Ersatzbank aufgehoben ist, wo er in Ruhe die Trinkbecher seiner Mitspieler in einer ordentlichen Reihe aufstellen kann.

Daniel fühlt sich mit seinem Problem alleine. Zwar hat er einen besten Freund und liebevolle Eltern, ja sogar eine Schwester, die ähnlich wie er eher eine Außenseiterin ist und der er sehr nahe steht, doch keiner dieser Bezugspersonen weiß etwas von der Last, die Daniel jeden Tag mit sich trägt.

Daniel ist ein Charakter, der ein großes Herz hat. Er ist auch sehr intelligent und in Wirklichkeit gar nicht so unbeliebt. Sogar das Mädchen, das er ganz süß findet, geht auf ihn zu. Doch Daniel hat ein sehr schlechtes Selbstwertgefühl. Er hat viele Ängste und sieht sich gerade bei der größten Leidenschaft seines besten Freundes und auch seines Vaters, dem Football, ständig scheitern. Der Leistungsdruck, der durch die Wünsche seiner engsten Vertrauten entsteht, macht es nicht besser.

Eines Tages passiert etwas Merkwürdiges. Daniel erhascht einen Blick von einem Mädchen namens Sara, die ihn aus heiterem Himmel grüßt. Eigentlich nichts besonderes, doch „Psycho-Sara“ ist dafür bekannt mit niemandem zu sprechen. Ihr glasiger Blick schaut durch andere Menschen hindurch. Sie erhält separaten Unterricht und wird, selbst in den Pausen, von einer Aufsichtsperson begleitet. Dieser eine Moment soll Daniels Leben nachhaltig verändern, denn dieser Moment ist der Beginn eines großen Abenteuers ...



Eigene Meinung:

Wesley King hat mit Daniel is different einen Roman geschrieben, der berührt. Daniel ist ein Protagonist mit Ecken und Kanten. Er ist aufgeschlossen und denkt viel nach und dennoch ist er ein Außenseiter. Ein Außenseiter, den der Leser jedoch bald ins Herz schließen wird. Mit Sara erschafft er eine Figur, die Daniel in einigen Punkten ähnlich ist. Auch sie ist eine Außenseiterin, doch zugleich ist Sara ein sehr starker Charakter, jemand, der genau weiß, was er will. Die weiteren Nebencharaktere überzeugen mit ihren Eigenheiten. Jeden davon wird man im Laufe des Romans auf seine Art mögen. Da gibt es zum Beispiel Emma, die kleine Schwester von Daniel, die stets mit einem Buch unter dem Arm unterwegs ist und die mehr in ihrer Fantasiewelt, als in der Realität lebt oder Steve, den großen Bruder, der gerne PC spielt und so cool und damit auch sehr schwer greifbar für Daniel wirkt. Oder Max, Daniels besten Freund, der immer an Daniels Seite steht, aber einfach an nichts anderes als Football denken kann.

Sehr gut nachvollziehbar hat der Autor die „Zaps“ seines Protagonisten dargestellt. Als Leser spürt man über die Seiten hinweg, die Last, die auf Daniel liegt, man begreift, dass es manchmal für ihn keine andere Möglichkeit gibt, als sich seinen Ritualen zu stellen. Die gelungene Umsetzung dieses Themas ist vielleicht auch darauf zurückzuführen, dass Wesley King selbst bis zum Alter von dreißig Jahren durch Zwangshandlungen beeinflusst wurde. Im Nachwort spricht er das Thema noch einmal an, macht Betroffenen Mut und gibt ihnen ein paar Tipps an die Hand.

Daniels selbstgeschriebene Geschichte wird in diesem Roman parallel aufgeführt. Sie steht jedoch in Verbindung zum Hauptplot und überlagert die Haupthandlung nicht. Vielmehr zeigt sie, wie Daniel seine Ängste verarbeitet.



Fazit:

Daniel is different ist eine Geschichte über einen Jungen, dessen Leben durch Zwangshandlungen stark beeinträchtigt wird. Es wird nicht erklärt oder psychologisiert, sondern einfach nur erzählt.
Es ist eine Geschichte über Außenseiter und einen Protagonisten mit Ängsten und einem geringen Selbstwertgefühl.

Wesley Kings Worte machen auch Mut. Der Autor motiviert sich seinen Ängsten zu stellen, nicht aufzugeben und zugleich einen Blick hinter die Fassade der Menschen zu werfen, die auf den ersten Blick „anders“ erscheinen.

Daniel is different ist eine abenteuerliche und zugleich sehr bewegende Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Die liebevoll gestalteten Charaktere wird der Leser ins Herz schließen müssen. Das Thema Zwangshandlungen wurde hier nachvollziehbar behandelt.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung an Leser gleich welcher Altersstufe.



Buchzitate:

Ich hatte bloß einen Zap, dieses Mal mit dem Lichtschalter im Bad. Lichtschalter machen mich echt fertig – keine Ahnung warum.

Ich liebe Wörter sowieso. Ihre Bedeutung ist zwar festgelegt, lässt sich aber variieren, je nachdem, wie oder von wem sie benutzt werden.

„Sternenkind“, flüsterte sie. „Man zahlt einen Preis dafür, besonders zu sein.“

Ich weiß nicht, ob ich das Konzept Schicksal sympathisch finde. Es schließt aus, dass man eine Wahl hat.




Kurzgefasst:

Spannung/Action:






Liebe:






Charaktere:






Handlungsstrang:






Schreibstil:






Im Gesamtpaket:






Ich danke dem Verlag herzlich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars

Dienstag, 5. September 2017

Und was gibts dazu?

Daniel is different und dazu Schokoladenpudding


Daniel ist anders als die Jungs in seinem Alter. Er liebt Worte und hasst Mathe. Zahlen sind ihm zuwider. Wenn er eine falsche Zahl aufschreiben oder gar aussprechen muss, dann weiß Daniel, wird etwas Schlimmes passieren. Jeden Abend muss er ein Ritual durchführen, damit er am nächsten Morgen aufwacht und alles gut wird. Dieses Ritual bestimmt, wie viele Schritte er bis zum Bad machen darf, wie oft er die Zahnbürste über die Zähne bewegt. Fünf Mal mit jeder Hand muss er das Handtuch berühren, fünf Mal das Licht ein- und ausschalten.

Unterläuft ihm ein Fehler oder hat er weiterhin ein ungutes Gefühl, so muss er das Ritual von vorne beginnen. In der Schule verheimlicht Daniel seine Zaps, wie er die Panikattacken nennt, vor den Mitschülern und vor seinen besten Freunden. Sie schränken ihn stark ein und lassen ihn das Selbstwertgefühl verlieren.

Daniel hat einen besten Freund namens Max, der von Daniels Zaps nichts weiß. Max spielt leidenschaftlich gerne Football und ist auch sehr gut darin. Daniel hingegen mag Football nicht so gerne. Er sitzt lieber auf der Ersatzbank, überlegt sich, wie Kobolde und Trolle einen Kampf auf dem Platz veranstalten könnten und füllt die Pappbecher der Spieler mit Gatorade. Doch an einem Tag muss Daniel den Platz auf der Bank verlassen und selbst aufs Spielfeld treten. Der Lehrer will es so.

Daniel hat erst fürchterliche Angst. Doch dann läuft alles fast von selbst. Beflügelt rennt er über das Spielfeld und prallt kurzerhand gegen einen anderen Mitspieler. Benebelt und mit Angst vor einer Gehirnerschütterung kehrt er heim. Dort gibt es erst einmal Schokoladenpudding zum Trost.

Damit ihr dieses Buch genießen könnt und weil Schokoladenpudding einfach in jeder Situation hilft, verrate ich euch ein sehr einfaches, aber zugleich auch süchtigmachendes leckeres Rezept.


Was braucht man für den Schokopudding?

200 ml Sahne
100 g Zartbitterschokolade (oder wenn ihr es etwas süßer mögt: normale Schokolade)
2 Eigelb
1 Esslöffel Butter






Und was mache ich damit?

Erwärme die Sahne in einem Topf auf dem Herd. Gib die Schokolade und die Butter dazu, rühre solange um, bis sich alles verflüssigt hat. Nimm den Topf vom Herd und rühre noch die Eigelbe hinein.

Nun die Schokoladensahne gut abkühlen lassen und danach für ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank geben. 

Alles mit einem Handrührgerät solange aufschlagen, bis die Masse schön cremig geworden ist. Nun in hübschen Schälchen zum Buch servieren. Fertig :o)



Daniel ist wirklich ein sehr außergewöhnlicher und zugleich auch unglaublich liebenswürdiger Protagonist.
Könnt ihr euch an ein Buch erinnern, in dem ihr auf einen Charakter getroffen seid, der anders war als seine Mitschüler und den ihr sofort ins Herz geschlossen habt?
Was hat diesen Charakter so besonders gemacht? Was mochtet ihr an ihm?

Habt ihr vielleicht sogar schon einmal ein Buch gelesen, das eine ähnliche Problematik behandelt hat?
Mögt ihr mir verraten welches und wie ihr es fandet?

Mittwoch, 16. August 2017

Durchgelesen: Handlettering - schöne Zeichen setzen

Rezension zu Handlettering – schöne Zeichen setzen von Julia Kerschbaumer


Verlag: Magellan
Seitenzahl: 96
Format: Broschur
Preis: 18,00 Euro
ISBN: 978-3-7348-7003-3
Homepage der Autorin: www.illubelle.com
Hier kannst du auch direkt einen Blick in das Buch werfen



Inhalt:

Auf den ersten Seiten dieses liebevoll gestalteten Handletteringbuchs lernt der Leser die Grundlagen über Typografie und Lettering kennen. Es folgen Details zum Aufbau der Buchstaben. Zwei Seiten des Buches stellen die Materialien vor, die man beim Handlettering nutzen und unter denen der Leser eine persönliche Auswahl für sich treffen kann. Wie kommt die Idee aufs Papier?

Sehr ausführlich widmet sich die Autorin mit Beispielen und Erläuterungen zum Detail den wichtigsten Schriftarten fürs Handlettering: Sans Serif, Serif und Script. Auch ein paar Unter- und Randgruppen werden hier vorgestellt.

Natürlich möchte jeder Handletterer auch ein wenig mit seinem Text spielen. Die Autorin vermittelt wertvolle Tipps, wie man seinen Text zum absoluten Eyecatcher machen kann.

Handlettering To Go? Ist machbar. Die eigene Handschrift kann mit kleinen Tricks zu einem Handlettering für schnelle Dankeskarten oder Etiketten veredelt werden.

Das Auge liest mit. Das erfährt der Leser innerhalb einiger Buchseiten schnell. Wie vermittelt man ein stimmiges Schriftbild? Wie kann man mit kleinen Tricks der Schrift einen eigenen Charakter verleihen, der sofort auf das Auge wirkt? Die Autorin liefert eine Lösung.

Zum Abschluss bekommt man als Leser dieses Buches Hilfestellen für den Feinschliff mit Grafikprogramm am Computer, einige DIY-Anregungen und sieben Alphabete zum Nachzeichnen.



Aufmachung:

Wie das Cover schon verrät, verfolgt die Autorin mit Farbwahl und Zeichensetzung im Innenteil einen leichten Retrostil. Aber keine Sorge, die Schriftarten und auch die Ideen im Innenteil lassen sich auf jedweden Stil übertragen.

Ausgewogen werden hier Text und Bilder zusammengeführt. Im Gegensatz zu anderen Handletteringbüchern bekommt der Leser sehr viele hilfreiche Informationen vermittelt, ohne sich dabei mit Leer-Füllseiten, die vordergründig zur Übungszwecken dienen sollen, konfrontiert zu sehen. Dennoch muss der Leser nicht auf Übungsaufgaben verzichten. Diese werden stimmig in den Text eingewoben. Statt Leerseiten kann der Leser einen eigenen, gewiss vorhandenen Zettel, zur Hilfe nehmen.



Eigene Meinung:

Handlettering – schöne Zeichen setzen ist das wohl informativste und lehrreichste Handletteringbuch, das ich bislang in den Händen halten durfte.

Die Autorin beginnt mit den Grundlagen. Sie klärt über die Anatomie der Buchstaben auf. Zeigt, wie man Serifen setzen darf und klärt über No-Gos auf. Schriftschnitt, der Körper eines Buchstabens, das korrekte Setzen von Serifen, aber auch Fachbegriffe wie Versalhöhe, Swashes und Ligatur werden dem Leser näher gebracht.

Wie reagiert das Auge auf die Schrift? Was bewirkt ein stimmiges Schriftbild und wie setzt man es gekonnt in Szene? Anschaulich mit Bildern und einer kurzen aber sehr informativen Anleitung gibt die Autorin dem Leser Tipps und Tricks mit auf den Weg.

Auf den Folgeseiten bekommt der Leser hilfreiche Tipps für die Wahl seiner Materialien. Das Basismaterial wird mit einer Zeichnung und einem kurzen Erläuterungstext ebenso vorgestellt wie verschiedenste Ausarbeitungswerkzeuge.

Mit einer Anleitung, von der Inspiration bis hin zur handgemalten Ausarbeitung, liefert die Autorin anhand eines eigenen Beispiels erste hilfreiche Anregungen für den Leser.

Serifenschrift, serifenlose Schrift aber auch Scriptschriften werden ausführlich und mit verschiedenen Umsetzungsmöglichkeiten sowie Übungsbeispielen vorgestellt. Es wird eingeladen das Schriftbild durch Verschiebung der Schrift, Größen aber auch kleine Änderungen im Detail zu verändern und somit eine völlig neue Schriftart zu kreieren. Dem Leser wird schnell klarwerden, wie vielseitig doch alleine nur z.B. die Serifenschrift sein kann.
Auch die vielseitigen Untergruppen der Scriptschrift lässt die Autorin nicht aus. Blackletter (mittelalterlicher Schriftzug), Copperlate Script Lettering (Kalligrafieschrift), Brushlettering und die dazu nötigen Werkzeuge werden auf zwei weiteren Buchseiten vorgestellt. Auch hier helfen Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Übungsaufgaben.

Als kleines Special darf sich der Leser auch noch auf eine ausführliche Anleitung zur Umsetzung der Schriftart Woodtype freuen. Eine Schrift, die an die „Western-“ oder/und „Zirkuswelt“ erinnert.

Danach geht es an die Gestaltung des Textes. Jeder Handletterer möchte seinem Text eine individuelle Note verpassen. Die Autorin verrät, wie man nicht nur mit Hilfe von Schmuckelementen, sondern auch allein durch die Gestaltung des Schriftbildes oder durch verändern der Aussage des Textes selbst einen regelrechten Eyecatcher kreiert.

Gleich anfangen und nicht erst lange üben? Sehr hilfreich sind auch die Buchseiten, in denen Julia Kerschbaumer die eigene Handschrift ins Visier nimmt. Wie kann man aus seiner eigenen „Klaue“ das beste rausholen und es gewinnbringend für schnelle Einladungskarten und Give-Aways abändern?

Das Auge liest mit. Das erfährt der Leser bald, wenn er im Buch auf das Kapitel „Schrift im Bild“ stößt. Hier erfährt man, dass ein aufwärts geführter Schriftzug motiviert und einem nach rechts gesetzten „los“ die Zeit fehlt, auf den Rest des Textes zu warten. Wie kann man sein Layout stimmig gestalten? Wie wirkt es auf den Leser, wenn man die Schriften mixt und wie sollte man die Schriften überhaupt mixen? Auch die Texthierarchie spielt eine wichtige Rolle, wie der Leser die Aussage wahrnimmt.

Letztlich hilft die Autorin bei der Farbwahl für den geletterten Text. Sie verrät, was dem Auge entgegenkommt und wie man dies ins Werk setzt. Auch wie man dem Text am Computer den letzten Feinschliff gibt, wird nicht ausgespart. Drei Buchseiten helfen dem geneigten Letterer hier weiter. Abgerundet wird dieses wundervolle Buch mit DIY-Anregungen und mit vier Seiten Alphabet zum Nachmachen. Allerdings werden auch schon auf den vorherigen Seiten durch viele Bildbeispiele Anregungen in dieser Hinsicht geboten.



Fazit:

Handlettering – Schöne Zeichen ist das informativste und hilfreichste Buch, das ich bislang zum Thema Handlettering in den Händen halten durfte. Vom Aufbau der Schriftzeichen über Erläuterung der Schriftarten bis zur ausgearbeiteten Zeichnung Julia Kerschbaumer bietet eine wirklich umfangreiche Abhandlung.
Tipps und Tricks, wie der Text zum richtigen Eyecatcher werden kann, findet der Leser in diesem Werk; ein tolles Tool wird dem Letteringfan hier an die Hand zu gegeben.

Ich kann „Handlettering – schöne Zeichen setzen“ sowohl Anfängern, aber ganz besonders auch fortgeschritteneren Handletterern nur vollauf ans Herz legen. Für mich eine Buch, welches ich noch oft zur Hand nehmen werde. Das ist gewiss!



Kurzgefasst:

Informationsgehalt:






Aufmachung:






Aufbau:






Umsetzung:






Schreibstil:






Im Gesamtpaket: